Viele wünschen sich eine dauerhafte Haarentfernung. Aber welche Methode ist die richtige? Laser? IPL? SHR? IPL Homegerät? Für die Haarentfernung gibt es so viele Methoden, dass man manchmal den Überblick verliert.
Im Folgenden werden die gängigsten Methoden zur dauerhaften Haarentfernung für Frauen verglichen, um eine fundierte Entscheidung zu ermöglichen.
Am häufigsten wird der Rasierer zur temporären Haarentfernung eingesetzt. Auch wenn es diesen inzwischen in Ausführungen gibt, so haben Sie jedoch gemeinsam, dass das Haar an der Hautoberfläche abgeschnitten und wächst somit schnell wieder nach. Einfacher in der Handhabung sind Enthaarungscremes.
Auch wenn hierbei die Haare nicht ganz so schnell nachwachsen, so muss dieser Vorgang doch ca. alle 14 Tage wiederholt werden und gehört somit auch zu den temporären Haarentfernungsmethoden. Beim Depilieren werden die Haare knapp über der Oberfläche der Haut abgeschnitten, wobei die Haarwurzel in der Haut verbleibt.
Beim Epilieren werden die Haare zusammen mit der Wurzel aus der Haut gerissen. Bei diesem schmerzhaften Unterschied benötigt das Haar allerdings etwas länger zum Nachwachsen als beim Rasieren. Waxing gehört ebenfalls zu den bekannten Methoden der Haarentfernung und gehört zu den Epilationsmethoden.
Das Haar wird somit samt Wurzel herausgezogen. Diese Methode verursacht häufig starke Schmerzen. Aber die Haare bleiben viel länger weg als beim Rasieren. Da bei diesem Vorgang auch die Haarwurzel entfernt wird, muss sich die Wurzel neu bilden, bevor das Haar wieder nachwachsen kann. In der Regel dauert dies ca. 4 Wochen.
Dies gilt jedoch nur für die gerade durch Waxing entfernten Haare. Wie es der Begriff schon sagt, ist es die Temperatur, die den Unterschied ausmacht. Bei Warmwachs wird dieses vor der Anwendung erhitzt. Hierbei ist die richtige Teperatur wichtig. Es muss warm genug sein, damit es flüssig ist.
Aber es darf nicht zu heiß sein, da es sonst zu Schmerzen und Verbrennungen kommen kann. Bei beiden Arten des Waxing wird anschließend auf das Wachs ein Papierstreifen aufgebracht und somit das Haar duch das Wachs mit dem Papierstreifen verbunden. Anschließend wird der Papierstreifen mit einem Ruck abgezogen. Streng genommen ist Brazilian Waxin keine eigene Methode der Haarentfernung.
Brazilian Waxing ist eine Warmwachsmethode, die ihren Ursprung in Brasilien hat. Gemeint ist damit meist die Bikinizone bzw. der weibliche Intimbereich. Das Sugaring hat eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Waxing. Auch hier wird das Haar mit der Wurzel entfernt. Jedoch wird hier für die Verbindung eine Zuckerpaste anstelle von Wachs verwendet.
Nachdem die Zuckerpaste und der Papierstreifen auf die Haut aufgetragen wurden, muss man warten, bis diese ausgehärtet ist. Die Kombination wird dann auf einmal abgezogen. Auch dieses Verfahren ist nicht ohne Schmerzen und hält für ca.
Die gängigsten Haarentfernungsmethoden, die unerwünschtes Körperhaar sprichwörtlich an der ‚Wurzel‘ bekämpfen, sind Laser, IPL (‚Intense Pulsed Light‘) und Elektro-Epilation. Das Wirkprinzip ist bei allen Verfahren gleich: Ein Reiz von außen soll die Wachstumszellen in der Haarwurzel zerstören.
Mit Laser-Strahlen wird unerwünschter Haarwuchs schon lange erfolgreich bekämpft. Die Methode beruht auf einem physikalischen Trick: Der auf die Haut gesendete Lichtimpuls des Lasers gelangt über das Haar an die Haarwurzel.
Dort wird seine Energie in Wärme umgewandelt. Was dann passiert, ist noch nicht genau erforscht. Man geht jedoch davon aus, dass die Hitze die Haar-produzierenden Zellen zerstört. Das Entscheidende dabei: Die Laserenergie wird vom Haarfarbstoff, dem Melanin, aufgenommen.
