Bob-Frisuren sind aus der Frisuren-Welt nicht mehr wegzudenken. Seit den 60er-Jahren hat sich der Haarschnitt in unzähligen Varianten gezeigt und bewiesen: Der Bob lässt sich nicht nur an jede Gesichtsform und jede Haarstruktur anpassen; der wandelbare Schnitt wirkt zudem immer modisch und zeitlos zugleich.
Du hast dünnes und feines Haar? Zugegeben, das ist eine nicht ganz so handzahme Kombination. Aber verzagen brauchst du dennoch nicht, denn die Auswahl an Bob-Frisuren ist auch für diesen Haartypen groß und abwechslungsreich.
Oft werden feine und dünne Haare gleichgesetzt. Doch es gibt einen Unterschied: Feines Haar bezieht sich auf den Durchmesser der einzelnen Haarsträhne. Dieser liegt meistens bei etwa 0,04 Millimetern. Dünnes Haar bezeichnet dagegen die Anzahl der Haare auf dem Kopf, also die Haarmenge. Die Haardichte gibt an, wie viele Haare sich auf deiner Kopfhaut befinden und wie nahe sie beieinander liegen.
Feines und dünnes Haar hängt oft platt herunter, hat keinen Schwung und es fehlt an Volumen. Eine Bob-Frisur ist ideal, um diesen Effekten Abhilfe zu schaffen. Vor allem kurze und mittellange Bob-Frisuren sind geeignet, um dem Haar mehr Fülle zu verleihen.
Aber sollte man feines Haar stufen? Die Antwort ist: Jein. Feines Haar allein mag einige softe Stufen vertragen, aber dünne und feine Haare vertragen gestufte Bobs meist nicht sehr gut, da diese das Haar noch mehr ausdünnen würden.
Um durch einen Haarschnitt mehr Volumen in dünnes und feines Haar zu bekommen, ist ein kurzer Bob perfekt. Der Short Bob endet zwischen Mundwinkeln und Kinn und kann glatt oder gelockt daherkommen. Locken zum kurzen Bob sind nicht nur ein großer Haar-Trend, sondern addieren nochmals Fülle dazu.
Du hast Naturlocken? Bingo, dann brauchst du dir nur den "Short Bob" schneiden lassen. Achte bei der Pflege auf Proteine, denn sie helfen dabei, die natürliche Struktur deiner Locken zu schützen und zu stärken.
Der "Blunt Cut" hat einen besonderen Effekt auf dünnes und feines Haar: Die stumpfe Schneidetechnik (daher der Name) zaubert Volumen, während die Haare an den Spitzen gleichzeitig voller und kräftiger wirken. Die Länge kann dabei von einem kürzeren "Blunt Bob" bis zu einem "Long Bob" mit "Blunt Cut" variieren. Fest steht aber: Je kürzer dein feines, dünnes Haar, desto mehr Fülle bekommst du.
Ein Pony kann für zusätzlich mehr Schwung sorgen; perfekt eignen sich "Curtain Bangs". Der "Vorhang-Pony" fällt im Mittelscheitel zu beiden Seiten und passt zu allen Gesichtsformen. Aber auch ohne eine Pony-Frisur sieht der "Blunt Bob" mit seiner schnurgeraden Schnittkante cool aus.
Beim "Scandi Bob", also dem "skandinavischen Bob", werden die Haare knapp unterhalb des Kinns abgeschnitten, wodurch markante Gesichtszüge besonders schön zur Geltung kommen. Hauptmerkmal der Bob-Frisur ist der Seitenscheitel, der dünnem und feinem Haar Volumen schenkt - und das auf eine sehr lässige, unkomplizierte Weise. Ein Effekt, den du bestimmt bereits vom trendigen Side Swept Bob kennst.
Der mittellange Bob kann sowohl mit glattem Haar, als auch mit sanften Beach Waves, die du mit einem Lockenstab stylen kannst, getragen werden - je nach Lust und Anlass. Da dieser Bob ganz ohne Stufen auskommt und dennoch für mehr Fülle sorgt, ist er der perfekte Haarschnitt für feines und dünnes Haar. Am besten sieht der "Scandi Bob" aus, wenn du ihn an der Luft trocknest und anschließend den Seitenscheitel ziehst und mit einer Rundbürste vom Ansatz an föhnst. Etwas Textur-Spray rein, fertig ist der entspannte Look mit nordischem Charme.
