Die besten Braun Rasierer im Test: Gründlich und Hautschonend

Braun-Rasierer sind bei Männern wegen ihrer gründlichen Rasur beliebt - und wegen der guten Testergebnisse. Braun gehört nicht nur zu den Pionieren der Elektrorasierer in Deutschland, sondern ist auch Marktführer bei den Modellen mit Scherfolie. Das umfangreiche Sortiment deckt vom Einsteiger-Modell bis zum Hightech-Rasierer die komplette Bandbreite ab.

Eine gute Erstorientierung bieten zumindest die vier „Series“ von Braun, die man durch eine weitere Modellreihe mit Barttrimmern/Body Groomern ergänzt hat. Die Marktführerschaft wiederum rührt unter anderem auch daher, dass Braunrasierer regelmäßig den Sieger in den Tests der Stiftung Warentest stellen. Aber warum stehen Elektrorasierer von Braun bei der Stiftung Warentest so oft als beste da?

Braun in der Testpresse: Erhält regelmäßig den Titel Testsieger

In der Firmenzentrale von Braun in München schielen die Verantwortlichen sicherlich schon sehnsüchtig nach Berlin, konkret: auf den nächsten Rasierertest der Stiftung Warentest. Das hat zwei Gründe: Zum einen gilt die Stiftung unter den Kunden seit Jahrzehnten als die renommierteste Verbraucherschutzinstitution, deren Qualitätsurteile vertrauenserweckend sind. Zweitens, und viel wichtiger für Braun: Bei den letzten beiden großen Vergleichstest lagen die Rasierer von Braun immer unangefochten an der Spitze des Feldes - vor dem großen Konkurrenten Philips, Marktführer bei den Rotationsrasierern, sowie auch vor Panasonic und Remington, zwei Hersteller, die seit ein paar Jahren mächtig in den Markt drängen, den bislang Braun und Philips mehr oder weniger unter sich aufgeteilt haben.

Was zeichnet die Rasierapparate von Braun aus?

Stellt sich also die naheliegende Frage: Was zeichnet die Rasierapparate von Braun aus, dass sie die Konkurrenten so in Schach halten kann? Zwei Ergebnisse vorneweg: Der Testsieg des Braun-Modells fiel jedes Mal knapp aus. Und: Wenn Sie sich nicht von den reinen Platzierungen täuschen lassen, sparen Sie eine Menge Geld.

Im Test der Stiftung Warentest aus dem Jahr 2013 dominierte ganz klar Braun mit Rasierern auf den ersten vier Plätzen. Die Krone holte sich der Braun 799cc-7, also ein Gerät aus der 7er-Serie, und zwar für das gründlichste Rasurergebnis und den kräftigsten Akku im Test. Happig dafür sein Preis: Selbst Jahre danach liegt dieser aktuell immer noch bei rund 240 Euro. Da lohnt sich ein Blick auf die folgenden Plätze - und siehe da: Einen guten Rasierer von Braun bekommen Sie auch schon für deutlich unter 100 Euro. Hinsichtlich der Rasurqualität sind beim Braun Series 3 - 340s-4 wet & dry nur minimale Abstriche hinzunehmen, größere bei der Akkuleistung; der Drittplatzierte aus der 3er-Serie von Braun hält nur ein Drittel so lange durch wie der Testsieger aus der 7er-Serie.

2017 schließlich wurden die Karten neu gemischt (Stiftung Warentest 5/2017). Zwar sahnte erneut ein Braun ab, diesmal aus der Topklasse, nämlich der 9er-Serie. Das entscheidende Zünglein an der Waage war diesmal jedoch nicht das Rasurergebnis; die Geräte auf den ersten sechs Plätzen schnitten in dieser Disziplin nahezu mit denselben Noten ab. Das Braun-Modell konnte sich ausschließlich durch seine besonders sanfte Rasur absetzen.

