Die Braun Series 3 gehört zu den Einsteigerbereichen der Braun Rasierer und zeichnet sich vor allem durch einen feststehenden Scherkopf mit drei Scherelementen aus. Doch was macht die Braun Series 3 so besonders? Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Modelle, Funktionen und Unterschiede innerhalb der Series 3, um Ihnen die Entscheidung für den richtigen Rasierer zu erleichtern.
Seit einigen Jahren setzt Braun bei den Folienrasierern auf Serien: Series 1, Series 3, Series 5, Series 7 und Series 9. Je höher die Zahl, desto mehr Features werden geboten. Die Braun Series 3 gehört also noch in den Einsteigerbereich.
Braun macht es einem wirklich nicht einfach, denn alleine die Series 3 hat über 20 verschiedene Geräte, die sich nur durch ein paar Buchstaben oder Zahlenkombinationen unterscheiden. An dieser Disziplin scheitern selbst manche Fachhändler: die Gerätebezeichnungen der Braun Elektrorasierer. Im besten Fall lassen sie den Nutzer mit einem dicken Fragezeichen zurück, im schlimmsten Fall gibt er die Recherche entnervt auf.
Überwiegend steckt hinter den vielen frustrierenden Zahlen ein und dasselbe Modell. Dieses variiert nur in Kleinigkeiten, wie zum Beispiel der Gerätefarbe oder dem Material des Reiseetuis. Für diese marginalen Unterschiede kreiert Braun dann sofort eine neue Modellbezeichnung, um Typenvielfalt zu simulieren.
Wir haben die verschiedenen Modelle geordnet und erklären, was das jeweilige Gerät auszeichnet:
Der Braun Series 3 300s repräsentiert das schlichteste Modell der Braun Series 3-Familie. Keine Reinigungsstation, kein Reiseetui, kein Präzisionsmodus. Man kann ihn auch mit einem Aufbewahrungsbeutel erwerben, dann heißt er 301s. Doch er verfügt über eine Schnell-Ladefunktion und lässt sich mit dem Netzkabel direkt an eine Steckdose anschließen. Letzteres gilt nur für 300s/301s. Die wet & dry Ausführung 310s von Braun darf aus Sicherheitsgründen nicht über eine Steckdose betrieben werden. Modell 300s/301s trägt ausschließlich Schwarz, die wet & dry Rasierer sind schwarz-blau.
Schlichtheit war auch beim Display Programm. Eine einzige Leuchtdiode gibt Auskunft darüber, ob das Gerät geladen wird, bereits vollständig geladen ist oder bald wieder ans Netz muss. Beim Scherkopf treffen wir auf die für Series 3 typischen Features, den dreiteiligen Scherkopf mit zwei SensoFoil-Scherfolien und einem Mitteltrimmer. Jedes der drei Elemente ist beweglich gelagert.
Bei der ProSkin-Serie handelt es sich um ein Gerät in 11 Varianten. Wir kennen das Gerät schon aus dem Jahr 2011. Sogar die Typennamen sind die gleichen geblieben. Merkmal des neuen Schersystems ist der MicroComb, eine weiße Einfassung um den Mitteltrimmer. Er soll querstehende Haare zielgerichtet an die Klinge leiten und dadurch die Rasur beschleunigen und erleichtern. Der Scherkopf 32S/32B passt auf den Gerätekörper des Vorgängermodells, sodass man sein älteres Modell auch upgraden kann.
Die Modelle 3090cc und der 3080s zeichnen sich durch ein besonderes Feature aus, die Präzisionseinstellung. Damit lässt sich ein Teil des Scherkopfes absenken, sodass Sie leichter in die Ecken kommen. Bei genauerem Hinschauen stellt man aber fest, dass zwischen den Varianten des neuen ProSkin nur kleine Unterschiede bestehen.
Der Shave & Style beruht auf demselben Gerätetyp wie der ProSkin. Da das es sich hier um ein ProSkin-Basisgerät handelt, sind die Rasurleistungen von Shave & Style und ProSkin identisch. Die drei Elemente des Scherkopfes lagern beweglich und ermöglichen eine gründliche Glattrasur. Da das Basismodell kein Präzisions- Feature bietet, müssen Sie sich an der Oberlippe mit den üblichen Verrenkungen und Grimassen für schwer zugängliche Stellen behelfen.
Die Trimmerleistung bewerten wir hier als durchschnittlich. Als Spezialisten für 3-Tage-Bärte und Bartpflege stehen wir Multifunktionsgeräten generell skeptisch gegenüber. Ein reiner Bartschneider bietet Präzision und Kraft, die ein Allrounder nicht aufweist. Wenn Profi-Bartträger klare Bartkonturen herausarbeiten wollen, kombinieren sie in dem Fall einen Bartschneider mit einem Nassrasierer. Elektro-Rasierapparate kommen da nicht zur Anwendung.
