Viele Menschen wünschen sich glatte Haut, ohne sich regelmäßig rasieren zu müssen. Eine dauerhafte Haarentfernung mit Hilfe von Licht oder Laser könnte die Lösung hierfür sein. Es gibt sie noch - die tollen lokalen Händler, die kleinen und mittelständischen Unternehmen, die diese tollen Produkte und besonderen Dienstleistungen in Starnberg anbieten und so in der Region für die besondere Angebotsvielfalt sorgen, die wir so schätzen.
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Dieser Artikel vergleicht verschiedene Methoden der dauerhaften Haarentfernung und beleuchtet ihre Vor- und Nachteile, damit Sie die beste Wahl für Ihre Bedürfnisse treffen können.
Hier erfahren Sie, welche Methoden der dauerhaften Haarentfernung es gibt und wie lange das haarlose Ergebnis anhält. Denn selbst bei permanenten Enthaarungs-Methoden gibt es keine lebenslange Garantie für haarlose Haut. Das liegt vor allem daran, dass nur die Haare behandelt werden können, die es schon gibt und nicht die, die noch wachsen werden.
Körperhaare können mit Hilfe von Laser entfernt werden.
Ein Laser ist ein sehr energiereiches Licht, das die Haut durchdringen kann, ohne sie zu schädigen. Auf dem Weg durch die Haut trifft das Licht auch auf die Haarfollikel. Die Follikel haben in der Regel eine dunklere Farbe als die Haut, denn sie bilden auch den Haar-Farbstoff Melanin. An der dunklen Stelle kommt das Licht nicht vorbei, sondern wird aufgenommen. Die Energie des Lichts erhöht in der Folge die Temperatur im Follikel, sodass es überhitzt und dabei beschädigt wird.
Eine Garantie, dass Sie anschließend ewig haarlos bleiben, gibt es aber nicht. Denn niemand weiß, ob wirklich jeder Follikel den Laser abbekommt. Einige werden möglicherweise auch nicht vollständig zerstört, sondern nur leicht beschädigt, dass sie sich später wieder erholen. Gerade ruhende Haarfollikel haben nur sehr wenig Melatonin und bleiben eher unbeschadet. Sie können in die Wachstumsphase zurückkehren und neue Haare produzieren. Dies kann einfach im Lauf der Zeit passieren oder durch hormonelle Veränderungen ausgelöst werden, beispielsweise während der Wechseljahre.
Das Überhitzen der Follikel verursacht geringe bis mäßige Schmerzen. Falls Sie sehr schmerzempfindlich sind, kann vor der Behandlung ein Lokalanästhetikum, also eine Creme zur örtlichen Betäubung, aufgetragen werden. Nach der Behandlung kann Kühlen mit Coolpacks Schmerzen und Schwellungen reduzieren.
Zum Ablauf der Behandlung ist außerdem zu beachten, dass Sie jeweils 6 Wochen vor und nach einer Laserbehandlung gut auf Ihren UV-Schutz achten müssen. Außerdem sollten Sie mindesten 4 Wochen vor einer Laserbehandlung mit Enthaarungsmethoden pausieren, die die Haarwurzel aus ihrer Verankerung reißen, zum Beispiel Wachsen oder Zupfen.
Die Preise für eine Haarentfernung mit Laser schwanken stark. Bei kleinen Bereichen, etwa der Oberlippe, beginnen die Kosten bei ungefähr 30 Euro pro Sitzung. Außerdem sollten Sie nicht nur die Kosten pro Sitzung beachten, sondern vorab auch besprechen, wie viele Behandlungen voraussichtlich nötig sein werden. Denn in der Regel umfasst eine Laser-Haarentfernung etwa 4-6 Sitzungen, die in circa 4-wöchigen Intervallen stattfinden. Der Grund: Ihre Haare sind in verschiedenen Wachstumsphasen.
Laserbehandlungen sind gut erforscht und gelten als sicheres und effektives Verfahren zur Haarentfernung - ein großer Vorteil. Doch auch wenn das Risiko für Nebenwirkungen eher gering ist, ist es nicht gleich null. Direkt nach der Behandlung kann die Haut gerötet und geschwollen sein. Vorübergehenden Nebenwirkungen wie diese treten bei etwa der Hälfte aller Patienten auf. In seltenen Fällen entstehen Verbrennungen mit Blasen-, Krusten- und Narbenbildung, oder Hypo- und Hyperpigmentierungen. Das sind helle beziehungsweise dunkle Hautstellen.
Das Bundesamt für Strahlenschutz ermittelte, dass bei etwa sechs Prozent der Patienten dauerhafte Nebenwirkungen entstehen können.
Abgesehen von möglichen Nebenwirkungen ist der wohl größte Nachteil der Laser-Methode, dass sie nicht bei jedem gut funktioniert. Bei Menschen mit hellen Haaren, vor allem bei weißen, grauen und roten Haaren, schlägt die Behandlung unter Umständen schlechter oder gar nicht an, denn sie haben nur wenig dunklen Haar-Farbstoff in ihren Follikeln. So kann dort das Licht nicht gebündelt werden und auch keine Überhitzung stattfinden. Auch Menschen mit dunkler Haut oder stark gebräunte Personen, vor allem Hauttyp 4-6, müssen mit schlechteren Ergebnissen rechnen, denn das Licht des Lasers durchdringt dunkle Haut schlechter.
Die Haare lasern lassen ist außerdem eine eher teure Haarentfernungsmethode, denn die Preise pro Sitzung summieren sich.
