Oftmals reicht ein einziger Blick in den Spiegel aus, um einer Frau die Laune schon frühmorgens gehörig zu vermiesen. Wenn nämlich kleine Härchen im Bereich von Wangen, Oberlippe und Kinn sprießen, verstehen viele Damen keinen Spaß. Wirklich schlimm ist der Damenbart allerdings nicht. Wer diesen gerne wachsen lassen möchte, kann das tun, schließlich handelt es sich dabei um etwas ganz Natürliches. Jeder Mensch hat Haare am ganzen Körper (auch im Gesicht!). Bei manchen sind sie nur eben dünner, bei manchen dicker und fallen daher mehr auf. Und manchmal sorgen eben unterschiedlichste Faktoren wie Hormone für den verstärkten Haarwuchs.
Für all diejenigen, die gut sichtbare Haare an besagten Stellen aber mehr als lästig empfinden und sie gerne schnellstmöglich wieder loswerden wollen, gibt es zahlreiche kurzfristige wie langfristige Methoden zum Entfernen eines Damenbarts. Zudem erfahren Sie, was Sie dabei beachten sollten und welche Ursachen hinter einem Damenbart stecken. Schlechte Laune aufgrund der kleinen Härchen ist also in keinem Fall nötig!
Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick der einzelnen Praktiken sowie ihre jeweiligen Vor- und Nachteile:
Vom gewöhnlichen Rasieren über Waxing bis hin zu einer Behandlung mit dem Laser: Wege, um den Damenbart zu entfernen, gibt es viele. Allerdings ist nicht jede Methode risikofrei sowie für jeden Hauttyp geeignet. Daher ist es besonders wichtig, sich vorab zu informieren, welche Behandlungsweise am meisten Sinn ergibt und was man dabei berücksichtigen sollte.
Warum eine Rasur bei vielen Frauen so beliebt ist? Ganz einfach: Weil diese schnell und einfach ist. Zwar hält das Ergebnis leider nicht sehr lange und es kann passieren, dass der Rasierer ein paar Stoppeln auf der Haut hinterlässt. Trotzdem wird bei einem leichten Flaum über der Oberlippe mit Vorliebe zum Rasierer gegriffen. Was auch nicht weiter schlimm ist, sofern Sie das richtige Produkt verwenden.
Um Irritationen der Haut zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen einen elektrischen Gesichtshaarentferner für Frauen, der das Haar direkt an der Oberfläche präzise entfernt. Gut geeignet (vor allem für sensible Haut) sind aber auch einfache Einwegrasierer.
Der Damenrasierer von Braun sorgt im Nu für eine geschmeidig-weiche und glatte Haut im Gesicht. Dank des LED-Lichts entgeht Ihnen bei der Rasur kein noch so kleines, feines Haar.
Außerdem passt das praktische Gerät aufgrund seines handlichen Formats in jede Handtasche und ist deshalb auch ideal zum Mitnehmen geeignet.
KäuferInnen schwärmen in den Amazon-Reviews u.a. davon, dass die Haarentfernung mit dem elektrischen Rasierer absolut schmerzfrei funktioniert und bewerten das Preis-Leistungsverhältnis des Produkts mit sehr gut.
Auch Zupfen und Epilieren ist in Sachen Haarentfernung gängig, obwohl die Haut hierbei ziemlich stark beansprucht wird. Ein gezieltes Entfernen von einzelnen Haaren ist vor allem mit einer hochwertigen, abgeschrägten Pinzette (und am besten nach dem Duschen, wenn die Poren geöffnet sind) möglich. Mit dieser reißt man die Haare direkt an der Wurzel aus, sodass man erst einmal für einige Wochen Ruhe hat.
Auch spezielle Epiliergeräte für das Gesicht erfüllen ihren Zweck, können aber, genau wie das Damenbart zupfen, etwas schmerzhaft sein. Alternativ können Sie zu sogenannten Episticks (auch Haarentfernungsspiralen genannt) greifen.
Diese kleinen Spiralen legt man auf der Gesichtshaut an, um dann sämtlichen Härchen mit rollenden Bewegungen den Garaus zu machen.
Egal, ob Sie sich für eine Pinzette, einen Epilierer oder eine Haarentfernungsspirale als Handwerkszeug entscheiden: Nach der Anwendung sollten Sie Ihre Haut mit entsprechender Pflege ausgiebig beruhigen. Optimal hierfür ist ein kühlendes Aloe-vera-Gel oder ein mildes Produkt, das Aloe vera enthält.
