Der deutsche Hersteller Braun bringt abseits seiner „Series“-Rasierer ab und zu auch Modelle auf den Markt, die sich in technischer Hinsicht klar von den aktuellen Modellen unterscheiden - sehr zur Freude der Fans „alter“ Braun-Rasierer. Der Smart Controll Classic ist eines dieser Sondermodelle und erfreut sich - nicht unerwartet - einer großen Beliebtheit. Denn in Sachen gründliche Rasur soll er es locker mit einem der mit neuer Technik ausgestatteten Modelle aufnehmen können.
Die Rasierer, die sich mit dem Namen SmartControl auf dem Markt befinden, sind die richtigen Produkte für nostalgiegebundene Braun-Fans. Nur ihr Schnittsystem ist ganz Braun-typisch und technologisch auf dem Höhepunkt, sodass beim SmartControl Classic und dem SmartControlPro eine Doppelscherfolie und Integralschneider verbaut wurde.
Eigentlich ist diese eine Kombination aus zwei Scherköpfen mit Folie, die eine Dritte folienlose umfassen. Diese sollen optimalen Komfort bewirken und dabei so gut funktionieren, wie die Modelle mit beweglichen Scherköpfen.
Ein gänzlich starrer Scherkopf und lediglich drei Scherelemente - berauschend klingt das nicht. Doch der Apparat hat viele begeisterte Käufer, die in Mehrzahl von einer ordentlichen Rasur, selbst am Hals, sprechen. Auch Beinhaare, so sagen die weiblichen Rezensenten, entfernt der Braun ganzheitlich.
Bei den neuen Modellen, insbesondere ab der Series 5, ist kein fester Klingenblock mit einer darüber liegenden Folie mehr vorhanden. Messer und Folie bilden stattdessen eine Einheit, was nicht zuletzt die Reinigung recht umständlich gestaltet. Die drei beziehungsweise vier (Series 9) Scherköpfe sind zudem flexibel gelagert, mit dem Zweck, damit sie sich den Konturen besser anpassen. Die Modelle der Series 1 dagegen haben zwar einen Klingenblock, jedoch nur zwei Scherköpfe. Lediglich die Series 3 folgt also dem ursprünglichen Aufbau eines Braun-Rasierers und bietet ein Dreifachschersystem, also mit einem zusätzlichen Scherkopf in der Mitte, der längere Barthaare für die beiden ihn flankierenden Scherköpfe zurechtstutzen soll - und ähnelt darin dem Sondermodell „Classic“.
Trotz der großen Ähnlichkeit im Aufbau des Scherkopfs schwören Kunden Stein und Bein, dass der Classic gründlicher rasiert als ein Series-3-Modell - und ihre Zahl ist nicht gering.
Es gibt stark unterschiedliche Meinungen in Bezug auf die Hautverträglichkeit des Rasierers. Von sanft bis blutig ist alles dabei, sodass ich keine gesicherte Aussage treffen kann. Die Tatsache, dass es unter den Käufern auch Frauen gibt, die ihre Beine damit enthaaren, stimmt mich aber zuversichtlich.
Der Konturenschneider ist quasi unbrauchbar. Es spielt dabei keine Rolle, ob er gut schneidet oder wie laut er zu Werke geht, sondern dass er sich nicht ausreichend weit herausschieben lässt, ohne dass Du zugleich mit der Scherfolie an die Gesichtshaut stößt.
Schöne Sache! Klingenblock und Scherfolie bilden keine feste Einheit, sodass Du sie einzeln und daher gründlicher ausbürsten kannst. Für das Ausspülen unter Wasser gilt dasselbe. Ein kleiner Reinigungspinsel ist im Lieferumfang mit dabei.
Welchen Mehrwert bietet eine Reinigungsstation, wenn sich die wasserfesten Braun-Elektrorasierer auch unter fließendem Wasser rückstandslos säubern lassen? Eine auf Alkohol basierende Reinigungslösung eliminiert zuverlässig wesentlich mehr Keime als reines Leitungswasser.
Der Rasierer hat, wie der Name schon andeutet, eine klassische Optik. Der Griff ist nicht so rund geformt, wie bei den meisten modernen Geräten. Trotzdem liegt er griffig in der Hand. Der An-/Ausschalter befindet sich seitlich, was gewöhnungsbedürftig ist.
Der Braun schnurrt und brummt vor sich hin, ohne dabei auffallend leise oder laut zu erscheinen. Beschwerden lassen sich jedenfalls keine ausmachen.
Der verwendete Nickelmetallhydrid-Akku (NiMH) überzeugt hinsichtlich Lade- und Laufzeit. Akkus dieser Art solltest Du weder zu lange laden noch bis zum letzten Bisschen auspowern, da sie ansonsten Schaden nehmen. Das ist umso wichtiger, weil der Rasierer keine Akkustandanzeige besitzt.
Das Gerät sieht stabil aus und fühlt sich auch so an. Wenn Du die Scherfolie abnimmst bzw. wieder aufsetzt, kann es mitunter etwas haken und klemmen.
Diese zwei SmartControls sind die besten Beispiele für einen soliden Rasierer ohne Schnickschnack und unnützer Kleinigkeiten.
Das solide Rasierergebnis ohne gereizte Haut, obwohl es sich um eine Trockenrasur handelte, hat alle Erwartungen übertroffen. Neben der Fähigkeit einen 3-Tage-Bart zu bewältigen, haben die SmartControls eine einfache Handhabung. Sie liegen sehr gut in der Hand und ihre Verarbeitung hinterlässt einen wertigen Eindruck.
