Der Wunsch nach glatter Haut ohne ständiges Rasieren, Zupfen oder Waxen ist weit verbreitet. IPL-Geräte (Intense Pulsed Light) versprechen eine Lösung für dieses Problem, indem sie die Haarfollikel mit Lichtimpulsen lähmen und so das Haarwachstum reduzieren. Aber wie effektiv sind diese Geräte wirklich? Wir haben uns auf die Suche nach den besten IPL-Geräten für zu Hause gemacht und unsere Erfahrungen in diesem Testbericht zusammengefasst.
Das versprechen IPL-Geräte für zu Hause. Bei solchen Aussichten waren unsere Redakteurinnen sofort hellauf begeistert und haben zwei Geräte mit Lichtimpuls-Technologie selbst getestet. Wie das Fazit nach drei Monaten aussieht? Hier lest ihr alles zu den Erfahrungen im IPL Haarentfernungs-Test.
IPL ist eine Abkürzung und steht für Intense Pulsed Light, also intensive Lichtimpuls-Technology. Mit diesen Lichtimpulsen werden die Haarfollikel gelähmt und die Haare fallen aus. Ganz schmerzfrei, nur mit regelmäßigen Lichtblitzen sollen unerwünschte Körperhaare an den Beinen, den Achseln, im Gesicht und sogar in der Bikini-Zone länger glatt bleiben. Statt Zupfen, Rupfen, Rasieren und Wachsen soll die sanfte IPL-Technologie alle haarigen Probleme lösen.
"Die IPL-Methode eignet sich besonders für den Intimbereich. Voraussetzung ist nur, dass die Haut vor der Behandlung rasiert ist, keinesfalls epiliert, gezupft oder gewachst. Man sollte nur die entstehende Wärmeentwicklung nicht unterschätzen, gerade an diesen empfindlichen Stellen", erklärt uns der Experte Dr. med. Stefan Duve aus dem Haut- und Laserzentrum an der Oper in München.
Große Verbraucherorganisation wie die Stiftung Warentest haben bisher leider noch keinen IPL-Geräte-Test durchgeführt. Doch nicht nur wir fragen uns: Ist die IPL-Behandlung zu Hause wirklich effektiv? Deshalb hat die COSMO Beauty-Redaktion zwei der bebliebtesten IPL-Geräte in einem Praxistest über mehrere Monate ausprobiert. Hier unser detaillierter Erfahrungsbericht zu der dauerhaften Haarentfernung mit den IPL-Haarentfernungsgeräten:
Unsere Beauty-Redakteurin hat sich für den großen COSMO-IPL-Test für Brauns Silk Expert Pro 5 entschieden. Ihr Kurz-Fazit vorab? Nach über drei Monaten Testen war das keine schlechte Entscheidung. Sie ist begeistert:
Schon beim Öffnen der Verpackung fiel mir das zeitlose, schlichte und wunderbar einfach zu bedienende Design des IPL-Geräts von Braun auf. Stecker in die Steckdose, den großen Knopf in der Mitte drücken und schon kann es losgehen.
Mithilfe des kleineren Knopfes kann die gewünschte Intensität des Braun Silk Expert von normal über sanft bis extra-sanft eingestellt werden. Ich habe mich für die zweite der insgesamt drei Stufen entschieden und fahre damit nach wie vor am besten. Es ziept nur leicht und ein brennendes Gefühl kann ich nach wie vor nicht feststellen. Über die seitliche SensorAdapt-Anzeige kann ich zudem immer sehen, wie sich das Gerät in Bezug auf meinen Hautton verhält. Durch den Sensor werden nämlich die Lichtimpulse perfekt auf meine Körperfarbe angepasst, damit sich die Schmerzen in Grenzen halten und die Haare bestmöglich entfernt werden.
Am liebsten behandele ich größere Körperstellen wie die Beine mit dem Gleitmodus. Dazu halte ich den großen Knopf dauerhaft gedrückt und ziehe das IPL-Gerät langsam von meinem Knöchel bis zum Knie an der Haut hoch (so wie ich es von oder Nassrasur kenne). Nicht erschrecken, die Lichtimpulse kommen im Sekundentakt, weshalb eine kurze Verweildauer auf der jeweiligen Beinstelle auch absolut ausreicht. In ungefähr fünf Minuten ist die Prozedur an einem Bein beendet und ich kann mit dem nächsten weitermachen.
Neben den klassischen Körperstellen wie Achseln, Beine oder die Bikini-Zone kann der Braun Silk Expert Pro 5 aber auch im Gesicht zum Einsatz kommen. Für solch feine Partien ist ein spezieller Aufsatz im Lieferumfang enthalten, der Präzisionsaufsatz, der die Haarentfernung erleichtert. Ich habe ihn zwar nicht im Gesicht genutzt, aber der Präzisionskopf ist auch super in der Bikini-Zone anwendbar und kommt an Stellen, die mit dem größeren Modell nur schwer erreichbar sind. Hier würde ich dir klar den gleichnamigen Präzessionsmodus empfehlen, den du punktuell drücken kannst.
