Viele Menschen spielen mit dem Gedanken, ihre natürliche Haarfarbe herauswachsen zu lassen. Doch wie verändern sich die Haare dadurch? Die Antwort ist individuell, da die Haarstruktur und -farbe von Person zu Person variieren. Dieser Artikel beleuchtet die verschiedenen Aspekte des Themas, von den Ursachen für Haarausfall bis hin zu den Veränderungen, die beim Übergang zur natürlichen Haarfarbe auftreten können.
Ich lasse meine Naturhaarfarbe rauswachsen: Wenn das geschafft ist, wie sind denn dann die Haare? Ich denke, das lässt sich pauschal nicht beantworten.
Meine Haare sind heute nicht durchgehend in einem Ton, echtrote Haare werden dazu nicht grau, sondern eher weissgolden. Sie sind etwas dünner, sehr gesund, in meinem Fall auch sehr glänzend aber und das finde ich heute sehr entscheidend, sie sind stimmig zur Haut, denn die verändert sich. Sie sind stimmig zur Haut, denn die verändert sich. Grad bei dunkler gefärbten Frauen wirkt das schon mal komisch. Genau deshalb stelle ich jetzt um.
Haarfarbe und Hautton spielen eine entscheidende Rolle für ein harmonisches Gesamtbild. Mit zunehmendem Alter verändert sich der Hautton, weshalb dunkle Haarfarben manchmal unnatürlich wirken können. Der Übergang zur natürlichen Haarfarbe kann hier eine stimmige Lösung bieten.
Das was rauswächst, ist aber nicht die Naturhaarfarbe, sondern das Gefärbte. Die Naturhaarfarbe ist ja die Haarfarbe, die man von Natur aus hat. wenn sie jetzt, getönt oder gefärbt, nicht glänzen hat das eine Ursache. Ich denke, Verdura meint nicht den Glanz, sondern wie sich die Haare anfühlen, wenn sie nicht mehr gefärbt sind. Gefärbte Haare fühlen sich in der Regel anders an als nicht gefärbte.
Ich habe mittlerweile dank Corona und der Tatsache, dass ich einen Tag nach Lockdown eigentlich einen Termin beim Friseur gehabt hätte, einen grauweiss-pfeffersalz Streifen von ca. 3cm. Ich überlege mir auch gerade, ob ich weiterhin rauswachsen lassen soll.
Die Corona-Pandemie hat bei vielen Menschen zu einer veränderten Einstellung gegenüber Friseurbesuchen und Haarfärbungen geführt. Einige hinterfragen die Notwendigkeit des Färbens und entscheiden sich, ihre natürliche Haarfarbe anzunehmen.
Ich denke, ob es weich ist, hängt davon ab, ob die ungefärbten Haare grau oder noch pigmentiert sind. Meine grauen sind deutlich weniger weich und schmiegsam. Hat vielleicht später einen Vorteil, da ich keine Welle oder Locken sondern pillegerade Haare mit weinig Volumen habe . Vielleicht sitzt Grau dann besser?
Vor Corona wusste ich nicht, wie meine altersbedingten Naturhaare eigentlich aussehen. Jetzt habe ich einen Ansatz, der erkennen lässt, dass es ein schönes Pfeffer-Salz ist, wenn Ihr wisst, was ich meine. Und ich glaube, diese Farbe schmeichelt meiner Haut.
Ich ärgere mich heute darüber, dass ich überhaupt mit dem tönen angefangen und später mit dem färben weitergemacht habe. Dieser Übergang müsste nicht sein. Und die Pfeffer-Salz-Variante, die sich bei mir jetzt gezeigt hat, habe ich schon immer bei anderen Frauen bewundert.
Wenn in etwa 2 Jahren alles gefärbte abgeschnitten ist, wünsche ich mir, dass meine Haare wieder so wie früher sind: weich und seidig (glänzend). In 2 Jahren? Dann hast du langes Haar? In dieser Zeit würde mein Haar ca. 30 cm gewachsen sein. Mit einer etwas kürzeren Frisur gehts schneller. Ich kann mich aber auch nicht überwinden, jetzt alles ganz kurz schneiden zu lassen, ich habe schulterlanges Haar mit Lagen ab ca. 15 cm.
