Seit Jahrzehnten steht Braun für innovative und qualitativ hochwertige Rasierer. Gegründet im Jahr 1921 von Max Braun in Frankfurt, brachte das Unternehmen 1950 mit dem S50 den ersten Braun Rasierer auf den Markt.
Max Braun wurde am 25. Oktober 1890 in Schillgallen in Ostpreußen geboren. Im Alter von 31 Jahren gründete er 1921 in Frankfurt-Bockenheim in der Jordanstraße 12 den heutigen Weltkonzern Braun. Zu Beginn lagen Haushaltsgeräte im Fokus. Später stieg Braun in den Bereich Radio ein. Im Zweiten Weltkrieg wurden 1944 die Produktionsstrecken stark beschädigt. Nach dem Krieg begann Braun rasch mit dem Wiederaufbau und war 1950 mit Mixern wieder auf dem Markt.
1950 war auch das Jahr, in dem Max Braun den ersten Braun Rasierer entwickelte. Der S50 war ein Folienrasierer, unter dessen federnd gelagerter Folie ein schwingender Messerkopf arbeitete. Max Braun verstarb am 6. November 1951 überraschend im Alter von 61 Jahren an einem Herzinfarkt. Seine Söhne Erwin (1921-1992) und Artur (1925-2013) übernahmen das Unternehmen.
Früh wandte sich Firma Braun dem Thema Industriedesign zu und verpflichtete kreative Köpfe, um optisch ansprechende und zeitgemäße Elektrogeräte zu schaffen. Das Produktportfolio reichte von Haushaltsgeräten über Blitzgeräte bis zu HiFi-Komponenten und Radios.
1967 kaufte der britische Konzern Gilette die Mehrheit an Braun, nachdem Braun Rasierer den Markt in Deutschland erobert hatten. Unter der Führung von Gilette wurden neue Märkte eröffnet und die Produktion ausgeweitet. Braun Rasierer wurden in 145 Ländern verkauft. Neue Sparten, wie 1971 Uhren und Taschenrechner, wurden eröffnet und auch hier hoher Wert auf Design gelegt.
1984 entstand in Zusammenarbeit mit Oral-B das erste Dental-Center mit elektrischer Zahnbürste und Munddusche - eine Weltneuheit. 1988 wurde im Werk in Walldürn der 100-millionste Braun Rasierer gefertigt. 1990 gab Braun die HiFi-Sparte auf, die unprofitabel geworden war. Nach der Neuübernahme wurde sie später komplett eingestellt. Stattdessen erwarb der Konzern das französische Unternehmen Silk-épil, ein Spezialist für Epiliergeräte. Damit stieg Braun auch in den Markt der Ladyshaver ein und vertreibt seitdem auch erfolgreich Produkte um die weibliche Körperrasur.
1991 war Braun Marktführer bei Folienrasieren. 1996 stieg Braun noch zusätzlich in den Markt für Fieberthermometer ein und übernahm Thermoscan.
Statista veröffentlicht seit 2013 jedes Jahr eine Studie zur Beliebtheit der verschiedenen Rasiererhersteller. Seit 2013 führt Braun diese Umfrage stets an. 2017 nutzten etwa 6,52 Millionen Männer einen Braun Rasierer. Philips als Zweitplatzierter holt zwar seit 2015 jedes Jahr auf, liegt aber mit 6,17 Millionen Nutzern noch deutlich auf Platz 2.
Seit 1950 sind Braun Rasierer auf dem Markt. Die Bauweise ist seit dem ersten Rasierapparat ständig verbessert worden. Trotzdem bleibt Braun seiner Überzeugung treu und baut ausschließlich Folienrasierer. Während andere Hersteller auch Rotationsrasierer im Angebot haben oder sogar nur Rotationsrasierer produzieren, hält Braun den Folienrasierer für die beste Bauform. Tests geben dem Prinzip Recht.
Die hautschonende Rasur steht bei Braun Rasierern im Vordergrund. Dabei geht dieses Ziel mit dem zweiten Ziel, der gründlichen Rasur, Hand in Hand. Je weniger Züge notwendig sind, um eine perfekte Rasur zu erreichen, umso hautschonender ist die Rasur.
