Blaue Flecken nach Laser-Haarentfernung: Ursachen und Behandlung

Die Laser-Haarentfernung ist eine moderne Technologie, die optimale Ergebnisse für Patienten garantiert. Bei der Haarentfernung wird die Energie des Lichts genutzt, um das Nachwachsen der Haare zu verhindern. Dabei muss das Licht mehrere Millimeter in die Haut eindringen, um auch die Haarwurzel zu erreichen. Wenn es auf das Melanin der Haare trifft, wird es absorbiert und in Wärme umgewandelt. Die Hitze ist umso stärker, je dunkler, dicker und dichter die Haare sind. Gleichzeitig muss man gewährleisten, dass die hohe Leistung ausreichend gekühlt wird.

Asclepion ist Ihr professioneller Ansprechpartner für die Lasermedizin. Die modernen Technologien garantieren optimale Ergebnisse für den Patienten. Die Diodenlaser repräsentieren die modernsten Technologien für die Haarentfernung. Die Wellenlänge ermöglicht eine hohe Absorption der Lichtstrahlung in Melanin und eine geringe Absorption in Wasser. Dadurch wird eine selektive und sichere Behandlung ohne Risiko von Nebenwirkungen garantiert. Gleichzeitig ist es möglich, dunkle Hauttypen mit geringem Risiko zu behandeln.

Obwohl Laserbehandlungen sanft zur Haut sind und störende Hautveränderungen sehr effektiv beseitigen können, können unerwünschte Nebenwirkungen auftreten. Eine der möglichen Folgen einer Laserbehandlung im Gesicht sind blaue Flecken, die wie folgt entstehen:

  • Unmittelbar nach der Behandlung kann Ihre Haut je nach Lasertyp leichte Symptome wie Rötungen oder Schwellungen der behandelten Stellen aufweisen (für 3 bis 15 Tage) oder auch auffällige Nachwirkungen, die „blauen Flecken“ ähneln und sich als solche entwickeln: zunächst dunkelblau oder schwarz, dann violett, rot, rosa und schließlich gelb, bevor sie endgültig verblassen.
  • Es kann auch zu Schwellungen (Ödemen), einem Hitzegefühl (Gesichtsrötung), Kribbeln, Brennen und Rötungen im Gesicht kommen. Die vorübergehende Rötung nach der Laserbehandlung ist auf die „Erwärmung“ der Haut zurückzuführen.
  • Diese Rötung wird durch den einen erhöhten Blutfluss in den Gefäßen bewirkt.

Nach einer Laserbehandlung ist die Haut entzündet (Gesichtsrötung), daher ist es wichtig, dass Sie sich in den nächsten 2-3 Wochen nicht der Sonne aussetzen.

Schlimme Nebenwirkung bei Lasertherapie der Haut

Hier ist eine Tabelle, die die verschiedenen Lasertypen und ihre Anwendungsbereiche zusammenfasst:

Laser-Typ Wellenlänge Anwendungsbereich
Rubin-Laser 694 nm Entfernung von Tätowierungen (besonders grüne und dunkle Farben), Altersflecken
Nd:YAG-Laser 1064 nm Entfernung von Tätowierungen, tiefe Gewebekoagulation
CO2-Laser 10600 nm Hautverjüngung, Entfernung von Hautveränderungen, Narbenbehandlung
Erbium-YAG-Laser 2940 nm Hautverjüngung, feine Hautabtragung
Farbstofflaser Variabel Behandlung von Gefäßveränderungen (z.B. Besenreiser, Feuermale)
Diodenlaser 800-980 nm Haarentfernung, Aknebehandlung

Die Wahl des Lasertyps hängt von der Art der Behandlung, dem Hauttyp und den spezifischen Zielen des Patienten ab. Es ist wichtig, dass die Behandlung von einem qualifizierten Facharzt durchgeführt wird, um optimale Ergebnisse zu erzielen und das Risiko von Nebenwirkungen zu minimieren.

Was tun bei blauen Flecken nach der Laserbehandlung?

Um die Rötung Ihrer Haut nach der Laserbehandlung zu lindern und die Heilung zu fördern, ist eine spezielle Hautpflege empfehlenswert. Im Vorfeld der Laserbehandlung sollte die Haut gut vorbereitet werden, um Rötungen einzugrenzen. Nach der Laserbehandlung geht es unmittelbar darum, vorhandene Rötungen und kleinere Schorfbildungen zu reduzieren.

Vor der Behandlung:

Bereiten Sie Ihre Haut vor, indem Sie sie morgens und abends mit einem geeigneten und nicht reizenden Pflegeprodukt reinigen, und sorgen Sie dafür, dass sie mit Feuchtigkeit versorgt und beruhigt ist: Dazu gehören die Pflegeprodukte ebenso wie eine gesunde Lebensweise, die die Reizfaktoren für Ihre Haut minimiert.

