Glättbürste Vergleich: So finden Sie die beste Glättbürste für Ihre Haare

Das Styling nimmt sowohl bei Frauen als auch bei Männern viel Zeit in Anspruch. Gerade die Haare erweisen sich hier immer wieder als problematisch; ihrer Herr zu werden, ist alles andere als leicht - vor allem mit Krausen, Locken oder Wellen. Neben den altbekannten Glätteisen sollen hier auch Glättbürsten helfen. Doch was genau ist eine Glättbürste und welche Vor- und Nachteile bieten die verschiedenen Modelle auf dem Markt? Wir stellen Ihnen verschiedene Geräte in unserem Vergleichstest vor.

Glättbürsten oder auch Glättungsbürsten sind eine Art Kombination aus Glätteisen und Haarbürste. Mit einer solchen werden das Kämmen und das sich normalerweise daran anschließende Glätten miteinander verknüpft; und das erleichtert die Arbeit immens. Mit ihnen wird das Haar in nur einem Zug gekämmt und geglättet, was zu einem natürlichen Aussehen verhelfen soll. Auch abstehende Haare sollen mit diesen Bürsten gebändigt werden.

Mit einer Glättbürste ist das hingegen kein Problem. Darüber hinaus bleibt mit ihnen das Volumen im Haar erhalten, was sich in einem natürlichen Look äußert. Die meisten Modelle erlauben die Wahl einer zur jeweiligen Haarstärke und -struktur passenden Temperatur.

Was ist eine Glättbürste?

Glättbürsten sind Geräte, die zum Glätten der Haare verwendet werden. Dabei sollen sie einen ganz ähnlichen Effekt wie Glätteisen erzeugen, aber einfacher anzuwenden sein. Wie die Glätteisen arbeiten auch Glättbürsten mit teils recht hohen Temperaturen, die von Herstellern mit bis zu 220 Grad Celsius (°C) angegeben werden. Durch das Erhitzen der Haare soll das darin befindliche Keratin weicher und damit formbar gemacht werden.

Dabei werden Glättbürsten genauso wie normale Haarbürsten verwendet. Mit jedem Bürstenstrich entwirren sie die Haare nicht nur, sondern glätten sie gleichzeitig - so jedenfalls das Versprechen der Hersteller. Ein weiteres Versprechen: Im Gegensatz zu Glätteisen können Glättbürsten nicht falsch angewendet werden. Ein Strapazieren oder gar Beschädigungen der Haare seien völlig auszuschließen.

Eine Glättbürste im Einsatz

Glättbürsten sollen das Haar allerdings nicht nur glätten, sondern gleichzeitig entwirren und kleine Knötchen entfernen. Das Haar soll seidig glatt werden. Die in allen Testgeräten eingebaute Ionentechnologie soll dabei unterstützen und verhindern, dass das Haar elektrostatisch aufgeladen wird. Dabei werden Ione, also negativ geladene Moleküle, an die Haare abgeben, um die dortigen positiv geladenen Teilchen zu neutralisieren.

Vor- und Nachteile von Glättbürsten gegenüber Glätteisen

Der Vorteil gegenüber einem Glätteisen ist die deutlich einfachere Handhabung. Mit einem Glätteisen wird das Haar idealerweise zuerst durch eine Bürste und dann im selben Arbeitsschritt durch die Heizplatten geführt. Das ist umständlich und erfordert immer zwei Hände. Mit einer Glättbürste werden diese Schritte vereint. Während die Bürste mit nur einer Hand durch das Haar geführt wird, kämmt und glättet sie in einem Schritt.

Das Ergebnis mit der Glättbürste unterscheidet sich von dem eines Glätteisens. Fest steht: Wer die Haare gerne glatt, aber nicht platt trägt, wird mit einer Glättbürste besser beraten sein als mit einem Glätteisen. Ein weiterer Vorteil einer Glättbürste gegenüber einem Glätteisen: Das Haarstyling geht wirklich schnell! Damit sind Glättbürsten sowohl für Gelegenheitstäter als auch für alle, die sich täglich die Haare glätten, tolle Helfer und für uns eine durchweg positive Überraschung.

