Das Rasieren gehört nach wie vor zu den gängigsten Formen der Haarentfernung. Ob Achseln, Beine oder Intimbereich - ob man sich rasieren möchte, ist natürlich optional. Aber für die Menschen, die sich dazu entscheiden, bestimmte Körperstellen von ihren Haaren zu befreien, können schon kleinste Fauxpas beim Rasieren lästige Folgen nach sich ziehen. Hier sind einige Tipps, wie du deine Beine glatt und ohne Irritationen rasieren kannst.
Gut oder schlecht? Das kommt darauf an. Grundsätzlich gilt: Glatt rasierte Beine können sich sehr gut anfühlen. Viele berichten, dass sie sich nach der Rasur frischer, sauberer und sogar sportlicher fühlen. Außerdem hilft die Rasur dabei, abgestorbene Hautschüppchen zu entfernen, was die Haut weicher macht und einen leichten Peeling-Effekt erzeugt.
Ob du regelmäßig rasierst oder nur bei bestimmten Anlässen, ist deine Entscheidung. Wichtig ist, dass du weißt, wie man sich richtig rasiert, damit du keine Hautprobleme bekommst. Ebenso wichtig ist, dass du nicht auf erkrankter Haut rasierst - z. B. bei Neurodermitis oder offenen Stellen. Wenn du dir unsicher bist, ob das Rasieren was für deine Haut ist, sprich mit deinem Arzt bzw. deiner Ärztin.
Das ist Geschmacksache und ganz individuell. Dennoch gilt auch für Männer, ein paar Tipps in Sachen Rasieren zu befolgen, damit die Haut keinen Schaden nimmt.
Wie oft du deine Beine rasieren solltest, hängt davon ab, wie schnell deine Haare nachwachsen und wie glatt du deine Haut haben möchtest. Manche rasieren sich täglich, andere rund ein- bis zweimal in der Woche. Wichtig ist, dass du es mit dem Rasieren nicht übertreibst, damit deine Haut nicht überreizt wird.
Wann der richtige Zeitpunkt für eine Rasur ist, merkst du, wenn sich die Haut rau oder stoppelig anfühlt. Tipp: Pflege deine Haut zwischen den Rasuren bzw. versorge sie ausreichend mit Feuchtigkeit.
Es gibt hier kein Richtig oder Falsch, sondern nur das, was sich für dich gut anfühlt. Wenn du deine Beine rasierst und das Gefühl hast, dass deine Oberschenkel ebenfalls eine Rasur brauchen - warum nicht? Viele entscheiden sich vor allem im Sommer dafür, auch die Oberschenkel zu rasieren, weil sie kurze Kleider oder Shorts tragen und ein gleichmäßiges Hautbild möchten.
Bei anderen sind die Haarfarbe und Stärke entscheidend. Blonde dünne Haare sieht man kaum, wohingegen dunkle dickere Haare eventuell schon gut zu sehen sind. Entscheide du, was besser für dich ist! Tipp: Wenn du die Oberschenkel rasierst, bleibe sanft und drücke nicht zu doll auf. Die Haut ist hier empfindlicher als an den Unterschenkeln. Gilt fürs Thema “Beinhaare Frauen” genauso wie fürs Thema “Beinhaare Männer”.
Ob du dich untenrum rasierst oder nicht, ist deine Entscheidung - es geht hier um Wohlfühlen, nicht um “Man muss”. Viele finden die Intimrasur hygienischer oder mögen das Gefühl einfach lieber, besonders im Sommer oder beim Sport.
Wichtig ist, dass du dabei auf sanfte Methoden achtest: immer mit Rasierschaum, nie trocken, und am besten eine Extra-Klinge nur für diesen Bereich verwenden. So vermeidest du Schnitte oder Reizungen.