Nach der Behandlung:

Nach der Laserbehandlung kommt es auf die richtige Routine an, um die Auswirkungen der Behandlung (Hautrötungen, dunkle Flecken, Spannungsgefühl, Unbehagen) zu lindern und die Haut so zu pflegen, dass sie sich erholen und ausheilen kann. Hier sind drei Maßnahmen, die Sie leicht umsetzen können.

  • Unmittelbar nach der Behandlung tragen Sie ein kühlendes Spray und eine beruhigende Creme auf, um das Gefühl von Stechen, Hitze und Rötung zu lindern.
  • Achten Sie in den folgenden Tagen darauf, dass Sie die kleinen Krusten, die sich gebildet haben, nicht aufkratzen, um Infektionen und Narben zu vermeiden. Duschen Sie lieber statt zu baden, damit Ihre Haut nicht zu nass wird, und trocknen Sie Ihr Gesicht mit einem weichen Handtuch ab - tupfen Sie die Haut ab, reiben Sie nicht.
  • Sie können sich schminken, aber tragen Sie auf jeden Fall einen Sonnenschutz (mindestens SPF 30) auf, wenn Sie ins Freie gehen.

Was Sie vermeiden sollten:

Vermeiden Sie nach der Behandlung Sonneneinstrahlung und extreme Kälte und achten Sie auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung mit vielen Vitaminen, die gut für die Haut sind. Reduzieren Sie den Konsum von Alkohol, Kaffee und scharfen Speisen zu, da diese die Erweiterung der Blutgefäße fördern. Außerdem sind entzündungshemmende Lebensmittel, die reich an guten Fettsäuren sind, zu bevorzugen.

Die richtige Hautpflege nach der Laserbehandlung

Die richtige Hautpflege ist entscheidend, um Rötungen zu lindern und die Hautregeneration zu fördern. Hier sind einige Tipps:

  • Reinigung: Reinigen Sie Ihre Haut morgens und abends mit einem Produkt, das für empfindliche und zarte Haut geeignet ist. Lotion, Gel, Wasser... wählen Sie die Textur, die Sie bevorzugen. Verwenden Sie wiederverwendbare Baumwollpads, die sanfter und weniger aggressiv sind als Einwegpads.
  • Feuchtigkeitspflege: Tragen Sie dann eine Feuchtigkeitscreme gegen Rötungen oder eine regenerierende Feuchtigkeitscreme auf. Geben Sie eine kleine Menge der Creme auf Ihre Fingerspitzen und tupfen Sie sie auf Ihr Gesicht, bevor Sie sie sanft einarbeiten.
  • Sonnenschutz: Vermeiden Sie Sonneneinstrahlung und tragen Sie immer einen Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor auf.

Verschiedene Laser-Typen und ihre Anwendung

In der Medizin kommen im Rahmen der Laserbehandlung verschiedene Lasertypen zum Einsatz:

  • Festkörper (z. B. Rubinkristall)
  • Halbleiter
  • Flüssigkeiten (z. B. gelöste Farbstoffe)
  • Gase (z. B. Ein Argonionenlaser gibt blaugrünes Licht mit zwei Hauptwellenlängen ab. Er sendet kontinuierlich Strahlung aus, die besonders stark von braunen und schwarzen Pigmenten (Melanin) und dem roten Blutfarbstoff Hämoglobin aufgenommen wird. Deshalb ist der Laser zum oberflächlichen Verschmoren von Pigment- und Gefäßveränderungen (bis zu einer Tiefe von 1 mm, bei längeren Bestrahlungszeiten von drei mm) geeignet.

Kupferdampflaser geben Strahlung nicht kontinuierlich, sondern unterbrochen, das heißt gepulst, ab. Auch auf dieses Licht reagiert Hämoglobin besonders stark, sodass sich dieser Laser zur Behandlung von veränderten Blutgefäßen eignet.

Ein Neodym-YAG-Laser gibt Infrarotstrahlung ab, die relativ schwach vom Gewebe aufgenommen und gestreut wird und deshalb tief in die Haut vordringt. Mit diesem Laser ist es möglich, Gewebe in einer Tiefe von fünf bis sechs Millimetern Tiefe zu verschmoren.

Neodym-YAG-Laser mit Güteschaltung ermöglichen extrem kurze Impulse mit hoher Leistung. Ein Güteschalter ist ein optischer Schalter. Wenn dieser Schalter geschlossen ist, lässt er kein Licht durch. Dadurch lässt sich das Licht "anstauen" - beim Öffnen des Schalters entsteht ein intensiver Lichtblitz. Gütegeschaltete Neodym-YAG-Laser kommen bei der Entfernung von Tätowierungen zum Einsatz, da sie sehr gezielt einsetzbar sind und so das umliegende Gewebe schonen.

Ein CO2-Laser sendet ebenfalls infrarote Strahlung aus. Das Licht absorbiert stark im Wasser, sodass in kleinen Geweberäumen sehr viel Energie entsteht. Mit diesem Laser ist es möglich, Gewebe oberflächlich zu verschmoren, zu verdampfen oder zu schneiden.