Dennoch hat der Shave & Style als Einsteigergerät seine Daseinsberechtigung.
Die Besonderheit beim CoolTec besteht in dem eingebauten Kühlelement. Die Kühlfunktion aktivieren Sie einfach per Knopfdruck. Hier handelt es sich nicht um einen Werbegag. Es funktioniert tatsächlich! Inzwischen berichtete eine beachtliche Zahl von Nutzern, dass mit dem CoolTec Hautreizungen der Vergangenheit angehören.
Auch der Scherkopf des CoolTec besteht aus den für Series 3 typischen Elementen: zwei Scherfolien und einem Mitteltrimmer. Den gekurvten Mitteltrimmer kennen wir bereits von anderen Braun Rasierern. Beim CoolTec heißen die Scherfolien nun SensoBlade statt SensoFoil. Sie zeigen die typische sechseckige, wabenartige Struktur und unterscheiden sich äußerlich kaum von den SensoFoil.
Jedes CoolTec-Gerät verfügt über eine Einschaltsperre und wird mit einem Ladekabel ausgeliefert. Diesem Series 3 werden wir im Jahr 2015 als Series 3 ProSkin wiederbegegnen. Er existiert in insgesamt neun Varianten. Typisch für Braun ist, dass sich diese Varianten nur geringfügig voneinander unterscheiden. Die einzelnen Varianten unterscheiden sich leicht in der Anzahl der LEDs. Zu jedem Gerät, ob mit oder ohne Reinigungsstation, gehört ein Ladekabel. Außerdem wird Ihnen der Begriff „Präzisionseinstellung“ begegnen.
Was sich dahinter verbirgt? Es handelt sich um einen Schalter, mit dem sich eine der beiden Scherfolien wie auch der Mittelschneider absenken lassen. So wird auch der Bereich unter der Nase problemlos zugänglich.
Der Rasierer wird durch einen NiMH Akku betrieben, der nach einer Stunde Ladezeit einen 45minütigen Dauerbetrieb ermöglicht.
Zum nächsthöheren Modell 3030s ist es nur ein marginaler Unterschied - der eine hat zwei Ladekontrollleuchten, der andere nur eine. Trotzdem erfreut sich der Braun Series 3 3030s deutlich größerer Beliebtheit als der 3000s. Statt eines 6-teiligen LED Displays wie bei der Vollversion gibt es beim Braun 3030s also nur 4 Lämpchen: eine rote Restkapazitäts-Leuchte, zwei grüne Ladekontrollleuchten und eine Anzeige für den Scherkopfwechsel.
Außerdem müssen Sie auf den Präzisionsmodus verzichten, mit dem sich die untere Scherfolie absenken lässt. Zum Lieferumfang gehören weder ein Reiseetui noch eine clean & charge Reinigungsstation. Da sich die Schereinheit der Series 3 nicht vollständig zerlegen lässt, verläuft die Reinigung hier nicht so gründlich wie mit der Reinigungsstation. Jedoch können Sie den Scherkopf einfach unter Wasser abspülen.
Mit diesem ProSkin erhalten Sie den besten Preis für einen guten Braun Rasierer. Der Scherkopf ist identisch zum Scherkopf der Vollversion.
Brauns Reinigungsstationen gibt es schon seit fünfzehn Jahren. Jedoch sind die Reinigungssysteme nicht identisch. Jede Serie von Elektrorasierern wird mit einer eigenen Station ausgeliefert, die mit den anderen Serien nicht kompatibel ist.
Eines haben sie jedoch alle gemeinsam. Sie reinigen den Rasierer mit einer auf Alkohol basierenden Reinigungsflüssigkeit. Diese wird zuerst in den Scherkopf gepumpt und dann durch den Scherkopf geleitet. Verunreinigungen verbleiben in der Ersatzkartusche. Deswegen sollten Sie den Rasierer auch manuell vorreinigen, um die gröbsten Verunreinigungen zu beseitigen.
Doch die Station entsorgt nicht nur Bartstoppeln und Hautpartikel, sondern pflegt gleichzeitig die Klingen. Außerdem wird der Akku des Rasierers automatisch geladen. Im letzten Teil des Reinigungs-Zeremoniells wird der Scherkopf getrocknet.