Je dunkler das Haar und seine Wurzel, desto besser. Und: Die Lasergeräte brauchen Kontraste. Ideal für eine Laserbehandlung ist darum dunkles Haar auf heller Haut.
Zentimeter für Zentimeter wird der Laser über die rasierte Haut geführt und gibt dabei genau dosierte Lichtimpulse ab. Energiestärke und Impulsdauer wurden vorher an den Haar- und Hauttyp des Patienten bzw. der Patientin von der Dermatologin oder dem Dermatologen angepasst.
Während der Behandlung „verglüht“ das Haar an der Wurzel (das sollte man auch riechen) und ein leichtes Zwicken wird spürbar. Nach der Behandlung können dort, wo die Haarwurzeln sitzen, kleine ‚Hubbelchen‘ zu erkennen sein. Klingt alles sehr unangenehm, ist aber gut aushaltbar und ein Indiz dafür, dass die Sitzung erfolgreich durchgeführt wurde.
Bei der IPL-Technik, wird ähnlich der Lasermethode, hochenergetisches Licht auf die Haut projiziert. Im Unterschied zur Lasermethode werden bei IPL "Wellenlängenspektren" des Lichts genutzt. Während beim Laser die Frequenz der abgegebenen Energie immer gleich bleibt, gibt das IPL die Energie in einem Spektrum (650 - 950nm) ab.
Dies bedeutet für den Kunden, dass weniger Energie notwendig ist, um eine Behandlung durchzuführen, somit besteht weniger Gefahr vor Schmerzen und Verbrennungen. Hier wird ein intensiviertes, gepulstes Licht über einen Applikator in die zu enthaarende Körperfläche gelenkt. Dabei dringen kontrollierte Lichtimpulse in die obere Hautschicht ein und werden über das Melanin des Haares zum Follikel transportiert.
Das Melanin wandelt die Lichtenergie in Hitze um, die den Haarfollikel samt Haarwulst verödet. Insbesondere die Verödung des Haarwulstes ist wichtig, da dieser ansonsten einen neuen Haarfollikel bilden kann. Eine verödete Haarwurzel kann kein Haar mehr produzieren. Erfahrungen die Ärzte und Kosmetikerinnen während der letzten Jahre sammeln konnten, haben gezeigt, dass die behandelten Haare dauerhaft entfernt werden und diese ohne Nebenwirkungen.
Das IPL-Verfahren wurde in den vergangenen Jahren als Weiterentwicklung der Laser-Epilation gefeiert. Weniger Risiken, höhere Effektivität - so wird die Haarentfernungsmethode gern beworben. Der Eindruck einer harmloseren Variante entsteht auch dadurch, dass es seit einiger Zeit Heimgeräte mit IPL-Technologie gibt. Im Vergleich zur Behandlung bei dem*der Kosmetiker*in oder Dermatolog*in sind die IPL-Geräte günstiger.
Doch einen Haken haben die IPL-Geräte für zuhause: Wird die Behandlung mit den Heimgeräten abgesetzt, kehren die lästigen Stoppeln nach einigen Monaten bei vielen Anwender*innen zurück. Der Grund liegt in einer eingebauten Leistungsbegrenzung der Geräte: Um Verbrennungen zu verhindern, geben sie nicht so viel Energie ab wie Profi-Lasergeräte.
Das hat zur Folge, dass die Wärme bei manchen Haartypen nicht ausreicht, um die Haarwurzel zu veröden. Das Haar wird oberhalb der Wachstumszellen zerstört, fällt aus und wächst später wieder nach. Wer am Ball bleibt, kann mit den DIY-Geräten seinen Haarwuchs jedoch immerhin reduzieren. Am effektivsten funktionieren IPL-Geräte zur dauerhaften Haarentfernung übrigens, wenn ihr helle Haut und sehr dunkle Haare habt.
Die nahezu schmerzfreie IPL-Methode erzeugt die notwendige Wärme in Haarfollikeln durch Blitzlampen, um die Haarwurzel effektiv und dauerhaft zu veröden. Im Gegensatz zur Nadelepilation werden mehrere Haare eines Hautareals zugleich behandelt.
Auf Amazon besonders beliebt: das Gerät „Lumea Prestige“ von Philips. Mit durchschnittlich 4,0 Sternen bei über 300 Kommentaren gehört es zudem zu den am besten bewerteten IPL-Geräten für zuhause. Wir haben es selbst getestet und können bestätigen, dass das Gerät die meisten Haare an den Beinen, unter den Achseln und im Intimbereich nach 8-10 Anwendungen im Abstand von 1 bis 2 Wochen dauerhaft entfernen kann.
