Brisk und Haarausfall: Was wirklich hilft

Männer lieben BRISK - seit 1951! Und das aus gutem Grund. Die legendäre Frisiercreme in der roten Retro-Tube gibt Männerhaar bis heute natürlichen Halt. Doch den Männern bedarf es mittlerweile an etwas mehr Pflege! Zeit, die Tradition, das rote Design und die Werte der Marke BRISK auf andere Kategorien zu übertragen und die Marke BRISK als die Marke Nr.

Die Lornamead GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen mit Sitz in Hamburg (ab Mai 2023), das seinen Schwerpunkt auf die Entwicklung und den Vertrieb von Körperpflegeprodukten gelegt hat. Seit Ende 2021 gehört Lornamead zur italienischen, familiengeführten Sodalis Gruppe und ist damit Teil eines führenden und expandierenden Konsumgüterunternehmens mit einer Vielzahl starker Marken. Die Lornamead GmbH vertreibt ihre qualitativ hochwertigen Körperpflegeprodukte vornehmlich in Deutschland, Österreich und Polen im klassischen Drogerie- und LEH-Markt und zunehmend auch online.

Gemäß dem Leitspruch „adding value to brands“ umfasst das Markenportfolio zahlreiche bekannte und beliebte Marken wie CD Körperpflege, Handsan, Tesori d´Oriente, The Beauty Mask Company®, Rapid White und Brisk. Seit 2011 arbeitet die Kochstrasse für die Lornamead GmbH und betreut Beauty und Personal Care Brands wie BRISK for men®, The Beauty Mask Company®, Rapid White®, Glückstier u.v.m.

Jeder Zweite lässt schon ab 20 Haare. Und nicht alle Produkte gegen Haarausfall halten, was sie versprechen. Diese helfen wirklich: Die Hälfte der Männer zwischen 20 und 30 Jahren muss damit rechnen, Haare zu lassen. Wobei 100 Haare am Tag normal sind - erst wenn die Zahl auffällig darüber liegt, solltest du dir Gedanken über Mittel und Wege gegen Haarausfall machen.

Wodurch entsteht überhaupt Haarausfall bei Männern? Stress, bestimmte Medikamente oder eine Unterversorgung mit Nährstoffen können verantwortlich sein. Meist steckt bei Männern aber genetisch bedingter Haarausfall hinter der drohenden Glatze. Die Ursache, warum manche Männer Haare lassen und andere nicht, wurde in den letzten Jahrzehnten nur teilweise richtig verstanden. Wissenschaftler gingen lange davon aus, dass ein Zuviel des männlichen Sexualhormons Testosteron Auslöser wäre.

Jetzt wurde herausgefunden, dass nicht Testosteron, sondern sein Abbauprodukt, das sogenannte DHT (Dihydrotestosteron) der Hauptverursacher des Haarausfalls ist.

Haarausfall bei Männern: Häufigkeit, Arten, Ursachen

Wie wirken Produkte gegen Haarausfall?

Lagert sich DHT in den Haarfollikeln an, schrumpfen diese und verkümmern auf Miniaturgröße. Daraus folgt ein kürzerer Lebenszyklus der Haare und das neue Haar wächst nun dünner und weicher nach. Genau hier setzt die Mehrzahl neuer Anti-Haarausfall-Produkte an. Andere Produkte wiederum verbessern die Durchblutung der Kopfhaut und damit die Nährstoffversorgung der Haarwurzeln - dafür nutzen sie die Power von Koffein oder ätherischen Ölen.

Wir haben uns die Shampoos und Tinkturen einmal ganz genau angesehen. Die vielversprechendsten davon stellen wir hier vor. Damit du ganz genau weißt, wofür du dein Geld guten Gewissens ausgeben kannst.

1. Basierend auf Stammzellen-Forschung

Haarwuchs Aktivator mit Wirkstoff Redensyl von PANTHRIX, um 39,95 €: Das neueste und vielversprechendste Produkt, um Haarwuchs anzuregen, kommt von der österreichischen Firma Panthrix. Das auf Stammzellen-Forschung basierende Produkt enthält den patentierten Molekülkomplex Redensyl. Dieser reaktiviert die Zellen und regt die Blutzirkulation an, wodurch die Haarfollikel mit wichtigen Nährstoffen und Vitaminen beliefert werden. Wie bei dem den meisten Produkten, die den Haarwuchs anregen, braucht man etwas Geduld und darf keine Wunder von heute auf morgen erwarten.

