Eines wissen wir ja schon bereits: Bart ist Trend. Bart symbolisiert Männlichkeit, Abenteuer und Weisheit. Bart soll an Wildnis und Urwald erinnern. Nicht an Baumschule oder Brandrodung. Nicht verzagen und die Bartprofis fragen!
Als Körperbehaarung gilt jegliches Haar am menschlichen Körper mit Ausnahme des Kopfhaars. Ihre Daseinsberechtigung können wir uns bei fast jeder Behaarung erschließen: An schweißdrüsenreichen Körperstellen wie der Achsel erfüllt die Behaarung die Aufgabe der Temperaturregelung, Nasenhaar fungiert als Luftfilter. Schamhaare dienen evolutionsbiologisch dazu, die aus den Geruchsdrüsen abgesonderten Sekrete aufzufangen und den geschlechtsspezifischen Körpergeruch zu verstärken.
Eine evolutionsbiologische Erklärung für den Bart ist weniger naheliegend. Charles Darwin ging seinerzeit davon aus, dass etwa die Mähne männlicher Löwen zum Schutz bei Kämpfen dienen könnte - dem menschlichen Bart schrieb er allerdings eine ganz andere Aufgabe zu: „Es scheint, als sei der Bart für unsere affenähnlichen Vorfahren ein Ornament gewesen, mit dem die Männchen versuchten, die Weibchen zu bezaubern oder zu erregen“, schrieb der Evolutionsbiologe 1871 in „Die Abstammung des Menschen“.
Den Einfluss von Hormonen und Genen auf den Bartwuchs untersuchten Margaret Chieffi vom Washington Medical Center 1949 sowie James B. Hamilton von der State University of New York 1958. Womit die Frage nach den Einflüssen auf das Bartwachstum beantwortet wäre, nicht aber nach dessen Sinn und Zweck.
Der Evolutionspsychologe Barnaby J. Dixson von der University of Queensland im australischen Brisbane veröffentlichte 2012 eine Studie über die Funktion des Barts in „Behavioral Ecology„: Gemeinsam mit dem kanadischen Forscher Paul L. Vasey hatte Dixson männliche Neuseeländer und Samoaner, mit Vollbart oder frisch rasiert sowie mit jeweils drei unterschiedlichen Gesichtsausdrücken (lächelnd, neutral, aggressiv) fotografiert und die Bilder von Neuseeländerinnen und Samoanerinnen bewerten lassen.
Das Ergebnis: Von den Frauen wurden kulturübergreifend die rasierten Männer als attraktiver empfunden. Mindestens ebenso interessant schien aber die Wirkung der Bilder auf andere Männer, die das Forscherduo in einem zweiten Teil der Studie untersuchte: Über hundert Neuseeländer und Samoaner bewerteten ausschließlich die Fotos der Männer mit aggressivem Gesichtsausdruck.
Das Ergebnis: Die bärtigen Männer wurden durchweg als aggressiver wahrgenommen als die Männer ohne Bart. Der Folgeschluss der Forscher: „(…)Der Bart (scheint) die Wirksamkeit menschlicher aggressiver Gesichtsanzeigen zu erhöhen. Ein Bart als Zeichen von Aggressivität, von Dominanz und Selbstsicherheit - das macht auch aus evolutionsbiologischer Sicht Sinn.
David Carrier und Ethan Beseris von der University of Utah prüften in einem Forschungsprojekt, inwiefern Bärte bei den frühen Vorfahren der Menschen als Schutz vor Schlägen gedient haben könnten. „Im Nahkampf kämpfen meist Männer gegen andere Männer und Gesichtsknochen sind diejenigen Knochen, die am häufigsten gebrochen werden“, erklärt Biologe Carrier. „Wir hatten Grund zu der Annahme, dass Bärte eine Art Rüstung sein könnten, die einen der verletzlichsten Körperteile in einem Faustkampf bedeckt. Haare werden allerdings normalerweise nicht als schützend angesehen.“
Gemeinsam mit dem Maschinenbauingenieur Steven Naleway bauten die Biologen Schädel aus Kunstharz und modellierten Bärte mit Schafvlies und Knochen mit Glasfaserplatten, die die gleichen Festigkeitseigenschaften wie Knochen aufweisen. Und tatsächlich: Sehr stark behaarte Kunstharzschädel wirken laut der Studie, deren Ergebnisse 2020 im Fachmagazin „Integrative Organismal Biology“ veröffentlicht wurden, wie ein Stoßdämpfer.