Dilemma auch in diesem Test: Der Sieger schlägt mit über 200 Euro ziemlich ins Kontor, erneut rund dreimal so viel, wie Sie im Zweitplatzierten unterbringen können. Unter die Top 5 mischten sich 2017 außerdem ein Modell des schärfsten Konkurrenten von Braun, also ein Philips, sowie ein Top-Modell von Panasonic - ein deutliches Zeichen dafür, in welche Richtung sich aktuell der Markt entwickelt. Die ehemalige Dominanz von Braun und Philips bröckelt zusehends. Wir dürfen daher alle gespannt auf die nächsten Rasierer-Tests von Stiftung Warentest warten.

Es stimmt, Braun führt im Ranking der Stiftung Warentest seit 2013 die Konkurrenz an, aber nicht beliebig an der Nase herum. Die Unterschiede zu den hauseigenen oder auch fremden Alternativen fallen in puncto Rasurqualität und Handhabung nämlich nicht so groß aus, wie die Testplatzierungen auf den ersten Blick suggerieren. Das Prädikat „Testsieger“ sollte Sie nicht davon abhalten, die Rasierapparate auf den nachfolgenden Plätzen ebenfalls bei einer Kaufentscheidung mit in Erwägung zu ziehen und die jeweiligen Vor- und Nachteile, die sich immer auf einzelne Bewertungskriterien beziehen, genauestens gegeneinander abzuwägen.

Folien- oder Rotationsrasierer - welches System ist besser?

Um die Antwort gleich vorweg zu nehmen: Die Entscheidung für oder gegen ein System ist für viele Männer weniger eine Frage der Rasurqualität, als die der Gewohnheit und des jeweiligen Barttyps.

Baubedingt schwächeln die Rotationsrasierer nämlich immer dann, wenn zusätzlich zu einer Glattrasur des Gesichts z. B. auch die Koteletten in Form gebracht werden sollen. Ihre kreisrund angeordneten Klingen schaffen es nicht, eine gerade Kante zu schneiden. Für einen Folienrasierer ist diese Übung dagegen keine Herausforderung.

Sind Sie Teilbartträger? Dann ist ein Rasierer mit zusätzlichem Präzisionstrimmer angesagt. Die manchmal auch Langhaarschneider genannten Klingen werden von den Herstellern entweder an der Rückseite des Gehäuses integriert, entweder zum Ausklappen oder Ausschieben. Das ist gängige Praxis bei den Folienrasierern. Alternativ dazu gibt es für viele Rotationsrasierer spezielle Aufsätze zum Wechseln, oft sogar in Kombination mit einem Barttrimmer. In beiden Fällen sind Sie mit so einem Modell besser gerüstet, wenn es ans Schneiden von Konturen geht, als mit einem Rasierer ohne Präzisionstrimmer.

Rotationsrasierer wiederum punkten dafür bei Männern, deren Gesichtskonturen markant ausfallen, also eher kantig oder sogar mit den ersten Falten. Die in Dreiecksform auf dem Scherkopf montierten Klingensätze, in der Regel zusätzlich flexibel gelagert, passen sich nachweislich der Gesichtsform, etwa am Kinn oder zwischen Nase und Oberlippe, besser an.

Fühlen Sie sich vom Brummen eines Rasierers gestört? In diesem Fall ist ein Rotationsrasierer ebenfalls tendenziell die bessere Wahl, da sie meistens hörbar leiser sind. Folienrasierer wie die von Braun oder Panansonic gelten bei vielen Männern demgegenüber als die „stärkeren“ Rasierer, was jedoch, worauf die Stiftung Warentest hinweist, eher ein „Gefühl“ darstellt. Nachzuweisen ist diese Behauptung nicht. Das belegen die teilweise geringen Unterschiede im direkten Vergleich von Folien- und Rotationsrasieren in den Rasierertests. Die Rasurqualität hängt immer vom jeweiligen Modell ab, nie vom Schersystem.

Speziell auf dem Rasierermarkt tummeln sich immer mehr Hersteller und stacheln damit den Wettbewerb an. Profitieren Sie davon und schauen Sie sich, bevor Sie sich entscheiden, die besten Rasierer der schärfsten Konkurrenten im direkten Vergleich an.

