Die Kunst des Übergangs: So lässt du deinen Bob stilvoll herauswachsen

Der Bob gilt als eine der angesagtesten Trendfrisuren und wird oft von Stilikonen wie Kaia Gerber und Alexa Chung inspiriert. Ob schnurgerade auf Kinnlänge oder als Clavi Bob auf Höhe des Schlüsselbeins geschnitten, der Bob ist vielseitig und beliebt. Doch was tun, wenn du deine Haare wieder länger wachsen lassen möchtest? Der Übergang von einer kürzeren zu einer längeren Bob-Variante kann langwierig und nervenzehrend sein. Keine Sorge, es gibt viele Möglichkeiten, halblanges Haar wunderbar zu stylen und den Übergang stilvoll zu meistern.

Haar-Styling: Die besten Frisurentrends für den Übergang vom Bob zu langen Haaren

Hier sind die besten Frisuren, um einen Bob herauswachsen zu lassen und trotzdem lässig und gepflegt auszusehen:

Der Choppy Bob

Der sogenannte Choppy Bob, also der stufig und auf ungleiche Längen geschnittene Bob, bietet sich geradezu an, um das Haar wieder länger wachsen zu lassen. Ein gewisses Maß an Lässigkeit und Chaos gehört per Definition zum Look. Aktuelle Inspirationen zum Nachstylen findet man etwa auf dem Runway bei Alberta Ferretti, Off-White, Rag & Bone sowie Chloé. Auch Kaia Gerber lässt ihren Bob gerade auf diese Weise herauswachsen.

Tipp: Die einzelnen Strähnen nach dem Föhnen mit einem Glätteisen in unterschiedliche Richtungen ziehen, den Scheitel dabei vernachlässigen. Frizz oder einzelne Ausreißer mit etwas Wachs bändigen.

Der 80er-Schwung

Wer von Natur aus Wellen oder Locken hat oder wessen Haar bereits etwa schulterlang ist, der stylt es am besten im Stil der 80er-Jahre, also im Seitenscheitel und mit lässigem Schwung über die Stirn geworfen. Dieser Look feiert derzeit sein Comeback und avanciert als Bob mit Tolle zur Trendfrisur „Tob".

Tipp: Ein Stylingmousse sorgt für Volumen und besseren Halt. Bei Bedarf die fertige Frisur allover mit einem Haarspray besprühen und fixieren.

Der Wet-Look

Der Wet-Look gilt als praktischer wie wirkungsvoller Trick, um herauswachsende Frisuren oder schlecht sitzendes Haar (etwa an einem Bad Hair Day) zu retten. Dabei sind dann nahezu alle Varianten möglich, von elegant und glatt gestriegelten bis hin zu lässigen und strähnig gestylten Looks. Voraussetzung ist ein nassbleibendes Gel mit flexiblen Halt. Alternativ funktioniert auch eine Haarmaske oder ein Haaröl.

Der toupierte Ponytail

Eine der unkompliziertesten Ideen, um den herauswachsenden Bob zu bändigen, kann man sich bei Jil Sander abschauen: ein hochgebundener Ponytail, bei dem kurze Strähnen und der rausgewachsene Pony einfach nach oben und hinten über den Kopf gestrichen und mit Haarspray festgesprüht werden.

Tipp: Für mehr Volumen das Deckhaar leicht antoupieren; ein Haarpuder oder Trockenshampoo sorgt für mehr Stand am Ansatz.

Naturgrau: So gelingt der Übergang

Mini-Buns

Etwas zeitaufwendiger als ein Ponytail ist ein Styling wie bei Giorgio Armani, dafür ist das Ergebnis dann aber umso lässiger. Dazu das halblange Haar zunächst in viele kleine, straffe Zöpfe binden, dann zu festen Mini-Buns eindrehen und auf dem Kopf feststecken.

Tipp: Das Haar vor dem Styling mit etwas Textur- oder Haarspray besprühen.

