Dünnes Haar und zu wenig Volumen - eine Kombination, die viele Frauen kennen. Das Toupieren der Haare kann hier Abhilfe schaffen und mehr Fülle verleihen! Allerdings kann falsches Vorgehen die Haare schädigen. Wer seine Haare richtig toupiert, schädigt sie auch nicht.
Wenn man sich ein einzelnes Haar unter dem Mikroskop genauer anschaut, zeigen sich unzählige Keratinschüppchen, die wie die Oberfläche eines Tannenzapfens übereinanderliegen. Beim Toupieren werden die Haare gegen die Wuchsrichtung geschoben, sodass sich die Keratinschüppchen aufrichten. Beim Toupieren wird die Haarstruktur immer wieder in Mitleidenschaft gezogen und geschädigt. Daher können die Haare auf Dauer Schaden nehmen. Toupierte Haare kommen daher nur für besondere Anlässe und bestimmte Frisuren infrage.
Besonders gut eignet sich feines oder gestuftes Haar zum Toupieren! Ist das Haar jedoch sehr kräftig und zudem glatt, knetest du vorher am besten Festiger ein - trotzdem kann es passieren, dass das Volumen nicht lange hält. Blondiertes Haar ist bereits schon sehr geschädigt, daher solltest du dieses Haar nicht toupieren! Auch die Längen und Spitzen sind oft schon sehr beansprucht, sodass du auch hier die Technik lieber nicht anwenden solltest.
Das Haar sollte trocken sein: Werden nasse Haare toupiert, brechen sie schneller. Für zusätzliches Volumen kann das Haar vorher mit einem Volumen-Shampoo gewaschen werden. Wenn du anschließend deine Haare kopfüber föhnst, erhalten sie noch mehr Fülle.
Bürste die Haare vor dem Toupieren ordentlich, um Haarknoten zu vermeiden.
Hier eine detaillierte Anleitung, wie du deine Haare richtig toupierst:
Auf diese Weise kannst du sowohl kurzen als auch langen Haaren mehr Volumen verleihen. Hairstyles wie Zöpfe und Hochsteckfrisuren bekommen durch die Extrafülle den letzten Schliff. Auch offene Haare können mit toupiertem Ansatz wilder und voluminöser aussehen.
Zum Toupieren benötigst du folgende Utensilien:
Achte darauf, dass dein Kamm keine sogenannten Nähte an seinen Zinken hat. Investiere lieber zwei Euro mehr und kaufe einen Kamm, der in einem Stück gefertigt wurde und keine Kanten aufweist, die deine Haare schädigen könnten. Noch besser für die Haare ist es, wenn du eine Toupierbürste mit weichen Borsten verwendest.
Wenn du folgende Fehler vermeidest, kannst du problemlos deine Haare toupieren, ohne sie zu schädigen:
Eine Tabelle zur Häufigkeit des Toupierens je nach Haartyp:
| Haartyp | Häufigkeit des Toupierens |
|---|---|
| Kräftiges, gesundes Haar | Problemlos, z.B. am Wochenende |
| Beanspruchtes, geschädigtes Haar | Selten |
Um die toupierten Haare loszuwerden, kannst du sie einfach auskämmen. Das solltest du übrigens allein deshalb tun, um die aufgeraute Schuppenschicht deiner Haare wieder zu schließen. Andernfalls kann es schnell passieren, dass deine Haare mit der Zeit abbrechen.
Beginne mit der Bürste bei den Spitzen und arbeite dich langsam in den toupierten Bereich am Ansatz vor. Gehe sanft vor, da die aufgeraute Schuppenschicht in Kombination mit dem Haarspray die Haare trocken und empfindlich macht. Auch wenn der Schopf etwas widerspenstig zu kämmen ist, solltest du mit Geduld vorgehen.
Vergiss nicht, dass Stylingprodukte wie Haarspray die Mähne sehr belasten, weshalb du deine Haare im Anschluss am besten mit mildem Shampoo sowie einem reichhaltigen, feuchtigkeitsspendenen Conditioner wie diesem reinigst.
Hier kommt es sehr auf deine Haarstruktur an. Hast du von Natur aus kräftiges, gesundes Haar, kannst du dieses ohne große Probleme zum Beispiel am Wochenende zum Weggehen, für ein Date oder ähnliche Anlässe toupieren.
Hast du dagegen beanspruchtes, geschädigtes Haar, zum Beispiel von zu viel Färben, dann solltest du mit dem Toupieren vorsichtig sein und es wirklich nur selten machen. Sonst kann es sein, dass deine Haarstruktur durch das ständige Aufrauen richtig brüchig wird. Eine regelmäßige Styling-Pause tut deiner Mähne gut.
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