Blondes Haar liebt Silbershampoo, dunkles Haar liebt Blaushampoo! Während violette Pigmente gegen lästigen Gelbstich wirken, neutralisieren blaue Pigmente gezielt unerwünschte Rotstiche und Orangetöne bei Brünetten. Es ist also höchste Zeit, das neue Wundermittel in deine Haarpflege-Routine zu integrieren, um deine Haarfarbe dauerhaft frisch und edel wirken zu lassen.
Dieser Artikel verrät dir alles, was du über blaue Shampoos wissen musst und wie du sie perfekt in dein Styling einsetzt.
Ein Blau-Shampoo ist speziell auf die Bedürfnisse von dunklem und brünettem Haar zugeschnitten. Es enthält kräftige blaue Pigmente, die gezielt gegen unerwünschte Orangestiche und Rotstiche wirken, indem sie diese Farbstiche neutralisieren. Das Prinzip dahinter nennt sich Farbkorrektur: Blau und Orange stehen sich im Farbkreis gegenüber - dadurch können blaue Pigmente orange Reflexe effektiv ausgleichen. Stell dir Blau-Shampoo einfach als dein neues “Anti-Orange Shampoo” vor, das deine Haarfarbe ganz ohne neue Tönung auffrischt und zum Strahlen bringt.
Es reduziert nicht nur sichtbare Rotstiche, sondern pflegt dein Haar gleichzeitig sanft und erhält seine Geschmeidigkeit. Gute Blau-Shampoos - wie etwa das “Brass Off” von Matrix oder Produkte von L’Oréal Professionnel Serie Expert - wirken dabei besonders sanft und effektiv. Ergänze deine Routine am besten mit einem passenden Conditioner oder einer nährenden Haarmaske für optimale Ergebnisse.
Beispiele für gute Blau-Shampoos:
Während Silbershampoo vor allem für blondes Haar oder graues Haar entwickelt wurde, um einen lästigen Gelbstich zu beseitigen, ist Blau-Shampoo speziell für dunkleres Haar konzipiert. Der entscheidende Unterschied liegt in den enthaltenen Farbpigmenten: Silbershampoo arbeitet mit violetten Pigmenten, da Lila komplementär zu Gelb ist. Das Blau-Shampoo hingegen nutzt gezielt blaue Pigmente, die Orangetöne neutralisieren, da Blau und Orange komplementär sind. Für Blondinen gilt daher: Bleibt bei Silbershampoo, um einen Grünstich zu vermeiden. Brünettes und dunkelbraunes Haar profitiert dagegen am meisten von Blau-Shampoos.
Hier sind die besten Shampoos - ausgewählt von der GLAMOUR-Redaktion:
Damit du von deinem Blau-Shampoo das bestmögliche Ergebnis bekommst, solltest du bei der Anwendung folgende Schritte beachten:
Wenn dein Haar dazu neigt, schnell einen warmen Stich anzunehmen, kannst du Blau-Shampoo problemlos zweimal wöchentlich einsetzen. Für die meisten Haartypen reicht allerdings eine wöchentliche Anwendung völlig aus. Hier gilt die Regel: Weniger ist mehr, um die natürliche Balance deiner Haarfarbe nicht zu beeinträchtigen.
Tipp: Bei stark gefärbtem Haar oder chemisch behandeltem Haar kannst du zusätzlich eine nährende Haarmaske oder Produkte mit Keratin verwenden, um dein Haar optimal zu pflegen und es gleichzeitig vor Austrocknung zu schützen.
Gerade dunkles Haar und speziell gefärbtes Haar oder dunkelbraunes Haar neigen dazu, mit der Zeit rötliche Reflexe zu entwickeln. Schuld daran sind äußere Einflüsse wie UV-Strahlung, Styling-Hitze und sogar bestimmte Stylingprodukte oder Make-up-Rückstände. Genau deshalb profitieren Brünetten besonders von einem hochwertigen Blau-Shampoo: Es sorgt für eine harmonische, kühle Haarfarbe ohne ständige Nach-Coloration. Marken wie Redken, Schwarzkopf und L’Oréal Professionnel bieten tolle Produkte, die unkompliziert und effektiv helfen, dein Haar frisch und lebendig aussehen zu lassen.