„Die auf unsere ‚Knochen‘-Proben ausgeübten Spitzenkräfte waren 16 Prozent höher und die absorbierte Gesamtenergie war im Pelz 37 Prozent höher als bei den Modellen ohne Bart“, führt David Carrier aus. Besonderen Schutz vor Schlägen wird der heutige Bartträger hoffentlich nicht oft brauchen.
Dominanz und Selbstsicherheit jedoch können deutliche Vorteile bringen - auch im Business-Kontext, wie eine US-Studienreihe 2020 zeigte. In fünf Studien untersuchten Sarah Mittal von der St. Edwards University in Austin, Texas, und David H. Silvera von der University of Texas in San Antonio, wie Männer mit Bart in einem vertriebs- bzw. dienstleistungsspezifischen Kontext wahrgenommen werden.
„Die Haupterkenntnisse der Studie sind im Wesentlichen, dass ein männlicher Verkäufer oder Servicemitarbeiter mit einem gesunden Bart Vorteile gegenüber Kollegen mit Rasur oder Schnurrbart hat“, sagt Studienleiterin Mittal: „Der Bart verschafft dem Träger einen inhärenten Vorteil in Bezug auf das wahrgenommene Fachwissen auf seinem Gebiet.“ Ein Effekt, der Mittal zufolge für eine Vielzahl von Branchen gilt.
Allerdings „helfe“ der Bart nicht, wenn es andere Gründe dafür gibt, um als Experte wahrgenommen zu werden, sagt die Wissenschaftlerin. Ob Zeichen von Dominanz und Selbstsicherheit oder praktischer Schutz im Nahkampf: Mehr als dekorative Zwecke hat der Bart auf jeden Fall.
Mit einer Reduzierung des Barts auf sexuelle Selektion sollte sich die Wissenschaft heute nicht mehr zufrieden geben, sagt Biologe Carrier: „Unter Physiologen und Evolutionsbiologen besteht ein gewisser Widerstand gegenüber der Möglichkeit, dass Aspekte unserer Anatomie, Physiologie und unseres Verhaltens das Ergebnis sexueller Selektion sind, die auf die Konkurrenz zwischen Männern und Männern einwirkt.“
Zwar gebe es berechtigte Gründe für die Befürchtung, dass Beweise dafür, dass der Mensch als Spezies auf das Kämpfen spezialisiert ist, zur Rechtfertigung von schlechtem Verhalten verwendet werden könnten. „Wir erkennen diese Sorge an.
Du bist unzufrieden mit deinem Bart, da er an einigen Stellen nur unregelmäßig wächst? Erfahre, ob und wie du das Wachstum anregen kannst. Dein Bart wächst nicht so voll wie der von deinen Freunden? Gib die Hoffnung nicht zu schnell auf: Viele junge Männer leiden unter unregelmäßigem Bartwuchs. Falls du noch unter 20 Jahre alt bist, stehen die Chancen sogar ganz gut, dass sich ein verstärkter Bartwuchs noch einstellt. Denn die ersten Barthaare, die in der Pubertät zu sprießen beginnen, sind sehr dünn.
Manche Lücke im Bart schließt sich noch mit dem Stärkerwerden der Barthaare gegen Ende der Pubertät Anfang 20. Tipp: Rasiere die anfangs dünnen Barthaare lieber ab. Das sieht gepflegter aus als ein unregelmäßiger Flaum.
Der Mythos hält sich hartnäckig. Aber: Nein, häufiges Rasieren beschleunigt den Bartwuchs nicht, und die Haare wachsen auch nicht dicker nach. Denn bei der Rasur kommst du mit der Haarwurzel, die für Wuchs und Qualität des Barthaarhaars verantwortlich ist, gar nicht in Kontakt. Aber die mittig abgeschnittenen Barthaare laufen nicht mehr fransig-spitz zu und sind rauer und kräftiger. Dadurch kannst du zumindest ein wenig mehr Bartdichte erschummeln.
Wichtig: Spiele nicht mit den Barthaaren herum und ziehe nicht daran. Dadurch irritierst du die Wurzel, die schlimmstenfalls die Haarproduktion einstellt. Auf diese Weise züchtest du selbst Bartlücken. Ob stattdessen Bartroller den Bartwuchs beschleunigen, erfährst du hier.