Die Stiftung Warentest prüft Rasierer im hauseigenen Labor ausschließlich bei der Trockenrasur; die Testnoten in der Disziplin Rasurqualität beziehen sich also ausschließlich darauf. Doch sowohl im Test 2013 als auch 2017 ließ die Organisation parallel dazu Probanden zu Hause Nassrasierer testen - darunter auch jeweils einen Braun. Das Ergebnis: Die Nassrasur, sei es mit oder ohne Schaum, zaubert keine besseren Rasierergebnisse. Die Urteile der Probanden fielen hier nicht einheitlich aus. Was dagegen mit Sicherheit behauptet werden kann: Eine Nassrasur vermittelte den Testpersonen ein spürbar angenehmeres Hautgefühl, wird also als sanfter empfunden. Angesichts der Tatsache jedoch, dass die reinen Trockenrasierer immer mehr auf dem Rückzug sind und für einen Nass-/Trockenrasierer kein nennenswerter Preisaufschlag mehr fällig ist, müssen Sie sich um diesen Punkt vor einem Kauf keinen Kopf machen - probieren Sie es einfach aus, welche Rasurart Ihnen mehr zusagt.

Mit Ausnahme der „Einsteigerklasse“ („Series 1“) finden sich in jeder Serie Modelle mit einer Reinigungs- und Ladestation. Die Geräte werden nach jeder Rasur in einer alkoholbasierten Speziallösung gesäubert. Der Hersteller wirbt (zurecht) damit, dass dieses Verfahren bedeutend hygienischer sei als eine Reinigung unter fließendem Wasser. Die Station verursacht allerdings nicht unbeträchtliche Folgekosten, weswegen die Meinungen über ihren Nutzen auseinandergehen.

Für Kunden mit einer besonders empfindlichen Haut ist die Station sicherlich ratsam. Viele sparen sich jedoch das Geld und wählen stattdessen das entsprechende Modell ohne Station. Außerdem bietet Braun ab der "Series 3" auch Einzelgeräte an, die nicht nur wasserdicht sind und daher unter dem Wasserhahn ausgewaschen werden können, sondern sich sogar für eine Nassrasur mit Gel/Schaum unter der Dusche eignen.

Serienspektakel - ein kurzer Überblick, was die Braunrasierer der Serien 1, 3, 5, 7 und 9 auszeichnet

Die Modelle der „Series" 1, 3 5, 7 sowie neuerdings auch 9 unterscheiden sich hauptsächlich in der Ausstattung beziehungsweise im Funktionsumfang. Wer auf sein Budget achten muss, sollte dies im Blick behalten, da die Basismodelle mit den charakteristischen Merkmalen jeder Serie aufwarten und daher in puncto Rasierqualität nicht wesentlich „schlechter“ sind.

