Die Modelle der Series 9 bilden die Flaggschiffreihe der Elektrorasierer von Braun. Der 9325s von Braun kommt in einem schönen Design daher und punktet mit einer Fülle von hochwertigen Features.
So brachten die Series 9 Rasierer im Oktober 2021 mit der Note 1,6 auch den Testsieger bei Stiftung Warentest hervor und platzierten wieder mal einen Braun Elektrorasierer auf der Poleposition bei der Verbraucherorganisation. Die Braun Series 9 umfasst sehr viele verschiedene Modelle, die sich hinsichtlich ihres Designs, der Ausstattung und des Funktionsumfangs unterscheiden. Darüber hinaus hat Braun seine Rasierer der Serie 9 überarbeitet. Die neuen Varianten sind die sogenannten „Pro-Modelle“.
Die Rasierer treten in einem eleganten Design auf und wirken, nicht zuletzt aufgrund ihres Gewichts - das jedoch angenehm und nicht zu schwer ausfällt -, hochwertig verarbeitet. Die elegante Hochglanzoberfläche der Rasierapparate ist allerdings ein wenig empfindlich, sodass sich nach unserem Test einige Fingerabdrücke darauf abgezeichnet haben.
Für die aktuellste Generation gibt es das sogenannte PowerCase, welches den Rasierer automatisch auflädt. Dies ist natürlich besonders praktisch für Menschen, die oft und lange auf Reisen sind. Die Kartons enthalten im Wesentlichen sieben Teile: die Clean & Charge Station mit passendem Netzteil und einer Reinigungskartusche, eine Bedienungsanleitung, einen Reinigungspinsel, den Elektrorasierer sowie ein Reise-Etui - bei der Pro-Variante gibt es die Möglichkeit das Reise-Etui durch das sogenannte „PowerCase“ auszutauschen. Gleiches gilt vor allem auch für das Reise-Etui aus Echtleder, bei dem bereits der Geruch von Qualität zeugt.
Sie können mit dem beweglichen Scherkopf in einem Zug großflächig und gründlich rasieren. Fünf synchronisierte Rasiererelemente im innovativen Scherkopf erfassen gemeinsam mehr Haare. Die fünf Rasierelemente ergänzen sich optimal und erfassen praktisch jedes Haar. Der integrierte Direct-Cut-Trimmer passt sich an verschiedene Wuchsrichtungen an. Für Konturen können Sie einen zusätzlichen Trimmer ausfahren.
Männer, die bei ihrer Rasur keinerlei Kompromisse eingehen wollen, setzen auf den Braun Series 9 Pro. Er ist bei Braun unübertroffen im Hinblick auf Präzision, Rasurerlebnis, Technologie und dabei auch noch sanft zur Haut. Durch die Verwendung fortschrittlicher Technologie sind die Klingen besonders dünn, um mehr Haare zu heben und noch näher an der Haut zu rasieren. Während der Rasur wird die Haardichte automatisch gemessen und die Leistung dementsprechend angepasst. Das spart Batterie und erhöht die Effizienz.
Der wichtigste Unterschied zwischen dem älteren Braun Series 9 und der neuen Pro-Generation liegt im Scherkopf. Hier hat Braun Veränderungen vorgenommen, um auch bei längeren Barthaaren ein besseres Ergebnis zu erzielen. Die neuen Pro-Modelle sollen hier Abhilfe schaffen und sogar einen 7-Tage-Bart abrasieren sowie hautschonender als die ältere Variante sein. In unserem Test haben wir die beiden Modelle miteinander verglichen und tatsächlich einen Unterschied feststellen können. Auch wenn die Scherköpfe auf den ersten Blick identisch aussehen, so war die Rasur bei der Pro-Variante spürbar besser. Lediglich in puncto Hautirritationen konnten wir keine Unterschiede feststellen - wobei man hier sagen muss, dass der Braun Series 9 schon immer recht hautschonend war.
Beide Series 9 Rasierer bieten einen beweglichen Scherkopf, der parallel zu den Klingen schwingt. Dabei ist mithilfe des MultiHeadLock Schalters für eine Arretierung gesorgt. Auf der Rückseite ist ein Langhaarschneider angebracht, der auf sanften Druck hinausgleitet und so innerhalb einer Sekunde einsatzfähig ist.
Den Ladestand können Sie leicht am LED-Display ablesen, welches zusätzlich Aufschluss über den Reinigungsstatus gibt. 60 Minuten Akkulaufzeit dank Lithium-Ionen-Akku. Eine Schnellladung von 5 Minuten reicht für eine Rasur. Der Rasierer kann nur mit geladenem Akku genutzt werden, der Netzbetrieb wird nicht unterstützt. So kommt man nicht in die Gefahr, den Rasierer mit eingestecktem Kabel nass zu machen oder unter der Dusche einzusetzen, wodurch es zu einem Stromschlag kommen könnte. Dass der Netzbetrieb wegfällt, ist jedoch kein großer Nachteil: Der Series 9 ist im Test schnell geladen und nach nur einer Stunde ist der Akku voll. Dann bietet er für 60 Minuten Power.
Bei unserem Test kamen der Braun 9 Wet&Dry sowie das Pro-Modell zum Einsatz. Um uns ein umfassendes Bild über die Funktionalität und das Ergebnis machen zu können, haben wir die Rasierer an kurzen Barthaaren sowie an einem langen 7-Tage-Bart getestet. Dabei haben wir die Geräte nass mit Rasierschaum sowie trocken ausprobiert. Die Trockenrasur wurde, wie in der Anleitung empfohlen, vor der üblichen Reinigung des Gesichts durchgeführt. Hierbei fiel sofort das angenehme Gleiten der Scherfolien über die Haut auf.
