Braun Rasierer im Test: Welcher ist der Beste für Sie?

Sie sind auf der Suche nach einem neuen Braun Rasierer, sind sich aber noch nicht sicher, für welche Serie Sie sich entscheiden sollen? Dann sind Sie hier genau richtig. Dieser Artikel bietet einen detaillierten Test und Vergleich der gängigsten Serien des Markenherstellers Braun, nämlich die Series 3, 5 und 7 sowie die Series 9 Pro.

Ein wesentlicher Unterschied ist der Preis. Wie Sie sich schon denken können, ist dieser aufsteigend orientiert, angefangen mit der günstigen Series 3 für etwas um die 50€ bis hin zu hochpreisigen Series 9 Pro, die mehrere 100€ kostet.

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Nun starten wir aber, und schauen uns erstmal an, womit die Rasierer ausgestattet sind. Anfangen möchten wir zunächst mit deren Funktionsprinzip und das ist grundsätzlich bei allen gleich. Die Geräte in unserem Braun Rasierer Test sind allesamt sogenannte Folienrasierer.

Charakteristisch für diese Art von Rasierapparaten ist der rechteckige Klingenblock sowie die Nutzung von Scherfolien zum Schutz der Haut. Die Anzahl der Klingen kann dabei durchaus unterschiedlich sein. Die Series 3, 5 und 7 bieten jeweils 3. Der 9er verfügt sogar noch über eine vierte.

Bei allen Geräten bilden die Klingen zwar ein zusammenhängendes System, bewegen sich aber zu einem großen Teil unabhängig voneinander, wodurch sie sich an die Gesichtskonturen anlegen können.

Was die Rasierer ebenfalls gemeinsam haben, ist, dass sie sowohl zu Trocken- als auch zur Nassrasur verwendet werden können und darüber hinaus wasserdicht sind, wodurch sie auch unter der Dusche zum Einsatz kommen können. Lediglich die Series 3 kann nur zur Trockenrasur verwendet werden, was allerdings unserer Produktauswahl geschuldet ist.

Akkulaufzeit und Ladezeit

Beim Thema Akku sieht man ebenfalls viele Parallelen zwischen den Geräten. Allesamt kommen die Geräte mit einer Akkuladezeit von 60 Minuten und bieten darüber hinaus eine Quick Charge Funktion, bei der man 5 Minuten lädt und dadurch immerhin ausreichend Power erhält, um einen kurzen Rasurzyklus zu bewältigen.

Einzig bei der Laufzeit des Akkus haben wir größere Unterschiede. Während die Series 5, 7 und 9 Pro mit 50 bzw. 60 Minuten eine gute Leistung mitbringen, ist die Series 3 mit 30 Minuten unserer Meinung nach unterdimensioniert. Dazu kommt, dass der 3er lediglich eine rudimentäre Akkuanzeige bietet, sodass man zudem nicht besonders gut planen kann, wann das Gerät ans Netz muss.

Ein Netzbetrieb findet man lediglich bei der Trockenvariante der Series 3. Bei allen anderen Geräten ist das schon allein aufgrund der Nassnutzung aus Sicherheitsgründen weggelassen worden. Entsprechend werden die Rasierer nicht funktionieren, wenn sie sich im Lademodus befinden.

Umso wichtiger ist es daher, dass sich der Akku nicht versehentlich entladen kann. Aus diesem Grund verfügen die Geräte ab der Series 5 zusätzlich über eine Tastensperre. Einfach den Umschalter ein paar Sekunden gedrückt halten und so kann auch im Koffer oder in der Reisetasche eigentlich nichts mehr passieren.

Trimmer und Features

Für Feinheiten oder zum Vortrimmen gibt es bei der Series 3 und 7 einen aufsteckbaren Trimmer mit dazu. Die von uns getestete Variante der Series 5 hatte keinen dabei. Es gibt aber auch hier Ausstattungsvarianten, die einen Trimmer mitbringen.