  • „Series 1“: Mit seiner Einsteigerklasse spricht Braun Kunden an, die für einen Markenrasierer nicht mehr als 50 EUR ausgeben möchten und deren Bart nicht anarchisch in alle Richtungen wächst. Die Geräte haben einen beweglichen schmalen Scherkopf, passen sich also gut den Konturen des Gesichts an, sofern es nicht besonders „faltig“ oder „kantig“ ist. Die Auswahl beschränkt sich auf Geräte mit/ohne Akku.
  • „Series 3“: Hier kommt erstmals das Dreifachschersystem von Braun zum Einsatz, bei dem die drei unterschiedlichen Scherköpfe kurze und längere Haare nacheinander in jeweils einem Durchgang kürzen. Das System ist nachweislich effektiver als der einfache Scherkopf der "Series 1" und bringt Kunden, die sich nur alle 2, 3 Tage rasieren, einen Vorteil. Die Scherköpfe sind außerdem beweglich gelagert und passen sich daher noch besser den Gesichtskonturen an. Als Akkus kommen NiMH-Modelle zum Einsatz, die in nur einer Stunde vollgeladen sind. Die Geräte der "Series 3" gehören zu den beliebtesten Modellen, da sie trotz der besseren Schertechnik immer noch meist deutlich unter 100 EUR liegen und daher selbst für eher schmale Budgets erschwinglich bleiben.
  • „Series 5“: Die Rasierer warten mit interessanten Zusatzfunktionen für Männer mit „Problembärten“ und markanten Gesichtskonturen auf und bewegen sich erstmals klar im dreistelligen Bereich. Doch die Investition kann sich lohnen. Denn der komplette Scherkopf ist um 40 Grad schwenkbar, was die Rasur an schwierigen Stellen erleichtert und auch effizienter macht, da die Schwenkfunktion gleichzeitig mit den beweglichen einzelnen Scherköpfe interagiert. Ein spezielles System („ActiveLift“) stellt die Haare vor der Rasur auf, die Scherfolie wiederum soll kreuz und quer stehende Haare besser erfassen. Der Ladezustand der hochwertigen Lithium-Ionen-Akkus kann anhand einer fünfstufigen Anzeige genauer abgelesen werden - kurzum: Die Series 5 bietet Hightech-Features für Männer, die trotz eines schwierigen Bartwuchses nicht lange für eine Rasur vor dem Badezimmerspiegel stehen möchten.
  • „Series 7“: Die Serie 7 umfasste zwischen 2008 und 2014 die Flaggschiffe des Herstellers. Sie bieten Hightech pur, und zwar in Form der „Sonic“-Technologie. Der Scherkopf richtet mit rund 10.000 Mikrovibrationen die Barthaare auf, damit sie besser erfasst werden. Außerdem stellt sich die Motorleistung selbständig auf die Bartdichte ein. Dieses System ist einzigartig und funktioniert so effektiv, dass es den Modellen der "Series 7" schon einige Testsiege eingebracht hat. Darüber hinaus kann die Rasur in drei Stufen eingestellt werden („sensitiv“, „normal“, „intensiv“), eine Option, die Männer mit unterschiedlichem Bartwuchs entgegenkommt. Rasierkopf sowie die Einzelscherköpfe sind natürlich ebenfalls flexibel gelagert, sodass selbst Charaktergesichter glatt rasiert werden können. Aber auch die Reinigungsstation wartet mit Zusatzfunktionen wie etwa einer Schnellreinigung sowie unterschiedlichen Reinigungsprogrammen.

Test Elektrorasierer 2021: Nicht jeder ist gründlich, hautschonend & robust. Rasierer-Kaufberatung!

3-Tage-Bart-Rasierer im Vergleich

Mit einem 3-Tage-Bart-Rasierer können Sie diesen ordentlich stylen. Mit den Schnittstufen lassen sich die Bartkonturen laut diverser Online-Tests besonders gut in Form schneiden. Der Akku eines solchen Rasierers hat je nach Modell eine Kapazität von bis zu 60 Minuten. Wählen Sie jetzt aus unserer Vergleichstabelle auf welt.de einen 3-Tage-Bart-Rasierer mit möglichst vielen Schnittstufen, um eine besonders saubere Rasur durchführen zu können.

Großes Augenmerk haben wir auf die Kategorien min. Schnittlänge, Schnittstufen, Stromversorgung und wasserdicht gelegt.

Top 3-Tage-Bart-Rasierer im Überblick

PositionProduktmodellPreis ca.StromversorgungPositiv
Platz 1One Blade QP2734/30 von Philipsca. 42 €Akku60 min Laufzeit, Qualitativ hochwertig
Platz 2Series 3 3010BT von Braunca. 94 €Netz / Akku45 min Laufzeit (Akku), Qualitativ hochwertig
Platz 3MB320C von Remingtonca. 23 €Netz / Akku40 min Laufzeit (Akku), Handgriff für gute Handhabung

Körperrasierer im Test

Körperpflege gehört für viele Männer zum festen Bestandteil der täglichen Routine. So legen mittlerweile immer mehr Wert auf ein gepflegtes Erscheinungsbild - auch an Stellen, die früher vernachlässigt wurden. Neben der klassischen Rasur und Bartpflege rückt die Körperrasur zunehmend in den Fokus. Die vielseitigen Körperrasierer sind optimal geeignet, um den Haarwuchs im Zaum zu halten, zu stutzen oder vollständig zu entfernen.