Ich denke, ob es weich ist, hängt davon ab, ob die ungefärbten Haare grau oder noch pigmentiert sind. Ja, ist bei mir genauso. Meine grauen Haare fühlen sich im Vergleich zu den anderen richtig struppig und störrisch an. Aber wenn ich an meine Oma denke, die komplett silberweißes Haar hatte, ihre Haare waren seidenweich. Vielleicht kommt das Seidenweiche erst mit der Zeit, keine Ahnung.
Die Textur von grauem Haar kann variieren. Während manche grauen Haare eher struppig und störrisch sind, können sie mit der Zeit auch weich und seidig werden. Die richtige Pflege spielt hier eine entscheidende Rolle.
Bei mir hat die Natur etwas falsch gemacht . alle fanden es toll. das rauswachsen - ich bin auch pfeffer-salz. überlegen tu ich schon . bin noch unsicher .
Friseure empfehlen gerne, in der Übergangsphase graue Strähnchen machen zu lassen. Ich werde aber die Haare in meiner Naturfarbe einfach wachsen und nur alle paar Monate die Spitzen schneiden lassen. Vermutlich muss ich aber öfter eine Ölkur machen, damit die gefärbten Anteile nicht zu trocken werden.
Eure Beiträge bestätigen aber, dass nach Corona doch einige von uns seltener zum Friseur gehen. Einfach weil sie die Sinnhaftigkeit des färbens hinterfragen.
Ich freue mich ehrlich gesagt, dass ich Samstag endlich wieder zum Färben kann. Fand ich bisher auch. Ich bin jetzt 57 und es ist ein erster Versuch. Meine Tochter hatte mir bis zu ihrer Hochzeit, die eigentlich am Freitag sein soll(te) verboten, grau zu erscheinen. Da die Hochzeit jetzt 12 Monate verschoben wird, habe ich noch Zeit grau und im Zweifelsfall wieder braun zu werden.
Also ich merke dank Corona, dass meine nachwachsenden naturfarbigen Haare sehr weich sind und nicht viel Stand haben, heißt bei mir, am Haaransatz sind die Haare 2 Stunden nach dem waschen und stylen wieder platt, das mag ich nicht. Da ich sehr feines Haar habe würde das dann einfach zu fad werden (ich will ja nicht alle paar Stunden nachstellen).
Leider haben sich bisher wenige oder sogar noch keine gemeldet, die ihre Naturhaarfarbe schon wieder haben. Wie die Beschaffenheit der Haare voraussichtlich später sein wird, weiß ich also immer noch nicht. Sicher ist die Übergangszeit nicht einfach, um nicht zu sagen schwer. Und ob das Ergebnis (bei mir: typgerechte Farbe, Haar weich und seidig) gefällt, kann man nur hoffen. Aber ich bin in einem Alter, in dem ich nicht mir 2 Jahre "Auszeit Attraktivität" oder "Gepflegtheit", wie immer man das auch definieren mag, "leisten" kann.
Ich habe vor drei Jahren gemerkt, dass mein bis dahin heissgeliebtes Henna nicht mehr zuverlässig abdeckt und dann den Sprung ins kalte Wasser gewagt... Also: 3 cm rauswachsen lassen und dann ein radikaler Kurzhaarschnitt. Was nachgewachsen ist, scheint deutlich robuster als die gefärbten Haare zu sein (Spitzen nicht so trocken und weniger Spliss), aber nicht mehr so lockig wie früher.
„Leider haben sich bisher wenige oder sogar noch keine gemeldet, die ihre Naturhaarfarbe schon wieder haben. Wie die Beschaffenheit der Haare voraussichtlich später sein wird, weiß ich also immer noch nicht. Evtl weil eben die Haare unterschiedlicher Menschen auch unterschiedlich sind? auch ich musste aus handicap-technischen Gründen meine Friseurbesuche 2012 auf ein Minimum einstellen, daher war regelmäßiges Färben vorbei... also - funktionieren tut es bei mir gut . aber warum ist das so ? danke für aufklärung !
Hallo, ich habe vor ca. 7-8 Jahren aufgehört meine Haare zu färben. Jetzt bin ich fast ganz weiß. Meine Haare waren von Beginn an weich und glänzend.