Schon nach gut vier Wochen und der empfohlenen wöchentlichen Anwendung konnte ich eine Wachstumsminimierung meiner Härchen feststellen. Allerdings nur in Bereichen, in denen diese dunkler sind. Denn: Bei hellen Haut- und Haartypen ist das IPL-Gerät nur bedingt erfolgreich. Nach gut 12 Wochen wuchsen die Haare nur langsam nach, so wie versprochen. Seitdem nutze ich den Silk Expert Pro 5 von Braun nur noch einmal im Monat, völlig ausreichend.
Unsere Redakteurin hat sich für den großen COSMO IPL-Test den Philips Lumea in der Ausführung Prestige BRI955 ausgesucht. Ihre Erfahrung: "Bei mir hat es sehr gut funktioniert. Ich hatte zunächst ganz schön Respekt vor den Lichtblitzen und vor allem Angst vor Schmerzen. Aber nach der ersten Anwendung war das bereits vergessen."
Das hübsche Gerät kommt in Roségold daher und hat - je nach Ausführung - zwei bis vier Aufsätze für die verschiedenen Körperbereiche.
Wichtig zu wissen: Die IPL-Haarentfernung funktioniert vor allem bei dunkleren Haaren. Blonde oder dunkelblonde Haare an den Beinen oder in den Achseln nehmen das Licht nicht so gut auf und die Ergebnisse fallen entsprechend schlechter aus. Ich habe die ersten Ergebnisse bereits nach zwei Wochen gesehen. Dann beginnen die ersten kleinen Härchen auszufallen.
Ich habe im ersten Monat einmal die Woche geblitzt und dann immer weiter gestreckt auf zwei oder sogar vier Wochen. Mein Haarwuchs ist während des Tests deutlich zurückgegangen. Erst stellenweise, dann großflächig, sodass ich deutlich seltener rasieren musste. Eine tolle Sache! Für die Achseln, die Bikini-Zone und die Beine habe ich circa eine Stunde gebraucht.
Man muss sehr kleinflächig und Zentimeter für Zentimeter blitzen, das dauert. Die Haut gewöhnt sich auch daran, sodass man die IPL-Einstellung nach ein paar Anwendungen auf Stufe 4 oder sogar 5 stellen kann (die Bikini-Zone ist aber empfindlicher). Je nach Hautton eher bei Stufe 3 bleiben. Lässt du die Anwendung eine Zeit aus, wachsen deine Haare wie gewohnt nach.
Neben den beiden Modellen aus unserem IPL-Geräte-Test gibt es natürlich noch weitere Mitbewerber für dauerhafte Haarentfernung. Alles, was du über diese wissen muss, sowie die wichtigsten technischen Details findest du in unserem IPL-Vergleich:
Übrigens werden IPL-Geräte oft fälschlicherweise als IPL-Laser bezeichnet. Zwar gibt es auch die Haarentfernung via Laser, dafür wird jedoch ein anderes Gerät genutzt und eine Behandlung zu Hause ist nicht möglich.
Im Beauty-Salon und dermatologischen Praxen sind einzelne Behandlungen mit der IPL-Technologie teurer als die einmalige Anschaffung eines Geräts für zu Hause. Die Methode ist zwar prinzipiell die gleiche, oftmals sind die Geräte im Fachbereich leistungsstärker und schneller, verrät uns Dr. Duve. Die Heimgeräte sind in der Anschaffung trotzdem nicht günstig (zwischen 250 und 500 Euro). Dafür ist das Verfahren vergleichsweise komfortabel.
Mit dieser Tabelle findest du schnell heraus, ob sich dein Haut- und Haartyp für eine IPL-Haarentfernung eignen. "Je pigmentierter der Teint ist, desto schlechter können die Haarfollikel erkannt werden", erläutert Dr. Duve. Auch bei roten, sehr blonden, grauen oder weißen Haaren funktioniert diese nicht. "Je dunkler die Haare, desto besser das Ergebnis", lautet hier die Devise. Der Hautexperte gibt den Hinweis: "Optimal ist die Kombination aus dunklen Haaren und heller Haut."
Die wahre Wirksamkeit macht sich in der Regel erst nach etwa zwölf Wochen bemerkbar. Dann dürfte der unterschiedliche Wachstumsrhythmus aller Haare gehemmt worden sein.
Ein paarmal anwenden und dann kommen die Haare nie wieder? So einfach ist es leider nicht. Auch die IPL-Methode ermöglicht keine Haarentfernung für immer. Das Ergebnis ist von Person zu Person unterschiedlich und bewirkt in der Regel, dass sich der Haarwuchs nach regelmäßiger Anwendung verlangsamt.
Damit kannst du größere Pausen zwischen den Sitzungen machen und genießt glatte Haut für einen langen Zeitraum. Sanitas hat seinen IPL 200 für den Einsatz auf schwer erreichbaren Körperstellen konzipiert, sodass Sie damit unter anderem Ihre Achselhöhlen oder die Bikinizone bearbeiten können. 2 Sensoren messen dabei Ihren Hauttyp und den Hautkontakt bzw. stimmen die Leistung darauf ab. Zusätzlich ist ein UV-Filter integriert.