Um - wie ebenfalls angeraten - alle Haare ideal zu kürzen, wurde stets entgegen der Wuchsrichtung rasiert. Am Hals erforderte dies mehrere Züge sowie Richtungswechsel und hat entsprechend etwas mehr Zeit in Anspruch genommen als auf den Wangen. In beiden Fällen hat das mühelose Ergebnis jedoch überzeugt: Glatte Haut ohne Irritationen. Lediglich das Styling der Koteletten erfordert wohl etwas mehr Übung, da man nicht spürt, wo genau die Klingen enden und dies auch im Spiegel nur erahnen kann. Abhilfe hat hier jedoch der Langhaarschneider geboten, mit dem bis an die Konturen gearbeitet werden kann. Für den Bereich zwischen Oberlippe und Nase haben wir den Kopf in einem festen Winkel eingestellt. Leider trat hierbei teilweise ein leichtes Zupfen auf. Zudem ließ sich nicht so einfach gegen die Wuchsrichtung der Haare rasieren - in Wuchsrichtung schwächelte jedoch das Ergebnis.
Vergleichen wir das Ergebnis bei der Trockenrasur zwischen Pro-Modell und älterer Generation, so fiel im Trockenrasur-Test der Unterschied besonders bei längeren Barthaaren auf. Gerade wenn die Haare 5 bis 7 Tage gewachsen sind, hat das Pro-Modell einen spürbar besseren Job gemacht. Die Rasur klappt mit Rasierschaum sehr gut und der Scherkopf glitt noch leichter über alle Hautstellen als bei der Trockenrasur. Das fühlbare Ergebnis war in beiden Fällen tadellos glatt, erschien bei der Nassrasur jedoch noch etwas angenehmer. Die Rasur rund um die Nasenpartie gelang nahezu ohne ein unangenehmes Zupfen. In beiden Fällen hat das Endresultat generell überzeugt: glatte Haut ohne Irritation, so muss es sein.
Bei der Nassrasur hat sich zwischen dem alten Braun Series 9 sowie dem neuen Pro-Modell das selbe Szenario gezeigt wie bei der Trockenrasur: Die neue Generation kommt mit längeren Barthaaren deutlich besser zurecht.
Unmittelbar nach dem Test haben wir den Series 9 sowie die Pro-Variante entsprechend seiner simplen, schnellen Funktion gereinigt. Den Scherkopf im Betrieb unter fließendes warmes Wasser halten, ausschalten, Scherkopf abnehmen, ausschütteln, kurz abbürsten - fertig! Leider hat Braun hier versäumt, einen Hinweis zum Einsetzen des Scherkopfs in der Bedienungsanleitung aufzunehmen. Uns war nicht klar, ob der HyperLift&Cut Trimmer oder der Direct&Cut Trimmer mit dem SkinGuard zur Vorderseite zeigen muss, beziehungsweise ob dies überhaupt einen Einfluss auf die Rasur hat.
Neben dem neuartigen Scherkopf wurde die Reinigungs- und Ladestation ebenfalls angepasst. Diese weist nicht nur intelligente Reinigungsprogramme auf, sondern lädt, reinigt, pflegt, ölt und trocknet sogar die Scherfolien. Zu guter Letzt haben wir uns noch die gründliche Reinigung mit der Clean & Charge Reinigungs- und Ladestation angesehen. Hierbei sind wir den einfachen Instruktionen aus der Bedienungsanleitung gefolgt, die uns schnell zum Erfolg geführt haben. Nach Abschluss des Reinigungsvorgangs sah das Schersystem bei beiden Stationen wieder aus wie neu. Hinzu kommt, dass das Reinigungsmittel auf Alkoholbasis laut Herstellerangaben gleichzeitig 99,9 Prozent aller Keime und Bakterien beseitigt.
Bei der Reinigung hat uns besonders gut gefallen, dass Braun zusätzlich an einen anschließenden Trocknungsprozess gedacht hat und das Gerät geölt wird. Generell verdient die Konzeption der Reinigungsstation ein Lob: Der Rasierer zeigt auf dem Display an, ob eine Reinigung notwendig ist. Ein Tropfen steht für eine schnelle Reinigung, zwei für eine normale und drei Tropfensymbole zeigen an, dass eine intensive Reinigung durchgeführt werden soll. Was den Vergleich zwischen alter und neuer Station anbelangt, so merken wir hier keinen großen Unterschied. Beide Reinigungsstationen machen einen fabelhaften Job. Darüber hinaus gefällt uns die Reinigungsstation des Braun Series 9 deutlich besser als die der Konkurrenz.
Für den Braun Series 9 sind insbesondere zwei Produkte zum Nachkauf erhältlich: Scherköpfe und Reinigungskartuschen. Der Preis für einen Scherkopf liegt bei rund 50 Euro. Eine Reinigungskartusche hält bei täglicher Nutzung circa drei Wochen lang. Die Kartuschen werden im Set angeboten und schlagen mit etwa 20 Euro für fünf Stück zu Buche. Der Scherkopf ist sehr langlebig und soll entsprechend der Herstellerangaben alle 18 Monate gewechselt werden.
Um die wichtigsten Aspekte des Braun Series 9 9325s Rasierers zusammenzufassen, hier eine Tabelle mit den Vor- und Nachteilen:
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Gründliche und sanfte Rasur | Höherer Preis |
| Hochwertige Verarbeitung und Design | Empfindliche Hochglanzoberfläche |
| Effektive Reinigungs- und Ladestation | Teilweise Zupfen im Bereich unterhalb der Nase |
| Lange Akkulaufzeit und Schnellladefunktion | Kein Netzbetrieb möglich |
| Geeignet für Nass- und Trockenrasur | Styling der Koteletten erfordert Übung |
tags: #braun #rasierer #series #9 #9325s #testbericht
Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen
Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.