Ich bin seit Jahren wieder zurück bei meiner Naturhaarfarbe. Dass seidiges Haar alleine davon kommt, halte ich jedoch für ein Gerücht. Vielmehr kommt es auf die Pflege an.
Bisher sind etwa 4 cm herausgewachsen. Und jetzt, wo alle Farbreste von der Kopfhaut entfernt sind, habe ich eine rosa Kopfhaut. Meine Naturhaarfarbe ist jetzt etwa 5,5 cm gewachsen. Mir fallen nicht mehr so viele Haare aus und ich sehe viele viele nachwachsende Haare.
Je nachdem in welchem Licht ich meine nachwachsenden Haare sehe, finde ich sie schön oder ganz schrecklich. Ob ich durchhalte? ja, bitte Verdura, halte durch. Ich verfolge mit Spannung, was aus deinen Haaren wird, weil ich mich auch damit beschäftige. Allerdings lassen ich immer nur Strähnchen in Eigenfarbe machen, damit die Farbe nie meine Kopfhaut berührt.
So, ich habe es beinahe geschafft. Im Mai schrieb ich, dass ich einen 3cm weiss-grauen Streifen rausgewachsen hatte. Jetzt sind es schon 7 cm. In der Zwischenzeit habe ich einen deutlich kürzeren Bobschnitt mit Lagen. Noch einmal Friseur in ca 7 Wochen, dann dürfte die obere , kürzeste Lage farbfrei sein. Im Nacken sind die Lagen länger und habe ich sowieso weniger graue Haare. Bin mal gespannt wie es aussieht. Da ich vor Corona schon eine hellere Haarfarbe gewählt hatte , fällt das Weiss jetzt gar nicht so furchtbar schlimm auf.
Die ungefärbten Haare sind deutlich weniger weich, jedoch glänzend. Nach dem haarewaschen sind meine Haare, auch die gefärbten Anteile, besser kämmbar als früher.
Zuhause in meinem Bad freue ich mich über das schöne glänzende Pfeffer-Salz, aber in fremden Toilettenspiegeln sieht das oft ganz anders auf. Ich benutze Bio-Shampoo, spüle die gewaschenen Haare mit Apfelessig-Wasser aus und sprühe auf die handtuchtrockene Kopfhaut Brennessel-Haarwasser.
Mal Strähnchen machen lassen. Haarverlust habe und die Haare sehr darunter leiden.
Abgelehnt. Kaputt, so das sie ihre Haare auch hat raus wachsen lassen. Man seinem Körper antut durch das Färben. Färben ist auch nicht gut für den Körper. Vielleicht sind die Haarfärbemittel jetzt anders, aber vor Jahren gab es einen erforschten Zusammenhang zwischen jahrelangem Färben und Leber- und Blasenkrebserkrankungen. Demzufolge färbe ich nicht und habe auch schon graue Haare, die teilweise leider etwas antennenmäßig aus dem Resthaar hervorstehen. Auf weich und seidig mache ich mir da erst mal keine Hoffnungen, obwohl es Aussichten auf schöne, silberne Strähnen gibt.
Frag doch mal eine Freundin oder sonst eine nette Person, wie sie die neue Haarfarbe findet, am besten bei Tageslicht. Bestimmt liegt es nur an dem schlechten Licht vor fremden Spiegeln. Zudem nimmt das graue/weiße Haar viel leichter die Lichtfarbe an und reflektiert sie. Das machen dunklere Haare nicht.
Ich selbst habe vor gefärbt ins Krematorium gefahren zu werden , aber wünsche allen Durchhaltevermögen, die sich die Farbe raus wachsen lassen wollen.
