Curry gegen Haarausfall: Wirksamkeit und natürliche Alternativen

Kraftvolles, dichtes Haar symbolisiert Vitalität und Ausstrahlung - doch wenn die Haarpracht schwindet, suchen Betroffene oftmals nach kosmetischen Wundermitteln. Dabei übersehen viele den wichtigsten Baustein für gesunde Haarstrukturen: eine zielgerichtete Nährstoffversorgung durch bewusste Ernährungsgewohnheiten. Die Verbindung zwischen unserem Speiseplan und der Haarqualität ist wissenschaftlich eindeutig belegt. Fehlen unserem Organismus spezifische Mikronährstoffe, reagieren die Haarwurzeln empfindlich - mit Ausdünnung, Brüchigkeit oder verstärktem Haarverlust, was eine der häufigsten Ursachen für Haarausfall sein kann. Umgekehrt kann eine strategisch zusammengestellte Ernährung bei Haarausfall wahre Wunder bewirken. Erfahren Sie, wie eine durchdachte gesunde Haare Ernährung sowohl Ihre Frisur als auch Ihr Lebensgefühl transformieren kann.

Dieser detaillierte Leitfaden zeigt Ihnen auf, welche Vitamine gegen Haarausfall wissenschaftlich dokumentiert wirken, wie sich Nährstoffdefizite auf Ihre Haarpracht auswirken und mit welchen natürlichen Lebensmitteln für Haarwachstum Sie Ihre Mähne von innen heraus revitalisieren.

Die Wissenschaft hinter der Haar-Ernährungs-Verbindung

Haarfollikel gehören zu den stoffwechselaktivsten Strukturen unseres Körpers. Die feinen Härchen bestehen primär aus Keratin-Proteinen, deren Aufbau kontinuierliche Nährstoffzufuhr erfordert. Ohne ausreichende Versorgung mit Bausteinen und Cofaktoren gerät dieser sensible Prozess ins Stocken.

Verstehen Sie Ihren individuellen Haarzyklus

Jeder Haarfollikel durchlebt einen charakteristischen Dreiphasen-Rhythmus:

  • Anagen-Stadium (Aktivwachstum): Diese produktivste Periode erstreckt sich über mehrere Jahre, während der die Wurzeln intensiv neue Haarzellen bilden. Hier zeigt sich der höchste Bedarf an Vitalstoffen.
  • Katagen-Übergang: In wenigen Wochen verlangsamt sich die Zellteilung, die Follikel schrumpfen und bereiten den Ruhemodus vor.
  • Telogen-Ruhephase: Über Monate hinweg pausiert das Wachstum, bis das alte Haar ausfällt und durch frischen Nachwuchs ersetzt wird.

Während intensiver Wachstumsphasen fungieren Haarwurzeln als regelrechte Nährstoff-Magneten. Mangelzustände führen zu vorzeitigem Übergang in Ruhephasen, schwächeln der Haarsubstanz oder komplettem Follikel-Stillstand.

Sichtbare Warnsignale bei Nährstoffdefiziten

Da unser Organismus lebenswichtige Organe bevorzugt versorgt, zeigen sich Mangelerscheinungen oft zuerst an Haaren und Nägeln. Typische Alarmsignale umfassen:

  • Diffuse Ausdünnung über den gesamten Kopfbereich (sich oft als durch Telogenes Effluvium äußert.)
  • Nachlassende Haardichte und -fülle
  • Glanzlosigkeit und raue Haaroberflächen
  • Erhöhte Bruchneigung und gespaltene Spitzen
  • Verlangsamte Wachstumsgeschwindigkeit
  • Farbveränderungen oder Texturwandel

Wissenschaftlich belegte Vitamine gegen Haarausfall

Bestimmte Vitamingruppen haben sich als besonders haarwirksam erwiesen, wenn es um Vitamine gegen Haarausfall geht. Diese Mikronährstoffe sind wichtige Vitamine gegen Haarausfall, die verschiedene Aspekte der Follikelgesundheit und Keratin-Bildung.