Allerdings hat Letzteres jedoch einen noch intensiveren Effekt. Haare glätten kann man sowohl mit der Glättbürste als auch mit dem Glätteisen.

Worauf Sie beim Kauf einer Glättbürste achten sollten

Die meisten Glättbürsten bieten eine mehrstufige Temperaturwahl A. So lässt sich die Bürste an die eigene Haarbeschaffenheit anpassen. Denn nicht jedes Haar verträgt gleich hohe Temperaturen. Gerade dünnes und beanspruchtes Haar sollte nicht bei zu hohen Temperaturen geglättet werden.

Das Kabelgelenk B aller getesteten Glättbürsten ist um 360° drehbar, was ein Verdrehen beim Stylen verhindern soll. Je nachdem, wo man die Glättbürste einzusetzen plant, sollte man auch die Länge des Kabels in Erwägung ziehen.

Die Borsten der Glättbürsten sind größtenteils mit kleinen Heizplatten D versehen. Diese bestehen meist aus Keramik oder sind mit Keramik beschichtet, um die Haarstruktur zu schonen. Mit jedem Zug durch das Haar gelangen schmale Strähnen an diese Heizelemente.

Viele Modelle warten auch mit einer Ionen-Funktion E auf. Diese soll die statische Aufladung des Haares (sog. Ebenfalls sollte bei der Anwendung bedacht werden, dass die Geräte mit hohen Temperaturen arbeiten. Eine Abschaltautomatik sorgt bei allen Geräten für die nötige Sicherheit.

Für jeden Haartyp lässt sich eine geeignete Temperatur wählen. Der Griff sollte sicher in der Hand liegen und das Kabelgelenk drehbar sein, sodass sich die Bürste leicht handhaben lässt. Viele Modelle bieten zusätzlich eine Ionen-Funktion, um die statische Aufladung der Haare zu neutralisieren.

Mit über 150 Euro ist die Glide Hot Brush von Ghd die mit Abstand teuerste in unserem Test - und hat dabei als einzige mit einer Standard-Temperatur von 185 Grad Celsius nur eine einzige Hitzeeinstellung zu bieten. Eine solide Glättbürste mit drei Temperaturstufen von 160 bis 200 Grad Celsius bekommt man mit der BaByliss HSB101E.

Anwendungshinweise für Glättbürsten

Alle getesteten Glättbürsten sollten ausschließlich bei trockenem Haar angewendet werden. Zur Nutzung auf nassem (oder auch nur feuchtem) Haar sind sie nicht geeignet. Bei sehr krausem Haar sollte für bestmögliche Ergebnisse die jeweilige Strähne an den Spitzen straff gezogen werden, während die Bürste durch das Haar gleitet. So lassen sich die Haare schneller glätten.

Glättbürsten funktionieren zwar im Prinzip wie Bürsten - zum Haarekämmen sind sie jedoch nicht geeignet. Die beheizbaren Keramikborsten sind viel zu unflexibel und starr, um kleine Knoten zu lösen, zerren mehr an den Haaren und reißen diese eher aus als sie zu entknoten. 2-in-1 ist hier also der falsche Gedanke.

Glättbürsten sollten (wie Glätteisen auch) nur auf trockenem Haar eingesetzt werden, da die Hitze nasses Haar zu stark beschädigen würde. Um die Haare möglichst wenig zu strapazieren, lohnt es sich, vor dem Loslegen einen Hitzeschutz aufzutragen. Manche Produkte unterstützen dabei auch den gewünschten Glätteeffekt.

Sind die Haare vorbereitet, die Glättbürste einstecken und die zum Haartyp passende, gewünschte Temperaturstufe auswählen. Nach etwa einer Minute sind die meisten Modelle einsatzbereit und können nun Strähne für Strähne über die Haare gezogen werden. Dabei mit einer Hand kleinere Haarpartien abteilen und etwas straff ziehen, mit der anderen Hand die Bürste über und/oder unter der Haarsträhne durchfahren. So fortfahren, bis Sie einmal um den Kopf herum gearbeitet haben.