Die Reinigungsstation der Braun Series 3 kommt natürlich nicht an das schicke Design ihrer Kollegin von der Series 9 heran. Sie nimmt viel Platz ein und reinigt geräuschvoll. Positiv anzumerken ist die einfache Bedienung. Neben der Einschalttaste hat man es nur noch mit einer Taste für den Kartuschenwechsel und einer Füllstandsanzeige zu tun. Der Reinigungsvorgang dauert 2 Minuten, das Trocknen geschlagene 4 Stunden. Dabei leuchtet die ganze Zeit die gelbe LED am Rasierer.
Die Series 3 Reiniguns- und Ladestation ist nicht für das Reisen konzipiert. Trennen Sie ihr Braun Gerät zuerst vom Stromnetz. Dann schalten Sie den Rasierer ein und halten ihn unter das Wasser. Sie können auch eine sanfte Seife benutzen. Nach der Reinigung nehmen Sie das Schersystem ab und lassen es trocknen.
Außerdem können Sie den Rasierer mit der mitgelieferten Reinigungsbürste trocken reinigen. Nehmen...
Wirft man einen Blick auf den aktuellen Rasierermarkt, entsteht schnell der Eindruck, dass sich Modelle, die sowohl eine Trocken- als auch eine Nassrasur ermöglichen, sich kräftig auf dem Vormarsch befinden und kurz davor stehen, reine Trockenrasierer endgültig zu verdrängen. Doch der Eindruck täuscht, wie sich am Beispiel von Braun, einem der renommiertesten Hersteller hierzulande, zeigen lässt. Selbst in den neuen Serien sind Trockenrasierer anzutreffen. Der Gerätetyp ist aufgrund seiner Vorzüge, was die Rasur betrifft, noch lange kein Auslaufmodell.
Bei Braun finden sich reine Trockenrasierer quer über alle Serien verteilt. Den größten Anteil haben sie in den sogenannten Einsteigerserien, also in der Series 1 und der Series 3. Hier dominieren sie das Sortiment. Bei einigen Modellen dieser Serien lassen sich aber zumindest die Scherköpfe unter fließendem Wasser reinigen.
In den höheren Klassen, also der Series 5, Series 7 und seit Neuestem der Series 9, hält sich das Verhältnis von Trocken- und Nass-/Trockenrasierern eher in etwa die Waage. Letztere lassen sich häufig leicht an der Zusatzbezeichnung „Wet & Dry“ erkennen.
Dasselbe trifft auch auf die Bodygroomer der CruZer-Serie von Braun zu sowie auf die Silk-épil-Damenrasierer von Braun. Auch hier sollte vor einer Anschaffung generell eine Entscheidung zwischen einem Trocken- und einem Trocken-/Nassrasierer getroffen werden. Für empfindliche Hauttypen empfehlt es sich tendenziell, eine Nassrasur auszutesten, also der Griff zu einem Kombi-Modell.
Die Trocken-/Nassrasierer dürfen außerdem teilweise unter der Dusche benutzt werden, was wiederum Kunden, die es öfter eilig haben, zu schätzen wissen - obwohl die Rasur selbst, wie schon erwähnt, länger dauern kann.
Abseits seiner „Series“-Rasierer bringt der deutsche Hersteller Braun ab und zu auch Modelle auf den Markt, die sich in technischer Hinsicht klar von den aktuellen Modellen unterscheiden - sehr zur Freude der Fans „alter“ Braun-Rasierer. Der Smart Controll Classic ist eines dieser Sondermodelle und erfreut sich - nicht unerwartet - einer großen Beliebtheit. Denn in Sachen gründliche Rasur soll er es locker mit einem der mit neuer Technik ausgestatteten Modelle aufnehmen können.
Bei den neuen Modellen, insbesondere ab der Series 5, ist kein fester Klingenblock mit einer darüber liegenden Folie mehr vorhanden. Messer und Folie bilden stattdessen eine Einheit, was nicht zuletzt die Reinigung recht umständlich gestaltet - nicht ohne Grund gibt es die Series-5-, Series-7- und neuerdings Series-9-Modelle auch jeweils in einer Variante mit Lade- und Reinigungsstation.
Die drei beziehungsweise vier (Series 9) Scherköpfe sind zudem flexibel gelagert, mit dem Zweck, damit sie sich den Konturen besser anpassen. Die Modelle der Series 1 dagegen haben zwar einen Klingenblock, jedoch nur zwei Scherköpfe. Lediglich die Series 3 folgt also dem ursprünglichen Aufbau eines Braun-Rasierers und bietet ein Dreifachschersystem, also mit einem zusätzlichen Scherkopf in der Mitte, der längere Barthaare für die beiden ihn flankierenden Scherköpfe zurechtstutzen soll - und ähnelt darin dem Sondermodell „Classic“.