Mit dem MN9X zeigt Beurer einen vielseitigen Körperrasierer mit erstklassiger Verarbeitung und praktischer Handhabung. Ob Bein-, Intim-, Achsel- oder Nasenhaar, dank fünf Scherköpfen und sechs Kammaufsätzen stutzt der MN9X zuverlässig sämtliche Haartypen. Der Gillette Intimate Trimmer bietet erstklassige Rasurergebnisse bei einfacher Handhabung. Neben zwei festen Kämmen für kurze Schnitte wird ein variabler Aufsatz für längere Haare geliefert. Philips präsentiert mit dem Bodygroom 7000 BG7025/15 einen Rasierer mit Doppelscherkopf. Das runde Folienscherblatt auf der einen Seite sorgt für besonders glatte Ergebnisse, während der gegenüberliegende Trimmer über einen variablen Kammaufsatz längere Haarschnitte erlaubt.

Was ist ein Body Groomer?

Ein Body Groomer ist ein per Akku betriebener Rasierer, der speziell zum Trimmen und Schneiden von Körperhaaren entwickelt wurde. Praktisch alle Body Groomer sind wasserfest und können trocken als auch nass verwendet werden. Das macht die Anwendung unter der Dusche und die Reinigung bequem und einfach.

Kaufkriterien für einen Körperrasierer

Beim Kauf eines Körperrasierers gibt es einige Faktoren, die beachtet werden sollten.

  • Anwendungsbereiche: Achten Sie darauf, dass der Body Groomer für Ihre gewünschten Anwendungsbereiche entwickelt wurde und die passenden Aufsätze bereithält. Viele Body Groomer gibt es mit verschiedenen Aufsatz-Kombinationen. Vom Intimrasierer mit Mono-Aufsatzkamm bis hin zum Alleskönner für Nase, Ohren, Bart und Kopfhaar.
  • Bauweise: Während klassische Körperrasierer in der Regel mit breiten Klingen und großen Griffen ausgestattet sind, werden die meisten Intimrasierer klein und kompakt gebaut. Die Klingenbreiten sind meist schmaler und die Gehäuse schlanker. Damit sollen die Intimrasierer besser an schwer zugängliche, verwinkelte Körperstellen kommen.
  • Nass- oder Trockenrasur: Die meisten Body Groomer können sowohl unter der Dusche als auch trocken angewendet werden. Ein guter Ganzkörper-Rasierer sollte wasserdicht sein, damit er sowohl nass unter der Dusche als auch trocken mit Rasierschaum oder -gel genutzt werden kann.
  • Akkulaufzeit: Die Akkulaufzeit ist ein entscheidendes Kriterium, besonders wenn das Gerät regelmäßig zum Einsatz kommen soll. Gute Modelle bieten eine Betriebszeit von mindestens 60 Minuten. Auch die Ladezeit sollte nicht zu lang sein.
  • Aufsätze und Längeneinstellungen: Ein guter Body Groomer sollte verschiedene Längeneinstellungen und Aufsätze bieten, um den unterschiedlichen Anforderungen gerecht zu werden. Praktisch sind Groomer, die mit wechselbaren Kammaufsätzen geliefert werden, sodass Sie je nach Körperregion unterschiedliche Haarlängen stutzen können.
  • Klingenqualität: Die Klingen sind das Herzstück eines Body Groomers, die scharf geschliffen und somit hautfreundlich sein sollten. Besonders in empfindlichen Bereichen, wie dem Genitalbereich, ist ein sanfter und präziser Schnitt wichtig. Viele kleine, nebeneinander angeordnete Klingen werden hinter einer starren Festklinge hin und her bewegt.
  • Reinigung: Ein Body Groomer sollte einfach zu reinigen sein. Abnehmbare Aufsätze und eine wasserfeste Bauweise ermöglichen eine problemlose Reinigung unter fließendem Wasser. Damit die Vibrationsmechanik und die Scherblätter auf Dauer geschmeidig arbeiten, ist die Verwendung eines Gleitöls von Vorteil. Für die trockene Reinigung zwischendurch empfehlen sich kleine Bürsten.
  • Handhabung: Die Handhabung sollte so komfortabel wie möglich sein. Ein ergonomisches Design mit abgewinkeltem Scherkopf kann das Erreichen von schwer zugänglichen Stellen erleichtern. Gummierte Griffe sind praktisch für den Einsatz in der Dusche oder bei nassen Händen.

