Die Frisuren der Beatles haben nicht nur die Musikwelt revolutioniert, sondern auch die Mode nachhaltig beeinflusst. Insbesondere der sogenannte Pilzkopf, auch bekannt als Bowl Cut, erfreute sich großer Beliebtheit. Doch auch andere Kurzhaarfrisuren, wie der moderne Mushroom Bob, sind aktuell im Trend und bieten vielfältige Styling-Möglichkeiten.
Der Bowl Cut, auch Topfschnitt oder Pilzkopf genannt, hat seinen Ursprung in den 60er Jahren. Die Beatles machten diesen Haarschnitt berühmt und schufen damit einen echten Frisuren-Trend. Bei den Damen war es Stil-Ikone Mary Quant, die diese Kurzhaarfrisur prägte. Heute ist der Bowl Cut wieder topaktuell und wird sowohl von Männern als auch von Frauen getragen.
Früher wurden Töpfe oder Schüsseln als Hilfsmittel verwendet, um die Haare auf die gleiche Länge zu schneiden. Der Begriff „Pisspottschnitt“ ist ebenfalls ein Synonym für den Bowl Cut, auch wenn er etwas abwertend klingt. Der coole Klassiker steht leider nicht jedem. Ein ovales oder kantiges Gesicht hat eher kein Problem mit dieser Frisur. Der Bowl Cut ist wie geschaffen für diese Personen. Etwas länger braucht man das Haar bei herzförmigen Gesichtern. Auf einer Länge bleibt es dennoch. Nur umspielt es dann die Gesichtsform.
Insgesamt ist der Topfschnitt eher eine Frisur für Jungs und junge Männer und Frauen. Gehypt von Models, Influencern und Promis: Sowohl Mann als auch Frau haben den Topfschnitt wieder entdeckt. Ein weiterer Kniff: Die Haare an den Seiten und am Hinterkopf werden nicht mehr so radikal mit hartem Übergang geschnitten. So lässt sich auch der eher unvorteilhafte Helm-Look vermeiden. Klasse und von Natur aus Struktur hat der Bowl Cut, wenn das Haar lockig ist. Kleine Jungs sehen mit einem modernen Topfschnitt einfach zum Knuddeln aus.
Sicher, die Mama hat vielleicht früher selbst die Schere genommen und einem als Kind einen Topfschnitt verpasst. Top auf den Kopf und rundherum schneiden? Während der Coronazeit war das eventuell eine Option. Aber auch wenn die Frisur auf den ersten Blick einfach ausschaut, sollte man lieber einen Friseur besuchen. Denn das A und O dieses Haartrends - gerade für Erwachsene - ist die Präzision.
Der Bowl Cut Frisuren-Trend lässt sich edel oder auch edgy stylen. Die Pilzkopffrisur lässt sich wild und wuschelig oder im Sleek-Look nach hinten gegelt tragen. Alternativ kann man als Mann auch nur den Pony betonen. Als Produkte zum Stylen eignet sich hier alles von Pomade über Haargel bis hin zum Haarspray. Verwendet man viel Stylingprodukt, dann sollte man seine Haare öfter waschen.
Der Pilzkopf wurde zu einem Symbol der 1960er Jahre und der damit verbundenen kulturellen und sozialen Veränderungen. In den letzten Jahren hat der Pilzkopf ein Comeback erlebt, besonders in der Indie- und Alternativszene. Die Beatles bleiben die bekanntesten Vertreter des Pilzkopfes. Auch andere Prominente haben den Pilzkopf getragen oder sich davon inspirieren lassen. Der Pilzkopf ist mehr als nur eine Frisur - er ist ein Stück Kulturgeschichte, das die Mode und den Geist einer ganzen Generation geprägt hat.
Der Mushroom Bob ist einer der ersten Frisuren-Trends des neuen Jahres und ideal geeignet, um 2024 mit einem neuen Look einzuläuten, müde Spitzen zu verabschieden und das Haar mit einem Volumen-Boost aufzufrischen. Weil er in seiner rundlichen, kuppelförmigen Silhouette ein wenig an einen Pilz erinnert auch der Name „Mushroom“ Bob. Basis bildet dabei ein gerader Blunt Bob, der immer oberhalb der Schultern endet. Optional kann man diesen außerdem mit einem stumpfen Pony kombinieren.
Die rundlich-weiche Silhouette des Frisuren-Trends unterstreicht das Styling, denn bei diesem Haarschnitt werden die Spitzen voluminös nach innen geföhnt und das Haar vom Ansatz an geliftet. So erinnert der Haarschnitt ein wenig an den Pilzkopf, dem die Beatles schon in den 60-Jahren zu Kultstatus verhalfen. Doch schwingt auch eine Note Flapper Girls aus den goldenen 20ern bei diesem neuen Frisuren-Trend mit. Nicht zuletzt ist der Frisuren-Trend von Uma Thurman inspiriert - denn als Mia Wallace in „Pulp Fiction“ trug sie einen ganz ähnlichen, pilzförmigen Bob mit geradem Pony.
Der Mushroom Bob kann mit jedem Haartyp getragen werden. Dickes Haar wirkt durch den Haarschnitt weniger schwer und automatisch voluminös. Feines Haar bekommt durch den Frisuren-Trend optisch einen fülligeren Look verliehen und auch mit Wellen oder Locken kommt der Mushroom Bob sehr lässig zur Geltung. Aufgrund seiner pilzförmigen Silhouette wird der neue Frisuren-Trend als „Mushroom“ Bob bezeichnet.