Auch die Schwankungen des "Männerhormons" Testosteron im Blut kann die Intensität des Bartwuchses im Laufe des Lebens noch verändern. Denn der Testosteronspiegel wirkt sich auch auf den Haarwuchs beim Mann aus - im Guten wie im Schlechten. In der Jugend steigt er erst einmal an und hat oft auch mit Ende der Pubertät noch nicht seinen Höchststand erreicht.
Während ein Anstieg von Testosteron die Wurzeln der Kopfbehaarung negativ beeinflusst und zu Haarausfall führen kann, bewirkt er gleichzeitig eine verstärkte Körperbehaarung und damit auch einen stärkeren Bartwuchs, der ab einer gewissen Länge kleinere Lücken gut verdeckt.
Den Testosteronspiegel dem Bartwuchs zuliebe künstlich zu steigern, ist übrigens keine gute Idee. Denn erstens können Hormonpräparate nur die Barthaarstärke beeinflussen und nicht die Anzahl und Verteilung der Haarfollikel. Und zweitens musst du einkalkulieren, dass ein Hormonanstieg auch einen verstärkten Haarverlust auf dem Kopf nach sich ziehen kann.
"Der häufigsten Gründe, aus denen Männer mit ungleichmäßigem Bartwuchs oder sogar echten Lücken im Bartbereich unsere Spezialpraxis für Haarerkrankungen aufsuchen, sind der kreisrunde Haarausfall (Alopezia areata barbae) oder ein angeborener Minderwuchs der Barthaare", berichtet Hautarzt und Haarspezialist Dr. Frank-Matthias Schaart aus Hamburg. Etwa 1- bis 2-mal im Monat suchen Männer mit Lücken im Bartbereich seine Spezialpraxis auf - mit der Bitte um Diagnosestellung oder therapeutische Hilfe.
Mit diesen Therapien kann der Facharzt den Betroffenen zumindest bei kreisrundem Barthaarausfall Hoffnung machen:
Allerdings: "Gegen anlagebedingte, also vererbte Lücken im Bart ist in der Regel kein Kraut gewachsen, da hierbei die Haarwurzeln fehlen oder gar nicht erst angelegt sind", so der Experte, "In seltenen Fällen können auch Infektionen der Barthaarwurzeln durch Bakterien oder Pilze bzw. Bindegewebeerkrankungen Ursache für Haarausfall im Bartbereich sein."
"Korrekturen im Oberlippenbereich und an den Wangen sind möglich", erklärt Ursula Halsner, Haarchirurgin aus München. Vereinfacht ausgedrückt werden bei der Operation kleinste Hautteilchen (Durchmesser ungefähr 0,9 Millimeter) mit Haarwurzeln vom Kopf ins Gesicht verpflanzt. "Wichtig ist, dass das Kopfhaar kräftig genug ist, um als Bartersatz zu taugen. Zu dünnes Haar ist ungeeignet."
Die Operation dauert etwa sechzig bis neunzig Minuten, je nach Größe der Transplantate. "Die Heildauer beträgt nur etwa zehn Tage, ein Verband ist nicht notwendig." Nach zwölf Wochen beginnt das neue Barthaar aus den verpflanzten Wurzeln zu wachsen. Vereinbare dafür einen Termin bei einem Haarchirurgen oder schicke ihm vorab ein Foto um festzustellen, ob die Operation durchführbar ist. Noch mehr Infos zum Thema Haartransplantation findest du hier.
Bevor du dich für so drastische Methoden entscheidest, solltest du erst einmal versuchen, deinen Bartwuchs auf natürliche Art die optimalen Wuchsbedingungen zu bieten: So fördern die Nährstoffe Biotin und Kieselerde nachweislich ein gesundes Haarwachstum. Präparate gibt es günstig in Drogeriemärkten. Mit einer gesunden Ernährung kann man sich diese Ausgabe jedoch sparen.
Gesunde, proteinreiche Lebensmittel wie Gemüse, Obst, Haferflocken, Eier und Käse sollten feste Plätze auf deinem Speiseplan haben. Übrigens: Die Haut mit scharfem Senf oder Knoblauch einzureiben, um Haarwurzeln zur Produktion anzuregen, funktioniert leider nicht und gehört ins Reich der Bart-Mythen.
