Ein unerwünschter Damenbart kann für viele Frauen eine große Belastung sein. Das Thema Damenbart wird manchmal nicht einmal unter besten Freundinnen besprochen - so tabu ist es! Dabei leiden sehr viele Frauen darunter. Glücklicherweise gibt es effektive Lösungen, um dieses Problem anzugehen.
Jeder Mensch besitzt feine, helle Vellushaare, die fast den gesamten Körper bedecken. Dabei handelt es sich um weiche und meist farblose oder sehr helle Härchen, die fast den gesamten Körper bedecken - mit Ausnahme der Handflächen, Fußsohlen und Lippen. Die Vellushaare dienen der Temperaturregulierung und helfen, die Haut vor äußeren Einflüssen wie Reibung oder leichten Umwelteinflüssen zu schützen. Wenn diese Haare eine dickere, dunklere und auffälligere Gestalt haben, spricht man von einem Damenbart.
Damenbart. Schon das Wort an sich klingt irgendwie seltsam und lässt sofort Bilder von Frauen mit starker Bartbehaarung aufkommen. Dabei handelt es sich bei einem Damenbart meist eher um vereinzelte Härchen oder gar einen Flaum, der auf der Oberlippe, dem Kinn oder den Wangen auftaucht und oft sogar nur von der Trägerin selbst wahrgenommen und als störend empfunden wird.
Woher ein Damenbart kommt, ist unterschiedlich. Grundsätzlich ist es etwas ganz Normales, Haare an der Oberlippe zu haben und nichts, wofür sich Frauen schämen sollten. Gesichtshaare bei Frauen haben immer eine hormonelle Ursache.
In vielen Fällen ist eine stärkere Gesichtsbehaarung familiär bedingt. Ein Damenbart kann also auch genetische Veranlagung sein, die du von deiner Mama, Oma oder älteren Vorfahren geerbt hast. Der Körper der Frau produziert Testosteron normalerweise in einer geringeren Menge.
Durch verschiedene Einflüsse kann sich die Testosteronproduktion jedoch verstärken und zu einem Ungleichgewicht im Hormonhaushalt führen. Neben einer genetischen Veranlagung spielen auch Hormone oder die Einnahme von Medikamenten eine Rolle. Besonders in den Wechseljahren sinkt der Östrogenspiegel, während der Einfluss von Androgenen (männlichen Hormonen) relativ zunimmt.
Weitere mögliche Ursachen:
Um ein hormonelles Ungleichgewicht zu erkennen, gibt es folgende Möglichkeiten: “Der Gynäkologe muss sich durch ein Blutbild einen Überblick verschaffen und einen Ultraschall an den Eierstöcken vornehmen”, erklärt Dr. Merkel. "Denn die häufigste Ursache für eine hormonelle Dysbalance bei Frauen zwischen 15 und 30 ist das sogenannte PCO-Syndrom, polyzystisches Ovar-Syndrom, das vom Gynäkologen behandelt werden muss. Das geht durch die Antibaby-Pille, die den Östrogengehalt im Blut steigert, oder mit einem Anti-Androgen, das den Anteil der männlichen Hormone, den Testosterongehalt im Blut. Durch eine solche Behandlung verschwinden auch die Härchen in der Regel wieder.”
Ein Damenbart kann für viele Frauen störend sein, aber es gibt verschiedene Möglichkeiten, ihn zu entfernen. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, wie ein Damenbart zuverlässig entfernt werden kann. Sowohl temporäre Lösungen als auch dauerhafte Anwendungen tragen dazu bei, die feinen Haare über der Oberlippe zu entfernen. Welche Methode für dich am besten geeignet ist, hängt von deinem Budget, deinem Schmerzempfinden und deinem Komfortanspruch ab.
Die gezeigten Methoden sind allesamt effektiv, aber haben einen Nachteil: Sie entfernen den Damenbart nicht permanent. Unabhängig von dem zusätzlichen zeitlichen Aufwand und dem oftmals schmerzhaften Prozess ist all diesen Methoden wie Rasieren, Wachsen, Zupfen oder Epilieren eines gemeinsam. Sie halten nur eine begrenzte Zeit.
Fakt ist: Die Haare kommen nach dem Rasieren nicht stärker und auch nicht dunkler zurück. Wenn du dich entscheidest, den Damenbart mit einem Rasierer zu entfernen, werden die Haare kurz über der Haut abgetrennt. Dadurch entsteht eine gerade Schnittfläche, die den Anschein erwecken kann, dass die nachwachsenden Haare stärker sind. Das sind sie aber nicht.
Allerdings entfernt es praktisch nie ein Haar samt Wurzel, wie wir gerne glauben möchten.
Waxing ist mit Kaltwachsstreifen oder Heißwachssystemen möglich. Es drohen schlimmstenfalls Verbrennungen der Haut im Bereich vom Damenbart, durch zu heißes Wachs. Zudem ist es manchmal recht schmerzhaft, wenn Sie ohne ausreichende Erfahrung die Wachsstreifen selbst entfernen.