Doch nicht bei allen, scheint die Haarentfernung zuhause mittels IPL zu funktionieren. Unter den Kommentaren sind auch einige Nutzerinnen, die beklagen, dass die Haare trotz regelmäßiger Anwendung nicht verschwunden sind.
Zudem ist die dauerhafte Haarentfernung mit IPL-Geräten nicht 100 % schmerzfrei, auch das können wir nach unserem Test bestätigen. Je stärker der Lichtimpuls und je dunkler die Haare, desto schmerzhafter kann der Lichtblitz sein.
Unser Tipp: Achtet vor der dauerhaften Haarentfernung mittles IPL-Gerät unbedingt darauf, dass eure Haut komplett sauber und frisch rasiert ist, so reduziert ihr die Schmerzen.
Dauerhafte Haarentfernung mit SHR (Super Hair Removal) funktioniert wie IPL über Licht. Allerdings mit zwei Unterschieden: Zum einen wird mit einer deutlich niedrigeren Energie gearbeitet, um das Verbrennungsrisiko zu mindern, und zum anderen wird das Licht nicht ausschließlich in die Haarfollikel geleitet, sondern zusätzlich in die umliegenden Stammzellen, die für die Versorgung der Haarwurzeln zuständig sind.
Bei der Behandlung mit der SHR Methode wird das Behandlungsareal auf ca. 43 - 45° erwärmt. Klinische Studien belegen, dass ERST bei einer Temperatur von 50° Celsius eine irreversible thermische Zellschädigung stattfindet bzw.
Bei der SHR Technik wird der Weg zum Haarfollikel nur zu 50 % über das Melanin genutzt. Die restlichen 50 % nehmen Einfluss über die Haut direkt in die Stammzellen. Diese sind verantwortlich für die Reproduktion von Haaren. Somit unterscheidet sich die SHR Technologie von anderen herkömmlichen Lasern, denn diese wirken nur an dem Melanin entlang in die Stammzelle.
Dadurch kann ein weitaus hautschonenderes und effektiveres Verfahren für eine dauerhafte* Haarentfernung geboten werden. Denn dank der hohen Effizienz kann mit weniger Intensität gearbeitet werden, was dazu führt, dass das Verbrennungsrisiko deutlich verringert ist. Außerdem führt dies zu einer völlig schmerzfreien Behandlung, anders als bei IPL und Laser.
Durch die länger anhaltende Erwärmung, wie es bei der SHR Technologie der Fall ist, kann eine effizientere Behandlung stattfinden. Dabei wird die Haarwurzel nur noch zu 50% über das Melanin bis zu einer hautschonenden und moderaten Temperatur von ungefähr 45° Celsius erwärmt. Dies erfolgt dabei langsam, für längere Zeit (d.h. bis 90 Sekunden) und mit viel niedrigerer Energie.
Somit können mit der Technologie auch sehr helle Haare behandelt werden, denn hierbei ist das Melanin im Haar nur noch an zweiter Stelle ausschlaggebend für eine erfolgreiche Behandlung. Ein weiterer Vorteil ist, dass die SHR Technik auch für Menschen mit einem dunklen Hauttyp geeignet ist. Dies ist bei der IPL oder Laser Technik nicht immer der Fall.
Laser und IPL haben die Elektro-Epilation zwar etwas in den Hintergrund gedrängt, dennoch ist sie eine bewährte Methode der dauerhaften Haarentfernung.
So geht das Verfahren: Entlang des Haars wird eine feine Sonde in die Haarwurzel eingeführt. Ein genau dosierter Stromstoß zerstört sie dann. Das Haar lässt sich anschließend mit einer Pinzette entfernen. Da jedes Haar einzeln behandelt wird, ist dieses Verfahren enorm zeitaufwändig und nur für sehr kleine Hautbereiche und Körperstellen geeignet.
Bei einer Nadelepilation werden die Haare mittels eines elektrischen Stroms verödet. Bei der Behandlung werden kleine Kanülen in die Haut gestochen, die jedoch jedes Haar exakt an der Wurzel treffen müssen, um einen Effekt zu erzielen. Aus diesem Grund ist die Nadelepilation sehr aufwendig und mit einigen Risiken verbunden.