Ein blitzlampengepumpter Farbstofflaser sendet gelbes Licht in sehr kurzen Impulsen aus. Die Impulse sind so kurz, dass das bestrahlte Gewebe die durch die Strahlung aufgenommene Wärme nicht an seine Umgebung weitergeben kann. So wird bei der Behandlung kleiner Hautgefäße das umliegende Gewebe geschont.

Um Krampfadern wie Besenreiser zu behandeln, bieten sich Farbstofflaser mit variablen längeren Wellenlängen und einer längeren Impulsdauer an.

Gütegeschaltete Rubinlaser geben sehr kurze energiereiche Impulse ab. Die hochenergetische Strahlung dringt tief in die Haut ein, wo sie stark von Melanin und Tätowierungsfarbstoffen aufgenommen wird. So eignet sich dieser Laser dazu, Tuschetätowierungen zu entfernen, ohne dass Narben zurückbleiben.

Ein Erbium-YAG-Laser ist ein gepulster Laser, der infrarote Strahlung abgibt. Wie auch bei einem CO2-Laser wird die Strahlung stark von Wasser absorbiert, allerdings um das zehnfache stärker.

Laserbehandlung verschiedener Hautveränderungen

Laser kommen zum Einsatz, um krankhafte Strukturen (z. B. Narben, Feuermale, Blutschwämme) zu behandeln. Auch gutartige Neubildungen der Haut, virusbedingte Hautveränderungen und Hautveränderungen, die als Krebsvorstadien zählen, lassen sich durch eine Laserbehandlung entfernen.

  • Blutschwämme (Hämangiome): Bei flachen, sich im Anfangsstadium befindlichen Blutschwämmen (Hämangiome) bei Säuglingen sollte möglichst früh eine Therapie erfolgen. Flache Blutschwämme lassen sich in der Regel schnell und mit wenigen Nebenwirkungen behandeln. Hierbei kommen wie bei Feuermalen Argonlaser oder gepulste Farbstofflaser zum Einsatz.
  • Feuermale (Naevi flammei): Feuermale lassen sich mit einer Laserbehandlung entfernen oder zumindest aufhellen. Bei flachen, hellen und dunkelroten Feuermalen kommt meist ein gepulster Farbstofflaser zum Einsatz. Der Laser ist auch geeignet, um Feuermale bei Kindern zu behandeln.
  • Rote Äderchen im Gesicht (Telangiektasien): Bei roten Äderchen (Gefäßerweiterungen) im Gesicht (Telangiektasien), die im Zusammenhang der Hauterkrankung Rosacea (Couperose) auftreten, kann eine Laserbehandlung gute Ergebnisse erzielen. Bei Telangiektasien kann ebenfalls ein blitzlampengepumpter gepulster Farbstofflaser zum Einsatz kommen.
  • Altersflecken: Bei Altersflecken im Gesicht oder am Handrücken gelingt es in der Regel, diese innerhalb von ein oder zwei Behandlungen mit einem Rubinlaser zu entfernen. Auch Sommersprossen schlagen auf die Behandlung mit gütegeschalteten Lasern an.
  • Narben: Narben lassen sich zwar auch durch eine Laserbehandlung nicht vollständig entfernen, sie können jedoch kosmetisch verbessert werden. Bei frischen, geröteten Narben werden die Gefäße zum Beispiel mit einem gepulsten Farbstofflaser verödet, sodass sie verblassen.
  • Tätowierungen: Tätowierungen - wie auch Permanent-Make-up - lassen sich mittels Lasertechnik narbenfrei entfernen. Mit dem gepulsten Rubinlaser und dem gütegeschalteten Neodym-YAG-Laser ist es möglich, blaues und schwarzes Tätowierungspigment zu entfernen.
  • Haarentfernung: Zur Haarentfernung mithilfe von Licht (Laserepilation) können unterschiedliche Lasersysteme eingesetzt werden. In der Regel kommen bei der Laserbehandlung Infrarotlaser zum Einsatz, die relativ tief in die Haut vordringen. Außerdem ist die Behandlung mit einer hochenergetischen Blitzlichtlampe möglich. Eine Laserepilation hat zum Ziel, den Haarfollikel zu zerstören beziehungsweise das Nachwachsen des Haars zu verlangsamen.
  • Hautoberflächenerneuerung (Skin Resurfacing): Mit dem sogenannten Erbium-YAG-Laser lassen sich Hautschichten extrem fein abtragen, sodass kleinere Hautfältchen und oberflächliche Pigmentierungen verschwinden. Während der Erbium-YAG-Laser die oberen Zellschichten abträgt, dringt der CO2-Laser in tiefere Hautschichten ein und verursacht dort einen wirkungsvollen Effekt.

Es ist wichtig, sich vor einer Laserbehandlung umfassend zu informieren und sich von einem qualifizierten Arzt beraten zu lassen.

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