Die besten Föhne für krauses Haar im Test: Glanz und Geschmeidigkeit für Ihr Haar

Ein guter Föhn sorgt im Idealfall für perfektes Styling - doch muss er dafür wirklich teuer sein? Wir haben auf Basis von technischen Daten und Nutzerbewertungen empfehlenswerte Modelle zusammengestellt, nennen aber auch zum Teil Produkte aus dem Haartrockner-Test von Stiftung Warentest.

In der folgenden Übersicht finden Sie unsere Empfehlungen. Im Anschluss werfen wir einen Blick auf die aktuellen Testsieger der Stiftung Warentest. So erfahren Sie, welche Föhne im Labor überzeugen konnten. Im Anschluss verraten wir Ihnen, welche Funktionen beim Kauf eines Föhns besonders wichtig sind und auf welche Aufsätze Sie achten sollten.

Wir haben beliebte Haartrockner mit Ionen-Technologie in verschiedenen Online-Shops recherchiert, Kundenbewertungen ausgewertet und unsere eigenen Erfahrungen in die Kriterien für die Auswahl einfließen lassen.

Worauf Sie beim Kauf eines Föhns achten sollten

Im Kern sind ja alle Haartrockner gleich: Sie pusten warme Luft aufs Haar, um den Trocknungsprozess zu beschleunigen. Trotzdem gibt es Unterschiede in puncto Ausstattung und bei den technischen Daten.

Leistung: Diese Angabe erlaubt Rückschlüsse darauf, wie viel Hitze die Heizschlangen eines Föhns produzieren und wie stark das Gebläse ist. Die Leistung eines Haartrockners kann von ca. 1.600 bis 2.300 Watt variieren.

Viel hilft hier aber nicht unbedingt viel: Eine starke Hitzeentwicklung setzt vor allem langem Haar stark zu und lässt es stumpf und spröde wirken. Deshalb benutzen die meisten Menschen die höchste Temperaturstufe ihres Haartrockners so gut wie nie.

Hitzeregulierung: Ein guter Haartrockner benötigt mindestens drei Temperatureinstellungen und dazu die Möglichkeit, die Gebläsestärke einzustellen. Zusätzlich sollte eine Kaltlufttaste vorhanden sein, die sich schnell drücken lässt, wenn sich die Haarpracht zu sehr erhitzt. Höherpreisige Haartrockner werben zudem mit einer intelligenten Temperaturregulierung, teilweise mit Infrarot-Sensor, um Hitzeschäden beim Frisieren automatisch zu vermeiden.

Ionenfunktion: Diese wichtige Funktion wirkt der elektrostatischen Aufladung des Haars beim Trocknen entgegen. Und wer möchte schon mit abstehendem Haar in den Tag starten? Diese Funktion ist inzwischen sehr weit verbreitet, doch bei günstigen Modellen sollten Sie dennoch kurz checken, ob die Ionenfunktion vorhanden ist.

Gewicht: Je leichter ein Gerät ist, desto entspannter können Sie Ihre Mähne stylen. Ihnen soll bei der Nutzung schließlich nicht die Hand abfallen. Auch sollte der Föhn gut in der Hand liegen. In der Regel wiegt ein Haartrockner zwischen 500 und 700 Gramm.

Kabellänge: Je teurer der Haartrockner, desto länger das Kabel: die Länge kann bis zu drei Metern betragen. Bei günstigen Modellen verbauen die Hersteller oft viel kürzere lange Kabel. Wenn sich die Steckdose also nicht in unmittelbarer Nähe zum Spiegel befindet, könnte ein zu kurzes Kabel durchaus zum Problem beziehungsweise zum täglichen Ärgernis werden.

Mitgeliefertes Zubehör: Den allermeisten Haartrocknern liegen eine Düse und ein Diffusor bei. Die Düse ist der Standard-Aufsatz für den Föhn, der Diffusor kommt bei Lockenköpfen zum Einsatz. Wer gerne verschiedene Stylings ausprobiert, erhält mit einem hochpreisigen Föhn wie dem Dyson Supersonic noch mehr Aufsätze.