Nach 2-4 Wochen täglicher Anwendung hat sich die Kopfhaut an den Wirkstoffkomplex gewöhnt und Haarfollikel sind kräftig genug, um neue Haarsubstanz zu produzieren. Um erste sichtbare Ergebnisse zu erzielen, sollte man mit weiteren 6-10 Wochen rechnen.

2. Minoxidil gilt als wirksamstes Mittel gegen Haarausfall

Sprüh-Lösung gegen genetischen Haarausfall von REGAINE, um 59,74 € (3 x 60ml): Minoxidil gilt als der bisher wirksamste Wirkstoff gegen erblich bedingten Haarausfall. In "Regaine Männer" sind 5 Prozent davon enthalten. Der Schaum muss zweimal täglich auf die Kopfhaut aufgetragen werden. So wirkt's: Minoxidil erweitert die Kapillaren des Haarfollikels und fördert die Blut- und Nährstoffversorgung.

Wer die Therapie beginnt, braucht erst einmal starke Nerven. Bevor der Haarwuchs wieder einsetzt, kommt es zu einem verstärkten Haarausfall. Dieses sogenannte Shedding zeigt, dass die Therapie anschlägt. Die alten Haare werden abgestoßen und die Haarfollikel für das Wachstum der neuen Haare vorbereitet. Durchhalten lohnt sich - nach einem halben Jahr zeigen sich Ergebnisse. Aber: Sobald Minoxidil abgesetzt wird, setzt der Haarausfall wieder ein. Dass Minoxidil wirkt, beweisen übrigens zahlreiche klinische Studien.

3. Koffein-Haarwasser gegen Haarausfall

'Hybrid Coffein-Liquid'-Tonikum zur Wachstumsförderung der Haare von ALPECIN, um 9,45 €: Power für die Haarwurzeln: Shampoos mit Koffein gegen Haarausfall regen nach etwa 2 Minuten Einwirkzeit die Durchblutung an, funktionieren aber in der Regel nur richtig in Kombination mit koffeinhaltigen Haarwassern. Denn erst die Tinktur vermag es, tiefere Schichten der Kopfhaut zu durchbluten, sodass noch aktive Follikel kräftigere Haare produzieren können, wodurch ein fülligeres Haarbild entsteht. Leider trocknen viele Tonics die Kopfhaut aus. Nicht so das neue "Hybrid Coffein Liquid" von Alpecin, das eine bereits irritierte, juckende Kopfhaut sogar beruhigt und wieder in Balance bringt.

4. Natürliches Mittel gegen Haarausfall

Fördert den Haarwuchs ohne Hormone: Dieses Spray wirkt komplett ohne Hormone gegen Haarausfall. Möglich macht das der patentierte Wirkstoff MKMS24, der aus Linsen, Thymian und Bambus gewonnen wird. "MKMS24 ist in der Lage, das Haar direkt an der Wurzel zu stimulieren. Ob das klappen kann? Wir waren skeptisch, haben aber einen Kollegen testen lassen. Die Anwendung ist leicht. In den ersten 4 Wochen, soll man zweimal täglich 6 Spritzer auf die betroffenen Stellen auftragen. Danach nur noch 1x täglich - am besten direkt nach dem Waschen.

Und was bringt’s? Bei unserem Tester 4 Wochen erstmal gar nichts. Danach nahm der Haarausfall merklich ab und nach 6 Wochen wuchsen vermehrt Babyhärchen in den Geheimratsecken. Eine Flasche hält bei empfohlener Anwendungsintensität etwa 3 Monate. Macht also knapp 50 Euro im Monat.

5. Wachstumsspray für die Haare

'Thick Again'-Spray stoppt DHT, welches Haarausfall verursacht von KEVIN MURPHY, um 46 € (100 ml): Dieses Anti-Haarverlust-Spray stoppt die Anlagerung von DHT in den Haarfollikeln. Gleichzeitig nutzt es laut Hersteller Biotinyl-GHK, ein Tripeptid - Frauen kennen den Wirkstoff vielleicht aus Wimpernseren, die es schaffen, dass die Härchen dichter und voller wachsen. Damit das auch mit dem Schopf klappt, muss das Spray die ersten 14 Tage permanent auf der Kopfhaut verbleiben. Heißt im Klartext: am Anfang täglich aufsprühen und nach 2 Wochen nur noch nach jeder Haarwäsche. Falls du die Haare nur jeden zweiten Tag wäschst, muss also auch nur so oft das Spray darauf.

