Die besten Haarcremes für trockene Haare im Test

Trockenes Haar kann eine echte Herausforderung sein. Es ist oft spröde, glanzlos und neigt zu Frizz. Doch mit der richtigen Haarpflege und den passenden Produkten können Sie Ihre Mähne wieder zum Strahlen bringen. Haarcremes sind hierbei ein essenzieller Bestandteil jeder Haarroutine, insbesondere wenn es darum geht, geschädigtem oder trockenem Haar die nötige Pflege zu bieten. Aber welche Haarcreme ist die beste für Ihren Haartyp? Dieser Artikel gibt Ihnen einen Überblick über die besten Produkte im Test und zeigt, worauf Sie bei der Auswahl achten sollten.

Was ist Frizz und wie entstehen fliegende Haare?

“Frizz” ist englisch und bedeutet “Krause”, also gekräuseltes Haar. Man kann sich das so vorstellen: Das Haar ist schwer zu bändigen, steht vom Kopf ab, bleibt nicht in der gewünschten Form und lässt sich sehr schwer stylen. Frizz entsteht meist durch Trockenheit oder Haarschäden - wer seine Pflege darauf abstimmt, kann fliegenden Haaren langfristig vorbeugen.

Hier sind die Hauptursachen für Frizz:

  • Trockenheit: Trockene Haare neigen dazu, unkontrolliert abzustehen und sich zu kräuseln.
  • Schädigung: Styling, Hitzeeinwirkung und chemische Behandlungen können die Haarfasern schädigen.
  • Hohe Luftfeuchtigkeit: Sie kann die Haarstruktur aufquellen lassen und Frizz verstärken.

Anti-Frizz-Produkte haben ein gemeinsames Ziel: Sie glätten die Haarstruktur, spenden Feuchtigkeit und schützen das Haar vor Luftfeuchtigkeit und Hitze. Anti-Frizz-Wirkstoffe - zum Beispiel Silikone, pflanzliche Öle oder Keratin - legen sich wie ein Schutzfilm um das Haar. Dadurch bleibt die Feuchtigkeit im Haar und die äußere Feuchtigkeit hat keine Chance. Das Ergebnis: glattes, gepflegtes Haar mit weniger fliegenden Strähnen.

Die richtige Haarpflege gegen Frizz

Besonders trockene Haare neigen dazu, unkontrolliert abzustehen und sich zu kräuseln. Die wichtigste Maßnahme gegen Frizz ist es also, sie mit ausreichend Feuchtigkeit zu versorgen. Außerdem gilt es, das Haarshampoo bei der Haarwäsche sanft einzumassieren und die Haare nach dem Duschen möglichst mit einem Mikrofaserhandtuch auszudrücken. Zudem solltest du beim Haarstyling auf antistatische Stylingprodukte setzen.

Darauf solltest du beim Styling achten:

  • Schonendes Trocknen: Rubbel dein Haar nach dem Waschen nicht mit dem Handtuch, sondern drücke es sanft trocken - am besten mit einem Mikrofasertuch oder einem alten Baumwollshirt.
  • Hitzeschutz ist Pflicht: Föhn, Glätteisen oder Lockenstab immer mit Hitzeschutzspray verwenden, um die Schuppenschicht zu bewahren.
  • Kühle Luft statt heißem Föhn: Zu viel Hitze trocknet das Haar aus. Die letzte Föhnstufe darf ruhig kalt sein. Das schließt die Schuppenschicht und sorgt für mehr Glanz.
  • Anti-Frizz-Serum oder Öl zum Abschluss: Ein Tropfen in den Spitzen genügt, um fliegende Härchen zu bändigen und die Frisur zu versiegeln.
  • Feuchtigkeitsspendende Pflege beibehalten: Regelmäßige Haarmasken oder Leave-in-Conditioner helfen, die Haarstruktur langfristig glatt zu halten.

Das beste Mittel gegen Frizz hängt immer von deinem Haartyp und den individuellen Bedürfnissen ab. Feines, trockenes oder lockiges Haar braucht natürlich unterschiedliche Pflege. Grundsätzlich gilt: Frizz lässt sich am besten vermeiden, wenn Haarstruktur und Feuchtigkeitshaushalt im Gleichgewicht sind.