Wir flippen ein bisschen aus angesichts dieser Bob-Frisur, die sich hervorragend für feines und dünnes Haar eignet. Denn der "Flipped Bob" ist eine der angesagtesten Retro-Haarschnitte, die zur Zeit im Frisuren-Universum schweben. Der Name rührt daher: Die Spitzen werden nach außen gestylt, sprich: geflippt.
Die Bob-Frisur funktioniert mit einem "Chin-Length-Bob" (einem Bob, der bis zum Kinn reicht) genauso, wie mit einem Long Bob, der bis zu den Schultern reicht. Hast du erstmal deinen Bob, kreierst du den "Flipped Bob", indem du dein Haar nach dem Waschen mit einer Rundbürste glatt und die Enden nach außen föhnst. Alternativ kannst du ein Glätteisen dafür benutzen, solltest aber unbedingt vorab Hitzeschutz verwenden. Ein gepolsterter Haarreif sorgt für zusätzlich optisch mehr Fülle und ist ein modischer Eye-Catcher.
Der Long Bob (auch bekannt als "LoB") ist unlängst zu einem Klassiker der Bob-Frisuren avanciert. Die längere Version des Bobs überzeugt mit seinem mittellangen Schnitt bis maximal zu den Schlüsselbeinen. Die Länge des Long Bobs hat gleich mehrere Vorteile für dünnes, feines Haar: Sie birgt unzählige Styling-Optionen (von Locken über einen Half Bun bis zu einer Flechtfrisur) und schenkt dir dabei trotzdem Volumen.
Schwer im Trend ist der Long Bob mit Pony. "Curtain Bangs", die abermals für Schwung und Dynamik in plattem Haar sorgen, sind eine Möglichkeit, aber auch "Curve Bangs" oder "Wispy Bangs" bieten sich an.
Mit dem richtigen Haarschnitt kann aus feinem, dünnem Haar eine echte Traummähne mit viel Volumen machen. Welche das sind, verraten wir Ihnen jetzt:
Um einer feinen Haarstruktur mehr Fülle und Volumen zu schenken, eignen sich kurze bis mittellange Haarschnitte am besten, da die Haare nicht mehr durch ihr eigenes Gewicht nach unten gezogen und platt werden. Zu einen der besten Haarschnitte für dünnes Haar zählt der Long Bob. Die beliebte Bob-Frisur ist schulterlang, besonders pflegeleicht und lässt sich auch zu leichten Wellen bis voluminösen Locken stylen, die dem Haar noch mehr Fülle verleihen.
Kinnlange Bob-Frisuren wie der Baby Bob oder der angesagte Blunt Bob sind ideal für dünnes Haar, vor allem, wenn sie in einem tiefen Seitenscheitel getragen werden. Dieser sorgt für einen voluminösen Haaransatz und lässt das gesamte Haar voller wirken.
Auch der klassische Pixie Cut ist ein toller Haarschnitt für dünnes und feines Haar. Die Kurzhaarfrisur verleiht dem Haar durch ihre Stufen viel Struktur und lässt sich außerdem spielendleicht stylen. Kurze Haarschnitte sind zudem alles andere als unsexy, nicht feminin oder spießig.
Generell gilt: Feines und dünnes Haar sollte am besten kurz oder maximal mittellang getragen werden. Außerdem neigen dünne Haare dazu abzubrechen, je länger werden und übrig bleiben nur ungepflegte Spitzen und Spliss.
Nicht nur mit den richtigen Haarschnitten kann bei platten, dünnen Haar getrickst werden, sondern auch mit den richtigen Frisuren. Das sind unsere Favoriten:
Ein hoher Zopf und eine lockere obere Haarpartie schaffen sofort mehr Fülle. Am besten klappt die Frisur bei längeren Haaren und ein Volumen-Spray im Ansatz sorgt für mehr Griffigkeit. Auch mit einem geflochtenen Pferdeschwanz funktioniert die Frisur gut. Spiralhaargummis und Scrunchies sind dabei besonders schonend zum Haar.
