Damenfrisuren: Der Shaggy Bob – Anleitung für einen rockigen Look

Der Bob ist eine Frisur, die seit Jahrzehnten in der Modewelt präsent ist. Mit seiner klaren Linienführung und Individualität hat er sich als Favorit bei vielen Frauen etabliert. Egal, ob klassisch oder modern, der Bob bietet unzählige Styling-Möglichkeiten.

Allein schon das Wort Shaggy Bob klingt cool, oder? Liest man den Begriff „shaggy“ in einem Frisurennamen, dann ist der Look alles andere als langweilig. Shaggy ist immer eine wilde, rockige Variante. Genauso verhält es sich hier beim Shaggy Bob. Die Kombination aus beidem - Bob und Shag - kann also nur rockig und cool aussehen!

Was ist ein Shaggy Bob?

Der Shaggy Bob ist ein Mix aus dem Shag Cut und dem Bob. Hierbei kommen noch Stufen in die Bob-Frisur, sodass der Hairstyle so richtig zottelig aussieht. Auch ein Pony passt super zum Haarschnitt. Wer möchte, kann dann noch einige Wellen dazu stylen, damit die Frisur besonders cool und lässig wirkt.

Haarlänge

Die Länge spielt keine vorrangige Rolle. Das Haar kann kürzer oder länger sein. Fragt man allerdings einen Friseur, dann endet ein Bob - egal welcher - maximal in der Schlüsselbeinregion. Aber so eng nehmen wir es hier nicht - schließlich gibt es ja noch den Long-Bob, bei dem die Haarlänge auch Auslegungssache ist.

Schnitt

Was den Look prägt, ist die Kombination aus Fransen und Stufen. Allerdings wird das Haar nicht extrem gestuft, sondern nur leicht. So gelangt der wilde, leicht verruchte Touch in den Look.

Haarstruktur

Wie bei allen Shaggy-Hair Varianten hat man mit welligen Haaren den Jackpot gezogen. Stress mit dem Styling vorm Spiegel? Den gibt es hier nicht. Welliges Haar trocknet am besten an der Luft. Glattes Haar freut sich über volumengebende Produkte wie ein Beach Spray. Übrigens wurden die Salzsprays mittlerweile durch Produkte mit pflegenden Inhaltsstoffen ersetzt. Denn Salzspray hat nicht nur den Effekt des griffigen Gefühls - es trocknet Haare und Kopfhaut auch schnell aus. Deshalb lohnt sich bei Haarprodukten immer ein Blick auf die Inhaltsstoffe. Um Ansatz und Stand in glattes Haar zu bekommen, föhnt man es am besten mit dem Diffusor. Und Wellen lassen sich auch per Lockenstab ins glatte Haar stylen.

Styling-Tipps für den Shaggy Bob

Shaggy Bob mit Pony

Der Shaggy Bob mit Pony ist passend für fast jeden Haartyp. Solange die Haare durch diesen Schnitt genug Textur bekommen, ist alles fein. Da auch der Pony bei einem Shaggy Bob fransig geschnitten ist, muss er wie das gesamte Haar in Form gebracht werden. Aber keine Sorge, ein paar Sprühstöße Texturspray reichen völlig aus.

Shaggy Bob glatt

Frauen mit eher feinen oder glatten Haaren haben es etwas schwerer beim Stylen.

Shaggy Bob mittellang

Nicht zu kurz und nicht zu lang. Die ideale Länge für den Shaggy Bob heißt mittellang. Das bedeutet, das Haar endet definitiv oberhalb der Schultern und hat dank des Stufenschnittes wunderbar viel Bewegung. Ist das Haar nicht zu kurz, lässt es sich an heißen Tagen auch frech zusammenbinden.

Shaggy Bob kurz

Will man bei kurzen Haaren die angesagte Shaggy Bob Frisur tragen, dann darf das Haar natürlich nicht „Pixie kurz“ sein. Es sollte schon die klassische Bob-Länge besitzen - dann spricht man von einem Shaggy Bob. Je nach Haarstruktur wird das Haar per Diffusoraufsatz wild geföhnt oder an der Luft getrocknet. Schaumfestiger im feuchten Haar verhilft zu mehr Volumen und Griffigkeit.

Einen Look wie diesen kann jede Frau tragen. Allerdings sollten Frauen mit rundem Gesicht eher eine längere Variante wählen. Das Haar sollte schon mindestens Bob-Länge haben, um richtig gut auszuschauen. Ansonsten wäre es kein Shaggy Bob! Allzu lang sollte das Haar aber auch nicht sein. Hinsichtlich der Haarstruktur gibt es allerdings ein No-Go: Bei krausem - also stark texturiertem Haar - wird es schwierig, einen Shaggy Bob zu kreieren. Für naturkrauses Haar ist der Shaggy Bob nicht sonderlich geeignet, weil der lässige Look, der so typisch für den Shaggy Bob ist, dabei nicht zur Geltung kommt. Außerdem ist krauses Haar unheimlich empfindlich.

Pflege des Shaggy Bobs

Alle Frisuren, die fransig geschnitten werden, brauchen eine Spitzenpflege. Wobei wir hier wirklich speziell auch die Spitzen, also die Haarenden, meinen. Denn durch den stumpfen, fransigen Cut tendieren sie leicht zu Spliss. Außerdem sollte man alle 5-6 Wochen das Haar beim Friseur nachschneiden lassen. Ist der Look rausgewachsen, dann sieht er nicht mehr cool aus. Einige richtig gute Friseure haben übrigens spezielle Schnitttechniken kreiert, bei denen der Schnitt mitwächst.

Bob haircut ! DIY

Weitere Styling-Ideen für Bob-Frisuren

Hier sind einige zusätzliche Styling-Ideen, um deinen Bob abwechslungsreich zu gestalten:

  • Sleek Look: Ideal für formelle Anlässe. Glätte das Haar und fixiere es mit Haarspray.
  • Locken und Wellen: Verleihen dem Bob eine verspielte Note. Verwende Lockenstab oder Glätteisen für natürliche Beach Waves.
  • Flechtfrisuren: Kleine Flechtfrisuren an den Seiten oder am Oberkopf verleihen dem Bob eine verspielte Note.
  • Wet Look: Perfekt für sommerliche Tage. Trage großzügig Gel auf das handtuchtrockene Haar auf.
  • Voluminös: Föhne das Haar mit einer Rundbürste für mehr Fülle am Ansatz.
  • Half-up Look: Binde die obere Haarpartie zu einem Zopf oder Dutt zusammen.
  • Haar-Accessoires: Verwende Haarreifen, Haarbänder oder dekorative Spangen, um Akzente zu setzen.

Tipps für längeren Halt des Bob-Stylings:

  • Verwende Schaumfestiger im handtuchtrockenen Haar.
  • Kühle das Haar nach dem Föhnen mit kalter Luft ab.
  • Verwende Stylingprodukte wie Sea Salt Spray oder Volumenpuder.
  • Fixiere die Frisur mit leichtem Haarspray.

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