Audrey Hepburns Einfluss auf moderne Frisuren: Lily Collins' Hommage an die Ikone

Schauspielerin Lily Collins wurde schon oft mit Hollywood-Ikone Audrey Hepburn verglichen. Das zarte Gesicht mit den hohen Wangenknochen, der zurückhaltend-elegante Stil und die grazile Aura beider Schauspielerinnen sind sich nämlich zum Verwechseln ähnlich. Nicht zu vergessen: die Haare. Denn sowohl Lily Collins als auch Audrey Hepburn sind für ihre seidig-glatten, braunen Haare bekannt.

Nun hat sich die Schauspielerin ihre langen Haare abgeschnitten und sich für eine neue Trend-Frisur entschieden, die wie eine Hommage an die frühere Stilikone anmutet.

Lily Collins präsentiert ihren neuen, von Audrey Hepburn inspirierten Bob. (Bildquelle: Getty Images)

Lily Collins' Vintage-Bob: Ein Trend für den Sommer 2024

Wenige Stunden bevor sie ihre neue Frisur auf dem roten Teppich ausführte, veröffentlichte Lily Collins auf ihrem Instagram-Profil noch Bilder ihrer langen Haare, glatt-wellig gestylt. Dazu die Caption: "Good(bye) hair day".

Kurz darauf folgten die ersten Aufnahmen ihrer neuen Trend-Frisur. Geschnitten von Star-Friseur Gregory Russell, von dem sich auch Anya Taylor-Joy oder Demi Moore stylen lassen. Die Haare, die vorher über die Brust reichten, ließ die Schauspielerin radikal abschneiden. Der neue Haarschnitt reicht gerade bis über die Ohren und schmiegt sich dank der richtigen Föhntechnik wunderbar weich und rundlich an den Hinterkopf an. Durch das asymmetrische Styling und einer sanften Welle im Haar erinnert das Styling sofort an Audrey Hepburn, die in den 50ern einen ganz ähnlichen Look im Film „Ein süßer Fratz“ trug.

So stylen Sie den eleganten Vintage-Bob

Um die Trend-Frisur von Lily Collins zu Hause nachzustylen, braucht es nicht mehr als die richtigen Hairstyling-Tools und circa 15 Minuten Zeit:

  1. Zuerst die Haare mit einer runden Warmluftbürste von innen föhnen, um dem Vintage-Bob Volumen zu geben.
  2. Danach eine Styling-Creme in die trockenen Haare einarbeiten, um den Haaren ein Glossy-Finish zu verleihen.
  3. Im Anschluss die Haare mit einem Glätteisen stylen.

Lily Collins präsentiert ihre neue Frisur auf Instagram. (Bildquelle: Instagram)

"Audrey Hepburn Bangs": Ein zeitloser Pony feiert Comeback

Wahre Ikonen setzen Trends noch über ihren Tod hinweg - dazu gehört ganz klar Audrey Hepburn. Nicht nur ihr Little Black Dress, ihre Augenbrauen, ihre Eleganz sowie die diversesten Outfits aus unvergesslichen Filmen wie "Breakfast at Tiffany's" oder "When in Rome" setzten Trends, auch ihre Frisuren und nun ihr ikonischer Pony werfen Trendwellen in der Beauty-Welt.

Die "Audrey Hepburn Bangs", auch "Hepburn Bangs" genannt, begeistern aktuell wieder unzählige Frauen in Hollywood. Schauspielerin Zoe Kravitz ist bereits großer Fan der Pony-Frisur. Kein Wunder, versprüht der Pony nicht nur Audrey Hepburns pure Eleganz, sondern kommt auch mit einem modernen Twist daher, der den Trendpony zum absoluten Must-have diesen Frühling macht.

Was macht die "Audrey Hepburn Bangs" aus?

Wer an Audrey Hepburn denkt, der assoziiert mit ihr meist einen kurzen, schrägen Pony, der ihr elegant in die Stirn fällt. Es ist genau dieser Pony, der nun, nachdem er zuletzt von Topmodels in den 90ern zurück auf den Trendradar gebracht wurde, wieder seinen Moment hat.

Der kurze Micro-Pony reichte bis zur Mitte der Stirn, wurde leicht fransig geschnitten und sanft zur Seite gelegt. Diesen Style sehen wir aktuell auf den roten Teppichen Hollywoods immer häufiger. Allerdings mit einem modernen Twist.

