Chris Evans: Natürliche Haarfarbe, Karriere und Leben abseits der Leinwand

Chris Evans, bekannt für seine Rolle als Captain America, zeigt sich auf der PR-Tour für seinen neuen Film in einem ungewohnten Look. Fans und Medien sind gleichermaßen begeistert von seinem veränderten Erscheinungsbild.

Chris Evans wurde zum Star von Captain America! Trainings- und Ernährungsprogramm (inklusive)

Evans trug bei einem Event eine schwarze Hose, ein schwarzes T-Shirt und eine blaue Denim-Jacke. Seine langen Haare waren locker zurückgekämmt, und im Bart des Schauspielers zeichneten sich bereits graue Haare ab. In den sozialen Medien zeigten sich Fans begeistert: "Chris Evans ist so 'SCHÖN'", kommentierte ein Nutzer auf X, während ein anderer schrieb: "Hängt dieses Foto von Chris Evans im Louvre auf".

Chris Evans in GQ Germany

Chris Evans zierte die Titelseite der Oktoberausgabe der GQ Germany. In einem Interview sprach er über seine Rolle als Captain America und sein Leben nach dem Ende seiner vertraglichen Verpflichtungen bei Marvel.

Ein Neuanfang in Massachusetts

Kurz nach Drehschluss von "Avengers: End Game" im Jahr 2019 verließ Evans Los Angeles. Er wollte der Stadt, die er mit "pawlowschen Angstzuständen" assoziierte, den Rücken kehren und zurück nach Massachusetts ziehen, wo er aufgewachsen war.

„Es erinnert mich an eine Zeit, in der das Leben nicht nur einfacher war - das wäre zu kurz gegriffen -, es war eine Zeit, in der ich unschuldiger war, schätze ich. In der mein Ego und meine Unsicherheiten keine so dominante Kraft waren, gegen die ich ankämpfen muss.“

Die Rolle des Captain America

Mit der Rolle als Captain America wurde Chris Evans international berühmt. Er spielte die Rolle des Steve Rogers, der im Grunde seit seiner Erfindung im Jahr 1940 derselbe tugendhafte Kerl ist.

„Es gibt Leute, die man trifft und bei denen man sich direkt denkt: ‘Mann, das ist ein Filmstar’.“ Er beharrt darauf, dass er nicht zu dieser Sorte Mensch gehört. „Ich liebe es zu schauspielern“, sagt Evans. „Aber es ist nicht etwas, ohne das ich nicht leben könnte.“

Trotz seines Erfolges interessiert er sich für alles andere als das Spektakel um seine Person. „Wenn ich mir selbst keine Aufmerksamkeit schenke und mich einfach frage, warum es schwarze Löcher gibt, dann relativiert sich meine Existenz und es zeigt mir, welches Wunder es ist, dass ich überhaupt hier bin. Ich meine, die Tatsache, dass jeder von uns gerade existiert, ist unglaublich. Es gibt mir das Gefühl eines grundlegenden Friedens. Und ich mache mir keine Gedanken oder habe Fragen zu meiner Karriere.“

Hollywood im Wandel

Chris Evans arbeitete im letzten Jahr an drei Projekten: der Actionkomödie „Ghosted“ von Apple, „Pain Hustlers“ von Netflix und Amazons Weihnachtsfilm „Red One“ mit Dwayne „The Rock“ Johnson. Diese Filme repräsentieren den Wandel der Industrie, Hollywood im Jahr 2023, das von Streaming-Diensten dominiert wird.

In Massachusetts beobachtet er mit Vergnügen den Verlauf der Jahreszeiten. Er bewundert die Schönheit der Natur und staunt über Trivialitäten wie eine blühende Blume. „Der Fakt, dass Bäume grün sind, macht mich sprachlos“, sagt Evans.

Intimität und innere Gedankenwelt

„Schon auf dem Weg hierhin habe ich darüber nachgedacht, wie wenig ich Interviews mag“, sagt er. „Aber dann dachte ich mir: ‘Wenn du das so empfindest, dann sag es auch.’ “

„Chris ist außerordentlich introspektiv“, sagt Lisa Evans, seine Mutter, und lacht dabei. „Schon als kleiner Junge stellte er mir vor dem Schlafengehen diese intensiven Fragen, und ich sah ihn an und sagte bloß: ‘Oh, mein Gott’. Seine Frage lauteten in etwa so: ‘Mama, wer bin ich?’ “

Mit Social Media hat Chris Evans heute nichts mehr zu tun. Er deaktivierte seinen Instagram-Account, auf dem er früher seinen Hund Dodger postete. „Dodger denkt nicht an gestern zurück“, sagt Evans. „Er sorgt sich nicht um das Morgen. Er lässt sich aktiv auf den Moment ein, auf diese wirklich unschuldige Art und Weise. Und das fühlt sich alles ein wenig einfacher an. Er ist ein kleiner Lehrer, nicht wahr? Er ist ein gutes Beispiel dafür, was wir auch tun sollten. Dabei ist er einfach so ehrlich, so rein, so gut. Er weiß nicht, dass ich berühmt bin. Er hat keine Ahnung. Und er kann es auch nicht wissen, was ja klar ist. Ich meine, er selbst ist auch berühmt und wird es nie erfahren. Kann er gar nicht, das ist eine unabänderliche Tatsache. Und er kann nicht verdorben werden.“

Die Ära der "sportlichen Arschlöcher"

Johnny Storm, die menschliche Fackel in „Fantastic Four“ von 2005, war einer dieser Typen. Ebenso die Figur, die er im Jahr 2010 in „Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt" spielte, oder auch die Rolle in „Der perfekte Ex“ und so weiter und so fort. „Ich wurde als Arschloch bekannt. Und ich wurde für eine Menge Arschloch-Rollen gecastet.“

Trotzdem ist er wirklich gut darin, Arschlöcher zu spielen. „Ich denke, dass Gegensätze manchmal ganz reizvoll sein können“, sagt David Yates, der bei Evans in „Pain Hustlers“ Regie führte. „Es macht Spaß, etwas zu verinnerlichen, das man selbst nicht ist.“

„Ich denke, wenn überhaupt, dann war die Rolle des Captain America - ehrlich, bedächtig und unendlich gewissenhaft - etwas ungewöhnlich und passte nicht zu meinen sonst typischen Rollen“, sagt Evans.

Was Moral angeht, die persönliche Integrität und den Mann, der man sein will? Ich würde gerne glauben, dass ich mehr mit Captain America gemein habe. Doch der legt die Messlatte ziemlich hoch.“

Captain America ist eine noch relativ frische Figur im modernen Marvel-Universum. Zum ersten Mal war Evans im Film „Captain America: The First Avenger“ im Jahr 2011 zu sehen.

Avengers: Infinity War

Für Avengers: Infinity War hat sich Chris Evans einen ziemlich beeindruckenden Bart zugelegt. "Er ist so ein klösterlicher Charakter, der eine alltägliche Herangehensweise an seine Existenz an den Tag legt. Ich stelle mir vor, dass er jeden Tag aufwacht und erstmal eine Routine verfolgt. Ich denke, dass sich nach [Captain America: Civil War] ein Teil davon verabschiedet hat: In [Avengers: Infinity War] seht ihr keinen Typen, dem alles egal ist.

Damit will ich nicht sagen, dass er eine wandelnde Zeitbombe ist, aber es besteht einfach ein gewisser Mangel an Formalität.

tags: #Chris #Evans #Haarfarbe #natürlich

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