Egal, um welche Haarlänge es sich handelte, die Haare wurden von der SensoFoil leicht erfasst, denn durch die kleinen Öffnungen entsteht hoher Kontakt zur Haut. Der Akku hält wie versprochen sehr lange, mindestens 4 aber höchstens 7 Tage, sodass bei kürzeren Reisen das Kabel mal zuhause stehen bleiben kann, da bei beiden Modellen 40 min Betriebszeit vorgegeben sind.
Dass sich Braun nicht nur an Innovationen, wie bewegliche Scherköpfe oder Reinigungsstationen, bindet, zeigt der Hersteller mit diesen Produkten. Die Ausstattung darf daher nicht das Maß aller Dinge sein. Sie ist zwar fast ein Markenzeichen von Braun, doch zeugte in diesem Fall von keinem großen Einfluss auf das Rasierergebnis. Für 50 oder 60 Euro und den Herstellernamen Braun schlugen sich die SmartControls sehr gut und fielen besonders mit ihren langlebigen Akkus auf.
Der Rasierer hat mittlerweile in sämtlichen Produktvarianten - das Gerät gibt es mit diversem Zubehör wie etwa einem Reinigungsspray oder einer Feuchtigkeitscreme - zahlreiche Kundenrezensionen auf sich versammeln können, in denen nur in seltenen Fällen Kritik an dem Gerät aufflammt. Die überwiegende Mehrheit dagegen zeigt sich teilweise begeistert von der gründlichen und auch hautschonenden Rasur, die der Classic abliefert.
Ob es sich tatsächlich so verhält, dass der Classic die Rasierer der Series 3 hinter sich lässt, kann kaum objektiv beantwortet werden. Die mehrheitlich positive Resonanz vieler Kunden lässt aber den Schluss zu, dass der Rasierer auf jeden Fall eine ernsthafte Überlegung wert ist - zumal er sich mit - im Schnitt - rund 45 Euro in etwa auf dem Niveau mit einem Series-3-Modell bewegt.
Die Braun Series 9 gehört zu den absoluten Bestsellern im Bereich Elektrorasierer - trotz des hohen Preises von etwa 400 €. Der Hersteller selbst wirbt mit einer noch effizienteren und hautschonenderen Rasur. Tatsächlich sind die Series 9-Modelle mit wegweisenden Technologien ausgestattet. SynchroSonic und AutoShave sorgen für Präzision in nur wenigen Zügen. 5 intelligente Rasierelemente erkennen deinen Bartwuchs und passen die Motorleistung dahingehend an. Das Gerät zeichnet sich außerdem durch seine robuste Bauweise und das wasserdichte Gehäuse aus.
Mit etwa 300 € ist auch die Series 7 vergleichsweise kostenintensiv. Dafür punkten auch die 7er-Exemplare mit einem smarten Rasursystem. Die AutoSense-Technologie identifiziert ebenfalls die Beschaffenheit deines Bartwuchses. Der Rasiermotor passt sich automatisch an die Bartdichte an. Für eine hautschonende Rasur wurde die Sonic-Technologie entwickelt. 10.000 Mikrovibrationen pro Minute und 4 Scherelemente sorgen dafür, dass bereits beim ersten Zug alle Härchen erfasst werden.
Die Rasierer der Series 5 sind auf anspruchsvolle Gesichtspartien spezialisiert. Für circa 250 € ist die 5er-Produktreihe auch für Einsteiger eine gute Wahl. Der Scherkopf ist in 8 Richtungen beweglich und erreicht so auch schwierige Stellen wie den Bereich zwischen Kinn und Hals. Die SensoFoil-Scherfolien gewährleisten einen engen Hautkontakt für präzise Rasurergebnisse. Für einen wirren Bart ist die Series 5 aufgrund des ActiveLift-Trimmers zu empfehlen.
Deutlich günstiger geht es mit der Series 3 zu. Die Geräte sind bereits unter 100 € zu haben. Egal, ob du dich von einem Vollbart trennst oder Dreitagebartträger bist - die 3er-Varianten kommen mit jeder Bartform zurecht. Dabei hast du die Wahl zwischen Nass- und Trockenrasur. Für glatte Haut mit ausgezeichneten Rasurergebnissen sorgt auch hier das SensoFoil-Schersystem. Ein gummierter Griff mit genoppter Oberfläche gewährleistet sicheren Halt - auch mit nassen Händen.
Ganz besonders einfach, aber genauso präzise geht es mit der Braun Series 1 zu. Dass sich das Gerät auf die wesentlichen Funktionen beschränkt, ist deutlich am Preis zu spüren. Für etwa 30 € erhältst du einen kleinen handlichen Apparat mit nur einem Scherelement. Zusätzlich findet sich hier ein ausschiebbarer Langhaartrimmer. Eines fällt im Vergleich zu den Nachfolgern sofort auf: Der Scherkopf ist schmaler. Bei Vollbärten könnte die Series 1 an ihre Grenze gelangen.
| Serie | Preis (ungefähr) | Besondere Merkmale |
|---|---|---|
| Series 9 | 400 € | SynchroSonic-Technologie, 5 intelligente Rasierelemente |
| Series 7 | 300 € | AutoSense-Technologie, Sonic-Technologie |
| Series 5 | 250 € | 8-directional Scherkopf, ActiveLift-Trimmer |
| Series 3 | Unter 100 € | SensoFoil-Schersystem, Nass- und Trockenrasur |
| Series 1 | 30 € | Schmales Scherelement, Langhaartrimmer |
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