6. Kopfhaut-Kur für volleres Haar

'Densifique Densifique Homme'-Ampullen mit Wirkstoff Stemoxydine von KÉRASTASE, um 126,40 € (30 x 6 ml): Wenn der Haarausfall bei dir gerade erst startet, wartet Kérastase mit einer adäquaten Lösung auf: Die Kur "Cure Densifique Homme“ enthält Stemoxydine und sorgt nach 3 Monaten täglicher Anwendung für bis zu 3300 neue Haare. Damit das klappt, soll man täglich eine Ampulle morgens oder abends auf die Kopfhaut des trockenen Haares geben. Tipp: Die Kopfhaut anschließend gut massieren. Das fördert die Durchblutung und regt somit ebenfalls das Haarwachstum an.

7. Natürliche Alternative für spürbar dickere Haare

Natürliche Kapsel-Serum-Kombi gegen Haarausfall von THIOCYN, um 22,61 € und 20,61 €: Die Haarkapseln und das Haarserum von Thiocyn regen das Haarwachstum an und wirken Haarausfall und schütterem Haar präventiv entgegen. Die Hauptrolle spielt dabei das körpereigene Molekül Thiocyanat, das eine Vielzahl von Stoffwechselprozessen im Körper reguliert und unverzichtbar für eine gesunde Zellfunktion ist: Es stärkt unter anderem die Haarwurzeln und schützt sie vor oxidativem Stress.

Im Serum ist der Stoff pur enthalten. Die Kapseln enthalten Brokkoli-Extrakt. Brokkoli ist besonders reich an Sulforaphan, einer Thiocyanat-Vorstufe, aus der unser Körper selbst Thiocyanat bilden kann. Eine Kapsel pro Tag in Kombi mit der täglichen Anwendung auf der Kopfhaut stärkt die Haarwurzeln und schützt sie vor oxidativem Stress. Netter Nebeneffekt: Auch Rötungen auf der Kopfhaut und Schuppen werden gelindert.

Ja, es ist beängstigend, wenn sich der Schopf langsam lichtet. Aber lass dich davon nicht stressen. Das macht die Sache nur noch schlimmer. Viele freiverkäufliche Mittel versprechen Abhilfe bei Haarausfall. Doch was bringen sie wirklich? Etwa hundert Haare verlieren wir täglich, das ist ganz normal und kein Grund zur Beunruhigung.

Gegen den Kahlschlag auf dem Kopf versprechen viele Mittel Abhilfe. Doch wirklich hilfreich sind nur wenige. Stiftung Warentest hat für stern.de die freiverkäuflichen Präparate unter die Lupe genommen und bewertet. Das ernüchternde Ergebnis: Ohne Einschränkung ist kein Wirkstoff zu empfehlen. Am ehesten helfen noch Produkte mit Minoxidil.

Der Wirkmechanismus von Minoxidil bei Haarausfall ist nicht genau bekannt. Möglicherweise wird die Haarwurzel besser durchblutet. Denkbar ist auch, dass die Neubildung von Blutgefäßen gefördert wird, wodurch diese durchlässiger werden und mehr Wachstums-Faktoren im Gewebe vorhanden sind. Beides kommt auch dem Wachstum der Haarwurzel zugute.

Frauen sprechen nach diesen Ergebnissen besser auf den Wirkstoff an, bei ihnen genügen schon geringere Mengen an Minoxidil. Minoxidil kann den Haarausfall verlangsamen, sodass sich eine Glatze nur verzögert ausbildet und regt zudem den Haarwuchs wieder an. Ein kosmetisch akzeptables Ergebnis findet sich allerdings nur bei etwa 10 bis 20 von 100 Behandelten. Wird das Mittel weggelassen, setzt der Haarausfall unvermindert wieder ein.

Über eine Langzeitbehandlung (Zeiträume von mehr als einem Jahr) liegen keine aussagekräftigen Daten vor. Bei etwa einem von hundert Behandelten kann die Haut an der Stelle, an der das Mittel aufgetragen wurde, jucken, schuppen, sich röten oder entzünden. Minoxidil kann sich eventuell nachteilig auf Herz und Kreislauf auswirken, was insbesondere bei einer Langzeitbehandlung bedeutsam ist. Wenn das Mittel den Blutdruck senkt und Brustschmerzen, Schwindel, Schwächegefühl auftreten oder sich der Herzschlag beschleunigt, sollte die Behandlung abgebrochen werden.