Auf die Frage “Beine rasieren Mann ja oder nein?” gibt es keine klare Antwort. Es gilt aber: Nicht nur wir Frauen, sondern auch viele Männer entfernen regelmäßig ihre Haare an den Beinen. Sie tun das häufig aus ästhetischen oder sportlichen Gründen oder weil sie ihre Beinbehaarung ganz einfach als störend empfinden. Besonders im Sommer oder beim Workout bevorzugen viele Männer ein glattes Hautgefühl. Unsere hier genannten Tipps zum richtigen Rasieren gelten daher sowohl für Frauen als auch für Männer.
Bei der Rasur gibt es ein paar goldene Regeln, die dir helfen, deine Haut zu schützen.
Rote Punkte oder kleine Pickelchen nach dem Beinerasieren kennen die meisten von uns. Mit den richtigen Tricks kannst du sie aber easy vermeiden. Wichtig ist, dass du immer auf gut befeuchteter Haut rasierst bzw. wenn die Haare weich sind (am besten also zum Ende des Duschens oder sogar danach). Verwende ein hochwertiges Rasiergel und eine scharfe Klinge. Ein Peeling ein- bis zweimal die Woche verhindert in Sachen rasierte Beine eingewachsene Haare und macht die Haut superglatt.
Die perfekte Rasur beginnt schon vor der Behandlung. Am besten duschst du vorher mit warmem Wasser, damit die Poren sich öffnen und die Haare weicher werden. Ein leichtes Peeling entfernt tote Hautzellen und beugt eingewachsenen Haaren nach der Rasur vor. Trage für das Rasieren ein feuchtigkeitsspendendes Rasiergel oder Rasierschaum auf, das hilft der Klinge, sanft über die Haut zu gleiten.
Rasieren bei braunen Beinen: So machst du es richtig
Ihr rasiert euch im Sommer am liebsten die Beine mit einem Nassrasierer? Dann solltet ihr vor der Rasur so einige Dinge beachten:
Nachdem du deine Beine rasiert hast, braucht deine Haut Pflege und eine Extra-Portion Wellness! Verwende am besten eine beruhigende, alkoholfreie (!) Lotion oder ein Aftershave-Balsam, um Rötungen zu verhindern. Feuchtigkeit ist für rasierte Beine superwichtig - besonders bei trockener oder sensibler Haut. Meide direkt nach der Rasur enge Jeans oder Sport, damit sich keine Irritationen bilden. Diese Tipps gelten übrigens auch für Männer, die sich die Beine rasieren.
Zu wissen, wie man sich richtig rasiert, ist eine Sache. Dein Rasierer braucht nach jeder Verwendung aber ebenso eine kleine Beauty-Routine. Spül die Klinge gründlich unter heißem Wasser aus, um Haare und Gelreste zu entfernen. Wenn möglich, klopf sie sanft aus und lass den Rasierer offen an der Luft trocknen. So bleibt er hygienisch und seine Funktion länger erhalten. Regelmäßige Reinigung ist ein Must-do, ob du jeden Tag rasierst oder nur ab und zu.
Eine scharfe Klinge ist das A und O für eine gute Rasur - besonders bei empfindlicher Haut. Es wird empfohlen, nach rund zehn Anwendungen die Klinge zu tauschen - je nachdem, wie dick deine Haare sind. Ob Beinhaare Frauen oder Beinhaare Männer: Stumpfe Klingen reizen die Haut, verursachen Schnitte und machen das Beinerasieren unangenehm.
Wenn deine Haut nach dem Rasieren juckt, brennt oder sogar blutet, läuft etwas schief. Hier sind sechs typische Fehler beim Rasieren, die du vermeiden solltest:
Du hast dich eigentlich frisch rasiert - und trotzdem ist sie da: die sogenannte Erdbeerhaut mit ihren kleinen dunklen Punkten. Wie nervig! Doch woher kommen die kleinen Flecken, die stark an die Oberfläche von Erdbeeren erinnern? Und vor allem: Was tun gegen Erdbeerhaut?