Der herausgewachsene Bob als Trendfrisur

Der Bob zählt seit Jahren zu den beliebtesten Frisuren und begeistert mit seiner Vielseitigkeit. Doch trotz der zahlreichen Variationen wagen immer mehr Bob-Trägerinnen eine Veränderung und lassen ihre Haare wachsen. War der Übergang von kürzeren zu längeren Haaren lange Zeit gefürchtet, ist er in diesem Jahr absolut gewollt und sogar im Trend. Stars wie Zendaya, Hailey Bieber und Co. machen es bereits vor, und auch sonst ist der angesagte Haarschnitt auf Social Media sowie auf den Straßen an vielen zu sehen. Der herausgewachsene Bob wird mit vielen feinen Stufen kombiniert, was ihn lässig und elegant zugleich macht und keineswegs nach einer uncoolen Übergangsfrisur aussehen lässt.

Dieser Frisurentrend ist nicht nur wegen der Stufen im Haar, die Leichtigkeit, Frische und Eleganz verleihen, so beliebt, sondern vor allem wegen seiner Unkompliziertheit. Anstatt alle paar Wochen zum Friseur zu gehen, um den perfekten Bob zu erhalten, können Sie die Haare einfach wachsen lassen. Auch das Styling ist ein Kinderspiel. Dank der geschickt platzierten Stufen verleiht das natürliche Herauswachsen des Bobs zusätzliches Volumen und macht ihn zu einer Frisur, die für jede Haarstruktur geeignet ist.

Tipps für den Übergang

  • Stufenschnitte: Sie gelten als ideale Übergangsfrisuren.
  • Haarfarbe: Eine neue Haarfarbe oder Haar-Accessoires können ebenfalls Abwechslung ins Styling bringen.
  • Flechtfrisuren: Die Ponypartie abteilen und zu flechten beginnen, dabei immer wieder eine Strähne des Deckhaars mit aufnehmen.
  • Glätten: Für Volumen am Ansatz sorgt zum Beispiel Trockenshampoo. Anschließend die Haare über das Glätteisen ziehen.
  • Locken: Lockenstab oder Glätteisen funktionieren auch bei bestimmten Kurzhaarfrisuren.

Wie lange dauert es?

Ungefähr ein Jahr braucht es, einen Kurzhaarschnitt herauswachsen zu lassen. Das ist ganz schön lange und tut weh, vor allem wenn man die Haare zwischenzeitlich immer wieder kürzen muss, weil das das Haar nur so gesund bleibt. Das hat aber auch einen Vorteil: Man kreiert von Mal zu Mal immer wieder tolle neue Übergangsfrisuren und kann ein wenig herumexperimentieren.

Etwa einen bis eineinhalb Zentimeter wachsen Haare im Monat. Wenn Sie raspelkurze Haare oder einen Pixie Cut herauswachsen lassen, macht sich dies zuerst an den Seiten und im Nacken bemerkbar. Lassen Sie diese Stellen nicht regelmäßig für Übergangsfrisuren kürzen, wirkt Ihre Frisur schnell struppig und unsauber. Doch auch die Spitzen des Deckhaars sollten Sie immer wieder ein paar Millimeter kürzen lassen, damit kein Spliss entsteht. Die herauswachsende Ponypartie braucht mit dem Deckhaar am längsten, bis sie nachgewachsen ist. Diese können Sie für den Übergang mit Haarklammern feststecken. Auch ein Haarreif wäre eine Alternative, um die Strähnen aus der Stirn zu halten. Ab einer gewissen Länge lassen Sie sich auch super hinter das Ohr gelen.

Viele Frauen, die ihren Kurzhaarschnitt herauswachsen lassen wollen, geben nach einem halben Jahr auf. Ihnen dauert alles viel zu lange. Also folgt doch wieder der radikale Cut. Aber: Es muss gar nicht so radikal werden. Nur kleine Handgriffe des Friseurs genügen und es entsteht ein neuer Style, ohne dass er viel Haar wegnehmen muss.