Der elegante Old Hollywood-Look von Audrey Hepburn bekommt einen Hauch edginess einverleibt. Die angesagten "Hepburn Bangs" werden dem Zeitgeist entsprechend deutlich stufiger und weitaus fransiger geschnitten. Kombiniert mit einem Seitenscheitel, werden die Bangs mal elegant, mal cool und gegelt zur Seite gelegt - je nachdem, wie es gefällt.

Apropos, je nachdem wie es dir gefällt - die "Audrey Hepburn Bangs" können heute mit jeglicher Haarlänge getragen werden. Ob langer Stufenschnitt, mittellange Mähne mit wildem "Wolf Cut", ein "Shaggy Bob" oder coole Kurzhaarfrisur wie dem Pixie Cut - der Ponytrend verleiht jeder Frisur das gewisse Etwas.

Es ist genau das, was den Pony ausmacht. Mit nur wenigen Schnitten verwandelt er deinen kompletten Look. Wer sich einen maximalen Effekt, bei minimaler Veränderung wünscht, setzt diesen Frühling auf die "Hepburn Bangs".

Die ikonischen "Audrey Hepburn Bangs" erleben ein Comeback. (Bildquelle: IMAGO / Everett Collection)

Wem stehen die kurzen "Hepburn Bangs"?

Es gibt keine Gesichtsform, der ein Pony nicht stehen würde. Im Gegenteil: Mit dem Pony lässt sich ein Gesicht viel mehr formen. Die "Hepburn Bangs" können somit auch individuell angepasst werden, sodass sie das Beste aus deinem Gesicht rausholen. Der kurze Schnitt kann beispielsweise eine hohe Stirn ausgleichen. Besonders gut passt der Pony zu ovalen Gesichtern laut Experten. Dennoch kann er auch mit eckigen und runden Gesichtern getragen werden, wird er au die spezifischen Gesichtszüge angepasst. Einem rundem Gesicht steht der schräge Look beispielsweise besser, als ein gerader Micro-Pony.

Nun die Frage, aller Fragen: Welche Haarstruktur ist am besten für den kurzen Pony? Tja, was sollen wir sagen, am einfachsten lässt sich ein Pony natürlich mit Haaren tragen, die nicht stark texturiert sind. Nichtsdestotrotz, es gibt einige Styling-Tools und -Produkte, mit denen du auch widerspenstiges Haar gekonnt glatt und elegant zur Seite legen kannst. Und was spricht eigentlich gegen lockige Micro-Ponys? Richtig, gar nichts. Also, wie wäre es, wenn du den "Hepburn Bangs" mit deiner Lockenpracht deine ganz persönliche Note gibst?

So bringen Sie den Trendpony richtig in Form

Wie immer, bevor du deine Haare mit Hitze stylst, sprühst du sie zunächst mit einem Hitzeschutzspray ein. Anschließend kannst du mit dem Föhnen loslegen. Beim Pony setzt du dafür am besten auf eine kleine Rundbürste, die auch für kurzes Haar geeignet ist. Kämme den Pony beim Föhnen in die Richtung, in der die Bangs liegen sollen. Achte allerdings darauf, nicht zu viel Volumen ins Haar zu föhnen. Der Pony soll am Ansatz schließlich nicht abstehen, sondern nah an der Stirn anliegen. Ein Glanzspray verleiht dem Pony den Feinschliff, Haarspray sorgt für Halt.

Keine Lust auf statisch aufgeladene Haare oder Frizz? Verständlich. Gerade mit Pony kann man gut darauf verzichten. Am besten setzt du daher bereits auf einen guten Föhn, der genau diese Probleme vermeidet.

Du willst lieber die coole Edgy-Variante der "Hepburn Bangs"? Dann solltest du nach dem Haare föhnen am besten mit Haarwachs oder Styling-Gel arbeiten, um den Pony sleek in Form zu bringen.

Hast du von Natur aus einen Wirbel im Haar, der dafür sorgt, dass deine Haare automatisch in eine bestimmte Richtung fallen, föhne den Pony abwechselnd in alle Richtungen und fokussiere dich zum Schluss auf die Richtung, in der die Haare fallen sollen. So vermeidest du, dass der Pony schließlich doch absteht oder in eine andere Richtung fällt.

Übrigens: Das ist auch der Grund, warum du die "Hepburn Bang" am besten feucht beginnst zu stylen. Sind die Haare nämlich erstmal an der Luft getrocknet, wird es schwer, den Wirbel wieder herauszubekommen.