Die wahrscheinlich bequemste Art von Trimmer gibt es dagegen bei der Series 9 Pro. Hier ist er nämlich einfach in den Griff integriert worden und kann bei Bedarf rausgeschoben werden.

Was die eingebauten Features angeht, ist die Sache dagegen sehr klar am Preis orientiert. Entscheidet man sich für die günstige Series 3, muss man im Wesentlichen mit dem Basisgerät zurechtkommen, da keine besonderen Features verbaut worden sind.

Legt man noch ein paar Scheine mehr auf den Tisch für den 7er, gibt’s neben diesen Wartungsindikatoren noch ein haardichte Sensor mit dazu, der die Schneidleistung an die Bartdichte anpasst. Die Series 9 Pro bringt darüber hinaus noch ein weiteres Feature mit.

Zum einen soll die zusätzliche Klinge, der sogenannte “ProLift Trimmer”, die Haare vor dem Schneiden stärker anheben, wodurch auch 3 bis 7 Tage Bärte zu schaffen sein sollen. Zum anderen hat das Gerät noch einen Präzisionsschalter, mit dem sich der ansonsten bewegliche Rasiererkopf teilfixieren lässt.

Zubehör und Ausstattung

Auch was das Zubehör angeht, kann man die Rasierer im Großen und Ganzen gut am Preis orientieren. Während die kleinen Serien 3 und 5 neben Netzteil und Schutzkappe verhältnismäßig wenig mitbringen, sieht das bei den höheren Serien 7 und 9 schon etwas anders aus.

Neben ein paar Kleinigkeiten gibt es bei den beiden noch eine Reinigungsstation mitsamt Kartusche obendrauf sowie ein Rasierercase für unterwegs. Dennoch muss man hier ein wenig unterscheiden, denn das Zubehör der Series 9 Pro ist nochmal ein gutes Stück hochwertiger als das der Series 7.

Die Reinigungsstation bringt mehr Funktionen mit und als Case bekommt man hier nicht nur ein einfaches Reiseetui, sondern ein sogenanntes Powercase. Dieses kann über das mitgelieferte Netzteil aufgeladen und dadurch als eine Art Powerbank für den Rasierer genutzt werden.

Im Endeffekt gibt es in der Regel unterschiedliche Ausstattungsvarianten für die verschiedenen Serien. Das sei an dieser Stelle erwähnt. Gemessen an dem, was uns im Rahmen unseres Vergleichs vorlag, hat sich unterm Strich aber die Series 9 Pro in Sachen Ausstattung und Technik hervorgetan. Ausschlaggebend war dabei nicht nur das Zubehör.

Praxistest und Handhabung

Im Praxisteil haben wir uns die Geräte dann erstmal aus der Nähe angeschaut. Verarbeitungstechnisch gibt es hier nichts zu meckern. Alle Teile passen gut zusammen und machen einen ordentlich gefertigten Eindruck. Speziell bei Braunrasierern kann man sogar sagen, dass die Produkte etwas robuster bzw. handfester wirken als zum Beispiel die Rotationsrasierer von Philips.

Ansonsten sehen wir bei der Series 5 und 7 ein schlankes Griffdesign. Was Bedienung und Handling der Geräte angeht, profitieren die Bartstutzer davon, dass die Klingen beweglich sind. Dadurch fahren sie das Gesicht gut nach und schmiegen sich an die Konturen an.

Das ist jetzt nicht unbedingt ein grundsätzlicher Vorteil, den die Folienrasierer mitbringen. Gerade an verwinkelten Stellen wie beispielsweise am Kinn passen sich unserer Meinung nach Rotationsrasierer noch ein wenig besser an, dennoch machen die Braun Serien hier aufgrund ihres Aufbaus eine gute Figur und spielen darüber hinaus die Stärken der Folienrasierer gut aus.

Ein weiterer Vorteil bei den Braun-Geräten ist die einfache Handhabung. Anders als bei den Rotationsrasierern muss man sich nicht erst an eine spezielle Rasurtechnik gewöhnen. Stattdessen kann man mehr oder weniger einfach drauflos rasieren. Lediglich die Haut sollte man etwas straffen und wenn möglich gegen die Wuchsrichtung arbeiten.