Wenn du schon gemerkt hast, dass es dir nicht bekommt, dann war es auf jeden Fall die richtige Entscheidung, das Färben zu unterlassen. Ich färbe auch schon eine Weile nicht mehr. Als Spät-Teen hatte ich Lola-Rot, danach ist das rot langsam schwächer geworden, dann bin ich auf mittel-dauerhafte Tönungen umgestigen und seit Anfang 30 bin ich einfach bei meiner Naturhaarfarbe. Bisher ist noch nichts grau dabei, aber warten wir mal ab, was ich tue, wenn es soweit ist. An anderen gefällt mir grau oft gut. Das ist ja individuell sehr unterschiedlich, wann man grau wird. Wenn man dann noch recht jung ist, kann ich gut verstehen, dass man nicht mit grauen Haaren rumlaufen will (es sei denn, dass grau gerade die aktuelle Trendfarbe ist). Aber so jung bin ich nicht mehr und ich hatte auch nie den Wunsch, blond oder gesträhnt sein zu wollen.
Ich hatte mit Anfang 30 die ersten weißen Haare, da schlage ich meinem Vater nach, der sehr früh sehr silbern war. Allerdings bin ich eher dunkelblond, sodass es aktuell eher nach Strähnchen aussieht (die weißen Haare habe ich nur vorne inklusive der Schläfen). Im März (haarscharf vor Corona) hat mir eine Friseurin ein unerwartetes Kompliment zu meiner Haarfarbe gemacht. Zuletzt getönt/gefärbt habe ich mit Mitte 20. Trotzdem ist es mir(!) lieber, als (teil)ergraut noch älter auszusehen, als ich es sowieso schon tue. Vielleicht sehe ich das irgendwann auch mal anders. Dann würde ich mir aber die Überangszeit mit zwei Farben (bei meiner Länge ca.
Ich habe mir vor Jahren die Haare sehr kurz schneiden lassen, weil ich 'Natur' gehen wollte. Ich sah gute 10 Jahre aelter aus. Vorne um das Gesicht sind die Haare weiss, fast durchsichtig, nach hinten werden sie immer dunkler. Sieht einfach beschissen und alt aus. Mal sehen, in ein paar Jahren haben die Haare am Hinterkopf vielleicht aufgeholt.
Ich gehe auch nicht gern zum Friseur, da sind immer 3 Std.
Hey :) also bei mir waren meine Haare nach dem rauswachsen genau wie vor dem Färben! Ist ja unbehandeltes neues Haar! :) Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich meine Haare bisher erst 2 mal in meinem Leben gefärbt habe... wie ist das bei dir? Hast du jahrelang gefärbt? Ich weiss nicht, ob das eventuell einen nachhaltig negativen Einfluss auch auf das neue Haar haben könnte... aber vom Gefühl her hätte ich gesagt, da neues, unbehandeltes haar nachwächst, dass dieses dann gesund und weich wie vorher sein müsste. Besonders wenn du auch vernünftig pflegst und regelmäßig die Spitzen schneidest! Dann sollte doch eigentlich dem seidig weichen haar nichts mehr im Wege stehen!
schon lange hatte ich mit dem Gedanken gespielt, aber jetzt ist der Anfang gemacht: Ich lasse meine Naturhaarfarbe rauswachsen. Wenn das geschafft ist, wie sind denn dann die Haare?
Wie es mir weiterhin gefällt, grau zu sein, wird die Zukunft bringen. Allein für die gewonnene Lebenszeit lohnt es sich, bini! Bei mir ist die Corona-Wolle runter - die Haare reichen jetzt nur noch bis unters Schlüsselbein. Ich hatte endlich Zeit für einen Besuch bei meiner Hausfriseurin (Mutter, in 500 km Entfernung), und die findet, dass ich grau geworden bin! Die Haare reichten bis zur Taille - und ich bin ziemlich groß. Es war eine richtige Erleichterung. Das ist im Sommer sehr unangenehm, wenn man die Haare nicht hochstecken kann. Jetzt geht es wieder.
Leider reicht das jetzt nicht mehr, denn ich bin wohl inzwischen sehr grau geworden und schon 2 Wochen nach dem Färben wurde ich unzufrieden und das gefärbte Haar wird immer struppiger. Dafür ist es mir dann doch zu kostspielig.
Bini: Sie sind mittelbraun mit bisschen Silber drin. Das stelle ich mir attraktiv vor.