Ein Laser mit seiner intensiven Lichtquelle gehört in Profihände: Lassen Sie sich von einem Facharzt für die Haut, einem sogenannten Dermatologen, behandeln. Laser- und lichtbasierte Epilationsverfahren können auch von nichtärztlichen Berufsgruppen durchgeführt werden, zum Beispiel Kosmetikern oder Heilpraktikern. Doch besser ist der Gang zum Arzt empfiehlt etwa die Verbraucherzentrale Hamburg.
Die Abkürzung IPL steht für Intense Pulsed Light und ist eine weitere Form der Fotoepilation.
Wie bei der Laser-Haarentfernung, wird auch bei der Intense-Pulsed-Light-Technologie mit Hilfe von Licht Wärmeenergie in das Haarfollikel geleitet, um es zu schädigen. Unterschiedlich sind nur die Wellenlängen des Lichts: Bei IPL sind breitere Wellenlängen im Einsatz, was bedeutet, dass das Licht weniger Energie hat. Deshalb gibt es IPL-Haarentfernungsgeräte nicht nur für Praxen und Kosmetik-Salons, sondern auch für den Hausgebrauch.
Wie oft eine IPL-Haarentfernung angewandt werden muss, hängt von mehreren Faktoren ab, etwa Ihrem Haarwuchs oder Hauttyp. Doch da beim IPL-Verfahren mit weniger Lichtenergie gearbeitet wird, müssen Sie in der Regel mit mehr Sitzungen als beim Lasern rechnen. Die IPL-Geräte für den Hausgebrauch sind aus Sicherheitsgründen noch weniger effektiv, sodass die Haare nach einer Behandlung zwar ausfallen, aber wieder nachwachsen.
Der sonstige Ablauf ist dem Lasern ähnlich: Stoppen Sie mindestens 4 Wochen vor einer IPL-Behandlungandere Epilationsverfahren und rasieren Sie sich direkt vor der Behandlung, um Verbrennungen zu vermeiden. Nach der Enthaarung kann die Haut empfindlich sein.
Auch IPL gilt als eine sichere und effektive Methode der dauerhaften Haarentfernung. Hinzu kommt, dass das Licht der IPL-Geräte weniger Energie hat und die Behandlung daher nahezu schmerzfrei ist. Die breiteren Wellenlängen haben aber auch Nachteile, denn das Licht wirkt weniger zielgerichtet. So steigt das Risiko für Nebenwirkungen.
Das Bundesamt für Strahlenschutz fasst IPL- und Laser-Verfahren zur dauerhaften Haarentfernung zusammen und kommt dabei zum Schluss, dass bei etwa sechs Prozent aller Behandelten dauerhafte Nebenwirkungen wie Narben entstehen.
Vor- und Nachteil zugleich ist, dass IPL-Geräte für Zuhause relativ wenig kosten. Die Preise beginnen ab etwa 100 Euro.
Was gut für den Geldbeutel ist, sehen viele Ärzte kritisch, denn der Hausgebrauch birgt Risiken: In den Händen von Laien steigt die Gefahr für Verletzungen wie Verbrennungen oder Augenschäden. Bei unbeabsichtigter Bestrahlung der Augen kann zum Beispiel die Regenbogenhaut (Iris) beschädigt werden. Diese hat in der Regel auch eine etwas dunklere Farbe und kann daher Strahlung absorbieren.
Für IPL gilt dasselbe wie für alle Methoden der Fotoepilation: Lassen Sie sich von einem Hautarzt, einem Dermatologen, behandeln.
Eine weitere Methode der Fotoepilation ist SHR, kurz für Super Hair Removal.
Im Vergleich zu den beiden anderen Fotoepilations-Verfahren, ist die SHR-Methode eine Art Zwischenstufe: Ihr Licht ist nicht so stark wie ein Laser, aber meist energiereicher als bei der IPL-Methode. Der wohl bedeutendste Unterschied ist, dass SHR-Geräte während der Behandlung im Vergleich dauerhaft sehr viele Lichtimpulse senden und daher eher flächig über die Haut gezogen werden. So lassen sich größere Körperregionen enthaaren, statt nur ganz gezielt und punktuell Haarfollikel in einem Bereich zu veröden.
Der restliche Ablauf einer SHR-Haarentfernung ist im Grunde der Laser-Behandlung gleich.
Auch die SHR-Behandlung ist fast schmerzfrei und hat, bei Behandlung durch einen Profi, ein geringes Risiko für Nebenwirkungen.
Die dauerhafte SHR-Haarentfernung wird von Ärzten, vor allem Dermatologen, Heilpraktikern und Kosmetikern angeboten.
Die folgende Tabelle bietet einen Überblick über die verschiedenen Methoden der dauerhaften Haarentfernung:
| Methode | Funktionsweise | Vorteile | Nachteile | Kosten |
|---|---|---|---|---|
| Laser | Energiereiches Licht zerstört Haarfollikel | Effektiv, gut erforscht | Schmerzhaft, teuer, nicht für alle Haartypen geeignet, Risiko für Nebenwirkungen | Ab 30€ pro Sitzung |
| IPL | Breitbandiges Licht schädigt Haarfollikel | Weniger schmerzhaft als Laser, Geräte für Zuhause verfügbar | Weniger effektiv als Laser, höheres Risiko für Nebenwirkungen, Geräte für Zuhause bergen Risiken | Ab 100€ für Geräte für Zuhause |
| SHR | Viele Lichtimpulse schädigen Haarfollikel | Fast schmerzfrei, geringes Risiko für Nebenwirkungen | - | - |
Lassen Sie sich am besten von einem Dermatologen beraten, welches Fotoepilationsverfahren für Sie am besten geeignet ist.
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