Eine glatte, haarfreie Haut zählt zu den Schönheitsidealen vieler Frauen und Männer. Dabei wird der Wunsch nach glatter Haut auch in der Bikinizone immer populärer, gerade in der Sommerzeit. In den häufigsten Fällen wird zu diesem Zweck wohl zum Rasierer gegriffen. Doch nicht selten sind Rasierpickel oder gar unangenehme Schnittverletzungen die Folge. Zudem wachsen die Haare sehr schnell wieder nach.
Für eine dauerhafte Haarentfernung im Intimbereich ohne die typischen Hautirritationen eignet sich die Laserbehandlung. Bei dieser Methode kommen hochfrequente Lichtimpulse zum Einsatz, welche die Haarwurzel zerstören und dadurch für langanhaltend glatte Haut sorgen. Im Folgenden möchten wir Sie umfassend über das Lasern des Intimbereichs informieren.
Wenn wir von der Laser-Haarentfernung in der Intimzone sprechen, können zwei verschiedene Bereiche gemeint sein. Intimbereich und Bikinizone werden zwar häufig synonym verwendet, allerdings gilt es, hier zu unterscheiden.
Grundsätzlich zielt die Laserbehandlung auf die Haarfollikel ab und stoppt deren Wachstum. Für länger anhaltende Ergebnisse kommt in vielen Praxen der innovative Diodenlaser zum Einsatz. Anders als bei der herkömmlichen Lasertherapie dringt dieser Laser bis in die Haarwurzel. Die Lichtstrahlen treffen gebündelt auf die Haut und werden in die melanin-haltigen Härchen geleitet. Durch die starke Wärme, die bei der Absorption entsteht, wird die Haarwurzel zerstört.
Der Diodenlaser verspricht dadurch ein länger anhaltendes Ergebnis. Jedoch müssen mehrere Sitzungen durchgeführt werden, um das gewünschte Resultat zu erzielen. So wachsen die Haare in insgesamt 3 Phasen. In der aktivsten, der sogenannten Anagenphase, reagieren die Haare am empfindlichsten auf die Laserbehandlung - in dieser sollten die Haare möglichst behandelt werden. Für eine langanhaltende und effiziente Reduzierung des Haarwachstums sind in der Regel mindestens 6 Sitzungen notwendig.
Dabei gilt die Behandlung als sicher, sofern sie fachmännisch durchgeführt wird. Bei erfahrenen Ärzten begeben Sie sich in erfahrene Hände. Gerne besprechen wir Ihre Möglichkeiten in einem persönlichen Termin.
Der Diodenlaser verspricht langanhaltend glatte Haut. Die Laser-Haarentfernung ist dabei für jeden Hauttyp geeignet. Das Lasern des Intimbereichs ist hautschonend und bietet zahlreiche Vorteile:
Das Lasern des Intimbereichs erzielt bei heller Haut und dunklen Haaren die beste Wirkung. Blonde sowie weiße Haare lassen sich nicht entfernen; zudem sollte die Haut nicht vorgebräunt sein. Des Weiteren sind tätowierte Haut, Muttermale, Schleimhäute und Körperöffnungen von der Laserbehandlung ausgenommen.
Grundsätzlich wird diese Behandlung nicht bei Schwangeren sowie minderjährigen Patientinnen oder Patienten durchgeführt. Zu den weiteren Kontraindikationen zählen die Einnahme photosensibilisierender Medikamente, Herpes sowie Hämorrhoiden.
Gegen das Lasern des Intimbereichs während der Menstruation spricht aus medizinischer Sicht nichts. Sie sollten jedoch bedenken, dass Sie ggf. empfindlicher auf die Behandlung reagieren, sodass die Haarentfernung möglicherweise ein wenig unangenehm werden könnte.
Achten Sie darauf, die zu behandelnde Haut etwa einen Monat vor der Laser-Haarentfernung nicht mehr der Sonne auszusetzen. Auch sollten Sie Ihren Intimbereich vorher weder epilieren noch wachsen. Ein bis zwei Tage vor dem Behandlungstermin sollten Sie die Haare rasieren.
Für ein zufriedenstellendes, langanhaltendes Ergebnis sind in der Regel mindestens 6 Sitzungen notwendig. Zwischen den Behandlungen sollten 4-6 Wochen liegen.
Nach der Behandlung kann Ihre Haut gerötet sein; auch Schwellungen sind möglich. Diese Symptome sind vorübergehend und sollten nach kurzer Zeit wieder nachlassen. Pflegen Sie Ihre Haut mit einer sanften, feuchtigkeitsspendenden Lotion.