Doch. Wir hatten uns nur so lange nicht gesehen, wegen Corona fast ein Jahr. Ah ja, das kann ich mir vorstellen. meine Naturhaarfarbe ich jetzt etwa 7 cm. Wenn ich mir einen Mittelscheitel mache, bekommt man eine Ahnung, wie es später aussieht. Früher hatte ich mir auch vorgestellt wie mit einem Lineal gezogen hätte ich auf einmal einen grauen Ansatz. So ist das aber gar nicht. Ich hatte meine Haare zuletzt mit AVEDA färben lassen und die gefärbten Anteile sind heller geworden. Da wächst das Melierte jetzt rein. Manche sagen, zu meiner Augen- und zu meiner Hautfarbe sähe meine Naturhaarfarbe besser aus. Halte durch! meine Haare sind schulterlang und ganz glatt. Ich beneide Dich um Deine lockigen Haare.
Mittlerweile ist mein grauer Haaransatz ca. Da meine Haarlänge so ungefähr bis zu den Ohrläppchen geht, habe ich ...
Eine prominente Patientin in den 1990er Jahren war Prinzessin Caroline von Monaco. In jüngerer Zeit hat vor allem die Alopezie von US-Schauspielerin Jada Pinckett Smith Schlagzeilen gemacht. Sie leidet seit Jahren unter der Krankheit und hatte bei der Oscar-Verleihung 2022 offen ihre Glatze zur Schau gestellt.
Wie das berühmte Beispiel der Prinzessin Caroline von Monaco zeigt, kann Haarausfall auch durch psycho-reaktive Geschehen im Rahmen von Unfällen, Prüfungen oder Trauerfällen ausgelöst werden. Alopezie ist der Sammelbegriff für permanenten Haarverlust. Kreisrunde kahle Stellen sind am weitesten verbreitet, aber auch komplette Haarlosigkeit am gesamten Körper ist möglich.
Medizinisch gesehen muß man zwischen dem kreisrunden Haarausfall, der sogenannten Alopezia areata und dem hormonell bedingten Haarausfall, der vor allem Männer betrifft, unterscheiden. Die Alopezia areata kommt bei Männern und Frauen gleichermaßen vor und tritt schubweise auf. Die Erkrankung beginnt meist schon im Kleinkindesalter, gelegentlich tritt der Haarausfall aber auch erst nach dem 40. Lebensjahr auf. Die Ursache der Erkrankung ist weithin unbekannt. Verschiedene Faktoren wie genetische Disposition oder immunologische Störungen werden diskutiert. Nach neueren Untersuchungen muß man davon ausgehen, daß es sich um eine Autoimmun-Erkrankung handelt. Das heißt, der Körper bildet Abwehrzellen gegen seine eigenen Haarwurzeln.
Sehr viel häufiger als die kreisrunde Form ist Haarausfall, der durch das männliche Geschlechtshormon Testosteron bedingt wird. Er tritt vor allem bei Männern auf, aber auch Frauen können davon betroffen sein. In diesem Fall liegt eine Hormonstörung vor oder sogar ein Tumor, der die männliche Steuersubstanz vermehrt bildet. Deshalb ist bei Frauen mit starkem Haarausfall eine klärende Untersuchung sinnvoll und notwendig. Bei Männern hat der zunehmende Haarausfall vor allem psychologische Auswirkungen, insbesondere bei frühzeitigem Beginn und rascher Ausbreitung. Während bei Frauen mit hormonell bedingtem Haarausfall zu Beginn häufig eine seitliche Lichtung und ein starker Haarkranz im Stirnbereich auftritt, startet das Problem bei den Männern mit der Bildung von Geheimratsecken. Diesen folgt eine kahle Stelle am Hinterkopf, die Tonsur. Im weiteren Verlauf kommen zunehmend auch blanke Stellen im Scheitelbereich hinzu. Schließlich bleibt nur ein Saum von Haaren über den Ohren und dem Hinterkopf.