Ratsch! Eine Behandlung mit Wachs kennt kein Pardon mit Haaren im Gesicht und entfernt diese ebenfalls mitsamt der Wurzel, sodass sich diese für einige Wochen verabschieden.
Dabei gibt es drei verschiedene Varianten: Entweder, man verwendet Kaltwachsstreifen, die man kurz andrückt und abzieht oder man entscheidet sich für Warmwachs, das man im heißen, flüssigen Zustand auf die zu enthaarenden Stellen gibt und mit einem Vlies bedeckt, welches man leicht antrocknen lässt und im Anschluss mit einer kontrollierten Bewegung abreißt.
Sugaring ähnelt letzterer Methode, wird aber mit Hilfe einer klebrigen Paste durchgeführt, welche aus Zucker, Wasser und Zitronensaft besteht und tatsächlich als schonender als „normales“ Waxing für die Haut gilt.
Generell ist aber bei allen drei Waxing-Methoden Vorsicht geboten, denn das Prozedere kann Hautirritationen begünstigen. Zudem besteht die Gefahr, dass Haarfollikel in der Haut festhängen, sodass daraus eingewachsene Haare entstehen. Der Gang zum Profi lohnt sich also definitiv!
Bestimmt haben Sie schon einmal von der Fadentechnik (auch „Threading“ genannt) gehört, die vor allem zum Stutzen der Brows extrem beliebt ist. Was für die Augenbrauen funktioniert, funktioniert natürlich genauso gut zum Entfernen von Haaren im Gesichtsbereich.
So wird beim Threading ein dünner Farben auf der Gesichtshaut hin- und herbewegt, in dem sich die Härchen verfangen, die kurzerhand inklusive Wurzel ausgerissen werden. Und das Beste: Nach einer solchen Behandlung müssen Sie sich die nächsten vier Wochen keinerlei Gedanken mehr um den nervigen Haarwuchs machen.
Zugegeben, das Konzept, Creme aufzutragen, diese kurz einwirken zu lassen und die Paste inklusive Haare anschließend völlig schmerzfrei mit einem Spatel abzunehmen, klingt verführerisch.
Leider aber sind viele Enthaarungscremes mit Duftstoffen oder anderen chemischen Inhaltsstoffen versetzt, die sogar zu Allergien führen können.
Bei empfindlicher Haut sollten Sie die Creme vorab an einer kleinen Hautstelle testen, bevor Sie diese großzügig auf das Gesicht auftragen.
Extra auf die Bedürfnisse sensibler Haut zugeschnitten ist das Set zur Haarentfernung von Veet. Es enthält pflegendes Traubenkernöl und spendet der Haut intensive Feuchtigkeit. Nach der Anwendung bleiben die enthaarten Stellen bis zu vier Tage wunderbar glatt und das nachwachsende Haar fühlt sich deutlich feiner an.
Frau kann nicht nur die Haare auf dem Kopf färben bzw. bleichen, sondern selbstverständlich auch die, die sich oberhalb der Lippe befinden. Den Damenbart kann man so zwar leider nicht entfernen, aber immerhin gekonnt kaschieren. Hellt man ihn auf, so ist er nicht mehr so stark wahrnehmbar.
Allerdings funktioniert das nur mit einem leichten Flaum, dessen einzelne Härchen weder zu lang noch zu fest sind. Prinzipiell aber eine ziemlich clevere Methode, um das unerwünschte Gesichtshaar ruckzuck unsichtbar zu machen!
Kommen wir nun zu einer Behandlung, dank der sogar eine dauerhafte Haarentfernung möglich ist: dem Lasern. Auch, wenn diese Methode nicht unbedingt ein Schnäppchen ist und es oft mehrerer Sitzungen bedarf, um den Damenbart langfristig zu entfernen, entscheiden sich viele Frauen dafür.
Wer unter seinem Frauenbart leidet und die Nase voll vom ewigen Zupfen mit Pinzette, Rasieren, Waxen und Co. hat, empfehlen wir, sich die Behandlung zu gönnen. Nur bei sehr dünnem Haar eignet sich diese leider nicht.
Ein Gerät mit IPL-Technologie („Intensed Pulsed Light“) arbeitet mit Lichtimpulsen, welche die Haarwurzeln vernichten. Das Haarwachstum wird dadurch minimiert.
Da die Lichtimpulse deutlich schwächer als Laserstrahlen ausfallen, gibt es auch IPL-Geräte für den Heimgebrauch, welche aber logischerweise nicht mit dem Equipment vom Profi mithalten können. Nützlich sind diese trotzdem, vor allem, wenn man es mit dem Entfernen des Gesichtshaars nicht ganz so eilig hat.