Braun verbessert von Generation zu Generation seine Elektrorasierer. Einige interessante Entwicklungen sind hauptsächlich in der Braun Series 9, aber auch in Braun Series 7 und Braun Series 5 verfügbar. Die Braun Series 3 kommt ohne die meisten neuen Entwicklungen aus, ist dafür aber günstiger als die höheren Braun Serien. Die Braun Series 1 umfasst sehr einfache Folienrasierer im untersten Preissegment.
Die Lautstärke eines Braun Rasierers liegt bei maximal 5 dB. Schon der erste Braun Rasierer hatte eine speziell abgestimmte Folie. Heute werden in den aktuellen Rasieren weit entwickelte und ergonomisch gestaltete Folien eingesetzt. Die Haare ragen durch die speziell gestalteten Folien und schützen gleichzeitig die Haut vor den oszillierenden Klingen.
Zusammen mit den Rasierern bietet Braun auch Reinigungsstationen. Am Rasierer wird angezeigt, ob eine Reinigung erforderlich ist. Die Reinigungsstation erkennt den Verschmutzungsgrad und führt einen oder mehrere Reinigungszyklen durch. Der Rasierer wird kopfüber in die Reinigungsstation gesetzt. Dort wird er geladen, gereinigt und anschließend getrocknet. Die Reinigung erfolgt mit einer Lösung auf Alkoholbasis. Dabei werden Bartstoppel entfernt, der Scherkopf desinfiziert und die Klingen gepflegt. Der Rasierer duftet nach der Reinigung frisch und angenehm nach Zitronen.
Tabelle: Übersicht der Braun Rasierer Serien
| Serie | Besondere Merkmale | Technologien |
|---|---|---|
| Series 9 | Premiumrasierer, 5 Rasierelemente | Autosense, Wasserdichtigkeit |
| Series 7 | 4 Rasierelemente, 40° schwenkbarer Scherkopf | Autosense, Wasserdichtigkeit |
| Series 5 | 3 Rasierelemente, UltraActiveLift-Element | Autosense, Wasserdichtigkeit |
| Series 3 | Einfachere Modelle, günstiger Preis | - |
| Series 1 | Sehr einfache Folienrasierer, unterstes Preissegment | - |
Mit der Braun Serie 9 bietet Braun seine Premiumrasierer an. Die Geräte entsprechen jeweils dem aktuellen Stand der Entwicklung und beinhalten alle aktuellen Entwicklungen. Rasierer der Series 9 sind bei Stiftung Warentest als Testsieger aus einem Vergleich von Elektrorasierern hervorgegangen.
Die Braun Rasierer der Premiumklasse kosten 200 Euro oder mehr. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei manchen Modellen bei fast 500 Euro. Man kann also getrost von der Premiumklasse sprechen. Allerdings bekommt man bei Braun auch etwas für sein Geld. Zwar wird in manchen Braun Rasierer Tests das eingesetzte Material kritisiert, die Geräte sind aber leicht und widerstandsfähig. Der verwendete Kunststoff ist langlebig.
Design genießt bei Braun seit jeher einen sehr hohen Stellenwert. Geprägt wird das Aussehen der Rasierer der Braun Series 9 vom mächtigen Scherkopf. Schwingend gelagert wirkt er im Einsatz noch größer als in der Mittelposition. Das Gehäuse selbst ist übersichtlich und verfügt über einen Schieber, um den Schwingkopf zu fixieren. Zusätzlich findet sich ein LED-Display mit Akkustands- und Verschmutzungsgrad-Anzeige sowie ein Einschaltknopf am Gerät. Der typische gummierte Griff gewährleistet einen guten Halt, auch wenn der Rasierapparat nass ist.
Das Herzstück und das wichtigste Element eines Elektrorasieres ist der Braun Series 9 Scherkopf. Braun setzt ja ausschließlich auf Folienrasierer. In den Rasierapparaten der Braun Series 9 haben sie ihr aktuelles Meisterstück eingebaut. 5 Rasierelemente sind im Scherkopf angeordnet und jeweils frei beweglich. Die einzelnen Rasierelemente passen sich bei der Rasur also dem Gesicht so gut an, wie kaum ein anderer Rasierer. Zusätzlich zu den 5 beweglich gelagerten Rasierelementen ist der komplette Scherkopf der Braun Series 9 beweglich gelagert. Bei einem Zug über die Haut arbeiten also 4 Schneideelemente und werden dabei vom SkinGuard unterstützt.
