Bibis Beauty Palace: Ein Rasierer-Test und die Entscheidung gegen die Rasur

In der Welt der sozialen Medien und der Influencer gibt es immer wieder Themen, die für Aufsehen sorgen und Diskussionen anregen. Ein solcher Fall ist die Entscheidung von Bianca Heinicke, besser bekannt als Bibi von Bibis Beauty Palace, sich nicht mehr zu rasieren. Diese Entscheidung und die damit verbundenen Reaktionen werfen ein Licht auf gesellschaftliche Normen, Körperbehaarung und den Druck, dem Frauen ausgesetzt sind.

Die Ankündigung: Bibi verzichtet auf die Rasur

Bianca Heinicke (31) - besser bekannt als die Influencerin hinter Bibis Beauty-Palace - hatte am Donnerstagabend eine Nachricht für ihre 8,4 Millionen Instagram-Follower: Bibi will sich nämlich ab sofort nicht mehr rasieren! Die Zweifach-Mama sagt: „Ich werde für mich einen neuen Weg beschreiten und erleben, wie es für mich ist, mit langen Haaren an meinem Körper.“

Zu dieser Überzeugung kam die YouTube-Königin, so erzählt sie in einem fast sechsminütigen Video, unter der Dusche. Bibi: „Ich hatte gerade angefangen, mich zu rasieren und dachte mir: Warum rasiere ich mich eigentlich? Seitdem ich denken kann, rasiere ich mich. Spätestens alle zwei bis drei Tage, sobald die Haarstoppeln etwas zu groß werden. Und das tue ich an meinen Unterarmen, an meinen Beinen, in meinem Intimbereich, unter den Achseln.“ Außerdem zupfe sie ihre Augenbrauen und sogar die kleinen Härchen um ihren Mund herum.

Damit soll nun aber Schluss sein. Denn Bibi - die seit vergangener Woche auf dem Kopf Rot statt Dunkelblond trägt - will sich befreien. Von den Zwängen der Gesellschaft.

Sie sagt: „Ich hatte eben so einen intensiven Gedanken in mir und habe einfach, nachdem ich meine Achseln rasiert hab‘, aufgehört. Denn erstens macht es mir keinen Spaß, mich zu rasieren. Und zweitens musste ich darüber nachdenken, warum ich das eigentlich tue.“

Bibi wird fast tiefgründig und sagt: „Ich habe mich gefragt: Fühle ich mich wirklich ekelig, wenn ich mich nicht frisch rasiert hab‘. Oder glaube ich nur, dass die anderen Leute denken, ich wäre eklig? (…) Uns wird ständig überall erzählt, wie wir unser Leben zu leben haben, wie wir auszusehen haben.“

Sie verrät obendrein, dass sie sich rasiert, seit sie 15 ist: „Und jetzt bin ich 31 Jahre und weiß eigentlich nicht, wie ich mich wirklich sehe und fühle, wenn ich meine Körperbehaarung an allen Stellen natürlicherweise belassen würde. Das ist ein verrückter Gedanke, Leute!“

Was ihre Follower nun regelmäßig sehen werden? Sie verspricht: „Ich werde euch auf diesem Weg jetzt ein bisschen mitnehmen (…) ich werde einen neuen Weg beschreiten und neue Erfahrungen sammeln, wie es für mich ist, mit langen Haaren an meinem Körper zu leben. Und es ist wirklich nicht einfach für mich, in den nächsten Tagen unrasiert rauszugehen.“

Die Reaktionen: Enttäuschung und Werbung

Eigentlich haben sich Bibis Abonnenten auf ihr neues Video gefreut, doch als es online ging, waren viele enttäuscht. Schon wieder enttäuscht Bibi einige ihrer Fans. Die freuten sich über coole Sommer-Hacks, doch Bibi machte mal wieder Werbung. Diesmal für einen Rasierer.

Erst bewirbt sie Binden und Slipeinlagen von Always, anschließend eine Kodak-App mit der man kostenpflichtige Collagen machen kann und auch das Handygame „Cooking Fever“ ist als Werbepartner gekennzeichnet und wird sehr hervorgehoben. Übertreibt sie es? Sie verdient eh schon viel Geld, da ihre Videos immer mehrere Millionen mal aufgerufen werden, aber muss sie nun drei mal Werbung gegen Geld machen.

Es zeigt, wie stark das Thema Körperbehaarung in der öffentlichen Wahrnehmung verankert ist und wie sehr Influencer mit ihren Entscheidungen polarisieren können.

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Intimrasur: Ein Überblick

Die Intimrasur ist ein Thema, das viele Menschen betrifft, aber oft mit Scham behaftet ist. Hier sind einige wichtige Aspekte:

  • Vorbereitung: Eine gute Vorbereitung ist entscheidend für eine erfolgreiche Intimrasur. Dazu gehört das Reinigen der Haut, das Auftragen von Rasierschaum oder -gel und das Verwenden eines scharfen Rasierers.
  • Durchführung: Die Rasur sollte sanft und in Haarwuchsrichtung erfolgen, um Hautirritationen zu vermeiden.
  • Pflege: Nach der Rasur ist es wichtig, die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen und eventuell eine beruhigende Lotion aufzutragen.

Es gibt auch alternative Methoden zur Haarentfernung im Intimbereich, wie Waxing, Sugaring oder Laserbehandlungen. Jede Methode hat ihre Vor- und Nachteile, und es ist wichtig, die richtige Wahl für sich selbst zu treffen.

Tabelle: Vergleich verschiedener Methoden zur Haarentfernung

Methode Vorteile Nachteile
Rasur Schnell, einfach, kostengünstig Hautirritationen, kurze Haltbarkeit
Waxing Langanhaltend, glatte Haut Schmerzhaft, teurer
Sugaring Weniger schmerzhaft als Waxing, natürlich Teurer, zeitaufwendig
Laser Dauerhaft, effektiv Teuer, mehrere Sitzungen notwendig

Körperbehaarung und gesellschaftliche Normen

Die Entscheidung von Bibi Heinicke, sich nicht mehr zu rasieren, wirft auch ein Licht auf die gesellschaftlichen Normen bezüglich Körperbehaarung. In vielen Kulturen gilt glatte Haut als Schönheitsideal, insbesondere bei Frauen. Dies führt dazu, dass sich viele Frauen unter Druck gesetzt fühlen, sich regelmäßig zu rasieren, zu wachsen oder andere Methoden der Haarentfernung anzuwenden.

Es ist wichtig, sich von diesen Normen zu befreien und selbst zu entscheiden, wie man mit seiner Körperbehaarung umgehen möchte. Ob man sich rasiert, die Haare wachsen lässt oder eine andere Methode wählt, sollte eine persönliche Entscheidung sein, die auf dem eigenen Wohlbefinden basiert.

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