Blonde Haare sind wunderschön, zumindest so lange, bis der unbeliebte und vor allem dunkle Ansatz immer mehr ins Auge fällt. Du hast dir deine Haare heller gefärbt oder blondiert und nach nur wenigen Wochen macht sich dein dunkler Ansatz sichtbar. Als wäre das nicht schon schlimm genug, gleicht der Übergang vom nachwachsenden Ansatz zu den hellen Haarlängen auch noch einer harten Kante.
Wer sich schon einmal das gesamte Haar heller gefärbt oder blondiert hat, wird schnell bemerkt haben, dass Haare in ihrem natürlichen Wachstum ganz schön gleichmäßig nachwachsen und dadurch leider nicht für einen weichen Übergang vom natürlichen Ansatz zur blondierten Haarlänge, sondern für eine ordentliche Kante zwischen den Haarfarben sorgen. Doch keine Panik, du musst nicht gleich wieder zur Pinsel und Haarfarbe oder Blondierung greifen, um deinen Ansatz nachzufärben. Anstatt alle vier bis sechs Wochen den Ansatz wieder komplett nachzufärben, kannst du zu anderen Methoden greifen, die dir nicht nur einen weichen Übergang zaubern, sondern auch dein Haar vor einer Überstrapazierung schützen.
Hier sind verschiedene Ursachen und Lösungen für dieses Problem:
Es gibt verschiedene Gründe, warum ein brauner oder dunkler Ansatz bei blonden Haaren entsteht:
Hormonveränderungen können aber auch langfristig die Struktur der Haare ändern und treffen irgendwann jeden Menschen - nämlich dann, wenn erste graue Haare auftreten. Mit zunehmendem Alter sorgen die hormonellen Veränderungen dafür, dass die Haare gröber und feuchtigkeitsärmer werden. Das kann wiederum der Grund dafür sein, dass die Haarfarbe nicht am Ansatz hält.
Statt den Ansatz alle paar Wochen nachzufärben, gibt es schonendere Methoden, um einen weichen Übergang zu erzielen:
Du willst weiterhin an blondem Haar festhalten, aber einen weicheren Übergang zwischen deiner Naturhaarfarbe am Ansatz und deinen bereits gefärbten Haarlängen? Dann könntest du auf klassische Strähnchentechniken zurückgreifen. Je nach bisheriger Haarfarbe kannst du feine oder breitere Highlights in dein Haar einarbeiten lassen. So erstrahlt dein Haar weiterhin in blondem Glanz, doch die harte Kante ist mit diesem Tipp endgültig Geschichte.
Highlights sorgen für einen weichen Übergang. Bildquelle: glamour.de
Wer nicht nur einen weicheren Übergang vom Ansatz in die Längen, sondern zurück zu einem natürlicheren Gesamtlook möchte, sollte zu dieser Strähnchen-Variante greifen: Lowlights. Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich bei dieser Methode um das Gegenteil von Highlights. Hierbei wird eine Haarfarbe, die deinem Naturton ähnelt, in feinen Strähnchen von Ansatz bis Spitze eingearbeitet. Dies bricht die harte Kante, sorgt für einen fließenden Übergang, gibt deinem Haar mehr Bewegung und sorgt zusätzlich für mehr Fülle in den Haaren.
Eine der beliebtesten Varianten, Lowlights in Haare einzuarbeiten, ist die Reverse-Balayage. Eine Technik, die in kürzester Zeit zum neuen Strähnchen-Klassiker werden könnte.
Warum den Ansatz kaschieren, wenn man ihn betonen kann! Mit einem Ombré-Look machst du deinen Ansatz zu Highlight. Statt ihn mit einer Coloration oder Blondierung wieder heller zu färben, wird er mit dunkler Farbe, die deiner Naturhaarfarbe vom Ton her nahekommen sollte, weiter nach unten versetzt.
Highlights werden bei dieser Technik erst auf Kinnhöhe gesetzt und verlaufen dann bis in die Spitzen. Im Gegensatz zur Balayage-Technik werden hier alle Haare ab der gewünschten Länge gefärbt.
Egal ob blond, braun oder rot, diese Technik eignet sich für alle Haarfarben. Nervige Ansätze sind mit dieser Strähnchen-Methode endgültig Geschichte. Dafür sehen deine Spitzen immer so aus, als wärst du die letzten Wochen im Sommerurlaub gewesen. Bei einer Balayage werden die Farben mit einer Freihand-Technik in ungleichmäßigen Abständen in dein Haar „gefegt“.
Alle, die sich natürliche Akzente in ihrem Haar wünschen, werden den Balayage-Effekt lieben.
Balayage sorgt für einen natürlichen Look. Bildquelle: Pinterest
Zu warme, brandige Ansätze sind unerwünschte, messingfarbene Ansätze, die rötlicher oder orangefarbener erscheinen als der Rest des Haares. Sie entstehen in der Regel aus einem von drei Gründen:
Um heiße Haarwurzeln zu vermeiden, sollte man folgende Tipps beachten:
Wenn bereits zu warme Ansätze vorhanden sind, können diese wie folgt korrigiert werden:
Bei der Auswahl eines Farbprodukts zur Korrektur und Mattierung von brandigen Ansätzen ist eine Formulierung mit ausreichender Intensität wichtig, um die roten oder orangefarbenen Reflexe auszugleichen. Das Ziel ist es, starke gold-orange Reflexe auszugleichen, ohne den natürlichen Glanz zu beeinträchtigen, damit sich die Ansätze nahtlos in das restliche Haar einfügen.
| Problem | Lösung |
|---|---|
| Orangefarbener Ansatz | Toner mit einem Hauch von Blau (z.B. Farbe mit der Zahl 8 nach dem Strich) |
| Gelber Ansatz | Toner mit violettem Unterton (z.B. Farbe mit der Zahl 6 nach dem Strich) |
| Orange-gelber Ansatz | Toner mit blauen und violetten Nuancen (z.B. Farbe mit der Nummer 86 nach dem Strich) |
| Roter Ansatz | Toner mit aschig-grünen Untertönen (z.B. Farbe mit der Zahl 2 nach dem Strich) |
| Orange-roter Ansatz | Toner mit einem ausgewogenen Verhältnis von aschblauen und grünen Untertönen (z.B. Farbe mit der Nummer 28 nach dem Strich) |
Tabelle zur Korrektur von zu warmen Ansätzen.
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