Neben dem Vergleichstest der Stiftung Warentest hat auch Braun im Jahre 2016 Studien in Auftrag gegeben. Insgesamt 7 Studien hat der Hersteller dazu in Auftrag gegeben. Vier der insgesamt sieben Studien wurden von pi in Stuttgart durchgeführt. Beurteilt wurde jeweils im direkten Vergleich zwischen dem Braun Series 9 (9090cc) und einem Konkurrenzprodukt das Ergebnis der Rasur. Es wurde nach 1 und nach 3 Tagen die Hälfte des Gesichts mit dem Braun Rasierer rasiert und die andere Hälfte mit einem anderen Gerät. Die Rasur erfolgte unter Aufsicht. Die Beurteilung erfolgte durch die Probanden. Dabei waren in allen 4 Vergleichen die Ergebnisse eindeutig.
Die Beurteilung der Rasur erfolgte in den Studien der Marktforschungsagentur Seickel nicht nach subjektiver Wahrnehmung, wie die Studien von ipi, sondern nach objektiven Kriterien. Die Anzahl der Barthaare wurde mit einer automatischen Messung anhand einer vergrößerten Aufnahme vor und nach der Rasur ermittelt.
Die Braun Series 9 wird bei den meisten Modellen zusammen mit einer Reinigungsstation verkauft. Diese Clean&Charge Reinigungsstation reinigt und lädt der Rasierer. Dabei werden die Klingen mit einer Lösung auf Alkoholbasis gespült. Bartstoppeln werden genauso wie 99,9% der Bakterien und Keime entfernt. Zusätzlich wird der Rasierer geladen. Die alkoholische Lösung wird in Nachfüllpatronen bereitgestellt. Dazu schiebt man die Ladestation nach oben auf, entnimmt die Patrone nach hinten und setzt die neue ein. Anschließend wird die Clean&Charge Reinigungsstation wieder geschlossen.
Neben der Reinigung wird der Rasierer in der Station auch geladen. Ein Reinigungszyklus dauert etwa 25 Minuten. Die Ladung der Braun Series 9 ist in zwei Varianten möglich. Die normale Ladung nimmt 60 Minuten in Anspruch und ermöglicht einen netzfreien Betrieb für 50 Minuten. Ist der Akku leer und man möchte sich trotzdem rasieren, dann kann man den Schnelllademodus wählen.
Zu beachten gilt, dass die Braun Series 9 teilweise ohne Reinigungsstation teurer verkauft wird als mit. Auch sollte man bedenken, dass die Reinigungsstation nicht transportsicher ist, sondern auslaufen kann.
Alle 18 Monate empfiehlt Braun den Braun Series 9 Scherkopf zu tauschen.
Die Braun Serie 9 wird in vielen verschiedenen Modellen angeboten. Die Funktionen sind bei allen Geräten aber identisch. An der Modellbezeichnung erkennt man, ob die Rasierer mit der Reinigungsstation kompatibel sind. Alle Geräte, die auf "s" enden, haben keinen entsprechenden Chip, sind also mit der Reinigungsstation nicht kompatibel. Die Modelle, deren Bezeichnung mit "cc" endet, sind kompatibel und können in der Reinigungsstation verwendet werden.
Ein Vertreter der Braun Series 9 ist der 9290cc. Das Gehäuse ist matt silber. Auch der Braun Series 9 9296cc ist baugleich mit dem 9290cc. Er unterscheidet sich durch die Farbe. Der Braun Series 9 9296cc ist in Chrom-Optik gehalten. Eine aktuelle Sonderedition ist der goldene Braun Series 9 9299s. Das Gerät ist nicht mit der Reinigungsstation kompatibel. Für Bayern München Fans und solche, die es vielleicht noch werden wollen, gibt es den 9299s in der FC Bayern München Edition.
Die Braun Series 9 ist das Flaggschiff des Marktführers - ein Folienrasierer, der auf dem Stand der Technik ist und konkurrenzlos an der Spitze steht. Das bestätigt auch die Stiftung Warentest, die die Braun Series 9 vor die Braun Series 3 und Braun Series 7 reiht. Auch unabhängige Braun Rasierer Tests haben dem Braun 9 ein eindeutiges Zeugnis ausgestellt. Der Premiumrasierer spielt allerdings auch preislich in der Oberliga.
