Bären sind faszinierende Tiere, die sich perfekt an ihre jeweilige Umgebung angepasst haben. Ein wesentlicher Bestandteil dieser Anpassung ist ihr Fell, das je nach Bärenart unterschiedliche Eigenschaften aufweist und vielfältige Funktionen erfüllt. Dieser Artikel beleuchtet die verschiedenen Aspekte von Bärenfell und -haaren, von der natürlichen Funktion bis hin zur Verwendung in der Textilindustrie und bei der Herstellung von Spielzeug.
In offenen Landschaften wie der Arktis ist eine gute Tarnung überlebenswichtig. Das saubere Fell eines Eisbären erscheint im hellen Sonnenlicht weiß. Die Antwort liegt in der Struktur der Haare. Sie sind aufgrund fehlender Pigmente durchsichtig und erscheinen daher in der Farbe des Umgebungslichtes.
Das Sonnenlicht besteht aus einer Mischung aller Spektralfarben, die wir als weiß wahrnehmen. Bei Sonnenhöchststand, wenn das Licht nur einen kurzen Weg durch die Atmosphäre nimmt, wird hauptsächlich das blaue Licht gestreut. Je tiefer die Sonne aber steht, desto stärker wirkt sich die Streuung durch Gasmoleküle und Staubteilchen aus. Der Blauanteil des Mischlichtes verschwindet immer mehr, übrig bleibt ein rötliches Sonnenlicht und ein gelber bis blutroter Himmel. Im Schein der Abendsonne zieht sich der Eisbär einen roten Pelz an.
Eisbären nutzen diesen Effekt mit Hilfe ihrer schwarzen Haut. Die absorbierte Strahlung wird in Wärmeenergie umgewandelt, weshalb sich dunkle Körper mehr aufheizen als helle.
Einige Forscher wollten das nicht glauben. Und so entstand der wissenschaftliche Mythos von der Lichtfalle: Die hohlen, durchsichtigen Haare würden wie Glasfaserkabel funktionieren, indem sie das Sonnenlicht zur Haut leiten, wo es fast komplett in Wärme umgewandelt würde.
Die Idee der Lichtfalle resultierte aus der Beobachtung, dass Eisbären, die mit UV-empfindlichen Filmen aufgenommen wurden, schwarz erscheinen, d.h. kein ultraviolettes Licht reflektieren. Der Mythos hielt fast 20 Jahre bis er experimentell widerlegt wurde.
Wissenschaftler schickten Licht durch ein 2,54 Zentimeter langes Eisbärhaar. Ergebnis: Weniger als 0,001 Prozent des Rotlichtes erreichte das Ende des Haares. Und das UV-Licht wurde noch viel stärker „geschluckt“. Verantwortlich für diese Absorption ist das Molekül Keratin, aus dem ein Haar im wesentlichen besteht.
Eisbären tragen also keinen High-Tech-Pelz; ihre Haare besitzen keine Glasfaserfunktion, weder für Wärmestrahlung, noch für sichtbares oder UV-Licht. Weil das Fell hervorragend isoliert, kann die Wärme nicht mehr abgestrahlt werden. Fotografiert man Eisbären mit einer Wärmebildkamera, hebt sich ihr Körper kaum von der kalten Umgebung ab. Nur der Atem und die schwarze Nase sind sichtbar.
Luft isoliert etwa 25 mal besser als Wasser, weshalb die Tiere schon im Herbst jeden Kontakt mit dem feuchten Nass vermeiden bzw. das Wasser sofort aus ihrem Fell schütteln. In der Euphorie übersah man allerdings, wie gering die Sonneneinstrahlung in der Polarregion ist, selbst im Sommer. Und schlechtes Wetter soll es ja auch noch geben. Der Beitrag der Sonne zum Energiehaushalt eines Eisbären dürfte sich demnach in engen Grenzen halten.
Eisbären sind wohl in erster Linie weiß, damit sie beim Jagen gut getarnt sind. Dennoch: Die transparenten, pigmentfreien Haare sorgen dafür, dass möglichst wenig Sonnenstrahlung vom Fell selbst absorbiert wird. Eisbären haben sich perfekt an ihre arktische Heimat angepasst.
Eisbären dagegen würden vermutlich eher auf alle Produkte zur Haarwäsche verzichten und sich stattdessen richtig fettiges, ungewaschenes Fell wünschen. Es gelangt also nur sehr wenig ihrer Körperwärme nach außen.
Denn große Ansammlungen von Eis würden die Tiere bei Bewegungen einschränken und ihre Jagd erschweren. Allerdings stellte sich bei einer Analyse von sechs Proben von Eisbärenfell unter dem Mikroskop heraus, dass es nicht anders aufgebaut ist als menschliches Haar und die eisabweisenden Eigenschaften somit nicht erklären konnte.
Daher schauten sich die Forscher als Nächstes die Lipide an, die auf ungewaschenem Eisbärenfell vorhanden waren. Die Analysen zeigten eine ungewöhnliche Mischung aus Cholesterin, Diacylglycerolen und verzweigten Fettsäuren. Jedoch fand sich kein Squalen, das bei den meisten anderen aquatischen Säugetieren und beim Menschen vorkommt.