Haartrocknern liegen in der Regel zwei oder mehr Aufsätze bei. Die sollte man auch benutzen, denn ein Aufsatz formt nicht nur den Luftstrom, sondern sorgt auch für zusätzlichen Abstand zur Heizspirale des Föhns. So laufen Sie nicht Gefahr, das Haupthaar durch zu große Hitze zu beschädigen oder stumpf wirken zu lassen. Je nach Haarbeschaffenheit und gewünschtem Look empfehlen sich unterschiedliche Aufsätze:

  • Düse: Der Standard-Aufsatz eines Föhns wird auch Stylingdüse genannt. Er eignet sich zum täglichen Gebrauch und insbesondere zum Frisieren von glatten Haaren. Das Kunststoffteil fokussiert den Luftstrahl auf einen kleineren Bereich, der dann genau auf eine Bürste gerichtet werden kann, über die Haarsträhnen gezogen werden. Damit gelingt eine glänzende, makellose Glatthaarfrisur mit oder ohne leichter Drehung. Manchen Haartrocknern liegen Styling-Düsen in zwei Größen bei.
  • Diffusor: Dieser Aufsatz liegt ebenfalls den meisten Haartrocknern bei, allerdings kann sich die Ausführung von Modell zu Modell unterscheiden. Der Diffusor wird für Lockenfrisuren eingesetzt. Er vergrößert die Öffnung des Haartrockners auf Untertellergröße und sorgt so für einen sanften Luftstrom. Damit lassen sich Naturlocken besonders gut stylen, ohne das Haar zu verfilzen.
  • Kamm-Aufsatz: Diese schmale Düse mit Kammzinken liegt einigen Haartrocknern bei oder lässt sich nachkaufen. Der Aufsatz eignet sich ebenfalls für Glatthaar-Frisuren. Mit einer Hand lässt sich das Haar gleichzeitig trocknen und kämmen.
  • Trockenhaube: Viele kennen das Friseur-Zubehör nur von der Oma oder aus 60er-Jahre-Filmen, doch zum Trocknen von Haarsträhnen, die auf Lockenwickler gedreht sind, leistet es gute Dienste. Als Föhnaufsatz ist eine Trockenhaube besonders günstig und lässt sich platzsparend verstauen.

Haare föhnen wie beim Friseur - ganz einfach selbst föhnen mit Rundbürste

Im Winter kennen es viele: Man wäscht und föhnt das Haar, zieht einen warmen Wollpullover an und schon stehen einem die Haare zu Berge. Die Ursache hierfür ist, dass trockenes Haar sich elektrostatisch aufladen kann. Die negativ geladenen Strähnen stoßen sich gegenseitig ab und das Haar sträubt sich in alle Richtungen.

Doch es gibt eine Lösung: Moderne Föhne bieten eine Ionenfunktion an, die dem entgegenwirkt. Diese Geräte erzeugen während des Betriebs einen Luftstrom, der mit negativ geladenen Teilchen angereichert ist. Diese lagern sich an den einzelnen Haaren an und sollen dadurch eine statische Aufladung verhindern. Zudem sollen die Ionen das Haar schöner, weicher und gesünder machen. Allerdings gibt es bisher keine wissenschaftlichen Belege für diese Behauptungen.

Für die Vermeidung von statischer Ladung hingegen sind Ionen-Föhne eine gute Wahl. Doch wer sich gesünderes und glänzenderes Haar wünscht, sollte lieber auf hochwertige Pflegeprodukte achten und beim Styling auf zu hohe Hitze verzichten. Manche Hersteller werben mit speziellen Funktionen wie einer "4-fach-Ionenfunktion".

Die Preisspanne von Haartrocknern ist groß: Von unter 30 Euro bis zu mehreren hundert Euro ist am Markt alles vertreten. Aber ein gutes Gerät muss nicht unbedingt teuer sein! Bereits ab etwa 30 Euro bekommen Sie zuverlässige Haartrockner, die Ihre Haare effizient trocknen. Die häufigsten Modelle liegen preislich zwischen 40 und 80 Euro und bieten häufig Extras wie Ionen-Technologie und mehrere Temperaturstufen.