Egal, ob Kurzhaarfrisur oder Bob - alles, was undone aussieht, schafft Volumen. Ein wuscheliger Pixie Cut oder ein paar messy Beach Waves lassen dünnes Haar voller wirken.
Schon unsere Mütter und Großmütter haben mit einem einzigen Styling-Tool ganz leicht mehr Volumen in ihre Frisur gezaubert. Die Rede ist von einem Toupierkamm oder einer Toupierbürste, die ein paar Zentimeter über dem Ansatz des Deckhaars angesetzt und dann mehrfach in Richtung der Kopfhaut nach unten gekämmt wird. Diese Technik sieht nicht nur bei offenen Haaren gut aus, sondern auch bei lockeren Dutt-Frisuren oder Flechtfrisuren.
Der passende Haarschnitt oder die beste Frisur für dünne Haare ist nur dann effektiv, wenn die Haare gesund sind und stetig gepflegt werden. Dabei kommt es auf folgende Dinge an:
Um feine und dünne Haare möglichst lange gesund zu halten, sollten die Spitzen alle vier bis sechs Wochen nachgeschnitten werden. Durch die dünne Haarstruktur sind die Haare nicht so robust wie dicke Haare und die Gefahr von Spliss erhöht sich.
Ob bei kurzen oder langen Haaren, für das tägliche Styling mit dem Lockenstab oder das Trocknen mit dem Föhn - ein Hitzeschutz ist bei dünnen und feinen Haaren Pflicht! Die extreme Hitze setzt der Haarstruktur stark zu und das Haar bricht leichter. Achten Sie bei Ihrem Hitzeschutz außerdem darauf, dass er das Haar nicht beschwert.
Dünne und feine Haare fetten meist schnell nach, weshalb sie regelmäßig gewaschen werden sollten. Hierfür verwendet man am besten Shampoos und Conditioner für eine feine Haarstruktur, die mild und pflegend sind und die Haare nicht beschweren, aber dennoch Volumen schenken.
Um das Haar intensiv zu pflegen, wird außerdem die regelmäßige Verwendung einer Haarmaske empfohlen, die tief in die Haarstruktur eindringt und sie von innen heraus stärkt. Setzen Sie auch hier wieder auf leichte Masken, die das Haar nicht beschweren.
Wer das Maximum aus ihren sehr feinen oder sehr dünnen Haaren herausholen und immer eine Frisur wie frisch nach dem Friseurbesuch haben möchte, stylt die Haare am besten mit einer Rundbürste.
Für ein schönes, langfristiges Styling sollten Sie neben dem Hitzeschutz und der Rundbürste auch folgende Produkte verwenden: Ein Volumen-Schaumfestiger, ein Trockenshampoo und ein Haarspray speziell für dünne Haare.
Feine Haare neigen dazu platt herunterzuhängen - Volumen? Fehlanzeige. Da bietet sich ein Haarschnitt für feines Haar besonders an: Der kurze Bob. Wir zeigen acht verschiedene Bob-Frisuren, die kurz und für feines Haar geeignet sind und diese fülliger aussehen lassen.
Der "French Bob" endet auf Höhe des Kinns, kann aber auch noch kürzer oder etwas länger geschnitten werden. Das hängt ganz von deinem Geschmack und deiner Gesichtsform ab. Mit einem fransigen Pony, der leicht in die Augen fällt, wirkt der kurze Bob für feines Haar noch frecher. Etwas kantiger kommt der French Bob in Kombination mit einem Micro-Pony rüber.
Stufenschnitte waren und bleiben ein großer Trend, wenn es um Frisuren geht. Der "Rachel Cut" ist für längere bis mittlere Haare ein absoluter Evergreen, während sich für feines Haar ein kurzer Bob mit Seitenscheitel und sanften Stufen anbietet. Optional dazu: Curtain Bangs oder ein seitlich fallender Pony.