B-Vitamin-Komplex: Ihr Haarwachstums-Motor

Die B-Vitamine bilden ein synergistisches Netzwerk, das multiple Stoffwechselprozesse in den Haarwurzeln antreibt, wenn wir über effektive Vitamine gegen Haarausfall sprechen. Jedes Familienmitglied trägt spezifische Funktionen bei.

Biotin (B7): Der Keratin-Architekt

Biotin fungiert als Schlüsselenzym bei der Protein-Synthese und formt buchstäblich die Grundbausteine Ihrer Haarstruktur. Studien zeigen dramatische Verbesserungen bei Menschen mit dokumentiertem Biotin-Mangel.

Mangel-Indikatoren:

  • Fortschreitende Haarverdünnung besonders am Stirnbereich
  • Außergewöhnliche Haarbrüchigkeit
  • Parallel auftretende Nagelprobleme
  • Schuppige Kopfhautirritationen

Biotin-Kraftquellen:

  • Bio-Eigelb aus Freilandhaltung
  • Rinderleber (sparsam dosiert)
  • Rohe Mandeln und Paranüsse
  • Sonnenblumen- und Kürbiskerne
  • Cremige Avocados
  • Violette Süßkartoffeln

Niacin (B3): Der Durchblutungs-Booster

Niacin erweitert die feinen Kapillargefäße in der Kopfhaut und optimiert dadurch die Sauerstoff- und Nährstoffversorgung jedes einzelnen Follikels. Zusätzlich beeinflusst es die natürliche Pigmentierung.

B6, B12 und Folat: Das Sauerstoff-Trio

Diese drei Vitamine orchestrieren die Bildung roter Blutkörperchen, welche als Sauerstoff-Taxis zu den Haarfollikeln fungieren. Anämische Zustände durch B-Vitamin-Mangel manifestieren sich oft als diffuser Haarverlust.

Vitamin D: Das Hormon-Vitamin für Haarregeneration

Neueste Forschungen enthüllen Vitamin D als hormonähnlichen Regulator des Haarzyklus. Menschen mit Alopezie areata weisen signifikant niedrigere D-Spiegel auf als Kontrollgruppen.

D-Mangel-Symptome:

  • Kreisrunde kahle Stellen
  • Allgemeine Erschöpfung und Energielosigkeit
  • Erhöhte Infektanfälligkeit
  • Muskuläre Schwächegefühle

Natürliche D-Aktivierung:

  • Tägliche Sonneneinstrahlung (15-30 Minuten)
  • Nordseelachs und Ostsee-Hering
  • Freilauf-Hühnereier
  • UV-exponierte Zuchtpilze
  • Vitamin-D-angereicherte Pflanzendrinks

Vitamin E: Der Antioxidations-Schutzschild

Tocopherol neutralisiert aggressive freie Radikale, die Haarfollikel schädigen können. Gleichzeitig fördert es die Kopfhaut-Durchblutung und kann sogar neues Haarwachstum stimulieren, was es zu einem wertvollen Bestandteil der Strategie ‚Vitamine gegen Haarausfall‘ macht.

E-Vitamin-Schatzkammern:

  • Kaltgepresste Nuss- und Samenöle
  • Rohe Haselnüsse und Mandeln
  • Dunkelgrüne Blattgemüse
  • Butterweiche Avocados

Vitamin C: Der Kollagen-Dirigent

Ascorbinsäure orchestriert die Kollagenproduktion, welche Haarfasern ihre Elastizität und Widerstandskraft verleiht. Zusätzlich maximiert es die Eisenresorption - entscheidend bei eiseninduziertem Haarverlust.

C-Vitamin-Bomben:

  • Frische Zitrusfrüchte aller Arten
  • Wilde Beerenmischungen
  • Knackige rote und gelbe Paprika
  • Dampfgegarter Brokkoli
  • Exotische Kiwi-Früchte

Vitamin A: Der Zellwachstums-Regulator

Retinol stimuliert die Sebum-Produktion (natürlicher Haarschutz) und beschleunigt die Zellerneuerung. Vorsicht: Sowohl Mangel als auch Überversorgung können paradoxerweise Haarausfall auslösen.