Der Braun Series 7 unterscheidet sich vom Flaggschiff, der Serie 9, in erster Linie durch den Scherkopf. 4 Rasierelemente kommen hier zum Einsatz. Der Scherkopf selbst ist 40° schwenkbar. Eine Besonderheit der Braun Series 7 ist der Trimmer, der nicht nach oben herausgeschoben wird, sondern 90° vom Rasierer absteht, wenn er ausgeklappt wird.
Auch die Braun Series 7 überzeugt mit ergonomischem Braun Design. Wie die meisten Braun Series kann man auch die Serie 7 nass und trocken verwenden. Außerdem sind die Rasierer bis zu 5 Metern Tiefe wasserdicht, können also unter fließendem Wasser gereinigt und eingesetzt werden.
Die Akkuleistung gibt Braun mit 50 Minuten Betrieb bei 60 Minuten Ladedauer an.
Der Scherkopf besteht auf 4 Rasierelementen, die einzeln schwingend im Scherkopf sitzen und sich an die Gesichtsform anpassen. Der Scherkopf selbst lässt sich um 40° neigen. Die Rasierklingen schwingen mit bis zu 30.000 Schneidbewegungen pro Minute. Zusätzlich wird der gesamte Scherkopf mit 10.000 Mikrovibrationen pro Minute in Schwingung versetzt. Diese Bewegung ist kaum wahrnehmbar, unterstützt das Ergebnis der Rasur aber durch Stimulation der Haut.
Mit einem Zug arbeiten also 3 Rasierelemente. Auch bei der Braun Series 7 gibt es Modelle, die mit einer Reinigungsstation kompatibel sind. Die Modelle, deren Modellbezeichnung auf "cc" endet, sind mit der Reinigungsstation kompatibel. Endet die Bezeichnung auf "s", dann fehlt dem Rasierer der Mikrochip, der für die Steuerung der Reinigungsstation erforderlich ist.
Trotz regelmäßiger Reinigung muss der Braun Series 7 Scherkopf regelmäßig, etwa alle 1,5 Jahre, ausgetauscht werden.
Der Braun Series 7 bietet eine zusätzliche Einstellungsmöglichkeit für die Intensität der Rasur an. Man kann zwischen einer sanften oder einer möglichst schnellen Rasur auswählen.
Der Braun Series 7 Rasierapparat 7840s ist eines der Modelle, die nicht mit der Reinigungsstation kompatibel sind. In den Funktionen unterscheidet sich der 7790cc nicht vom 7840s. Aber, wie die Modellbezeichnung verrät, ist er mit der Reinigungsstation kompatibel.
Die zweithöchste Klasse der Braun Rasierer ist keinesfalls zweitklassig. Der Scherkopf ist weniger beweglich als der des Braun Series 9 und weist 4 statt 5 Rasierelemente auf. In puncto Akkuleistung, Verarbeitungsqualität und Komfort steht er dem großen Bruder aber in nichts nach.
Die Braun Series 5 verfügt über einen Scherkopf mit drei Rasierelementen. Neben zwei Sensofoil-Elementen findet sich im Scherkopf noch ein UltraActiveLift-Element für problematische Barthaare.
Die Akkuleistung mit 50 Minuten Laufzeit nach 60 Minuten Ladedauer und der Schnellladung, wie man sie von der Braun Series 9 und Braun Series 7 bereits kennt, entspricht dem gewohnten Standard von Braun. Auch das Braun Design ist deutlich zu erkennen.
Der Trimmer wird an der Rückseite nach oben geschoben.
Der Scherkopf besteht auf 3 Rasierelementen, die einzeln schwingend im Scherkopf sitzen und sich an die Gesichtsform anpassen. Der Scherkopf selbst lässt sich ebenfalls neigen. Bis zu 13 Mal pro Sekunde passt sich die Geschwindigkeit der schwingenden Klingen an die Bedürfnisse an.
Auch die Modelle der Braun Series 5 sind mit entsprechenden Reinigungsstationen kompatibel. Auch hier erkennt man die kompatiblen Modelle an der Modellbezeichnung. Das "cc" am Ende sagt aus, dass sie mit der Reinigungsstation kompatibel sind.
Die 4-stufige Reinigung erfolgt mit einer Lösung auf Alkoholbasis. Diese Lösung wird in speziellen Kartuschen in die Reinigung...
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