Kleiner Tipp: Ganz im Stile von Audrey Hepburn, die ebenfalls Trends mit ihren unverkennbaren Augenbrauen setzte, solltest du bei dieser Pony-Länge ein besonderes Augenmerk auf deine Brauen setzen.

Der Audrey Pixie: Ein zeitloser Kurzhaarschnitt

Kein Wunder also, dass ihr berühmter Pixie nicht etwa ein gestylter, cleaner Look ist, sondern ein leicht herausgewachsener, natürlich geschwungener Pixie Cut, den wir aus diesem Grund auch Audrey Pixie nennen. Das Besondere an der Frisur ist, dass der Scheitel hier eher seitlich liegt, während die vorderen Haare zu einem kurzen Pony geschnitten sind. Dadurch bekommt die Frisur eine Extraportion Schwung und Leichtigkeit. Die Basis des Audrey Pixies ist ein herausgewachsener Pixie Cut.

Wenn du bereits eine Kurzhaarfrisur hast, kannst du direkt loslegen. Wenn du zum Friseur gehst und dir einen Audrey Pixie schneiden lassen willst, zeige ihm/ihr am besten vorher ein paar Bilder zur Inspiration.

Kämme deine Haare und ziehe dir einen lockeren Seitsscheitel mit einem Kamm.

Gib etwas Volumenspray in deine Haare. Wenn du deinen Look noch etwas lockerer gestalten willst, kannst du zusätzlich noch Salzspray in dein Haar geben. Dadurch wirkt deine Frisur unbeschwerter.

Nun geht es an das Styling deiner vorderen Haarpartie. Kämme sie in die gewünschte Richtung.

Die 60er-Jahre-Frisuren: Glamour und Vielfalt

Glamourös, kreativ und vor allem voluminös - dafür stehen die Frisuren der 60er Jahre, die bis heute bekannt und beliebt sind. Auftoupierte Hochsteckfrisuren, aber auch der freche Pixie Cut wurden von Stars der Sixties wie Marilyn Monroe, Audrey Hepburn oder Sophie Loren getragen und alltagstauglich gemacht.

Die Sixties waren geprägt von Frauenpower und Emanzipation. Sängerinnen und Schauspielerinnen wie Twiggy, Marilyn Monroe oder Audrey Hepburn wurden zu Vorbildern und gleichzeitig zu Stilikonen. Noch heute sind Haarstylings wie die platinblonden Locken von Marilyn Monroe, der Pony von Audrey Hepburn und der Pixie Cut von Twiggy legendär. Zugleich stehen 60er-Jahre-Frisuren aber auch für Wandelbarkeit. Die eine Frisur, die prägend für die Sixties war, gibt es nicht. Stattdessen standen in dieser Zeit die Vielfalt und Individualität von Frauen im Fokus. Ob kurze oder lange Haare, lässige Waves oder glamourös toupierte Hochsteckfrisuren: In den Sixties sollten Frauen sich durch ihre Frisur so ausdrücken können, wie es ihnen gefiel.

Der Beehive: Eine Hommage an "Frühstück bei Tiffanys"

Der Beehive wurde bekannt durch Audrey Hepburn im Film „Frühstück bei Tiffanys“. Später verhalfen Stars wie Amy Winehouse oder Adele der Frisur zu neuer Bekanntheit. Seinen Namen verdankt der Beehive übrigens der Ähnlichkeit mit einem Bienenkorb. Toupieren Sie zunächst das Haar am Hinterkopf auf und fixieren Sie die toupierten Strähnen für besseren Halt mit etwas Haarspray. Anschließend legen Sie einen Seitenscheitel und teilen eine breite Strähne von der Stirn ab. Stecken Sie Ihre Haare mit Hilfe von Haarklammern zu einem hohen Dutt zusammen. Die breite Strähne wird nun um den Dutt herumgeschlungen und mit Klammern befestigt.

Voluminöser Bouffant: Eleganz für lange Haare

Eine weitere 60er-Jahre-Frisur, die besonders für lange Haare geeignet ist, ist der voluminöse Bouffant. Hierfür muss das Haar zunächst sehr stark mit einem Toupierkamm auftoupiert und anschließend mit Bobby Pins am Hinterkopf festgesteckt werden. Eine ordentliche Portion Haarspray zum Schluss sorgt für zusätzlichen Halt.