Die wirksamsten Anti-Frizz-Helfer im Überblick:

  • Feuchtigkeitsspendende Pflege: Produkte mit Inhaltsstoffen wie Hyaluronsäure, Aloe vera oder Glycerin versorgen das Haar mit Feuchtigkeit und verhindern, dass es austrocknet.
  • Pflegende Öle und Wachse: Arganöl, Kokosöl oder Sheabutter glätten die Haaroberfläche und schützen sie vor Feuchtigkeit von außen.
  • Keratin- oder Proteinpflege: Stärken die Haarstruktur und füllen kleine Risse in der Schuppenschicht auf - ideal bei strapaziertem Haar.
  • Anti-Frizz-Seren und Leave-in-Produkte: Diese versiegeln das Haar nach dem Styling und sorgen für ein lang anhaltend glattes, glänzendes Finish.
  • Regelmäßige Pflege-Routine: Mildes Shampoo, nährende Spülung und wöchentliche Maske bilden die Basis - so bleibt das Haar widerstandsfähig und frizzfrei.

Extra-Tipp: Vermeide Produkte mit hohem Alkoholgehalt, da sie das Haar zusätzlich austrocknen.

Die besten Shampoos gegen Frizz

Auch in puncto Frizz kann das richtige Shampoo dafür sorgen, dass die Härchen da bleiben, wo sie hingehören. Ein gutes Anti-Frizz-Shampoo reinigt sanft, ohne dem Haar Feuchtigkeit zu entziehen, und pflegt gleichzeitig die Haarstruktur. Statt auf starke Tenside oder austrocknende Inhaltsstoffe setzt es auf feuchtigkeitsspendende, glättende und schützende Komponenten.

Empfehlenswerte Shampoos gegen Frizz:

  • “Intense Hydration Shampoo” von Sante: Ein zertifiziertes Naturkosmetik-Produkt, das speziell für normales bis trockenes Haar entwickelt wurde. Es enthält unter anderem Bio-Aloe-vera-Pulver sowie einen “Triple-Protein-Komplex”, der die Haarstruktur stärken soll.
  • “Maximum Shine Shampoo” von Urtekram: Teil der Natur-Kosmetiklinie des skandinavischen Herstellers. Es setzt dabei auf beruhigende Lavendel-Essenz kombiniert mit feuchtigkeitsspendenden und glanzfördernden Inhaltsstoffen.
  • “Frizz Ease Wunder-Reparatur” von John Frieda: Richtet sich an trockenes, geschädigtes oder widerspenstiges Haar, das zu Frizz neigt. Es kombiniert eine Anti-Damage-Technologie mit einem Reparaturkomplex und enthält zum Beispiel Öle wie Argan-, Kokos- und Moringa-Öl sowie Ceramide, um die Haarstruktur von innen heraus zu stärken und die Schuppenschicht zu glätten.

Leave-in-Treatments und Haarmasken gegen Frizz

Leave-in-Treatments sind Pflegeprodukte, die nach dem Waschen im Haar bleiben, also nicht ausgespült werden. Sie versorgen das Haar über den Tag hinweg mit Feuchtigkeit, Nährstoffen und Schutz und wirken damit deutlich länger als herkömmliche Conditioner. Aber auch Haarmasken sorgen für Extraportion Pflege, die Frizz-geplagtes Haar braucht.

Sie dringen tief in die Haarstruktur ein, versorgen trockenes oder strapaziertes Haar mit Feuchtigkeit und reparieren kleine Schäden, die Frizz begünstigen. Beides also echte Gamechanger, weil:

  • Sie glätten die Haaroberfläche und versiegeln die Schuppenschicht, sodass Feuchtigkeit aus der Luft weniger eindringen kann.
  • Pflegende Öle, Proteine oder Silikone schützen das Haar vor Hitze, Reibung und Trockenheit - die häufigsten Frizz-Auslöser.
  • Gleichzeitig sorgen sie für leichte Kämmbarkeit, Glanz und Geschmeidigkeit, ohne das Haar zu beschweren.