Ausgewogene A-Vitamin-Lieferanten:

  • Orange Möhren und Kürbis-Varianten
  • Tiefgrüner Spinat und Grünkohl
  • Süße Bataten
  • Biologische Rinderleber (selten)

Kritische Mineralstoffe für robuste Haarstrukturen

Spurenelemente fungieren als Katalysatoren in zahllosen Haar-Stoffwechselprozessen. Ihre Abwesenheit kann dramatische Folgen für die Haargesundheit haben.

Eisen: Der Sauerstoff-Kurier

Eisenmangel rangiert als Hauptverursacher des weiblichen Haarausfalls. Dieses Mineral ermöglicht Hämoglobin-Bildung, wodurch lebenswichtiger Sauerstoff zu energiehungrigen Haarfollikeln transportiert wird.

Eisendefizit-Alarmsignale:

  • Großflächige Haarverdünnung
  • Chronische Müdigkeit trotz ausreichend Schlaf
  • Hautblässe und kalte Extremitäten
  • Brüchige, rillige Fingernägel
  • Unruhige Beine besonders nachts

Eisenreiche Nahrungsquellen:

  • Grasgefüttertes rotes Fleisch (maßvoll)
  • Biologische Geflügelleber
  • Rote Linsen und weiße Bohnen
  • Baby-Spinat und Mangold
  • Geröstete Kürbis- und Sesamsamen
  • Dunkle 70%-Kakao-Schokolade

Pro-Tipp: Kombinieren Sie eisenhaltige Speisen mit Vitamin-C-Quellen für optimierte Aufnahme.

Zink: Der Protein-Synthesizer

Zink katalysiert über 300 enzymatische Reaktionen, einschließlich Keratin-Aufbau und Haarfollikel-Reparatur. Es reguliert außerdem die Talgdrüsen-Aktivität rund um die Haarwurzeln.

Zink-Mangel-Merkmale:

  • Schütteres Haar besonders am Scheitel
  • Verzögerte Wundheilung
  • Häufige Hautunreinheitenähnlich Akne
  • Abgeschwächter Geschmacks- und Geruchssinn
  • Wiederkehrende Erkältungen

Zink-Goldminen:

  • Frische Austern (Spitzenreiter)
  • Weidehaltung-Rind und Bio-Geflügel
  • Geröstete Kürbiskerne
  • Cashew-Nüsse und Pinienkerne
  • Vollkorn-Haferflocken
  • Schwarze Bohnen und Kichererbsen

Selen: Der Schilddrüsen-Optimierer

Selen unterstützt die Schilddrüsenfunktion, deren Dysbalance häufig Haarprobleme verursacht. Als potenter Antioxidant schützt es zusätzlich vor follikelschädigenden freien Radikalen.

Selen-Kraftpakete:

  • Brasilianische Paranüsse (1-2 Stück täglich genügen)
  • Wildgefangener Fisch und Meeresfrüchte
  • Weidehaltung-Fleischsorten
  • Freilaufende Hühnereier
  • Vollkorn-Weizen und -Reis

Zusätzliche Haar-Nährstoffe für maximale Wirkung

Proteine: Das Haar-Fundament

Mit 95% Keratin-Anteil benötigen Haare kontinuierliche Proteinzufuhr. Qualität übertrifft dabei Quantität - vollständige Aminosäure-Profile liefern optimale Resultate.

Premium-Proteinquellen:

  • Komplette Hühnereier (Referenzprotein)
  • Atlantik-Wildfisch und Krustentiere
  • Magere Fleischstücke von Weiderindern
  • Bunte Hülsenfrucht-Kombinationen
  • Protein-reicher Quinoa
  • Probiotischer griechischer Joghurt
  • Mandel- und Walnuss-Mischungen

Omega-3-Fettsäuren: Die Entzündungshemmer

Diese essenziellen Fette reduzieren chronische Entzündungen, verbessern die Kopfhaut-Gesundheit und können sogar ruhende Haarfollikel reaktivieren.