Pixie und Pilzkopf: Kurzhaarfrisuren der Sixties

Kurz und frech: Frauen, die einen Pixie tragen, demonstrieren Unabhängigkeit und Stärke. Bei dieser beliebten Frisur der 60er Jahre dürfen Pony bzw. Deckhaar länger bleiben, während die Seiten und die Nackenpartie kurz sind. Eine weitere Kurzhaarfrisur, die in den Sixties absolut angesagt war, ist der Pilzkopf. Das rund geschnittene Haar, gepaart mit einem langen Pony, macht den Bubikopf zu einer äußerst pflegeleichten Frisur.

Hippie-Frisuren: Natürlichkeit und Freiheit

Wallende Mähnen, Blumenschmuck und bunte Haarbänder: Die Sixties waren nicht zuletzt auch die Hochphase der Hippies. Binden Sie das Haarband anschließend nicht wie ein Stirnband quer über die Stirn, sondern setzten Sie es am Oberkopf an. Ein Pony darf gern unter dem Haarband hervorschauen - das wirkt besonders lässig. Wie wäre es außerdem, wenn Sie dazu trendige Curtain Bangs à la Brigitte Bardot ausprobieren?

Da Natürlichkeit bei Hippie-Frisuren an erster Stelle steht, sollten Sie beim Nachstylen auf Produkte setzen, die die Vorzüge Ihres Haars unterstreichen, ohne es zu schädigen. Eine kleine Menge Stylingcreme oder ein leichtes Ölspray eignen sich ideal, um dem Haar Glanz zu verleihen und einen Natural Look zu kreieren.

Der Whisper Pixie: Ein Hauch von Eleganz

Ihr seid auf der Suche nach einer eleganten Kurzhaarfrisur? Dann probiert unbedingt den Whisper Pixie aus!

Wir lieben Taylor Hills Whisper Pixie! Ihr kurzer Pixie-Schnitt war legendär und wird bis heute immer wieder nachgeahmt. Auch von Supermodel Taylor Hill, die seit einiger Zeit bereits einen kurzen Pixie trägt und jetzt mit einem modernen Upgrade der Frisur überraschte: dem Whisper Pixie.

Was macht den Whisper Pixie so besonders?

Verantwortlich für den Look von Taylor Hill war die Star-Friseurin Danielle Priano, die den Pixie-Schnitt in den sozialen Netzwerken mit den Worten "magisch" und einem "Hauch von Eleganz" beschrieb. Eben wie bei einer Fee. Ausschlaggebend für den Look sind die vielen verschiedenen Stufen in den kurzen Haaren, die einen federleichten Eindruck erzeugen und mit einem fransigen Pony kombiniert werden. Das gewisse Extra kommt durch längere Haarsträhnen, die ungefähr auf Augenhöhe enden und halbmondförmig ins Gesicht fallen. Das sorgt in Kombination für einen geradezu zauberhaften Look, der ebenso verspielt wie elegant aussieht.

So bekommen Sie den Whisper Pixie

Wer den Haarschnitt selbst ausprobieren will, sollte im Idealfall ein genaues Bild von der Frisur haben und dieses seinem/seiner Friseur:in mitteilen. Durch die federartige Textur und verschiedene Haarlängen kann der Schnitt dann ganz einfach an die verschiedensten Gesichtsformen angepasst werden.

Einmal geschnitten, ist diese Frisur übrigens extrem unkompliziert. Solltet ihr auch noch leichte Locken haben, sorgen die verschiedenen Stufen dafür, dass eure Haare auch ohne viel Föhnen und Styling immer perfekt liegen.

Hier ist eine Tabelle, die die verschiedenen Frisuren und ihre Hauptmerkmale zusammenfasst:

Frisur Merkmale Bekannt durch
Vintage-Bob Kurz, weich, rundlich, asymmetrisches Styling mit sanften Wellen Lily Collins, Audrey Hepburn
Hepburn Bangs Kurzer, schräger Pony, leicht fransig, zur Seite gelegt Audrey Hepburn, Zoe Kravitz
Audrey Pixie Herausgewachsener Pixie Cut, seitlicher Scheitel, kurzer Pony Audrey Hepburn
Beehive Am Hinterkopf auftoupiertes Haar, zu einem hohen Dutt gesteckt Audrey Hepburn (Frühstück bei Tiffanys)
Whisper Pixie Gestufter Pixie Cut, federleichte Textur, fransiger Pony, längere Strähnen im Gesicht Taylor Hill

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