Empfehlenswerte Leave-in-Treatments und Haarmasken:

  • “Nutritive Nectar Thermique” von Kérastase: Eine leichte Leave-in-Milk/Creme und speziell für trockenes Haar mit mittlerer bis starker Struktur (medium bis thick) entwickelt. Angereichert mit pflanzlichen Proteinen und Niacinamid (Vitamin B3) schützt sie vor Hitzestyling und reduziert Frizz-Empfindlichkeit deutlich.
  • “Honey Infused Hair Mask” von Gisou: Eine intensive Haarmaske, die trockene, geschädigte oder frizzanfällige Haare mit Feuchtigkeit und Nährstoffen versorgt. Angereichert mit Honig aus dem Mirsalehi Bee Garden sowie Ceramiden und Hyaluronsäure, stellt sie das Feuchtigkeitsgleichgewicht der Haarfaser wieder her und verleiht Geschmeidigkeit, Glanz und Struktur.
  • “Magic Elixir” von Kiehl’s: Ein hochkonzentriertes Haaröl-Treatment, das auf der Kopfhaut sowie im Haar angewendet werden kann. Es enthält unter anderem Avocadoöl, Rosmarinblattöl und Safloröl (Distelöl).
  • “Frizz Ease - Tägliche Wunderkur Sofort Pflegespray” von John Frieda: Ein Leave-in-Treatment für handtuchtrockenes Haar, das nicht ausgespült wird. Es richtet sich speziell an “widerspenstiges, geschädigtes Haar” und verspricht Entwirrung, Pflege und Hitzeschutz.
  • “Mending Infusion”-Haarspitzenfluid von Moroccanoil: Das leichte “Mending Infusion”-Haarspitzenfluid von Moroccanoil ist der perfekte SOS-Helfer für trockene, strapazierte Spitzen. Mit wertvollem Arganöl und einem pflegenden Vitaminkomplex glättet es die Haarfasern sofort, bändigt Frizz und verleiht dem Haar seidigen Glanz - ganz ohne zu beschweren.

Haarkuren im Test: Die besten Produkte im Vergleich

Haarkuren ermöglichen intensive Tiefenpflege und revitalisieren strapazierte Haare. Sie bieten eine intensive Pflege für unterschiedlichste Haartypen und -probleme. Sie spenden Feuchtigkeit, stärken die Haarstruktur und können so dazu beitragen, Haarbruch zu verhindern. Da sie tief in die Haarfaser eindringen, bieten sie langanhaltende Pflege und Schutz. Ideal ist der Einsatz nach dem Haarewaschen mit Shampoo, wenn das Haar noch feucht ist. Dies hilft dabei, die Feuchtigkeit im Haar einzuschließen und bietet optimalen Schutz vor Hitze und Umweltschäden. Außerdem eignet sich Haarcreme für das tägliche Styling, um Frizz zu reduzieren und dem Haar mehr Glanz und Geschmeidigkeit zu verleihen.

Empfehlenswerte Haarkuren:

  • LOGONA Repair & Pflege Kur Bio-Sanddorn: Speziell für strapaziertes und geschädigtes Haar entwickelt. Im Mittelpunkt steht Sanddornöl, das reich an Vitamin C, Provitamin A und ungesättigten Fettsäuren ist.
  • Bioturm Naturkosmetik Haarkur Repair: Enthält Lindenblütenextrakt, der für seine beruhigenden und entzündungshemmenden Eigenschaften bekannt ist.
  • Schoenenberger 2 Minuten Haarkur: Bio-Arganöl und Bio-Sheabutter legen sich schützend um die Haarfaser, glätten die Oberfläche und helfen, Feuchtigkeit im Haar zu speichern.

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Viele Haarkuren versprechen das Blaue vom Himmel, nach dem Testen stellt sich aber heraus, dass es doch an den Haaren herbeigezogen war. Der Olaplex No 3 Hair Perfector holt wirklich so einiges aus der strapazierten Mähne raus und das schon nach einer Anwendung. Große Menge, guter Preis - und das mit tollen Inhaltsstoffen. Eine stärkende Pflege für kraftloses Haar, aber bitte ohne zu viel Ballast - mit der L’Oréal Paris Elvital Haarkur Full Resist ist es möglich. Dafür sorgen sowohl das Powertrio aus Aminexil, Biotin und Arginin, als auch der Rest aus überwiegend unbedenklichen Inhaltsstoffen. Die Alverde Haarkur 4in1 Repair Wunderkur ist es für Natur und Geldbeutel ein Win-Win. Mit pflegenden Bio-Ölen und pflanzlichem Keratin ist dieses Produkt eine gute Erste-Hilfe-Maßnahme bei geschädigtem Haar.

Haarcreme, Haaröl, Haarkur oder Haarserum - Was ist der Unterschied?