Beim "Fringe Bob" kommt es nicht so sehr auf den Schnitt an. Die kann zwischen einer gerade Kante (wie beim Blunt Bob - siehe nächstes Bild) oder Stufen (wie beim Shaggy Bob) variieren. Auch die Länge pendelt sich irgendwo zwischen Kinn und Schultern ein.
Seines Zeichens stumpf und ganz gerade geschnitten (daher der Name "blunt", engl. für "stumpf") sorgt der Blunt Cut, wie der Trend-Haarschnitt auch genannt wird, für mehr Fülle in den Spitzen - und eignet sich daher wunderbar für feines Haar. Kantige Gesichter wirken durch einen fransigen Pony weicher, rundliche Gesichter bekommen mehr Kontor.
Ob du dich für einen Bob, der vorne lang und hinten kurz für dünnes Haar entscheidest oder einen kurzen Bob für feines Haar, der vorne kurz und hinten lang geschnitten ist, wählst, so oder so gilt: Strähnchen bringen Abwechslung auf den Kopf, ganz unabhängig vom eigentlichen Haarschnitt.
Der "Old Money Bob" verkörpert eben jenen luxuriösen Lebensstil. Der kurze Bob wird Kinnhöhe und komplett auf einer Länge geschnitten. Nur eine Stufe wird eingesetzt, um das Gesicht leicht einzurahmen und feinen Haaren mehr Volumen zu geben. Die Spitzen werden nach innen gelegt, auf einen Pony wird verzichtet.
Bei diesem Schnitt werden die feinen Haare bis knapp unterhalb des Kinns abgeschnitten. Die Frisur kann mit Mittel- oder Seitenscheitel getragen werden. Wichtig ist nur, dass der Bob vorne länger fällt, als hinten und das Gesicht auf diese Weise eingerahmt wird.
Eine andere Möglichkeit, feines Haar oder dünnes Haar fülliger aussehen zu lassen, ist der beliebte "Side Swept Bob". Die Bob-Frisur besticht durch ihren tiefen Seitenscheitel und die zur anderen Seite gelegten Haare. Durch diesen asymmetrischen Look bekommt feines Haar jede Menge Volumen. Das kommt vor allem bei ovalen und herzförmigen Gesichtern gut zur Geltung.
Feines und dünnes Haar sind dasselbe? Nö. Tatsächlich unterscheiden sich die Haarstrukturen wie folgt voneinander: Feines Haar wird durch den Durchmesser der einzelnen Haarsträhne definiert. Der beträgt in der Regel 0,04-0,05 Millimeter und fühlt sich zwischen den Fingern an wie ein Seidenfaden. Das Gegenteil von feinem Haar, sind dicke Haare. Dünnes Haar bezieht sich dagegen auf die Dichte der Haare, also wie viele Haare jemand pro Quadratzentimeter auf dem Kopf hat.
Aber: Beiden Haartypen eint oft der Wunsch nach mehr Volumen sowie Haare, die nicht platt bzw. flach herunterhängen, sondern fluffig fallen. In beiden Fällen sind die hier gezeigten Bob-Frisuren also eine mehr als gute Wahl!
Die Frage, welcher Bob zu dir passt, hängt maßgeblich davon ab:
Übrigens: Das Alter ist egal. Ob du nun 20, 40 oder 60 Jahre alt bist - ein kurzer Bob kann und darf von jeder Altersklasse getragen werden. Wichtig ist nur: Der kurze Bob für feines Haar gefällt dir und unterstreicht deine Persönlichkeit!
Um deinem feinen Haar mehr Fülle zu verleihen, solltest du auf ein Volumen-Shampoo setzen. Damit es nicht platt, sondern fluffig fällt, ist ein Shampoo, das schonend reinigt und Feuchtigkeit spendet ohne zu fetten, ideal. Dünnes Haar profitiert von Coffein-Shampoo, welches das Haarwachstum anregt und die Kopfhaut belebt. Gleichzeitig schenkt auch das Volumen.
tags: #bob #frisuren #kurz #dünnes #haar
Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen
Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.