Bei bis zu einem von 1000 Behandelten können sich auch an anderen Körperstellen vermehrt Haare bilden (zum Beispiel im Gesicht). Minoxidil darf bei Männern nur im Alter zwischen 18 und 49 Jahren angewendet werden. Minoxidil wird auch als blutdrucksenkendes Mittel eingesetzt. Wenn Sie es dafür bereits angewendet und nicht vertragen haben, sollten Sie es auch als Haarwasser nicht einsetzen.

17-alpha-Estradiol gehört zu den Östrogenen, wirkt aber nur sehr schwach hormonell. Es hemmt vielmehr das Enzym 5-alpha-Reduktase. Durch dieses entsteht aus dem männlichen Geschlechtshormon Testosteron das wirksamere Dihydrotestosteron. Dieses ist bei Männern und Frauen gleichermaßen vorhanden und kann den Haarwuchs an den Haarwurzeln behindern und so Haarausfall fördern. Bisher ist die therapeutische Wirksamkeit von 17-alpha-Estradiol bei Haarausfall aber nicht ausreichend nachgewiesen. Die Mittel mit diesem Wirkstoff sind deshalb wenig geeignet.

Der Alkoholanteil in dem Haarwasser kann dazu führen, dass die Kopfhaut sich rötet und brennt. Bei Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahre sollten Sie die Mittel nicht anwenden.

Anla­gebedingter Haar­ausfall - in der Fach­sprache androgenetische Alopezie - ist die häufigste Form des Haar­verlusts. Dabei reagieren die Haarfollikel empfindlich auf männ­liche Geschlechts­hormone. Einige Medikamente wollen dem Haar­verlust entgegen­wirken. In unserer Unter­suchung haben wir zehn häufig verwendete Mittel bewertet.

Die Stiftung Warentest hat zehn rezept­freie und rezept­pflichtige Mittel bewertet, darunter Lösungen und Schäume zum Auftragen sowie Tabletten zum Einnehmen. Für die Bewertung sichteten Arznei­mittel-Expertinnen und -Experten Unter­suchungen zu Wirk­samkeit und Risiken der verwendeten Wirk­stoffe. Wir haben die vier am häufigsten verordneten, rezept­pflichtigen Medikamente zur Behand­lung von Haar­ausfall ausgewählt und beur­teilt. Außerdem prüften wir die wissenschaftlichen Veröffent­lichungen zu sechs oft gekauften, rezept­freien Haar­wuchs­mitteln.

Wer Haar­ausfall stoppen will, sollte zunächst die Ursache aufspüren. Neben anla­gebedingtem Haar­ausfall können auch Krankheiten, Medikamente, Hormon­schwankungen während der Wechsel­jahre, Mangel­ernährung oder Stress Auslöser sein. Diese Haar­verluste sind oft vorüber­gehend, der Haar­wuchs stellt sich irgend­wann wieder ein. Kreis­runder Haar­ausfall beruht vermutlich auf einer Auto­immunkrankheit - eine Fehlre­aktion der körper­eigenen Abwehr.

Hitzewal­lungen, Herz­rasen, Gewichts­zunahme - während der Hormon­umstellung lohnt es, die Ernährung anzu­passen.

Tabelle: Übersicht der Produkte gegen Haarausfall

Produkt Wirkstoff Anwendung Preis (ca.) Besonderheiten
PANTHRIX Haarwuchs Aktivator Redensyl Täglich 39,95 € Stammzellen-Forschung
REGAINE Männer Minoxidil 2x täglich 59,74 € (3 x 60ml) Wirksam gegen erblich bedingten Haarausfall
ALPECIN Hybrid Coffein-Liquid Koffein Täglich 9,45 € Verbessert die Durchblutung der Kopfhaut
KEVIN MURPHY Thick Again Biotinyl-GHK Täglich (anfangs) 46 € (100 ml) Stoppt die Anlagerung von DHT
KÉRASTASE Densifique Homme Stemoxydine Täglich 126,40 € (30 x 6 ml) Für volleres Haar
THIOCYN Kapsel-Serum-Kombi Thiocyanat, Brokkoli-Extrakt Täglich 22,61 € (Kapseln), 20,61 € (Serum) Natürliche Alternative

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