Es gibt viele verschiedene Ursachen für Haarausfall. Hier eine Übersicht:
| Art des Haarausfalls | Ursachen | Betroffene |
|---|---|---|
| Kreisrunder Haarausfall (Alopezia areata) | Autoimmunerkrankung, genetische Disposition, immunologische Störungen, psycho-reaktive Geschehen | Männer und Frauen gleichermaßen, beginnt oft im Kindesalter |
| Hormonell bedingter Haarausfall | Männliches Geschlechtshormon Testosteron, Hormonstörungen, Tumore | Vor allem Männer, aber auch Frauen |
| Diffuser Haarausfall | Stress, Hormonstörungen, Fehlernährung, Verletzungen, psychische Probleme, physische Krankheiten | Männer und Frauen |
Zur Behandlung des hormonell bedingten Haarausfalls wird eine unüberschaubare Vielfalt an Cremes, Lotionen und Tinkturen angeboten, wobei als Wirkmechanismus eine Steigerung der Durchblutung der Kopfhaut propagiert wird. Alle diese chemischen Maßnahmen sind jedoch genauso unwirksam wie der Einsatz von Vitaminen und Massagegeräten. Hilfreich kann dagegen die Anwendung von minoxidinhaltigen Hauttinkturen sein. Diese Substanz wurde zunächst als blutdrucksenkendes Mittel entdeckt, das zu einer Gefäßerweiterung führt. Voraussetzung für die Wirkung von Minoxidin ist, daß die Haarwurzeln noch vorhanden sind. Wegen seiner möglichen Nebenwirkungen ist der Wirkstoff in Deutschland jedoch selbst zur lokalen Anwendung bei Haarausfall nicht zugelassen. Er kann aber über entsprechende Apotheken aus dem Ausland importiert werden. Die Tinktur muß zweimal täglich angewandt werden. Wird die Therapie unterbrochen, fallen die Haare sofort wieder aus. Bei Frauen kann die Anwendung von Tinkturen wirksam sein, die weibliche Geschlechtshormone enthalten. Auch beim Mann ist die Behandlung mit diesen Mitteln problemlos möglich, so die Meinung einiger Experten. Eine medikamentöse Therapie mit Substanzen, die sich gegen männliche Geschlechtshormone richten, ist allerdings nur beim weiblichen Geschlecht zu empfehlen.
Ein anderes erfolgversprechendes Behandlungsverfahren ist die Haartransplantation. Dabei werden winzige Teilchen von stark behaarten Flächen an einer anderen Stelle des Körpers entfernt und verpflanzt. Diese Transplantate bilden auch an ihrer neuen Stelle Haare. Fachgerecht ausgeführte Transplantationen können ein optisch befriedigendes Ergebnis zeigen. Die Behandlung ist jedoch nicht billig. Sie kostet bis zu 20 000 Mark und wird von der Kasse nicht übernommen. Deshalb sollte sich jeder Mensch mit Glatze fragen, ob nicht die Akzeptanz des natürlichen Vorgangs eine bessere Wahl darstellt, zumal sie zweifelsohne auch die billigste Alternative ist.
Für Frauen sind ihre Haare etwas sehr Wertvolles. Viele betonen damit ihre Weiblichkeit, sie sind aber auch ein Zeichen von Stärke und Fruchtbarkeit. Das Erscheinungsbild mache bei vielen Menschen einen großen Teil der Identität aus. „Gerade für Frauen stehen lange, volle Haare für Sinnlichkeit, Weiblichkeit, Attraktivität, Gesundheit“, so Anke Precht. „Das gilt gerade für Frauen, die in der Öffentlichkeit stehen. Sie erleben den Verlust der Haare oft als besonders schmerzhaft.“
Wenn sich Frauen von ihren Haaren trennen, gibt es dafür viele Gründe. Zum Beispiel bei einer Krebserkrankung, bei der sich viele die Haare abrasieren, um den Auswirkungen der Chemotherapie zuvorzukommen. So wie Sylvie Meis. „Sie fühlen: Ich bin nicht mehr ich selbst, ohne Haare sieht man, dass ich krank bin“, erklärt Precht.
Als eine Art verzweifelten Ausbruch werteten viele die radikale Aktion der psychisch labilen Britney Spears, als sie sich 2007 öffentlich den Kopf schor. Das Rasieren des Kopfes wurde im Zweiten Weltkrieg in Frankreich gezielt als Mittel eingesetzt, um Frauen zu demütigen und zu strafen, weil sie angeblich mit den Nazis kollaborierten.
In den 90-er Jahren dagegen trug Pop-Star Sinead O’Connor freiwillig Glatze - und wurde so zu einem Symbol für starke Frauen.
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