Omega-3-Reservoirs:

  • Kaltwasser-Fische (Lachs, Makrele, Sardellen)
  • Frische Walnüsse
  • Quellende Chia-Samen
  • Goldgelbe Leinsamen
  • Meeresalgen-Präparate (vegan)

Praktischer Ernährungsfahrplan für vitale Haare

Eine strategische gesunde Haare Ernährung basiert auf Nährstoffdichte, Timing und individueller Anpassung. Folgende Prinzipien maximieren Ihre Haargesundheit:

Grundsäulen haarfördernder Ernährung

  • Regenbogen-Prinzip: Konsumieren Sie täglich verschiedenste Farbnuancen bei Obst und Gemüse. Jeder Farbton signalisiert unterschiedliche Phytonährstoffe und Antioxidantien.
  • Konstante Versorgung: Gleichmäßige Nährstoffströme übertreffen sporadische „Superfood-Attacken“. Planen Sie drei ausgewogene Hauptmahlzeiten plus nährstoffreiche Zwischensnacks.
  • Qualitätsfokus: Priorisieren Sie nährstoffdichte Vollwertkost gegenüber verarbeiteten Kalorienbomben ohne Mehrwert.

Anti-Haarausfall-Menüvorschläge

  • Kraftvolles Frühstück:
    • Overnight-Oats mit Blaubeeren und gehackten Paranüssen (B-Vitamine, Antioxidantien, Selen)
    • Spinat-Omelett mit Avocado-Scheiben (Protein, Eisen, gesunde Fette)
    • Vollkorn-Toast mit Mandelbutter und Bananenscheiben (komplexe Kohlenhydrate, Biotin)
  • Haar-Power-Mittagessen:
    • Gegrillter Lachs auf Quinoa-Salat mit buntem Gemüse (Omega-3, vollständiges Protein, Vitamine)
    • Rote-Linsen-Curry mit Vollkornreis (pflanzliches Protein, Eisen, B-Vitamine)
    • Caesar-Salad mit gegrilltem Hähnchen und Kürbiskernen (Protein, Zink, Vitamin E)
  • Regeneratives Abendessen:
    • Dampfgegarter Kabeljau mit Süßkartoffel-Pommes und Brokkoli (mageres Protein, Beta-Carotin, Vitamin C)
    • Vollkorn-Spaghetti mit Linsenbolognese (komplexe Kohlenhydrate, pflanzliches Protein)
    • Miso-Suppe mit Tofu und Seetang (fermentierte Probiotika, Jod)

Haar-schädigende Nahrungsmittel minimieren

Bestimmte Lebensmittelkategorien können Entzündungen fördern oder Nährstoffaufnahme behindern:

Reduzieren Sie:

  • Industriell verarbeitete Fertigprodukte
  • Raffinierte Zucker-Exzesse
  • Gehärtete Trans-Fettsäuren
  • Exzessiven Alkoholkonsum
  • Übermäßige Koffein-Mengen

Hydratation: Der unterschätzte Faktor

Ausreichende Flüssigkeitszufuhr unterstützt alle Zellfunktionen, einschließlich Haarwurzel-Aktivität. Dehydratation manifestiert sich oft als trockene Kopfhaut und spröde Haarstrukturen.

Hydratations-Strategien:

  • Mindestens 35ml pro Kilogramm Körpergewicht täglich
  • Ungesüßte Kräuter- und Grüntees ergänzen die Wasserbilanz
  • Wasserreiche Früchte wie Gurken, Melonen und Beeren unterstützen zusätzlich

Nahrungsergänzung bei Haarausfall: Strategischer Einsatz

Während vollwertige Ernährung die Basis bildet, können gezielte Supplemente wichtige Vitamine gegen Haarausfall liefern. Entscheidend ist die bedarfsgerechte, nicht willkürliche Anwendung.