Auch wenn das “Blue Shampoo” gerade total angesagt ist: Für blondes Haar ist es nicht die beste Wahl. Hier wirken blaue Pigmente oft zu intensiv und könnten sogar einen Grünstich verursachen. Blondiertes Haar oder sehr helles Haar braucht violette Pigmente, um einen Anti-Gelbstich-Effekt zu erzielen.
Blaushampoo hat zahlreiche Vorteile für deine Haarpflege-Routine:
Dein schönes, braunes Haar hat plötzlich einen leichten Rotstich oder schimmert orange- bis kupferfarben? Während die warmen Reflexe bei honigblonden, kastanienbraunen und roten Haaren durchaus erwünscht sind, ist die Verfärbung bei kühlen Brauntönen, Aschblond, Platin und Grau eher störend.
Die Farbstiche können verschiedene Ursachen haben. Meist sind sie eine Begleiterscheinung nach dem Haarefärben, wenn rote Farbpigmente alter Tönungen zum Vorschein kommen - zum Beispiel durch den Einfluss von UV-Licht oder Chlorwasser.
Auch ein Bleichen kann den unschönen Rotstich begünstigen. Beim Oxidationsprozess werden dunkle Nuancen schneller aus dem Haar herausgelöst als rote Pigmente. Erst nach mehreren Terminen beim Friseur ist der Vorgang komplett abgeschlossen und der Rotstich verschwunden.
Einige Frauen wiederum haben von Natur aus rötliche Pigmente im Haar, die je nach Lichtverhältnis sichtbar werden.
Die Anwendung unterscheidet sich zumindest im Prinzip nicht von herkömmlichen Haarshampoos: Massiere eine haselnussgroße Portion auf der nassen Kopfhaut ein. Lass das Shampoo je nach Herstellerangaben zwischen einer und fünf Minuten einwirken und spüle die Haare mit reichlich warmem Wasser aus.
Für einen intensiveren Effekt und deutlich mehr Pflege kannst du zusätzlich zum Shampoo den zugehörigen Conditioner verwenden. Ansonsten greifst du nach dem Shampoo auf deinen üblichen Conditioner zurück.
Tipp: Die Farbpigmente des Shampoos könnten deine Hände blau einfärben. Daher raten wir dazu, dir Handschuhe überzustreifen.
Nein, die Wirkung von Blaushampoo ist nicht mit einer Coloration oder Tönung vergleichbar. Die Pigmente legen sich vielmehr auf die äußere Schicht des Haares. Mit der Zeit werden sie wieder herausgewaschen. Daher sollte man auch in regelmäßigen Abständen zum Blaushampoo greifen, wenn man sein kühles Braun erhalten möchte. Um dauerhafte Ergebnisse zu erzielen, müsste die Haarfarbe mit einer dauerhaften Färbung oder Tönung behandelt werden.
Ja, Blaushampoo kann auch bei braunen oder dunklen Colorationen verwendet werden. Es hilft sogar, die Farbe länger frisch aussehen zu lassen, indem es unerwünschte Farbveränderungen neutralisiert.
Beide Toning-Shampoos (und auch getönte Spülungen) basieren auf demselben Prinzip: Blau ist im Farbkreis die Komplementärfarbe zu Rot und Orange. Vermischt man die blauen und rötlichen Pigmente bei der Haarwäsche, neutralisieren sie sich gegenseitig und der kupfrige Stich in braunem Haar verblasst. In klassischem Silbershampoo kommen hingegen violette Pigmente zum Einsatz, denn Lila steht im Farbkreis Gelb gegenüber. Damit lässt sich also ein unschöner Gelbstich entfernen, der sich gerne am Haaransatz, aber auch in den Längen bemerkbar macht. Und keine Sorge: Die Pigmente in Blau- und Silbershampoo entfernen zwar Gelb- und Rotstich, färben allerdings nicht auf das Haar ab.
Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Unterschiede zusammen:
| Merkmal | Blaushampoo | Silbershampoo |
|---|---|---|
| Zielgruppe | Brünettes Haar | Blondes, graues oder weißes Haar |
| Pigmentfarbe | Blau | Violett |
| Neutralisiert | Rot- und Orangestich | Gelbstich |
Achte bei der Wahl des Shampoos immer darauf, welche Farbe dein Haar hat und welchen Stich du neutralisieren möchtest, um das beste Ergebnis zu erzielen.
tags: #blau #shampoo #inhaltsstoffe
Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen
Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.