Augenbrauen sind ein zentrales Element unserer Gesichtsstruktur und können das gesamte Erscheinungsbild beeinflussen. Ein Augenbrauenlifting mit Botox kann hier eine effektive Lösung sein, um ein frischeres Aussehen zu erzielen. Doch wie bei jeder medizinischen Behandlung gibt es auch hier potenzielle Risiken und Nebenwirkungen, über die man sich im Klaren sein sollte.
Vorher-Nachher-Beispiel eines Augenbrauenliftings mit Botox
Das Botox® Brow Lift ist eine minimal-invasive Behandlung zur Anhebung der Augenbrauen. Bei dieser Behandlung wird das Muskelrelaxans Botox® in die Muskelgruppe injiziert, welche die Augenbrauen nach unten zieht. Die Muskelgruppe entspannt sich, sodass die Kraft der Muskelgruppe, welche die Augenbraue hoch zieht, überwiegen kann. Durch diese Umverteilung der Kräfte kann eine Anhebung der Augenbraue erreicht werden.
Die Behandlung dauert wenige Minuten und das vollständige Resultat ist nach 14 Tagen erreicht. Die Haltbarkeit der Behandlung kann 3-6 Monaten betragen.
Ein Botox® Brow Lift ist besonders für Patient*innen geeignet, die sich eine Anhebung der Augenbraue im äußeren Drittel wünschen. Es kann eine Alternative zur chirurgischen Therapie darstellen und helfen, ein Schlupflid zu mildern. Gelegentlich wird es auch zur Milderung von Asymmetrien durchgeführt.
Ein fachgerechtes Augenbrauenlifting mit Botox birgt kaum Risiken. Generell ist bei Botox-Injektionen mit Schwellungen und leichten Blutergüssen zu rechnen. Nach der Behandlung sind kurzfristig sichtbare Rötungen und kleine Schwellungen möglich. Vorübergehend kann es auch zu leichten Spannungskopfschmerzen kommen. Die meisten Patient*innen sind unmittelbar nach der Injektion voll gesellschaftsfähig.
Es ist wichtig zu wissen, dass die Anwendung von Botox bei Personen mit neuromuskulären Störungen, schwangeren oder stillenden Frauen sowie bei Personen mit einer Allergie gegen das Produkt (Botox) kontraindiziert ist.
Die meisten Nebenwirkungen treten aufgrund einer falschen Injektionstechnik, Dosierung oder Volumen auf. Tatsächliche allergische Reaktionen sind eher selten. Die meisten Komplikationen sind nur leicht und vorübergehend: Mit dabei sind Beschwerden an der Einstichstelle, Erytheme, Hämatome, kurzzeitige Kopfschmerzen und, in seltenen Fällen, Migräne.
Idealerweise sollten Patienten in der Woche (oder auch länger) vor der Injektion keine blutverdünnenden oder nichtsteroidalen, antiinflammatorischen Medikamente einnehmen. Während der Behandlung können angemessene Lichtverhältnisse sowie eine Dehnung der Haut und im Anschluss ein leichter Druck auf die Injektionsstelle sowie eine Kühlung helfen, Blutergüsse zu minimieren.
Eine Ptosis des Augenlids kann entstehen, wenn sich das Gift im Orbitalseptum ausbreitet und den oberen Augenlidheber paralysiert. Dieses Risiko kann minimiert werden, indem der Anwender das Gift subdermal in den lateralen Musculus corrugator supercilii injiziert; dabei gilt es, eine ein Zentimeter große Region bis zum oberen lateralen Orbitalrand freizulassen. Außerdem sollten die Volumina gering gehalten und die Patienten zur Muskelbewegung ermutigt werden, um die Aufnahme durch den Muskel zu erhöhen und die Verbreitung zu reduzieren.
Sollte dennoch eine Ptosis auftreten, ist diese meist von nur kurzer Dauer (ca. zwei bis vier Wochen). Sie kann aber auch mit α-adregenen Augentropfen (z.B. Apraclonidin) behandelt werden.
Eine Ptosis der Augenbrauen wird meist durch eine Überbehandlung des Augenbrauenhebers oder durch die Ausbreitung des Gifts bei der Behandlung des Glabellakomplexes verursacht. Die Folge ist ein maskenartiges Gesicht. Auch kann es passieren, dass die Braue über das Auge „fällt“ und so zu einer „vermummten“ Erscheinung führt. Die Injektionen sollten daher stets über der tiefsten Stirnfalte appliziert werden.
Bei der Behandlung von nur einer Augenbraue kann es zu einer lateral erhöhten Braue kommen („Mr. Spock Braue“).
Anwendungen von Botulinumtoxin unterhalb des Jochbogens haben oft schwächere Effekte als im oberen Drittel des Gesichts. Zudem können hier die unerwünschten Ereignisse sowohl kosmetischer als auch funktioneller Natur sein - daher sollte nur ein erfahrener Arzt mit umfassenden Anatomiekenntnissen diese Regionen behandeln. Besonders vorsichtig sollten Anwender bei toxinnaiven Patienten sein.
Ein asymmetrisches Lächeln kann entstehen, wenn Injektionen in den Kinnmuskel zu stark seitlich erfolgen, oder wenn sie in den Musculus depressor anguli oris zu mittig appliziert werden.
Die Ausbreitung des Nervengifts in die laryngealen Muskeln oder die direkte Injektion in den Musculus sternocleidomastoideus kann zu Dysphagie, Heiserkeit und einer Schwäche im Nackenflexor führen. Sollte eine Schwäche auftreten, brauchen Patienten eventuell eine psychologische Unterstützung sowie Hilfe beim Schlucken. Der Effekt ist jedoch temporär und kennzeichnet keine systemische Toxizität.
Da die Mimik Einfluss auf die Stimmungszentren im Gehirn hat, kann es als Nebenwirkung von Botox-Behandlungen deshalb sehr vereinzelt zu Stimmungsveränderungen kommen: Wenn Sie beispielsweise Zornesfalten mit Botox behandeln und diese danach nicht mehr zusammen ziehen können, ist es möglich, dass sich Ihre Stimmung aufgrund dessen verbessert.
Eine Behandlung während der Einnahme bestimmter Medikamente birgt das Risiko einer Botox-Wechselwirkung und eines entsprechend geringeren Effekts des Wirkstoffs. Dies ist beispielsweise der Fall bei der Einnahme von:
Die Kosten für ein Botox® Brow Lift liegen in der Regel ab einer bestimmten Preisspanne. Die tatsächlichen Leistungen werden nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) abgerechnet. Die Kosten richten sich unter anderem nach dem verwendeten Präparat und der Behandlungsdauer.
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Ein Video über die Vor- und Nachteile des Augenbrauenliftings mit Botox, einschließlich detaillierter Anweisungen und Erklärungen zu den zu erwartenden Ergebnissen.
Ein Augenbrauenlifting mit Botox kann ein frischeres und jüngeres Aussehen verleihen. Die Risiken sind bei fachgerechter Anwendung gering, sollten aber bekannt sein. Eine umfassende Beratung und realistische Erwartungen sind entscheidend für ein zufriedenstellendes Ergebnis.
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