Epilierer funktionieren wie eine Pinzette, sie ziehen das Haar heraus, was ebenfalls langfristig wirkt und sogar sehr sauber ist. Doch Epilierer für die Oberlippe, also den Damenbart, gibt es praktisch nicht. Diese sind einfach zu groß.
Die schmerzfreie Methode hat den einzigen Nachteil, dass sehr empfindliche Haut manchmal gereizt auf die Chemie reagiert.
Das schmerzt weniger als Wachsen, lässt sich aber allein praktisch von den wenigsten Frauen durchführen.
Anders ist es bei der sog. dauerhaften Haarentfernung mit Laser. Einen Damenbart dauerhaft zu entfernen, ist der Wunsch vieler Frauen, die die Härchen als störend empfinden. Um einen Damenbart dauerhaft zu entfernen, ist eine Laserbehandlung die nachhaltigste Methode.
Medizinische Laser senden ihre Lichtimpulse direkt über das einzelne Haar zu dessen Wurzel. Die Lichtenergie wird über den Laser in Wärme umgewandelt, welche die haarbildenden Zellen schädigen soll. Die Haare fallen anschließend aus - im Idealfall für immer. Dieser Idealfall tritt bei einem gut angepassten Laserstrahl und beim richtigen Haar- und Hauttyp ein.
Beim Haare entfernen wird ein Laser-Impulsgeber zentimeterweise über die Haut geführt, wobei er genau dosierte Lichtimpulse entsprechend des Haar- und Hauttyps abgibt.
Es gibt einen wesentlichen Nachteil mit Laserlicht: Behandelbar ist nur dunkles Haar, weil das Melanin - der Haarfarbstoff - das Laserlicht durchleitet.
IPL Haarentfernung (= Intense Pulsed Light) ist eine modernere Laservariante mit intensiven Lichtimpulsen in unterschiedlichen Wellenlängen, die noch etwas besser gesteuert einen etwas besseren Effekt als Laserlicht bewirkt. Daher unter den gleichen Voraussetzungen - bei dunklem Haar - die dauerhafte Haarentfernung im Gesicht bewirken können.
Ein weiteres Problem von allen lasergestützten Verfahren ist die Wirkung der Energie allein auf aktive Haarwurzeln. Daher müssen die Behandlungen nach sieben bis zehn Wochen wiederholt werden um die restlichen Haare und deren Wurzeln zu entfernen.
Die Elektro-Epilation setzt ebenfalls an der Verödung der Haarwurzel an. Hierbei wird aber nicht Laserlicht, sondern elektrischer Strom zur Wurzel der Härchen geleitet. Dafür muss ein feiner Draht in den Haarschaft eingeführt werden.
Wenn Sie aber im Gesicht helle Haare haben und diese vielleicht noch auf einem dunkleren Teint besonders auffallen, kann die Elektro-Epilation das Mittel der Wahl zum entfernen der Haare sein.
Hier ist eine Tabelle, die die verschiedenen Methoden zur Haarentfernung zusammenfasst und ihre jeweiligen Vor- und Nachteile aufzeigt:
| Methode | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|
| Rasieren | Schnell, einfach, schmerzfrei, kostengünstig | Haare wachsen schnell nach, Stoppelbildung, Hautirritationen möglich |
| Zupfen | Präzise, kostengünstig, Ergebnisse halten länger als beim Rasieren | Schmerzhaft, zeitaufwendig, nur für wenige Haare geeignet |
| Wachsen/Sugaring | Glatte Haut für mehrere Wochen, Haarwuchs kann sich reduzieren | Schmerzhaft, Hautreizungen, Rötungen möglich |
| Epilieren | Langanhaltendes Ergebnis, Haarwuchs kann sich reduzieren | Schmerzhaft, Risiko von Hautreizungen und eingewachsenen Haaren |
| Enthaarungscreme | Schnell | Hautirritationen, allergische Reaktionen möglich |
| Laser-Haarentfernung | Dauerhafte Haarentfernung | Teuer, mehrere Sitzungen notwendig, funktioniert am besten bei dunklen Haaren und heller Haut |
| IPL | Dauerhafte Haarentfernung möglich, Geräte für den Heimgebrauch erhältlich | Weniger effektiv als Laser, funktioniert am besten bei dunklen Haaren und heller Haut |
| Elektro-Epilation | Dauerhafte Haarentfernung, auch für helle Haare geeignet | Schmerzhaft, zeitaufwendig, teuer |
| Blondieren | Schmerzfrei | Hautirritationen möglich, macht dunkle Haare heller, aber entfernt sie nicht |
| Threading | Hält lange an | schwer selbst durchzuführen |
Es ist wichtig zu beachten, dass die Wahl der Methode von Ihren individuellen Bedürfnissen und Vorlieben abhängt. Eine Beratung bei einem Dermatologen oder Kosmetiker kann hilfreich sein, um die beste Option für Sie zu finden.
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