Wer eher feine Haare hat, kann auch versuchen, die Glättbürste einfach ganz normal wie beim Haarbürsten durch die Haare gleiten zu lassen, ohne einzelne Strähnen vorzubereiten. Größere Bürstenköpfe schaffen genug Haare auf einmal, sodass diese legere Vorgehensweise prima funktioniert, um leichte Wellen zu glätten.

Empfehlenswerte Modelle im Überblick

In unserem Test haben wir uns verschiedene Modelle genauer angeschaut. Dabei konnten uns die meisten Glättbürsten mit einer kurzen Aufheizzeit von nur einer Minute, einer einfachen Anwendung, tollen Ergebnissen und einer schonenden Behandlung der Haare überzeugen.

Richtig spitze finden wir die dreieckig geformte Tymo Ring. Die futuristisch anmutende Glättbürste sieht nicht nur schick und modern aus, sondern sorgt auch für eine »sleeke« Haarpracht - selbst bei dickem, krausem Haar. Für uns ist sie die effektivste und hochwertigste Glättbürste im Test.

Die Life HB1 Glättbürste von Medion sorgt im Handumdrehen für glattes, gepflegtes Haar und ist in Sekunden einsatzbereit. Mit fünf Temperaturstufen von 165 bis 210 Grad Celsius passt sie sich jedem Haartyp an und überzeugt mit Keramik-Tourmalin-Technologie für gleichmäßige Wärme und schonendes Styling. Der kompakte Bürstenkopf gleitet mühelos durchs Haar, reduziert Frizz und hinterlässt ein seidig glattes Ergebnis schon nach dem ersten Durchgang.

Die Landot QF-S200 verleiht glattes Haar mit minimalem Aufwand und ist dabei blitzschnell aufgeheizt. Dank der stufenlos einstellbaren Temperatur von 120 bis 230 Grad Celsius ist sie für alle Haartypen bestens geeignet. Der rechteckige Bürstenkopf mit breiten Keramiknoppen bearbeitet viele Haare auf einmal, elektrisiert wenig und macht das Glätten zum Kinderspiel, sogar für Ungeübte und Styling-Muffel.

Die Glättbürste von Prinz ist das einzige Akkugerät im Test und das mit Abstand leichteste und kompakteste. Sie eignet sich daher gut als Reisebegleiter. Die Handhabung macht mit dem „Prinz unter den Testgeräten“ am meisten Spaß: Sie ist leicht und kabellos. Der Bürstenkopf viel kleiner als der der anderen im Test, was allerdings kein Nachteil ist.

Hier ist eine Zusammenfassung einiger der besten Glättbürsten, die derzeit auf dem Markt erhältlich sind:

Modell Besondere Merkmale Temperaturbereich Geeignet für
Tymo Ring Dreieckige Form, futuristisches Design Nicht spezifiziert Dickes, krauses Haar
Medion Life HB1 Keramik-Tourmalin-Technologie, schneller Einsatz 165-210°C Verschiedene Haartypen
Landot QF-S200 Schnelles Aufheizen, breiter Bürstenkopf 120-230°C Alle Haartypen
Prinz (Akkugerät) Kabellos, leicht und kompakt 180°C (festgelegt) Ideal für Reisen

Die Ausstattung der meisten Glättbürsten aus Keramik ist relativ ähnlich: Fast alle sind schon nach rund einer Minute aufgeheizt, verfügen über ein 360-Grad-Kabel, das beim Arbeiten nicht verheddert, und viele ermöglichen individuelle Temperatureinstellungen für verschiedene Haartypen.

Glättbürste von ETA

130-150 Grad reichen dabei für helles, feines oder blondiertes Haar aus. Etwa 180 Grad sind die Standardeinstellung für normales Haar. Und richtig dickes oder krauses Haar wird bei um die 200 Grad am besten glatt.

Die glättenden Borsten sind in fast allen Fällen keramikbeschichtet und von einer Reihe nicht heiß werdender Plastikborsten umgeben. Letztere sind etwas länger und verhindern, dass man sich die Kopfhaut verbrennt.

Die besten Glättbürsten Test (2022)

Einige Glättbürsten enthalten Zubehör wie eine Aufbewahrungstasche oder Handschuhe.

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