Der Frisuren-Trend zum Mushroom Bob lebt durch das Styling - den die rundliche Pilz-Silhouette lässt sich dadurch optimal betonen. So funktioniert der Look Schritt für Schritt (und ganz einfach):
Im ersten Schritt des Stylings schaffen Sie mit Styling-Mousse (für Locken oder Volumen) eine gute Basis und Struktur. Der Ansatz wird durch das Produkt außerdem schön geliftet - das lässt den Look voll und luftig wirken.
In Schritt Nummer zwei wird das handtuchtrockene Haar geföhnt. Vergessen Sie den Hitzeschutz vorab nicht und arbeiten Sie mit einer Rundbürste, um die Spitzen nach innen zu föhnen. Das verlagert das Volumen in den unteren Teil des Schopfs und sorgt für die typisch pilzförmige, weiche Retro-Silhouette. Mit einer dünnen Rundbürste gelingt das Styling des kurzen Frisuren-Trends übrigens am besten.
Ist das Haar ausgekühlt, kann die Frisur mit einem Finishing-Spray vollendet werden. Dieser verleiht im besten Fall eine Extraportion an Glanz, hält in Form und glättet fliegende Härchen.
Zunächst nur von Männern getragen, etablierte sich die Pilzkopf-Frisur immer mehr bei jungen Frauen, die ihre Unabhängigkeit und Rebellion gegen die Unterdrückung durch den Mann zum Ausdruck bringen wollten. Kurze Haare galten als frech, mutig und Symbol einer emanzipierten Frau! Heute ist der Pilzkopf als Frisuren-Trend eine Hommage an die Studentinnen der späten 60er und 70er Jahre und wird bevorzugt noch kürzer getragen!
Der Pilzkopf ist definitiv ein Haarschnitt für Frauen, die eine besondere Frisur wollen und gerne aus der Menge hervorstechen. Denn eines ist sicher: Die Kurzhaarfrisur ist ein starker Look, der ins Auge fällt. Wer den Schritt zum*zur Friseur*in wagt und seinem langen Haar den klassischen Retro-Look à la Beatles oder den moderneren, frecheren und kürzeren Schnitt verpasst, der kann sich auf eine Frisur freuen, die richtig geschnitten, einfach zu tragen ist.
Ob dünnes oder dickes Haar, glattes oder lockiges Haar - die angesagte Frisur kannst du mit jeder Haarstruktur tragen. Wünscht du dir etwas mehr Volumen in deinem dünnem Haar? Dann ist die Retro-Frisur perfekt für dich! Der runde Bowl Cut sorgt für besonders viel Fülle. Wer bereits sehr dickes Haar hat, sollte das unbedingt bedenken.
Um deine Pilzkopf-Frisur zu stylen, brauchst du nicht mehr als eine Rundbürste, einen Föhn und etwas Styling-Gel oder -Wachs. Bringe deine Haare mit Bürste und Föhn in Form: Dazu immer wieder einzelne Strähnen über die Bürste ziehen und mit der Hitze formen. Für das Finish Wachs oder Gel benutzen, um das Ganze etwas zu verwuscheln. Fertig ist der perfekte Pilzkopf-Look!
Für den Haarspezialisten Schwarzkopf ist der Bowl-Cut, zu dem sich Fußball-Nationaltrainer Jogi Löw schon seit Jahren bekennt und den Gucci jüngst auf dem Laufsteg seiner Herrenmode vorgeführt hatte, derzeit sogar „das Hippste, das dem Haar passieren kann". Bei der aktuell besonders angesagten Version des Cuts wird das Deckhaar kerzengerade geschnitten und verläuft rund um den Kopf herum auf der Höhe der Augenbrauen. Das Haar an Seiten und Unterkopf wird ganz kurz getrimmt.
Wem das etwas zu gewagt erscheint, der kann seinen Friseur bitten, die Haare im Nacken und an den Seiten mittellang zu belassen und das obere Haar sowie den Pony leicht zu stufen. Am besten passt der kantig messerscharf gehaltene Schnitt laut Schwarzkopf zu „selbstbewussten, jungen Männern in den Zwanzigern und Dreißigern, die nicht davor zurückschrecken, gewagte Looks auszuprobieren."
Der Aufwand für das Styling hält sich in Grenzen. Nach dem Waschen gegebenenfalls etwas Föhnspray benutzen und anschließend trocken föhnen. Ganz glatt braucht der Topfschnitt 2.0 nicht daherkommen, ein messy Finish steht ihm wirklich gut.
Neben dem Pilzkopf gab es in den 60er Jahren noch weitere angesagte Frisuren, die bis heute inspirieren.
Mit einem Stirnband oder Haarband setzt du ein zusätzliches Highlight ins Haar und hältst die Haare fest, sodass sie nicht ins Gesicht fallen.
Die Beatles-Frisuren für Damen, insbesondere der Bowl Cut und der Mushroom Bob, sind ikonische Looks, die bis heute inspirieren. Ob klassisch oder modern interpretiert, diese Kurzhaarfrisuren bieten vielfältige Styling-Möglichkeiten und sind ein Ausdruck von Individualität und Selbstbewusstsein.
| Frisur | Beschreibung | Styling-Tipps |
|---|---|---|
| Bowl Cut (Pilzkopf) | Gleichmäßig geschnittenes Haar, das wie eine Schüssel über den Kopf gestülpt aussieht. | Wild und wuschelig oder im Sleek-Look nach hinten gegelt tragen. |
| Mushroom Bob | Rundliche, kuppelförmige Silhouette, bei der die Spitzen voluminös nach innen geföhnt werden. | Mit Styling-Mousse und Rundbürste stylen, Finishing-Spray für Glanz und Halt verwenden. |
| Pixie Cut | Kurzer, frecher Haarschnitt mit unterschiedlich langen Haarpartien. | Vielseitig zu stylen, von messy bis elegant. |
tags: #Beatles #Frisuren #Damen
Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen
Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.