Sinnvolle Supplement-Szenarien:

  • Bei laborbestätigten Defiziten: Lassen Sie vor Supplement-Einnahme eine umfassende Nährstoffanalyse durchführen. Nur dokumentierte Mängel rechtfertigen gezielte Substitution.
  • Besondere Lebensumstände:
    • Schwangerschaft und Stillperiode
    • Restriktive Diätformen oder Essstörungen
    • Malabsorptions-Syndrome
    • Chronische Grunderkrankungen
    • Extremer psychischer oder physischer Stress

Supplement-Sicherheit und Wirksamkeit

  • Qualitätsstandards beachten: Wählen Sie ausschließlich Produkte renommierter Hersteller mit unabhängigen Prüfsiegeln und Reinheitszertifikaten.
  • Dosierungs-Wissenschaft: Überdosierung kann kontraproduktiv wirken. Einige Vitamine (besonders A) können bei Überversorgung paradoxerweise Haarausfall verstärken.
  • Gedulds-Realismus: Nahrungsergänzung zeigt keine Soforteffekte. Kalkulieren Sie mindestens 4-8 Monate für sichtbare Haarveränderungen ein.
  • Professionelle Begleitung: Konsultieren Sie vor Supplement-Beginn qualifizierte Mediziner oder Ernährungstherapeuten, insbesondere bei bestehenden Medikationen oder Vorerkrankungen.

Bewährte Supplement-Konzepte:

  • Haar-spezifische Kombipräparate: Diese enthalten üblicherweise synergistische B-Vitamin-Komplexe, Biotin, Zink und weitere haarrelevante Mikronährstoffe.
  • Einzelnährstoff-Therapie: Bei spezifischen, laborbestätigten Defiziten kann die isolierte Gabe einzelner Nährstoffe wie Eisen, Zink oder Vitamin D3 optimal sein.

Informationen zur Auswahl und Sicherheit von Nahrungsergänzungsmitteln bieten auch Verbraucherorganisationen wie die Verbraucherzentrale.

Üppiges, widerstandsfähiges Haar entsteht nicht zufällig, sondern entwickelt sich durch konsequente, nährstoffreiche Ernährungsgewohnheiten und einen ganzheitlich gesunden Lebensstil. Die wissenschaftlich belegten Vitamine gegen Haarausfall und eine strategisch geplante Ernährung bei Haarausfall können dramatische Verbesserungen Ihrer Haarqualität bewirken. Ihre Haarpracht spiegelt unmittelbar Ihren Gesundheitszustand wider. Was Ihren gesamten Organismus nährt und stärkt, vitalisiert gleichzeitig Ihre Haarfollikel.

GESUNDE Haare, Haut & Nägel - Was wirklich hilft!

Curry und seine Inhaltsstoffe

Viele Deutsche kennen Kurkuma vor allem als schmackhafte Kochzutat. Das Pulver der getrockneten goldgelben Wurzel ist ein wichtiger Bestandteil in traditionellen indischen Gerichten. Es verleiht Curry sein einzigartiges Aroma und sorgt für die charakteristische Farbe. In der chinesischen Medizin gilt das häufig auch als indischer Safran bezeichnete Gewürz jedoch als bedeutende Arznei. Im gesamten asiatischen Raum setzen erfahrene Ärzte Kurkuma gegen chronische Entzündungen und Muskelverletzungen ein. Das in der Wurzel enthaltene Curcumin wird sogar als primärer pharmakologischer Wirkstoff eingesetzt.

Zahlreiche Studien haben bestätigt, dass Kurkuma ebenso wirksam gegen entzündliche Brandherde vorgeht wie einschlägige Medikamente. Das Gewürz erzielt bei richtiger Anwendung ebenso gute Ergebnisse wie Hydrokortison und Phenylbutazon. Letzteres ist ein rheumatisches Schmerzmittel, das seit einigen Jahren aufgrund seiner gravierenden Nebenwirkungen nur noch sehr selten verschrieben wird. Neueste Untersuchungen zeigen, dass Curcumin häufig ebenso wirksam gegen die Beschwerden vorgeht wie Aspirin und Ibuprofen. Währenddessen vermeidet es aber die schädlichen Nebenwirkungen beider Medikamente.