Trocken- oder Nassrasur?

  • Trockenrasur: Die Trockenrasur ist schnell, flexibel und hautschonend. Sie kann ohne Wasser und Rasierschaum erfolgen. Zudem birgt sie ein geringes Verletzungsrisiko - vor allem bei der Intimrasur. Die Trockenrasur benötigt kein Zubehör, ist aber weniger gründlich. Zudem ist für das Akkuladen eine Stromquelle nötig.
  • Nassrasur: Die Nassrasur bietet ein glattes, gründliches Ergebnis und pflegt die Haut durch Rasierschaum oder Rasiergel. Ein Nassrasierer eignet sich besonders für präzise Konturen.

Tipps für die Körperrasur

  • Vorbereitung: Bevor mit der Rasur begonnen wird, sollte der gewünschte Hautbereich vorbereitet werden, um Reizungen vorzubeugen. Eine warme Dusche oder ein Bad weichen die Haare auf und öffnen die Poren. Das erleichtert das Rasieren und reduziert das Risiko von Irritationen.
  • Rasurrichtung: Um Hautirritationen zu vermeiden, sollten die Haare in der Wuchsrichtung rasiert werden. Das schont die Haarwurzeln und reduziert die Gefahr von eingewachsenen Haaren. Wenn eine besonders glatte Rasur gewünscht ist, kann anschließend vorsichtig gegen den Strich rasiert werden. Dabei sollte die Haut zuvor mit den Fingern leicht gespannt werden. Das minimiert das Risiko von Schnitten und sorgt für eine gründlichere Rasur.
  • Klingenpflege: Um ein sauberes Rasurergebnis zu erzielen, sollte die Klinge regelmäßig unter heißem Wasser abgespült werden.
  • Nachbehandlung: Nach der Rasur sollten die Hautbereiche mit kaltem Wasser abgespült werden. Das schließt die Poren und beruhigt die Haut. Dabei sollten alle Rückstände von Rasiergel oder -schaum entfernt werden, um Hautunreinheiten vorzubeugen.

Barttrimmer im Test

Wer mit dem Gedanken spielt, sich ein Gerät zum Schneiden von Haaren zuzulegen, steht einer gewaltigen Anzahl von Modellen gegenüber, die jeweils auf ihre Weise um die Gunst der Käufer buhlen und sich dabei doch insgesamt recht ähnlich sehen - irgendwie länglich, mit Metallzähnen und Kunststoffkämmen.

Die größten Unterschiede finden sich in der Schnittlänge, denn während die wenigsten Barttrimmer mehr als zwei Zentimeter schneiden, ist mit einem Haarschneider in aller Regel deutlich mehr drin. Dafür ist die Feinabstufung bei Barttrimmern viel genauer und lässt Einstellungen von meist einem Millimeter zu, teilweise sind die Abstufungen sogar noch geringer.

Viele Geräte auf dem Markt versuchen, mehrere Einsatzzwecke zu kombinieren, was besonders für Reisen praktisch erscheint, aber auch im heimischen Bad Platz spart. Hier kommen Multigroomer ins Spiel, die eine eher neue Gerätekategorie darstellen und mittlerweile immer häufiger im Handel zu finden sind. Die Idee dahinter ist, schon von Anfang an ein Hauptaugenmerk auf die Multifunktionalität zu legen. So kombinieren Multigroomer vor allem Funktionen von Bart- und Haarschneidern mit jenen von Elektrorasierern. Ihr angedachtes Einsatzgebiet beschränkt sich dabei nicht nur auf das Gesicht, sondern soll bei jeglicher Art von Körperenthaarung helfen.

Doch auch zwischen den reinen Bartschneidern gibt es zahlreiche Unterschiede. Manche Modelle versuchen sogar, mit Besonderheiten und Zusatzfunktionen Aufmerksamkeit zu erhaschen, und warten beispielsweise mit Laser-Zielhilfen, Vakuum-Absaugung oder Touchscreen-Bedienung auf. Manche solcher Funktionen sind reine Spielereien, andere bieten einen echten Mehrwert.

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