Hochwertige Premiumgeräte von Marken wie Dyson, ghd oder Panasonic kosten oft 100 Euro bis weit über 300 Euro. Hier erhalten Sie edles Design, intelligente Temperaturregulierung und besonders leistungsstarke Motoren. Schon günstige Haartrockner liefern solide Ergebnisse und sind für den Alltagsgebrauch meist vollkommen ausreichend. Mehr Komfort bieten Mittelklasse- und Premiumgeräte durch Details wie eine längere Kabellänge, ein geringeres Gewicht, leiseren Betrieb oder Zusatzfunktionen wie die Ionenfunktion. Wie bei vielen Beauty-Produkten ist die Preisspanne von Haartrocknern riesig.

Empfehlenswerte Modelle im Überblick

Dyson Supersonic

Dyson Supersonic Haartrockner

Der Dyson Supersonic ist Dyson-typisch in mehreren Farben erhältlich: neben Schwarz auch in Kupfer und Fuchsia. Dem Haartrockner liegen insgesamt fünf magnetische Aufsätze für verschiedene Zwecke bei.

Wie alle anderen Haartrockner bietet der Dyson eine Ionen-Funktion, um die elektrostatische Aufladung der Haare beim Trocknen zu verhindern. Die Leistung gibt Dyson mit 1.600 Watt an. Ansonsten ist er mit einer intelligenten Temperaturregelung ausgestattet. Diese soll laut Hersteller die Lufttemperatur über 40 Mal pro Sekunde messen und dadurch die Hitze regulieren, um Hitzeschäden vorzubeugen.

Außerdem verfügt er über 4 Temperatureinstellungen inklusive Kaltstufe sowie 3 Luftstromeinstellungen. Eine separate Kaltlufttaste ist nicht dabei. Dyson bietet den Supersonic in mehreren Farben an, darunter Schwarz, Kupfer und Fuchsia. Er wird mit fünf magnetischen Aufsätzen geliefert, bietet 1.600 Watt Leistung, Ionenfunktion und intelligente Temperaturregelung. Vier Temperatur- und drei Luftstufen stehen zur Wahl, eine separate Kaltlufttaste fehlt.

Philips BHD510/00

Philips BHD510/00 Haartrockner

Der Philips BHD510/00 gehört zu der hauseigenen 5000er-Serie. Die Haartrockner dieser Serie zeichnen sich durch die sogenannte ThermoShield-Technologie aus, welche laut Hersteller aktiv die Lufttemperatur misst und dadurch Überhitzung verhindern soll. Ein weiteres Markenzeichen der Serie ist die Ionen-Technologie: Im Fall des BHD510/00 liegt eine 4-fache Ionisierungsfunktion vor, die ein besonders glänzendes Haar hervorrufen soll.

Ansonsten kann der Philips-Haartrockner mit 6 Heiz- und Geschwindigkeitsstufen inklusive einer separaten Kaltstufe-Taste aufwarten. Die Leistung liegt bei diesem Gerät bei 2.300 Watt. Beim Kauf sind eine 11 mm große Stylingdüse und ein Diffusor am Start. Für die gebotene Leistung bekommt man bei diesem Gerät viel fürs Geld.

Der Philips BHD510/00 aus der 5000er-Serie bietet 2.300-W-Leistung, ThermoShield-Temperaturschutz und vierfache Ionisierung für glänzendes Haar.

Panasonic EH-NA63CN825

Panasonic EH-NA63CN825 Haartrockner

Der Panasonic EH-NA63CN825 verfügt laut Hersteller über eine sogenannte Nanoe-Technologie, mit welcher er ultrafeine Wasserpartikel erzeugt, um das Haar mit Feuchtigkeit zu versorgen, Frizz zu mindern, Schäden vorzubeugen und für einen natürlichen Glanz zu sorgen.

Das Kabel ist mit 2,7 Metern verhältnismäßig lang, zudem ist der Föhn mit einem Gewicht von 500 Gramm relativ leicht. Beim Panasonic wird nur eine Düse und ein Diffusor mitgeliefert, dafür lässt sich die Temperatur über vier Stufen regeln. Außerdem besitzt er eine Kaltlufttaste, wie die allermeisten Haartrockner. Der Ansaugfilter lässt sich bei diesem Gerät leicht abnehmen und somit problemlos reinigen.

