Künstliche Wimpern haben sich längst von einem Accessoire für besondere Anlässe zu einem alltäglichen Beauty-Produkt entwickelt. Die Auswahl ist riesig und bietet für jeden Geschmack und Bedarf das Richtige. Ob natürlich wirkende Styles oder dramatische Wimpernfächer - die Möglichkeiten sind vielfältig. In diesem Artikel beleuchten wir die Vor- und Nachteile brauner Wimpernverlängerungen und geben Ihnen wertvolle Tipps für die richtige Wahl und Pflege.
Fake Lashes im Alltag zu tragen, ist heutzutage keine Besonderheit mehr. Wer vor fünf oder mehr Jahren künstliche Wimpern als unbequem abhakte, sollte ihnen unbedingt wieder eine neue Chance geben! Von extrem natürlichen Styles, die man mit dem bloßen Auge nicht entlarven kann, bis hin zu dramatischen, aber trotzdem komfortablen Wimpernfächern ist alles dabei.
Hier eine kleine Auswahl beliebter Produkte:
Grundsätzlich kann man zwischen synthetischen und natürlichen Haaren unterscheiden. Lange Zeit waren künstliche Wimpern aus Menschenhaar, Seide oder Tierhaaren den künstlichen „Borsten“ optisch weit voraus. Das hat sich stark verändert und man kann den Unterschied bei manchen Modellen mit bloßem Auge nicht erkennen. Die feinsten Spitzen und die zarteste Optik bieten aber immer noch ausgewählte Menschenhaare und Nerzwimpern, die wir aus ethischen Grünen in diesem Test nicht berücksichtigt haben.
Nun gilt es in der Masse an Optionen, die Faux Cils zu finden, deren Wimpernband so bequem ist, dass man sie den ganzen Tag tragen kann. Je starrer und gerader (nicht ordentlich vorgebogen) das Wimpernband, desto größer das Risiko, dass sie an den Enden ziehen. Der Zug, der auf die sensible Haut des Augenlides ausgeübt wird, ist unangenehm und äußert sich in Piksen, Jucken oder sogar Augenzucken.
Nicht aus dem Blick verlieren sollte man, dass je größer, voluminöser und länger die Wimpern sind, sie einem die Sicht versperren und ihr Gewicht die Naturwimpern über den Tag hinweg nach unten drücken können.
Für künstliche Wimpern gibt es unzähligen Looks. Variablen dabei sind die Länge, die Längenunterschiede von innen nach außen, die Dicke und die Form der einzelnen Härchen. Weiterhin ist einzubeziehen, wie dicht und in welchem „Muster“ sie angeordnet sind. Bei sogenannten 3D Lashes werden die Wimpern nicht nur in Länge und Breite gestylt, sondern auch noch in die „Höhe“. Mehrere Lagen sorgen für ein besonders dichtes Ergebnis. Möglich ist es vor allem durch die mittlerweile sehr dünnen Haare, sodass das Ergebnis zwar vielschichtiger, aber nicht zwangsläufig dicker oder schwerer ist. Die dafür verwendeten Haare sind meist feiner und weisen auch zart zulaufende Spitzen auf, sodass das Ergebnis trotz Fülle natürlich wirkt.
Außer den Wimpern gibt es auch Unterschiede bei den Bändchen: Manche sind durchsichtig und man sieht die Knötchen an den Klebestellen - andere sind durchgehend schwarz. Je dicker das Bändchen, desto höher das Risiko, dass die künstlichen Wimpern unkomfortabel beim Tragen sind.
Einfaches Anbringen versprechen „magnetic lashes“, die keinen Wimpernkleber mehr erfordern. Stattdessen sind an den Bändchen winzige Magnete angebracht, mit denen sie am Lid halten sollen. Zwei Fächer, von denen einer unter und der andere über die natürlichen Wimpern gelegt wird. Die Magnete haften aneinander. Mit etwas Übung eine Sache von Sekunden.
Die meisten künstlichen Wimpern werden traditionell mit Wimpernkleber am Lid befestigt. In der Regel bestehen sie aus flüssigem Latex, der nach dem Antrocknen die nötige Klebeleistung aufweist. Da jedoch viele Menschen auf Latex allergisch sind, gibt es viele Alternativen auf dem Markt.
Bei einer Wimpernverlängerung (auch Wimpernextensions oder Lash Extensions genannt) werden künstliche Wimpern dauerhaft auf die eigenen Wimpern geklebt, um diese zu verdichten und zu verlängern. Die Wimpernverlängerung hält im Schnitt 3-5 Wochen und muss dann aufgefrischt werden, da die künstlichen Wimpern im natürlichen Rhythmus der eigenen Wimpern mit ausfallen.
Für welche Technik du dich entscheidest, hängt von deinen individuellen Präferenzen ab. Natürlich zählt die 1 : 1 Technik zu den natürlichen Looks. Doch je mehr Wimpern zum Einsatz kommen, desto spektakulärer wirkt dein Augenaufschlag.
In Deutschland liegen die Kosten für eine Wimpernverlängerung auf einer Spanne zwischen 70 Euro und 300 Euro. Wimpernverlängerungen, deren Preis unter 70 Euro liegt, fällt in die Kategorie günstig. Davon raten Experten ab. Denn bei diesen Kunstwimpern leidet definitiv die Qualität.
Die Wahl der richtigen Wimpernverlängerung hängt von Ihren persönlichen Vorlieben und Bedürfnissen ab. Ob Sie sich für künstliche Wimpern, eine Wimpernverlängerung oder natürliche Alternativen entscheiden - wichtig ist, dass Sie sich wohlfühlen und Ihre Augen optimal zur Geltung bringen.
Hier ist eine Übersicht mit einem Vergleich verschiedener Methoden, um zu den perfekten Wimpern zu gelangen. Die einzelnen Kriterien wurden nach Punktwerten eingestuft (0 Punkte = Nichterfüllung, 3 Punkte = komplette Erfüllung).
| Methode | Aufwand | Kosten | Nachhaltigkeit | Natürlichkeit | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| Mascara | 3 | 2 | 2 | 3 | 10 |
| Künstliche Wimpern zum Aufkleben | 2 | 3 | 1 | 2 | 8 |
| Wimpernserum | 3 | 1 | 3 | 3 | 10 |
| Wimpernlifting | 2 | 1 | 2 | 3 | 8 |
| Wimpern färben | 2 | 3 | 2 | 3 | 10 |
| Wimpernextensions | 1 | 0 | 1 | 2 | 4 |
Details zur Bewertung:
tags: #braune #wimpern #extensions #vor #und #nachteile
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