Wird bei einer Behandlung nämlich das umliegende Gewebe getroffen, kann es zu Entzündungen, Hypo- und Hyperpigmentierungen und unschönen Narben kommen. Als Alternative dient die Elektroepilation. Bei der Thermolyse erwärmt eine Nadel das umliegende Hautgewebe durch einen hochfrequenten Wechselstrom.
Bei dieser Methode wird die Haarwurzel verkocht, sodass ein Nachwachsen der Haare verhindert wird. Eine thermolytische Nadelepilation bedarf viel Erfahrung des behandelnden Personals. Wird die Methode falsch angewandt, kann es ansonsten zu Verbrennungen kommen.
Die Nadelepilation mit dem Elektrolyseverfahren ist äußerst zeitaufwendig, da die Entfernung eines einzelnen Haares bis zu 40 Sekunden dauern kann. Entlang des Haarkanals wird etwas Metall eingeführt, sodass Natronlauge in Verbindung mit Strom direkt an der Haarwurzel hergestellt werden kann. Diesen Vorgang bezeichnet man als Elektrolyse.
Die Nadelepilation mit dem Elektrolyseverfahren ist für die behandelnde Person schmerzfrei und kann deshalb auch an empfindlichen Stellen angewandt werden. Der abwechselnde Gebrauch von Hochfrequenz-Wechselstrom und Gleichstrom ist das Blendverfahren. Das Blendverfahren ist wesentlich schneller als die Nadelepilation mit Elektrolyse.
Das Blendverfahren kann man nicht mit dem Verfahren der Elektrolyse vergleichen. Allerdings kann das Blendverfahren wesentlich bessere Ergebnisse vorweisen. Das Blendverfahren dient sowohl für Menschen mit dunkler Haut als auch für Menschen mit heller Haut.
Wenn Sie sich für diese Technik der Nadelepilation entscheiden, müssen Sie sich jedoch auf Rötungen und Schwellungen an empfindlichen Hautflächen einstellen. Da beim Blendverfahren jedes Haar einzeln behandelt werden muss, sollten Sie einen Kosmetiker auswählen, der bereits viele Erfahrungen in diesem Bereich sammeln konnte.
Bei einer falschen Behandlung müssen Sie sich ansonsten auf Entzündungen und unschöne Narben einstellen.
Die exklusive XENOgel® Technology gehört, im Unterschied zu den zuvor genannten Methoden, zu den Verfahren der dauerhaften* Haarentfernung und arbeitet mit Licht. Diese fortschrittliche Technik kombiniert die neueste Photoepilationstechnologie mit einem Kristallgel, das die Haut während der Behandlung schont und schneller abkühlt.
Der Vorteil dieser Methode ist, dass sie nicht nur dauerhaft*, sondern darüber hinaus noch schmerzfrei ist. Das Kristallgel kühlt die Haut und optimiert gleichzeitig die Lichtwirkung.
Hier ist eine tabellarische Übersicht, die die verschiedenen Methoden vergleicht:
| Methode | Dauerhaftigkeit | Schmerz | Hauttypen | Kosten |
|---|---|---|---|---|
| Laser | Reduktion | Leicht bis mittel | Ideal bei dunklem Haar, heller Haut | Hoch |
| IPL | Reduktion | Leicht bis mittel | Eingeschränkt bei dunkler Haut | Mittel bis hoch |
| SHR | Reduktion | Gering | Auch für dunklere Hauttypen geeignet | Mittel |
| Elektro-Epilation | Dauerhaft | Mittel bis stark | Alle | Hoch (zeitaufwendig) |
Hellblondes, graues oder weißes Haar ist für eine Epilation per Licht nicht geeignet. Für IPL gilt im Speziellen: Das breite Strahlenspektrum der Geräte verhindert, dass das Licht zwischen dem Melanin der Haut und des Haares genau unterscheiden kann und die Pigmente der Haut angreift. Für Menschen mit gebräunter oder dunklerer Haut ist dieses Verfahren also ungeeignet.
Bei einer Laserbehandlung wie bei IPL sind Verbrennungen grundsätzlich nicht auszuschließen. Sie treten auf, wenn die Energie der Strahlen zu hoch dosiert wurde, hinterlassen jedoch normalerweise keine Narben. Durch eine Kühlung der Haut während der Behandlung und eine gute Nachsorge können die Nebenwirkungen gering gehalten werden.
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