Die besten Übergangsfrisuren

  • Choppy Cut: Funktioniert bei jeder Haarlänge. Der Friseur schneidet das Haar dafür stufig-fransig.
  • Blunt Cut: Die Haare müssen mindestens bis zu den Ohren reichen. Ab dann lassen sich die Haare zu einem kurzen Bob schneiden, der komplett auf eine Länge zugeschnitten wird.
  • Shag Cut: Hier werden die Längen wiederum stufig und fransig getragen. Das wirkt besonders toll im Undone-Look.
  • Long Bob: Ist der Bob herausgewachsen, funktionieren noch mehr Styling-Varianten: streng hinters Ohr geklemmt, im Sleek- oder gewellten Beach-Look.
  • Clavi Cut: Die Haarlänge endet genau dort. Damit wird der tolle Style für mittellange Haare zur perfekten Übergangsfrisur.

Styling-Tipps für den "Grown Out Bob"

Der "Grown Out Bob" ist so herrlich unkompliziert. Hast du erst mal den richtigen Schnitt im Haar, fällt der Bob wie von alleine und muss auch nicht mehr ständig nachgeschnitten werden, wie es bei einem klassischen Bob der Fall ist.

Vermutlich wird es einige Monate dauern, bis dein Bob komplett herausgewachsen ist. Bis zu 6 Monate musst du dich gedulden. Dann sind die Haare, je nach Ausgangslänge, vermutlich am Schlüsselbein angelangt. Du kannst dir aber bereits vorher schon Stufen ins Haar schneiden lassen, damit das Haar schöner fällt und das Styling einfacher ist. Von der Grundlänge wird dabei nämlich nichts vom Haar abgeschnitten.

Mithilfe von gewissen Hilfsmitteln kann das Herauswachsen deines Bobs schöner und auch einfacher gestaltet werden. Vor allem Haar-Accessoires können dir helfen, die Übergangslänge trendy zu gestalten. Und wenn es dir zu lange dauert und du einfach sofort lange Haare haben willst: Extensions sind für dich da.

Die 3 besten Haarstyling-Tools für die Übergangszeit

  • Haarnadeln von Soho: Zum Zurückstecken, Stylen und Bändigen der Haare.
  • Haarspangen von The Hair Edit: Für einen angenehmen und hübschen Übergang von kurz auf mittellang.
  • Haarklammer von Chris Rubin: Ideal für den Übergang von kurz auf mittellang.

Zusammenfassung

Das Herauswachsen eines Bobs kann eine Herausforderung sein, aber mit den richtigen Frisuren und Styling-Tipps wird der Übergang zu langen Haaren zum Kinderspiel. Ob Choppy Bob, 80er-Schwung, Wet-Look oder toupierter Ponytail - es gibt viele Möglichkeiten, deinen Look während des Wachstums zu verändern und zu genießen. Regelmäßiges Spitzenschneiden, die Verwendung von Haar-Accessoires und die richtige Pflege sind entscheidend, um gesunde und stilvolle Übergangsfrisuren zu kreieren.

Übergangsfrisuren und ihre Eigenschaften
Frisur Eigenschaften Styling-Tipps
Choppy Bob Stufig und ungleichmäßig geschnitten Strähnen mit Glätteisen in verschiedene Richtungen ziehen, Frizz mit Wachs bändigen
80er-Schwung Seitenscheitel, lässiger Schwung über die Stirn Stylingmousse für Volumen, Haarspray zur Fixierung
Wet-Look Elegant glatt oder lässig strähnig Nassbleibendes Gel, Haarmaske oder Haaröl
Toupierter Ponytail Hochgebundener Ponytail mit festgesteckten Strähnen Deckhaar antoupieren, Haarpuder für mehr Stand
Mini-Buns Viele kleine, straffe Zöpfe zu Buns gedreht Haar vor dem Styling mit Texturspray besprühen

tags: #bob #frisuren #rauswachsen #lassen

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