Denn die Forscher stellten auch fest, „dass die Haftkraft beim Waschen der Haare stark beeinträchtigt wurde. Ungewaschenes, fettiges Haar machte es dem Eis viel schwerer, zu haften.“ Es hatte eine Eisadhäsionskraft von nur etwa 50 kPa - weit unter der Schwelle von 100 kPa, die gemeinhin als eisabweisend gilt. Dabei zeigte sich eine drastisch erhöhte Eisadhäsion (über 150 kPa).
Die Forscher hoffen daher, dass die Eigenschaften der natürlichen Lipidbeschichtungen im Eisbärenfell ihnen dabei helfen werden, nachhaltige Alternativen zu entwickeln. Eisbären dagegen profitieren von dem fettigen Glanz. Das Öl in ihrem Fell hilft nämlich dabei, sich eisfrei durch die Arktis zu bewegen. Überraschend an der Studie war demnach, dass dieser Anti-Eis-Effekt durch den Ölgehalt und nicht durch die Haarstruktur entsteht - wie es etwa bei den Federn von Pinguinen der Fall ist. Die Forschenden hoffen nun, dass ihre Erkenntnisse den Weg für neue, umweltfreundlichere Vereisungsschutzmittel ebnen.
Eisbär im Schnee
Einige Brillenbären in Zoos leiden unter einem Haarausfall, der sie nackt aussehen lässt. Doch nicht nur der sächsische Zoo muss sich mit diesem Problem herumschlagen: In ganz Europa leiden Bären. Die Tiere litten „zeitweise an Juckreiz“. "Es handelt sich vermutlich um eine erbliche Veranlagung wie bei der Schuppenflechte des Menschen. Gegenwärtig wird die Krankheit, die europaweit in verschiedenen Zoos auftritt, wissenschaftlich untersucht, da zumindest die Auslöser und dauerhaft wirksame Maßnahmen nicht bekannt sind.“
„Möglicherweise die Folge von Rangordnungskämpfen. Aber eine endgültige Erklärung gibt es nicht - und leider auch keine Medikamente dagegen.“ Immerhin: sterben werden die Tiere an der seltsamen Krankheit nicht. Brillenbären können - auch nackt - bis zu 25 Jahre alt werden.
Inzwischen sind Brillenbären weltweit von dem seltsamen Haarausfall betroffen. Bekannt sind u.a. Fälle aus Zoos in den der USA und Brasilien. Aber: in freier Wildbahn tritt die Krankheit bisher nicht auf.
Brillenbär
Das Prinzip des Eisbärenfells (flexibel, transparent und wärmeisolierend) lässt sich auch technisch nutzen, etwa bei Sonnenkollektoren. Die Firma „Solarenergie Stefanakis“ in Stadecken-Elsheim entwickelt zur Zeit eine Wärmedämmschicht für Halbkugelkollektoren, die aus durchsichtigem Polyestergeflecht besteht. Das transparente Geflecht hält ähnlich wie ein Eisbärfell Luftpolster fest, ist aber flexibler und leichter als das bisher verwendete Isolierglas. Sonnenkollektoren setzen im Betrieb keine Treibhausgase frei.
Sehr schöner dichter weicher Plüsch, mit leichtem Glanz, gestrickter Rücken, ca. 150 cm breit. Der Flor ist ca. 30 mm lang, sehr dicht. Unterflor schwarz, die Spitzen weiß, Die Farbe ist schwarzgrundig mit weiß. Unser Langhaar Kunstfell ist die perfekte Wahl für alle, die nach einer hochwertigen und auffälligen Karnevalsverkleidung suchen. Es ist ideal für die Verwendung als Teil eines Kostüms, um Ihre Karnevalsparty zum Hingucker zu machen. Durch seine lange und weiche Haarlänge fügt es eine extravagante und luxuriöse Note hinzu. Das schwarz/weiß Farbschema ist ein echter Hingucker und verleiht Ihrem Kostüm eine moderne und trendige Note.
Auch im Wohn- und Dekobereich lässt sich das Fell einsetzen. Super Qualität. Auch für Fantasie Kostüme, Yeti und Halloween, Silberfuchs geeignet. Für Tagesdecken, Kuscheldecken, Bekleidung, Besatz. Fellkissen, Felldecken, Plaid, Fellplaid, Kunstpelz, Hexenkostüme, Monster. Luxus Webpelz, realistisches Fellimitat, Pelzimitat.
Kunstfell
Diese Fellstückchen von Steiff-Schulte in Duisburg hergestellt, sind ideal als Haare für Puppen geeignet, es gibt Haarlängen von bis zu 7 cm in verschiedenen Farben. Die Haare sind aus Mohair- oder Alpakahaaren - die Tiere werden dazu nur geschoren - die Rückseite ist aus einem Baumwollgewebe das nicht dehnbar ist und sich sehr gut Nähen lässt.
Das Fell ist für Teddybären und andere Stofftiere, aber genauso gut für Puppenhaare, Mähnen, Bärte,... Hochwertiger Mohair Stoff von Steiff-Schulte, die Rückseite ist aus einem Baumwollgewebe das nicht dehnbar ist und sich sehr gut Nähen lässt.
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