Wichtig ist, dass Krankheiten wie Hautkrebs und eventuell krankheitsbedingte übermäßige Behaarung ausgeschlossen werden können. Doch wenn alles geklärt ist, kann es losgehen, und du kannst dein entspanntes Home-Treatment starten!
IPL-Geräte gibt es viele auf dem Markt. Doch welche sind die besten in puncto Handhabung, Design, Komfort und Technologie? Wir haben verschiedene Geräte auf die Probe gestellt und selbst getestet. Erfahre hier mehr darüber, wie wir bei GLAMOUR Produkte testen.
Achseln, Beine und Intimbereich - das sind die Körperstellen, an denen die meisten Menschen keine Haare haben möchten. Rund 80 Prozent der Erwachsenen in Deutschland gehen gegen den Wildwuchs vor, Frauen häufiger als Männer. Ältere Menschen über 50 Jahre lassen ihre Körperhaare deutlich öfter stehen als die jüngeren.
Frauen und Männer greifen meist zum Nassrasierer, um Körperhaare zu entfernen. Ein Rasierer kappt das Haar an der Hautoberfläche. Das ist praktisch, eine Rasur hält aber nicht lange an. Nach ein bis drei Tagen wachsen wieder Stoppeln nach. Die Stiftung Warentest hat Damen-Nassrasierer an Beinen, Achseln und Bikinizone geprüft.
Für die Trockenrasur ist nur ein Elektrorasierer geeignet. Nassrasierer schneiden die Haare ganz nah an der Hautoberfläche ab. Das sorgt für ein glatteres Ergebnis als bei einem Trockenrasierer.
Anfangs schmerzhaft. Die Haut kann sich mit der Zeit aber ans Epilieren gewöhnen. Beim Wort Epilierer verziehen viele Menschen das Gesicht. Wie eine rotierende Pinzette reißt das Gerät die Haare direkt an der Wurzel heraus. Nichts für zarte Seelen. Menschen mit sehr schmerzempfindlicher Haut sollten eher nicht zum Epilierer greifen. Jedoch kann sich die Haut bei regelmäßiger Anwendung an das Epilieren gewöhnen. Was hilft: Die Haut mit einer Hand anspannen und den Epilierer senkrecht aufsetzen. Er kann die Haare optimal fassen, wenn sie etwa 2 bis 5 Millimeter lang sind.
Mit Wachs reißen Mutige Haare an der Wurzel heraus. Der Lohn: bis zu einen Monat Haarfreiheit. Beliebt ist auch die orientalische Paste aus Zucker, Zitronensaft und Wasser, im Englischen als Sugaring bezeichnet. Im Arabischen heißt sie Halawa, was übersetzt auch Süßigkeit bedeutet. Man mischt die Zutaten, erwärmt sie, knetet sie weich. Die Zuckermasse kommt warm und gegen die Haarwuchsrichtung auf die zu enthaarende Stelle und wird abgezogen.
Enthaarungscreme wird nach der Einwirkzeit mit einem Spachtel entfernt. Cremes zur Haarentfernung rücken Haaren schmerzfrei zu Leibe. Bei Frauen sind sie nach Rasierern und Epilierern recht beliebt. Männer benutzen sie dagegen kaum. Die Creme wird auf die zu enthaarende Stelle aufgetragen. Dann lässt man sie einwirken. Bestimmte Inhaltsstoffe - meist Thioglykolsäure - schwächen in dieser Zeit das Keratin, also die Hornsubstanz im Haar. Dadurch löst es sich auf. Was übrig bleibt, lässt sich mit dem mitgelieferten Spachtel entfernen.
Er greift die Haarwurzeln an, so dass sie lange keine neuen Haare produzieren. Wer lange Ruhe haben will, kann über eine dauerhafte Haarentfernung mit Laser oder Blitzlampe (IPL, Intense Pulsed Light) nachdenken - im Studio oder beim Dermatologen. Inzwischen gibt es auch Heimgeräte auf dem Markt.
Jede Form des Haarentfernens stresst die Haut. Sie braucht danach eine beruhigende Pflege, etwa durch milde, feuchtigkeitsspendende Lotionen. Von besonders fettreichen Cremes ist dagegen abzuraten - sie können die bakterielle Besiedlung der Haut verschlechtern. Denn beim Rasieren kommt es zu kleinsten Verletzungen auf der Haut, in denen sich Bakterien ansiedeln können.
Vorbeugen lässt sich mit einem Hautpeeling, um eine Verstopfung der Poren zu verhindern. Aber Vorsicht: Nicht direkt peelen, bevor Sie Haare entfernen - lieber ein bis zwei Tage vorher. Nach einer Epilation treten eingewachsene Haare seltener auf. Denn beim Epilieren wird das Haar an der Wurzel herausgerissen.
| Hauttyp | Haarfarbe | Geeignet für IPL |
|---|---|---|
| Hell | Dunkel | Ja |
| Dunkel | Hell | Nein |
| Dunkel | Dunkel | Bedingt |
tags: #dauerhafte #haarentfernung #lidl #test
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