Was im Endeffekt aber schon einen Unterschied macht, ist die Beweglichkeit des Rasiererkopfes. Bewegt sich dann nix wie bei den Serien 3 und 5, hat man es schwerer, den Rasierer konstant auf der Haut zu halten. Folgt der Kopf stattdessen der Bewegung.

Ein nützliches Extra an der täglichen Routine ist der bereits erwähnte Präzisionstrimmer. Dieser funktioniert unserer Meinung nach bei allen Geräten sehr gut. Herausstechen kann hier allerdings der Trümmer der Series 9 Pro, weil er sich rausschieben lässt. Dennoch kann man damit sowohl von oben als auch von unten ansetzen, da sich der Trimmer nach dem Ausfahren fixiert.

Etwas schade ist dementgegen, dass der Trimmer hinter dem Scherkopf nicht zu sehen ist. Dadurch sieht man im Grunde gar nicht, wo man gerade arbeitet. Die Plastikkarte, die wir als Beispielfläche herangezogen haben, wird jedenfalls vollständig vom Scherkopf verdeckt. Das funktioniert bei den Aufstecktrimmern der übrigen Serien auf jeden Fall etwas besser.

Gewichtstechnisch sind zumindest die Serien 3, 5 und 7 mit um die 170-180 Gramm relativ leicht. Die Vibration im Handstück könnte zwar bei allen Geräten etwas besser sein, war aber aus unserer Sicht noch in Ordnung und die Klingen waren nach zwei bis zweieinhalb Minuten Rasurzeit lediglich lauwarm bis warm auf der Haut.

Etwas unangenehmer wird es dann bei der Lautstärke. Hier konnte sich die Series 9 Pro noch ein wenig in die richtige Richtung absetzen. Letztlich kommen aber alle Rasierer über 60 Dezibel, was aus unserer Sicht verbesserungswürdig ist. In Sachen Geräuschanmutung konnten uns dann zumindest die Series 5 und 7 überzeugen. Ein satter und voller Klang kam uns hier entgegen.

Rasurergebnis und Hautirritationen

Im Grunde gibt es schon einen Unterschied zwischen den einzelnen Geräten. So im Sinne von: der eine rasiert ein bisschen besser und der andere rasiert ein bisschen schlechter. Aber eine Sache haben sie nun mal alle gemeinsam und das ist: Sie rasieren zwar, aber an bestimmten Stellen, wie zum Beispiel am Hals, bleibt dann doch mal ein Haar stehen.

Von daher würden wir euch geräteübergreifend empfehlen, sich in relativ kurzen Abständen, sprich 1 bis 2 Tage, zu rasieren. Damit kommen die Geräte noch am besten zurecht.

Doch bevor wir zum Rasurergebnis kommen, gibt es erst noch drei Punkte vorweg. Erster Punkt: Alle Braun Geräte fühlen sich auf der Haut sehr angenehm an. Das kann man schon mal so vorwegschicken.

Ein bisschen einordnen muss man das Ganze aber dann doch. Und zwar sind die Braun Geräte unserer Meinung nach nicht die angenehmsten auf dem Markt. Also da gibt es einfach andere, die aus unserer Sicht ein bisschen angenehmer arbeiten, zum Beispiel die Philips Geräte.

Zweiter Punkt ist hier der Aufbau des Scherkopfes und das sieht man natürlich am besten, wenn man sich mal so ein Gerät vornimmt. In diesem Fall haben wir jetzt mal hier die Series 7 und wenn man sich die Klinge mal anschaut, dann ist hier drumherum so ein Aufbau, der so ein bisschen ausfällig ist.

Die Konsequenz ist, dass man vor dem Spiegel nicht ganz so gut sehen kann, wo man gerade genau rasiert. Genauso ist das übrigens bei der Series 5 und eigentlich auch bei der Series 9 Pro. Hier ist es allerdings ein bisschen angenehmer gelöst, denn der Scherkopf schrägt nach oben hin so ein bisschen an.