Trotz der großen Ähnlichkeit im Aufbau des Scherkopfs schwören Kunden Stein und Bein, dass der Classic gründlicher rasiert als ein Series-3-Modell - und ihre Zahl ist nicht gering. Der Rasierer hat mittlerweile in sämtlichen Produktvarianten - das Gerät gibt es mit diversem Zubehör wie etwa einem Reinigungsspray oder einer Feuchtigkeitscreme - zahlreiche Kundenrezensionen auf sich versammeln können, in denen nur in seltenen Fällen Kritik an dem Gerät aufflammt.
Die überwiegende Mehrheit dagegen zeigt sich teilweise begeistert von der gründlichen und auch hautschonenden Rasur, die der Classic abliefert.
Ob es sich tatsächlich so verhält, dass der Classic die Rasierer der Series 3 hinter sich lässt, kann kaum objektiv beantwortet werden. Die mehrheitlich positive Resonanz vieler Kunden lässt aber den Schluss zu, dass der Rasierer auf jeden Fall eine ernsthafte Überlegung wert ist - zumal er sich mit - im Schnitt - rund 45 Euro in etwa auf dem Niveau mit einem Series-3-Modell bewegt.
Ein gänzlich starrer Scherkopf und lediglich drei Scherelemente - berauschend klingt das nicht. Doch der Apparat hat viele begeisterte Käufer, die in Mehrzahl von einer ordentlichen Rasur, selbst am Hals, sprechen. Auch Beinhaare, so sagen die weiblichen Rezensenten, entfernt der Braun ganzheitlich.
Es gibt stark unterschiedliche Meinungen in Bezug auf die Hautverträglichkeit des Rasierers. Von sanft bis blutig ist alles dabei, sodass ich keine gesicherte Aussage treffen kann. Die Tatsache, dass es unter den Käufern auch Frauen gibt, die ihre Beine damit enthaaren, stimmt mich aber zuversichtlich.
Der Konturenschneider ist quasi unbrauchbar. Es spielt dabei keine Rolle, ob er gut schneidet oder wie laut er zu Werke geht, sondern dass er sich nicht ausreichend weit herausschieben lässt, ohne dass Du zugleich mit der Scherfolie an die Gesichtshaut stößt.
Schöne Sache! Klingenblock und Scherfolie bilden keine feste Einheit, sodass Du sie einzeln und daher gründlicher ausbürsten kannst. Für das Ausspülen unter Wasser gilt dasselbe. Ein kleiner Reinigungspinsel ist im Lieferumfang mit dabei.
Der Rasierer hat, wie der Name schon andeutet, eine klassische Optik. Der Griff ist nicht so rund geformt, wie bei den meisten modernen Geräten. Trotzdem liegt er griffig in der Hand. Der An-/Ausschalter befindet sich seitlich, was gewöhnungsbedürftig ist.
Der Braun schnurrt und brummt vor sich hin, ohne dabei auffallend leise oder laut zu erscheinen. Beschwerden lassen sich jedenfalls keine ausmachen.
Der verwendete Nickelmetallhydrid-Akku (NiMH) überzeugt hinsichtlich Lade- und Laufzeit. Akkus dieser Art solltest Du weder zu lange laden noch bis zum letzten Bisschen auspowern, da sie ansonsten Schaden nehmen. Das ist umso wichtiger, weil der Rasierer keine Akkustandanzeige besitzt.
Das Gerät sieht stabil aus und fühlt sich auch so an. Wenn Du die Scherfolie abnimmst bzw. wieder aufsetzt, kann es mitunter etwas haken und klemmen.
Die Braun Series 3 bietet eine Vielzahl von Modellen für unterschiedliche Bedürfnisse und Budgets. Ob Sie einen einfachen Trockenrasierer oder ein Modell mit Reinigungsstation und zusätzlichen Funktionen suchen, die Series 3 hat für jeden etwas zu bieten. Der SmartControl Classic ist eine interessante Alternative für Fans klassischer Braun-Rasierer, die Wert auf eine gründliche Rasur legen.
| Modell | Besonderheiten | Preis (ca.) |
|---|---|---|
| Series 3 300s | Schlichtes Modell, Schnell-Ladefunktion | Unter 100 € |
| Series 3 ProSkin | MicroComb-Technologie, Präzisionseinstellung | Ca. 250 € |
| Series 3 CoolTec | Eingebautes Kühlelement | Ca. 300 € |
| SmartControl Classic | Klassisches Design, gründliche Rasur | Ca. 45 € |
tags: #braun #smartcontrol #classic #rasierer #test
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