Hinweis: IPL-Geräte dürfen nicht auf Muttermalen und Leberflecken angewendet werden. Sollten Sie also viele davon im Gesicht haben, dann müssen Sie von dieser Methode absehen.
Je nach Hautton bietet das Gerät zur Anwendung für Gesicht und Körper von Philips verschiedene Aufsätze. Zum Schutz der Augen wird der Lichtimpuls erst bei vollständigem Kontakt mit der Haut ausgelöst. Großer Bonus: Ein Sensor erkennt, ob ein Bereich zu dunkel für die IPL-Behandlung ist. Außerdem kann man in fünf Stufen wählen, wie intensiv die Behandlung sein soll. Speziell fürs Gesicht gibt es zudem noch einen integrierten Lichtfilter, um die Augen zu schützen.
Das IPL-Gerät für zu Hause verspricht, dass bereits nach drei Anwendungen eine Verringerung des Haarwachstums wahrnehmbar ist, was zufriedene NutzerInnen in den Amazon-Reviews bestätigen. Diese begeistert auch das extrem faire Preis-Leistungs-Verhältnis und die leicht verständliche Bedienung des Produkts.
Bei einer Nadelepilation handelt es sich um eine Methode, bei der die Haarwurzeln in mehreren Sitzungen mittels Stromimpuls zunichtegemacht werden. Die Haut kommt dabei aber nicht zu Schaden. Die Haare wachsen daraufhin nur noch extrem langsam oder gelten in manchen Fällen sogar als dauerhaft entfernt.
Positiv hervorzuheben ist vor allem, dass eine Nadelepilation für jeden Haut- und Haartyp infrage kommt. Für Schwangere, stillende Mütter und Menschen mit Herzerkrankungen ist diese allerdings ungeeignet.
Außerdem sollte bei dieser Methode unbedingt darauf geachtet werden, einen Experten aufzusuchen, da die Durchführung verhältnismäßig kompliziert ist und es deshalb ausreichend Erfahrung bedarf.
Warum man als Frau unter Gesichtsbehaarung leidet, kann vielfältige Ursachen haben. Zum einen kann ein Damenbart genetische Gründe haben, zum anderen können aber auch verschiedene Krankheiten, Medikamente oder Übergewicht ausschlaggebend dafür sein.
Die wohl häufigste Ursache ist jedoch der in den Wechseljahren sinkende Östrogenspiegel. Stattdessen kurbelt der Körper die Testosteronproduktion an, was lästige Haare im Gesicht zur Folge haben kann.
Leider gibt es kein Hausmittel, um einen Damenbart vollständig zu vermeiden.
Die Ursachen für einen Damenbart können vielfältig sein. Hier eine Übersicht möglicher Faktoren:
Die folgende Tabelle bietet einen zusammenfassenden Überblick über die verschiedenen Methoden zur Entfernung von Damenbart:
| Methode | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|
| Rasieren | Schnell, einfach, schmerzfrei, günstig | Kurze Wirkdauer, Stoppeln, Hautirritationen möglich |
| Zupfen/Epilieren | Längere Wirkdauer (mehrere Wochen) | Schmerzhaft, Hautirritationen möglich, aufwendig bei starkem Haarwuchs |
| Waxing/Sugaring | Längere Wirkdauer (2-4 Wochen), Haare wachsen weicher nach | Hautirritationen möglich, eingewachsene Haare möglich, erfordert Übung oder professionelle Hilfe |
| Fadentechnik | Längere Wirkdauer (ca. 4 Wochen), präzise | Erfordert Übung oder professionelle Hilfe |
| Enthaarungscreme | Schmerzfrei, schnell | Chemische Inhaltsstoffe können Hautreizungen verursachen, unangenehmer Geruch |
| Bleichen | Kaschiert den Damenbart | Entfernt die Haare nicht, nur für leichten Flaum geeignet, kann Hautreizungen verursachen |
| Lasern | Dauerhafte Haarentfernung möglich | Teuer, mehrere Sitzungen erforderlich, funktioniert am besten bei dunklen Haaren auf heller Haut |
| IPL | Dauerhafte Haarentfernung möglich (weniger effektiv als Laser) | Weniger effektiv als Laser, funktioniert nicht bei allen Haut- und Haartypen, nicht auf Muttermalen anwenden |
| Nadelepilation | Für alle Haut- und Haartypen geeignet, dauerhafte Haarentfernung möglich | Kompliziert, erfordert Experten, ungeeignet für Schwangere und Personen mit Herzerkrankungen |
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