Wenn man sich also nun vor den Spiegel stellt und sich so ein bisschen eindreht, dann kann man eigentlich doch ganz gut sehen, wo sich gerade rasiert. Dritter Punkt ist das Sicherheitsgefühl und da kommen die Geräte auf jeden Fall sehr gut weg. Wir hatten zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass man sich damit irgendwie schneiden könnte.

Was Hautirritationen angeht, könnte das unserer Meinung nach bei der Firma Braun ein bisschen besser sein. Jetzt nicht falsch verstehen, ihr geht da nicht einmal rüber und alles ist rot. So ist das auch nicht. Aber es gibt im Markt einfach relativ starke Konkurrenten, die es ein bisschen besser machen, wie zum Beispiel die Firma Philips.

Nichtsdestotrotz haben wir auch bei den Braun Geräten gute Sachen dabei, wie zum Beispiel die Series 9 Pro. Diese macht es schon annähernd so gut wie die Philips Geräte. Die Series 7 findet ebenfalls bei uns positiven Anklang.

Ganz anders sieht das aus, wenn es ums Rasurergebnis geht. Das ist die große Stärke der Braun Geräte und hier machen die auch die Philips Geräte ordentlich nass. Um das mal einzuordnen: vor allem stehen dabei zwei Geräte im Vordergrund, nämlich die Series 9 Pro und die Series 7, Platz eins und Platz zwei in unserem Test, was das Rasurergebnis angeht. Die anderen beiden würden wir jetzt auch nur so in der mittleren Bewertung sehen.

Nassrasur

Kommen wir nun zum Thema Nassrasur. Und das ist wieder so ein Punkt, den man aus unserer Sicht geräteübergreifend beantworten kann, einfach weil es da gar nicht so große Unterschiede zwischen den einzelnen Rasierern gab.

Aus der Bewertung rausnehmen müssen wir allerdings die Braun Series 3 und das ist unserer Produktauswahl geschuldet. Wir haben uns nämlich nur die Variante für die Trockenrasur besorgt. Nichtsdestotrotz können wir für alle anderen Geräte zusammenfassend zwei Dinge festhalten. Zum einen: ja, kann man machen. Zum anderen: funktioniert auch. Aber - und das steht bei uns in den Einzeltests schon drin - man muss sich ja auch fragen: Macht das denn überhaupt Sinn?

Reinigung

Damit die Rasierer möglichst lange ihren Dienst verrichten können, ist es natürlich wichtig, sie regelmäßig zu reinigen. Dafür nimmt man einfach das Scherelement ab und hat dann die Möglichkeit, das Ganze erstmal vorsichtig auszuklopfen.

Danach kann man das Scherelement wieder aufsetzen und bei laufendem Gerät unter fließendem Wasser ausspülen. Grundsätzlich ist das bei allen Geräten gleich und im Endeffekt problemlos machbar.

Wer sich für die Series 7 oder 9 Pro entschieden oder eine entsprechende Ausstattungsvariante gewählt hat, kann für die Reinigung natürlich auch die mitgelieferte Station nutzen. Hierfür muss einfach die Reinigungskartusche rein, den Rasierer platzieren und los geht’s.

Die Reinigung dauert dann einen kurzen Moment und der Rasierer ist wieder frisch. Zudem wird der Akku des Rasierers durch die Station geladen. Ist die Kartusche leer, muss sie ausgewechselt werden, was natürlich laufende Kosten verursacht.

Vergleichstabelle der Braun Rasierer

Serie Preis (ca.) Akkulaufzeit Nassrasur Trimmer Reinigungsstation
Series 3 50 € 30 Minuten Nein (modellabhängig) Aufsteckbar Nein (modellabhängig)
Series 5 95 € 50 Minuten Ja Aufsteckbar (modellabhängig) Nein (modellabhängig)
Series 7 250 € 60 Minuten Ja Aufsteckbar Ja
Series 9 Pro 258 € 60 Minuten Ja Integriert Ja

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