Das in Kurkuma enthaltene Curcumin wird seit Tausenden Jahren in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) gegen vielfältige Krankheiten und Beschwerden eingesetzt. Die gelbe Wurzel wirkt stark antioxidativ und hemmt zuverlässig chronische Entzündungen. Darüber hinaus wird sie effektiv zur Behandlung von Darm-, Leber- und Lungenerkrankungen sowie Alzheimer, Krebs und Diabetes eingesetzt.

Ingwer hilft gegen Muskel- und Gelenkschmerzen. Die tropische Wurzel entfaltet eine erstaunliche Wirkung gegen zahlreiche weit verbreitete Beschwerden. Dazu gehören neben Übelkeit, Seekrankheit und Erbrechen ebenfalls Magen-Darm-Beschwerden, Migräne, Husten und Muskelschmerzen. Der einzige Unterschied zu konservativen Medikamenten besteht darin, dass das scharfe Gewürz keine unerwünschten Nebenwirkungen auslöst. Die Wirksamkeit frischer Wurzeln ist durchaus mit der von nichtsteroidalen Entzündungshemmern wie ASS oder Diclofenac vergleichbar. Im Gegensatz zu den bundesweit angebotenen synthetischen Mitteln löst Ingwer jedoch keine inneren Blutungen und Magengeschwüre aus.

Eine Kombination beider Naturheilmittel sorgt für eine perfekte Regeneration nach intensiven Trainingseinheiten. Dadurch erfreuen sich Mittel auf Basis beider Wurzeln vor allem unter Sportlern einer steigenden Beliebtheit.

Bockshornklee gegen Haarausfall

Auf dem Markt gibt es eine Fülle an Präparaten, die die Behandlung von Haarausfall versprechen. Erstaunlich ist die Wirksamkeit von Bockshornklee bei Haarausfall. Die Wirkung dieses Naturprodukts wurde bereits im Jahr 2006 wissenschaftlich belegt. Aber bereits im Mittelalter wurde Trigonella foenum graecum - wie der Bockshornklee auch genannt wird - als vielseitige Heilpflanze geschätzt.

Verantwortlich für den Effekt von Bockshornklee bei Haarausfall ist wahrscheinlich die Kombination der Inhaltsstoffe. Besonders die Inhaltsstoffe Diosgenin, Trigonellin und Niacin bzw. Nicotinamid wirken dem Haarausfall entgegen. Während Diosgenin und Trigonellin Hormonschwankungen ausgleicht, so sorgt Niacin für eine gesunde Zellteilung und die Spezialisierung der Zellen. Durch das Zusammenspiel von enthaltenem Kupfer und Saponinen mit Eisen wird die Sauerstoff- und Nährstoffaufnahme der Haarwurzeln optimiert.

Bockshornklee können Sie auf unterschiedliche Weise verwenden, innerlich und äußerlich. Bockshornklee Pulver kann für die Würzung von Speisen und zur Teezubereitung verwendet werden. Wer selbst Brot backt, wird Bockshornklee als bekanntes Brotbackgewürz kennen, aber auch Suppen und Eintöpfen kann das Pulver geschmacklich und aufwerten. Bockshornklee -Pulver aufgelöst in einem Aufguss aus Schachtelhalm können Sie auch sehr gut äußerlich anwenden. Einfach in die Haare und auf die Kopfhaut einmassieren und einige Zeit einwirken lassen. Als weitere revitalisierende Haarkur eignet sich außerdem Bockshornklee in Kombination mit Basilikum. Die fertige Haarpackung aus Pulver und frischem, kleingemixten Basilikum oder Basilikumöl vermischt mit etwas Wasser kann für ca. 30 Minuten auf dem Kopf einwirken und anschließend ausgespült werden.

