Die Kombination aus braunen Haaren, braunen Augen und heller Haut ist ein weit verbreitetes Erscheinungsbild, das durch verschiedene genetische und umweltbedingte Faktoren beeinflusst wird. In diesem Artikel werden wir die Merkmale dieser Kombination genauer betrachten und aufzeigen, wie sie mit Farbtypen, Hauttypen und dem Schutz vor UV-Strahlung zusammenhängen.
Die Entstehung der Augenfarbe hängt maßgeblich von der Melaninkonzentration in der Iris ab. Das Melanin ist ein rötliches, braunes oder schwarzes Pigment, welches für die Tönung unserer Augen, aber auch unserer Haut und unserer Haare verantwortlich ist. Je nachdem, wie viel Melanin in den Körperzellen eingelagert wird, bestimmt es unsere Augenfarbe. Viel Melanin im Körper führt zu einer dunkleren Augenfarbe, bei wenig Melanin sind die Augen heller. Braune Augen haben den höchsten Melaninanteil, blaue Augen den geringsten. Grau und Grün liegen dazwischen.
Laut einer schwedischen Studie der Universität von Örebro lässt sich ein Zusammenhang zwischen der Augenfarbe und der Persönlichkeit herstellen. Auch andere Forschungsinstitute haben sich mit dem Thema beschäftigt und zahlreiche Umfragen zu der Fragestellung durchgeführt. Einige Persönlichkeitsmerkmale lassen sich als charakteristisch für die jeweilige Augenfarbe ausmachen. Menschen mit braunen Augen gelten als vertrauenswürdig, treu und fürsorglich. Da sie selbstbewusst sind und eher dominant auftreten, werden ihnen Führungsqualitäten zugeschrieben.
Die Färbung unserer Augen ist genetisch vorbestimmt. Je höher der Melaningehalt im Körper, desto dunkler sind unsere Augen. Bei Babys kann sich die Augenfarbe in den ersten Lebensjahren noch ändern. Den unterschiedlichen Augenfarben - Braun, Blau, Grau, Grün - werden Charaktereigenschaften zugeschrieben. Die Färbung unserer Augen ist allerdings sehr individuell und schwer zuzuordnen.
Grundsätzlich unterscheiden wir 4 große Hauptgruppen von Farbtypen bei Menschen - Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Unterschieden wird anhand von Teint, Haar- und Augenfarbe. Die einzelnen Farbtypen kommen durch verschiedene Verhältnisse der körpereigenen Farbstoffe wie Melanin, Karotin und Hämoglobin zustande.
Frühlingstyp:
Sommertyp:
Herbsttyp:
Wintertyp:
Die Unterscheidung zwischen den verschieden Farbtypen ist teilweise etwas schwierig, die Typen gehen teilweise fließend ineinander über. Manchmal kannst Du Dich gar nicht so ganz eindeutig einem Farbtyp zuordnen und gehörst zu einem sogenannten Mischtyp. Die häufigsten sind hier der „Frühling-Herbst-Typ“, also der warme Farbtyp und der „Sommer-Winter-Typ“, der zu den kalten Farbtypen gehört.
Somit kannst Du ein wenig aus beiden Farbpaletten schöpfen, solltest aber trotzdem unbedingt auf die NoGos achten, die für die jeweils warmen oder kalten Farbtypen gelten.
Je nach genetischem Hauttyp bräunen, beziehungsweise röten, wir unterschiedlich schnell. Das hängt mit der individuellen Hautdicke und -pigmentierung zusammen: Je dicker und dunkler die Haut, desto weniger wahrscheinlich ist ein Sonnenbrand.
Die Grundlage für die Klassifizierung der Hauttypen hinsichtlich ihrer Pigmentierung wurde im Jahre 1975 vom amerikanischen Dermatologen Dr. Thomas Fitzpatrick entwickelt. Er unterteilte die Hauttypen in 6 Stufen.
Im Grunde gibt es sechs verschiedene Hauttypen. Der klassischen Einteilung nach gab es nur vier (nach dem Dermatologen Fitzpatrick), mittlerweile kamen Hauttyp V und Hauttyp VI hinzu. Unterschieden werden diese aber nicht nur durch ihre Hautfarbe (sehr helle Haut bis zu sehr brauner Haut), sondern auch durch ihre Augen- und Haarfarbe.
Die Hauttypen I bis IV sind der Kategorie „europäische Hauttypen“ zuzuteilen. Sie sind typisch für die europäische Bevölkerung. Die später erforschten Hauttypen V und VI sind typisch für die Bewohner Arabiens, Nordafrikas, Indiens und für dunkle Asiaten, sowie für die die Ureinwohner Zentralafrikas und Australiens.
Typ 1 - Keltischer Typ
Typ 2 - Nordischer Typ
Typ 3 - Mischtyp
Typ 4 - Mediterraner Typ
Typ 5 - Dunkle Hauttypen
Typ 6 - Schwarze Hauttypen
Tabelle der Hauttypen und Merkmale
| Hauttyp | Hautfarbe | Haarfarbe | Augenfarbe | Sommersprossen | Bräunung | Sonnenbrandrisiko | Eigenschutzzeit (ca.) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| I (Keltisch) | Sehr hell | Rotblond, hellblond | Blau, grün, hellgrau | Sehr häufig | Kaum/Nie | Sehr hoch | 10 Minuten |
| II (Nordisch) | Hell | Blond, hellbraun | Blau, grau, grün | Häufig | Kaum/Mäßig | Hoch | 20 Minuten |
| III (Mischtyp) | Hellbraun | Dunkelblond, braun | Grau, braun | Selten | Schneller als II | Mittel | 30 Minuten |
| IV (Mediterran) | Olivfarben, hellbraun | Dunkelbraun | Braun | Nein | Schnell | Gering | 40 Minuten |
| V (Dunkel) | Dunkelbraun | Schwarz | Dunkelbraun | Nein | Sehr schnell | Sehr gering | 60 Minuten |
| VI (Schwarz) | Schwarz | Schwarz | Dunkelbraun | Nein | Kaum Veränderung | Sehr selten | 80 Minuten |
Gesichert ist die Tatsache, dass helle Augen einen höheren Schutz vor schädlicher UV-Strahlen bedürfen.
Hazel Eyes sind immer mehrfarbig. Oft haben sie einen goldenen oder braunen Ring um die Pupille. Nach außen hin folgen dann ein bis zwei weitere Ringe mit anderen Farben die aber immerineinander verschwimmen. Abgegrenzt wird die Iris dann meist von einem dunkleren Limbus Ring (Ring um den äußeren Rand der Iris).
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