Erdbeerbeine haben definitiv nichts mit den süßen Früchten zu tun, sondern sind für die meisten Frauen eher lästig. Damit sind kleine dunkle Punkte auf der Haut gemeint, die nach dem Rasieren auftauchen. Für Ärzte heißt dieses Phänomen etwas umständlich „Keratosis Pilaris“. Diese Flecken an den Beinen sind nicht gefährlich und in der Regel auch nicht entzündet. Es sei denn, die Poren haben sich bereits vergrößert oder sind rot verfärbt. Sollte das bei dir zutreffen, lasse dir am besten einen Termin bei deinem Hautarzt/deiner Hautärztin geben.
Ganz vereinfacht ließe sich sagen: Halte deine Haut so geschmeidig, dass die Klingen das Haar optimal an der Wurzel packen können. Wenn deine Haut sehr glatt ist, kann der Rasierer am besten greifen. Damit dir das gelingt, kannst du dich vor der Rasur mit einem Peeling massieren. Wie wäre es zum Beispiel mit einem selbst gemachten Mix aus Kaffee? Das befreit deine Haut nicht nur von alten Schüppchen, sondern hilft auch gleichzeitig gegen Cellulite.
Eine aufgewärmte Haut hat bereits geöffnete Poren. Rasiere dich deshalb nicht gleich am Anfang, wenn du unter die Dusche springst, sondern kümmere dich beispielsweise erst um deine Haare und schäume dich mit Duschgel ab. Der Wasserdampf ist wie eine Wellness-Kur, der deine Haut optimal auf die Rasur vorbereitet.
Die Flecken an den Beinen entstehen, weil die Haare nicht exakt abgeschnitten wurden. Daher sind neue scharfe Klingen natürlich das A und O gegen Erdbeerbeine. Wechsel die Rasierspitze nach spätestens drei Wochen aus und spüle die abgeschnitten Stoppeln immer vollständig von den Klingen ab. Je mehr Ihr Rasierer übrigens davon hat, desto besser und genauer kann er die Haare an der Wurzel packen. Idealerweise wählst du ein Modell mit fünf Klingen aus.
Scherz beiseite, Rasierschaum ermöglicht, dass du glatt mit dem Rasierer über deine Beine fahren kannst. Am gründlichsten rasierst du gegen die Wuchsrichtung der Haare, also vom Knöchel ausgehend Richtung Knie. Vergiss dabei nicht, die Beine zu strecken, damit du dich nicht verletzt.
Vor dem Rasieren ist zwar warmes Wasser empfehlenswert, aber hinterher darf es ruhig kalt werden. Der frische Schauer kostet zwar etwas Überwindung, aber dadurch regst du deine Durchblutung an und straffst das Bindegewebe.
Eine gesunde Ernährung hilft zwar nicht gegen den Rasurschatten, aber du hältst damit deinen ganzen Körper fit. Davon profitieren auch deine Beine. Cellulite verringert sich beispielsweise, wenn du sparsam mit Fett, Zucker und Salz umgehst.
Es gibt verschiedene Methoden zur nahezu dauerhaften Haarentfernung zu gelangen. Die beliebteste Form der Haarentfernung ist jedoch das Rasieren - schnell und effektiv, aber nicht die Beste.
Drei Alternativen zum Beine rasieren:
Vor- und Nachteile der Waxing/Sugaring Methode
Vor- und Nachteile eines Epiliergerätes
Wir alle wünschen uns perfekt gebräunte und seidig glatte Beine. Die gute Nachricht zuerst: Die „echte“ Sommerbräune, die durch ein Sonnenbad entsteht, lässt sich nicht so einfach wegrasieren. Sie reicht bis in die tiefen Hautschichten. Bei einer klassischen Nassrasur werden nur die abgestorbenen Hautschuppen der obersten Schuppenschicht mit entfernt.
Wenn du dir deine Beine regelmäßig rasierst, solltest du deine Haut bestmöglich behandeln. Unsere Tipps helfen dir dabei:
Im Übrigen ist nach all diesen Schritten jetzt der perfekte Zeitpunkt, um Selbstbräuner aufzutragen. Glatte, gebräunte Beine sind im Sommer ein echter Hingucker.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine gute Vorbereitung, die richtige Technik und die anschließende Pflege entscheidend für eine glatte und gesunde Beinrasur sind.
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