Weitere wichtige Nährstoffe für das Haarwachstum

Unser Haar ist Teil des Körpergewebes. Um kräftig und gesund wachsen zu können, benötigt es die Versorgung mit Spurenelementen und Vitalstoffen.

  • Selen: Ein wichtiges Spurenelement ist Selen. Laut dem „Huntington College of Health Sciences“ kann Selenmangel zu Haarausfall führen und die Haarqualität stark beeinträchtigen. Selen wird vom Körper nur in kleinen Mengen benötigt. Und doch wird Selenmangel häufig mit Herzerkrankungen und Krebs in Verbindung gebracht. Nehmen Sie Spurenelemente möglichst natürlich, wo immer es geht, über die Nahrung auf. Selen finden Sie zum Beispiel in braunem Hefe, Reis, Hirse, Sesam oder Nüssen, besonders in Paranüssen.
  • Zink: Das Spurenelement Zink ist wichtig für das Haarwachstum, den Schutz der Haarwurzeln vor Entzündungen sowie für den Erhalt einer gesunden Kopfhaut. Zink ist an der Bildung von Kollagenen beteiligt. Diese Bindegewebs-Eiweiße verankern nicht nur das Haar in der Haut, sondern sind auch für die Haarstruktur von wichtiger Bedeutung. Zink ist außerdem an der Bildung von Keratin beteiligt, einem Eiweißstoff, der Hauptbestandteil von Haaren, Nägeln und Haut ist.
  • Silizium: Ein besonders wichtiger Nährstoff für Haar, Haut und Gewebe ist Silizium. Viele von Haarausfall betroffene Frauen und Männer schwören auf Silizium, z.B. als Anteil in der Nahrung in Form von Braunhirse. Wie eine Pilotstudie vom Universitätsklinikum Eppendorf beweist, kann Silizium die Haarqualität deutlich verbessern. Um den Zusammenhang zwischen Silizium und der Haarqualität zu untersuchen, wurde 55 Frauen über den Zeitraum von sechs Monaten Silizium zugeführt. Ergebnis: Zum Ende der Studie erhöhte sich die Haardicke der Teilnehmerinnen durchschnittlich um 13 Prozent. Für Männer mit kreisrundem Haarausfall werden Shampoos mit organischem Silizium empfohlen.
  • Curcumin: Bei Curcumin handelt es sich um den gelblichen Farbstoff aus der Gelbwurzel Kurcuma Longa. Curcumin macht seit einigen Jahren vor allem wegen seiner krebshemmenden Eigenschaften Schlagzeilen. Curcumin verbessert die Kommunikation der Zellen und verstärkt die vitalen Funktionen des Körpers. In Kombination mit Resveratrol gilt Curcumin als potente Waffe gegen erblich bedingten Haarausfall bei Männern. Um Ihre Zufuhr von Curcumin zu steigern, würzen Sie eine Speise täglich mit Curry oder Kurkuma-Pulver.
  • Biotin: Bei Biotin handelt es sich um das Vitamin B7 - auch Vitamin H genannt - aus dem Vitamin-B-Komplex. Im menschlichen Körper ist Biotin an der Produktion von Hautgewebe und Blutzellen beteiligt, und spielt eine wichtige Rolle bei der Bildung von Testosteron sowie bei Energiegewinnung und Aminosäurestoffwechsel. Biotin kann stark strapaziertes und beschädigtes Haar erneuern, und zur Gesundung der Kopfhaut bei Reizungen oder Schuppenproblemen beitragen.
  • Vitamin D3: Vitamin D3 ist verantwortlich für die Synthese von bestimmten Rezeptoren in der Haarwurzel, welche deren Wachstum anregt. Das Sonnenvitamin bindet sich an bestimmte Rezeptoren (VDR), welche sich sowohl in der Haarpapille als auch der Haarwurzelscheide befinden.

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