Der Panasonic EH-NA63CN825 bietet eine spezielle Nanoe-Technologie für feuchteres, glänzendes Haar und weniger Frizz. Er wiegt 500 Gramm, hat ein 2,7 m langes Kabel, vier Temperaturstufen, eine Kaltlufttaste, 2.000-W-Leistung sowie eine leicht zu reinigende Filterabdeckung.

Tipps für schonendes Föhnen

Der Haartrockner ist eine fantastische Erfindung, da sich nasses Haar in relativ kurzer Zeit trocknen und ganz nach Wunsch stylen lassen. Doch aus Perspektive des Haars ist das nicht unbedingt die gesündeste Methode: Da Hitze die Haarstruktur schädigen kann, wäre es an sich optimal, frisch gewaschenes Haar an der Luft trocknen zu lassen. Doch das dauert ewig und mit diesem Naturhaar-Look werden nicht alle glücklich.

Mit diesen Tipps vermeiden Sie beim Föhnen unnötige Hitzeschäden. Ihr Haar wird es Ihnen danken und sich auch besser in die gewünschte Form bringen lassen.

  • Mit dem Handtuch vortrocknen: Direkt nach dem Waschen sollten Sie Ihr Haar gut mit einem saugfähigen Handtuch abtrocken. Pressen ist dabei besser als rubbeln, Sie können Ihre Haarpracht auch mit dem Handtuch in einen Turban schlagen, der dann überschüssiges Wasser aufnimmt.
  • Niedrige Temperatur einstellen: Verwenden Sie beim Föhnen so wenig Hitze wie möglich und benutzen Sie die Kaltluft-Taste, wenn der Haartrockner zu viel Hitze produzieren sollte.
  • Abstand halten: Je näher der Föhn an den Kopf gehalten wird, desto heißer der Luftstrom. Ein Abstand von 15 Zentimeter schützt das Haar vor Hitze, außerdem sollte die Hand mit dem Föhn immer in Bewegung bleiben, um den heißen Luftstrom gleichmäßig über den Kopf zu verteilen.
  • Aufsatz verwenden: Eine Styling-Düse sorgt für zusätzlichen Abstand des Föhns zu den Haaren. Ein Diffusor eignet sich am besten für das Trockenföhnen hitzeempfindlicher Naturkrause.
  • In Schichten föhnen: Sie sind mit einer besonders dichten Haarpracht gesegnet? Vor allem bei langem Haar sollten Sie wie ein guter Friseur in Schichten föhnen: Das Deckhaar hochstecken, die unteren Strähnen föhnen, dann den mittleren Bereich dazunehmen und so weiter. So vermeiden Sie, dass das Deckhaar zu großer Hitze ausgesetzt wird. Falls Sie einen Kurzhaarschnitt haben, können Sie auch den Trick mit dem nach unten gebeugten Kopf einsetzen. Durch die Schwerkraft liegen die einzelnen Haare dann nicht so dicht aneinander und lassen sich so schneller trockenföhnen.
  • Hitzeschutz-Spray verwenden: Falls Sie besonders empfindliches und brüchiges Haar haben, tragen Sie am besten direkt vor dem Föhnen einen speziellen Hitzeschutz auf. Die darin enthaltenen Moleküle legen sich um feines Haar, glätten abstehende Schuppen und beugen so Spliss und Hitzeschäden vor.

Geschichte des Föhns

Auch wenn Haartrockner moderne Geräte sind: ihre Geschichte und damit auch ihre Wortherkunft (Etymologie) ist schon etwas älter und reicht zurück ins Jahr 1890. Damals wurden die ersten Vorläufer des heutigen Haartrockners in Frankreich eingeweiht. Im Jahr 1909 trug die Firma Sanitas erstmals den Markennamen „Fön“ ein und bezog sich damit auf die warmen Fallwinde, wie man sie noch heute im Einzugsgebiet der Alpen kennt. Im Jahr 1957 wurde Sanitas von AEG übernommen. Deswegen dürfen auch nur die Geräte von AEG und deren Tochterunternehmen Electrolux heutzutage ihre Haartrockner als „Fön“ (in dieser Schreibweise) bezeichnen.

In der Umgangssprache jedoch hat sich der Markenname mittlerweile (ähnlich dem von „Tempo“ für Papiertaschentücher) für jegliche Haartrockner eingebürgert.

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