Die Welt der Haarpflegeprodukte kann verwirrend sein. Jedem dieser Produkte kommt eine einzigartige Rolle in der Haarpflege zu. Eine Creme ist ideal für täglichen Schutz und Feuchtigkeit, während Haaröl intensiv pflegt und glänzt. Eine Haarkur bietet tiefe Reparatur und sollte wöchentlich verwendet werden. Haarserum hingegen schützt vor Hitze und Umwelteinflüssen und kann täglich oder nach Bedarf eingesetzt werden.

Haarcremes für verschiedene Haartypen

Ja, sie können eine wertvolle Ergänzung zu Ihrer Haarpflegeroutine sein, unabhängig von Ihrem Haartyp. Diese vielseitigen Haarcremes bieten Feuchtigkeit, Glanz und eine verbesserte Handhabbarkeit. Es ist jedoch wichtig, die Inhaltsstoffe zu berücksichtigen und eine Creme zu wählen, die speziell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist. Achten Sie darauf, Produkte ohne schädliche Chemikalien oder potenziell irritierende Stoffe zu wählen. Für gefärbte Haare eignen sich Produkte, die speziell für den Farbschutz entwickelt wurden.

Diese Produkte enthalten meist Inhaltsstoffe, die dabei helfen, die Farbpigmente zu versiegeln und so die Farbintensität länger zu erhalten. Zudem bieten sie Schutz vor UV-Strahlen und versorgen das Haar mit wichtigen Nährstoffen, um es geschmeidig und glänzend zu halten. Die richtige Pflege kann dafür sorgen, dass Coloriertes Haar gesund bleibt und seine Leuchtkraft behält.

Haarkuren für trockenes Haar selber machen

Wer auf Natürlichkeit setzt, kann seine Haarkur für trockenes Haar selber machen. Die sogenannte Olivenöl-Haarkur für mehr Glanz und Kraft empfiehlt sich vor jeder dritten Haarwäsche.

Wenn du lieber auf natürliche Alternativen setzen möchtest, sind hier einige Hausmittel, die Wunder für trockenes Haar wirken können:

  • Kokosöl: Massiere eine großzügige Menge Kokosöl in dein trockenes Haar ein, lasse es etwa 30 Minuten einwirken und spüle es dann gründlich aus.
  • Avocado-Maske: Mixe eine reife Avocado mit einem Esslöffel Olivenöl zu einer glatten Paste. Trage diese Mischung auf dein trockenes Haar auf, lasse sie 20-30 Minuten einwirken und spüle sie dann gründlich aus.

SOS-Programm für trockenes Haar

Trockene Haare bedeuten eine raue, strohige Haartextur. Um das Haar dann nicht abschneiden zu müssen, gibt es nur eine Lösung: Trockenes Haar muss gründlich gepflegt werden, indem es mit Nährstoffen und Feuchtigkeit versorgt wird!

Was tun? Für trockene Haare gestaltet sich das SOS-Programm am besten mit einer neuen Pflegeroutine, die auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist, bis das Haar wieder glänzt.

  • Überwaschen Sie Ihr Haar nicht - reinigen Sie es mit lauwarmen und spülen Sie es mit kaltem Wasser aus
  • Bürsten Sie Ihre Kopfhaut und trockenes Haar sanft und regelmäßig - um ggf. die natürliche Sebum-Produktion anzuregen bzw. es zu verteilen
  • Verwenden Sie Formeln mit Karitébutter, Oliven- oder Jojobaöl - eben mit natürlichen Wirkstoffen und reparierenden Eigenschaften
  • Nutzen Sie ein Serum, es eignet sich für alle trockenen Haartypen - speziell für feines Haar, da es Glanz und Feuchtigkeit verleiht, ohne zu beschweren
  • Gönnen Sie sich Öle, die jeglichen und extrem strohigen Textur guttun - sie werden vor der Haarwäsche angewendet
  • Tragen Sie Haarmasken auf, die schnelle Wohltat verleihen - vorausgesetzt, sie werden anschließend gut ausgespült. Sie lassen sich selbst bei dickem trockenen Haar ideal eintragen
  • Nehmen Sie Shampoos für trockene Haare mit Inhaltsstoffen wie Aloe vera, Hyaluron oder Glycerin in die Routine auf - die reichlich Feuchtigkeit spenden

Zusammenfassung

Die richtige Haarcreme kann Wunder für trockenes Haar wirken. Achten Sie auf feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe, vermeiden Sie Produkte mit Alkohol und Silikonen und passen Sie Ihre Pflegeroutine an die spezifischen Bedürfnisse Ihres Haares an. So steht einer gesunden, glänzenden Mähne nichts mehr im Wege!

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