Verzichten Sie ein paar Tage auf intensiven Sport sowie einige Wochen auf Sauna- und Solarienbesuche. Auch Sonnenbäder sollten Sie in nächster Zeit vermeiden.
Obwohl die Laser-Haarentfernung im Intimbereich von Fachleuten als grundsätzlich sicher eingestuft wird, gibt es einige Risiken, über die man sich bewusst sein sollte. Zu den häufigsten Nebenwirkungen zählen Hautrötungen, leichte Schwellungen oder ein Brennen direkt nach der Behandlung. Diese Reaktionen entstehen durch die Hitze des Lasers, die das Haarfollikel zerstört, und klingen in der Regel nach einigen Stunden bis wenigen Tagen wieder ab.
Ein weiteres Risiko besteht darin, dass es bei dunklerer Haut oder sehr tief gebräunter Haut zu Pigmentveränderungen kommen kann. Manche Betroffene berichten von helleren oder dunkleren Hautflecken im behandelten Bereich. Dieser Effekt ist meistens vorübergehend, kann in seltenen Fällen jedoch länger anhalten. Deswegen ist es wichtig, die Haut nach der Behandlung konsequent vor Sonne zu schützen und auf Solarien zu verzichten.
In sehr seltenen Fällen können auch stärkere Hautreizungen, Verbrennungen oder Infektionen entstehen - vor allem dann, wenn die Behandlung durch ungeschultes Personal durchgeführt wird. Da der Intimbereich besonders empfindlich ist, sollte unbedingt auf die Wahl eines erfahrenen Instituts oder einer spezialisierten Hautärztin geachtet werden. Dies minimiert nicht nur die Risiken, sondern erhöht auch die Effektivität der Behandlung.
Ein entscheidender Punkt ist, dass die Laser-Haarentfernung im Intimbereich von medizinischem Fachpersonal oder in zertifizierten Kosmetikstudios durchgeführt werden sollte. Der Umgang mit einem Laser erfordert Fachwissen, um die Intensität individuell auf Haut- und Haartyp abzustimmen. Professionelle Anbieter führen daher meist auch ein ausführliches Beratungsgespräch sowie eine Hautanalyse durch, bevor die eigentliche Behandlung startet.
Fakt ist außerdem, dass die Laser-Haarentfernung nicht die komplette Haarfreiheit garantiert. Das Haarwachstum kann zwar langfristig stark reduziert werden, doch hormonelle Einflüsse - besonders im Intimbereich - können dafür sorgen, dass nach einiger Zeit doch wieder vereinzelt Haare nachwachsen. Meist sind mehrere Sitzungen notwendig, um ein dauerhaft glattes Ergebnis zu erzielen.
Ein weiterer Aspekt zur Sicherheit: Während der Behandlung kommt weder Strahlung noch etwas Radioaktives zum Einsatz. Der Laser gibt gebündeltes Licht in einer speziellen Wellenlänge ab, das gezielt das Pigment Melanin in den Haaren anspricht. Für Organe oder tiefer liegende Gewebe besteht dabei keine Gefahr. Dennoch ist es wichtig, Schutzbrillen zu tragen und sich strikt an die Anweisungen des Fachpersonals zu halten.
In der ästhetischen Medizin stehen verschiedene Lasersysteme mit unterschiedlichen Wellenlängen zur Verfügung, um verschiedene Haartypen ansprechen und behandeln zu können. Die drei für den Intimbereich empfohlenen Lasertypen sind:
Die Wahl des richtigen Lasers hängt von Ihrem Haut- und Haartyp ab. Eine professionelle Beratung kann Ihnen helfen, die beste Option für Ihre Bedürfnisse zu finden.
Mit einer Laserbehandlung lassen sich unterschiedliche Bereiche enthaaren.
Insbesondere in der warmen Sommerzeit und Urlaubssaison fallen behaarte Körperpartien oft schneller auf, da luftige Kleidung getragen oder der Strand besucht wird. Demnach wächst häufig auch die Anfrage nach dauerhaften Methoden zur Haarentfernung, um sich lange an den glatten und gepflegten Ergebnissen erfreuen zu können.
Die dauerhafte Haarentfernung per Laser basiert auf kurzen und intensiven Laser- sowie Lichtimpulsen, die gezielt an die Haarwurzel abgegeben werden. Diese Impulse durchdringen die Haut, ohne sie zu schädigen und werden im Gewebe von der Haarwurzel sowie den Haarfollikeln aufgenommen. Daraufhin kommt es zu einer starken Temperaturerhöhung. Die Wärme schädigt die Haarwachstumszellen, woraufhin das Haar nicht mehr wachsen kann. Einige Zeit nach der Behandlung fällt das Haar unbemerkt aus.
