Der DEFA-Animationsfilm "Der Teufel mit den drei goldenen Haaren" aus dem Jahr 1955 ist eine Adaption des gleichnamigen Märchens der Brüder Grimm. Der Film erzählt die Geschichte eines Jungen, dem vorhergesagt wird, die Königstochter zu heiraten, und der daraufhin vom König in die Hölle geschickt wird, um drei goldene Haare vom Teufel zu holen.
Im Folgenden werden die Handlung und einige der Schauspieler des Films näher betrachtet:
Eine arme Frau bringt einen Sohn mit Glückshaut zur Welt. Diese soll in seinem weiteren Leben dafür sorgen, dass alles, was er anfängt, sich zum Guten wenden wird. Des Weiteren wurde ihm geweissagt, er werde im Alter von 14 Jahren die Königstochter heiraten. Der König aber hat ein hartes Herz. Er kauft den armen Leuten ihr Kind ab, legt es in eine Schachtel und wirft diese ins Wasser.
Sie geht jedoch nicht unter, sondern treibt zu einer Mühle, wo das Kind von den Müllersleuten aufgenommen und in Liebe aufgezogen wird. Als der König vierzehn Jahre später in die Mühle kommt und die Geschichte hört, schickt er den Jüngling mit einem Brief zur Königin mit dem Befehl, man solle ihn sofort töten. Auf dem Weg zur Königin übernachtet der junge Mann im Wald bei Räubern. Diese lesen den Brief, vertauschen aus Mitleid den Brief, so dass er mit der Königstochter vermählt wird.
Deshalb trachtet der böse König Hans nach dem Leben. Er schickt ihn mit dem versiegelten Befehl ins Schloss, dass er getötet und begraben werden solle. Aber Räuber vertauschen den Brief, und Hans bekommt die Prinzessin. Da schickt der König ihn in die Hölle, drei goldene Haare vom Kopf des Teufels zu holen. Hans schafft auch das und triumphiert über den bösen König.
Der Bauernbursche Hans findet überall Freunde, weil er selbst freundlich und hilfsbereit ist. Alle meinen, dass er ein rechtes Glückskind sei und bestimmt einmal des Königs Tochter zur Frau bekommen werde.
Horst Schulze war einer der Sprecher in diesem Animationsfilm.
Bei Schulzes ersten Erfahrungen mit der DEFA spielt der lokale Zufall eine Rolle. Die Mitarbeiter des in Dresden ansässigen DEFA-Studios für Trickfilme nutzen bereits früh ab und an die Talente der Dresdener Theaterschauspieler. 1957 hört man Schulzes Stimme zum ersten Mal in Erich Hammers Kurz-Animationsfilm WENN DER REGENMANN SCHLÄFT nach dem Märchen „Die Regentrude“ von Theodor Storm. Bis 1964 ist Schulze an gut zwei Dutzend DEFA-Animationsfilmen als Sprecher beteiligt. Darunter finden sich Produktionen von Carl Schröder, Bruno J. Böttge und Katja Georgi.
Weitere Filme, in denen Horst Schulze mitwirkte:
Horst Schulze starb am 24. Oktober 2018 im Alter von 97 Jahren in Berlin.
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