Durch die gezielte Schädigung der Haarwachstumszellen ist es dem Körper zudem nicht möglich, neue Haare an den behandelten Arealen zu bilden.
Der Wunsch nach einer dauerhaften Haarentfernung kann verschiedene Gründe haben:
Die Preise für eine professionelle Laser Haarentfernung können je nach Körperregion und Anbieter variieren. Die Kosten sind abhängig von der zu behandelnden Hautfläche. Da mehrere Sitzungen notwendig sind, summieren sich die Preise dementsprechend.
Die Tabelle zeigt eine Übersicht über die geschätzten Kosten pro Sitzung:
| Körperregion | Geschätzte Kosten pro Sitzung |
|---|---|
| Intimbereich | 70 - 200 € |
| Achseln | 50 - 150 € |
| Beine (komplett) | 150 - 300 € |
| Gesicht | 50 - 150 € |
Die Kosten sind abhängig von der zu behandelnden Hautfläche. Da mehrere Sitzungen notwendig sind, summieren sich die Preise dementsprechend.
Selbst-Enthaarung mit IPL liegt im Trend. Entsprechend sind im Beauty-Markt inzwischen vermehrt Blitzlampen mit Intense-Pulsed-Light (IPL)-Technologie zur Selbst-Enthaarung erhältlich. Die Ärztezeitung hat eine eindringliche Warnung vor unsachgemäßer Handhabung veröffentlicht. Zentrales Problem bei solchen Heimgeräten ist, dass jede Kontrolle fehlt. Gerade eine korrekte Dosierung erweist sich in diesem Zusammenhang als schwierig. Es besteht sowohl das Risiko einer zu Unterdosierung als auch einer Überdosierung.
Darüber hinaus fehlt die ärztliche Diagnostik, so dass ggf. krankhafte Ursachen der (übermäßigen) Behaarung übersehen werden oder Hautstellen bzw. Ist die Licht-Dosierung im Rahmen der Selbst-Enthaarung zu schwach, zerstört man lediglich das Melanin in den Haaren nicht jedoch das Haarfollikel. Probleme kann es unter Umständen auch dann geben, wenn neben den Haaren Hautpigmente mit behandelt werden, zum Beispiel Pigmentflecke oder Muttermale.
Vor einer Enthaarung mit IPL oder einem Einsatz von IPL zu anderen Zwecken ist es wichtig, sicherzustellen, dass kein Hautkrebs vorliegt und dass nicht zu viele Muttermale vorhanden sind. Nur ein gut ausgebildeter Facharzt kann beurteilen, ob ein Entartungsrisiko bei einem Hautmal besteht, ob bereits eine gefährliche Veränderung vorliegt und ob daher eine Bestrahlung ggf. Wichtig ist eine fachärztliche Diagnostik und Kontrolle auch, um zu beurteilen, ob die störende Behaarung ggf. krankheitsbedingt sein könnte.
Ursachen einer übermäßigen Behaarung können endokrinologische Erkrankungen, wie eine Nebennierenrindenerkrankung, hormonelle Störungen oder ein polyzystisches ovarielles Syndrom (PCOS) sein.
Die Nutzung von Lasern ist an zahlreiche und umfangreiche Auflagen geknüpft. Solch eine strenge Regulierung für IPL-Blitzlampen gibt es nicht. Sie können auch an Laien verkauft werden, obwohl ihre Anwendung gefährlicher und aufgrund des breiten Lichtspektrums bzw. der verschiedenen Filter schwieriger als die Anwendung von Lasern sein kann.
Ich rate vom Kauf und der Nutzung von IPL-Heimgeräten grundsätzlich ab. Falls Sie sich trotz der genannten Risiken in einem Kosmetikstudio mit IPL behandeln lassen möchten, stellen Sie unbedingt sicher, dass das behandelnde Personal tatsächlich ausreichend qualifiziert ist. Seien Sie diesbezüglich ruhig kritisch, denn es geht um Ihre Gesundheit.
Das Lasern des Intimbereichs stellt eine effektive Möglichkeit der dauerhaften Haarentfernung dar, welche ohne Schmerzen auskommt und für jeden Hauttyp geeignet ist. Freuen Sie sich auf eine glatte Haut, ohne störende Härchen sowie Hautirritationen.
Sind Sie das ständige Rasieren leid und denken darüber nach, sich die Bikinizone lasern zu lassen? In einer erfahrenen Praxis treffen Sie auf ein erfahrenes und einfühlsames Team aus Experten. In vertrauensvoller Atmosphäre sprechen wir gerne über Ihre Wünsche. Buchen Sie Ihren persönlichen Beratungstermin!
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