Manche Männer versuchen mit Haarwuchsmitteln für den Kopf ihren Bartwuchs auf die Sprünge zu helfen. Seriöse Studien belegen z.B. die Wirksamkeit des Wirkstoffs Minoxidil bzw. Finasterid bei erblich bedingtem Haarausfall auf dem Kopf.
Ob Minoxidil auch in der Bartregion wirkt, ist umstritten: "Finasterid in Tablettenform hilft in aller Regel nicht gegen unregelmäßigen Haarwuchs des Bartes. Anders als im Bereich der Kopfhaare, wo es beim anlagebedingten Haarausfall des Mannes, teilweise sensationelle Erfolge erzielt", so Haarexperte Schaart, "Wenn überhaupt kann man einen Versuch mit Minoxidil-haltiger Lösung machen, die man 2x täglich in die betroffenen Areale einmassiert. Ein Effekt ist aber auch hierbei nicht gewiss." Hier erfährst du mehr über die Nebenwirkungen von Finasterid.
Hast du in jungen Jahren noch keinen lückenfreien Bart, brauchst du dir zunächst keine Gedanken zu machen. Solltest du aber auch im fortschreitenden Alter noch Lücken im Bart haben, kannst du es mit Therapien oder Haartransplantationen versuchen. Ein weiterer, weitaus günstigerer Tipp: Probiere es mit einem anderen Bartstyle. Bartfrisuren, die sich mit unregelmäßigem Haarwuchs vereinbaren lassen, sind z.B. der Fu Manchu oder der wieder sehr angesagte Moustache.
Warum manche Bärte einfach nicht so wollen, wie ihre Träger? Ein äußerst entscheidender Faktor für anständigen Bartwuchs ist hierbei das Testosteron. Dieses kann teilweise durch Umweltfaktoren beeinflusst werden, ist zum Großteil jedoch genetisch bedingt, sowie auch die generelle Stärke des Bartwuchses. Aber auch Nährstoffmangel kann der Auslöser für dünne Barthaare sein.
Wer seinem Bart in dieser Hinsicht auf die Sprünge helfen möchte, sollte genügend Zink, Eisen, B-Vitamine, Vitamin C, Biotin und Omega-3-Fettsäuren zu sich nehmen.
Laut Volksmund soll man sich den Bart so oft wie möglich rasieren. Desto dichter soll er dann nämlich auch nachkommen. Bei dieser Aussage hat sich der Volksmund den Mund jedoch ein wenig zu voll genommen. Ganz im Gegenteil. Experten raten den Bart lieber mal für 4-6 Wochen geduldig wachsen zu lassen und erst zu stutzen, wenn er kräftig und voll ist. Diese Zeit braucht ein Bart auch einfach, bis er ordentlich gewachsen ist.
Barthaare wachsen von der Wurzel aus. Je besser diese durchblutet ist, desto besser wachsen die Haare. Aus diesem Grund beinhalten die meisten Bart-Öle auch Inhaltsstoffe, die die Durchblutung fördern. Sowie auch unser beliebtes AGADIR BEARD OIL 30ML WITH ARGAN OIL AND AMBER MUSK. Argan Öl ist ein natürliches Öl und beinhaltet viele wichtige Vitamine, die der Bart für ein gesundes Wachstum benötigt.
Eine stärkere Durchblutung erreichst du aber auch durch Stimulation der Haarwurzel. Mit regelmäßigem Bürsten kannst du deine Barthaare in die gewünschte Form bringen und weniger bewachsene Stellen verdecken. Wie schon erwähnt, braucht es Zeit bis dein Bart richtig wächst.
Die Konturen des Bartes spielen ebenfalls eine wichtige Rolle, um ihn voller wirken zu lassen. Wenn du auf keinen Fall auf einen Vollbart verzichten möchtest, besteht die Option der Barttransplantation - solange du das notwendige Kleingeld in der Tasche hast. Wie auch bei der Kopfhaartransplantation werden hierbei Haarwurzeln an Körperstellen mit dichtem Haarwuchs entnommen und in den betroffenen Stellen verpflanzt. Natürlich funktioniert auch diese Lösung nicht über Nacht. Es dauert etwa ein Jahr, bis der Bart ordentlich dicht bewachsen ist.
Hast du andere Tipps ausprobiert, die ebenfalls gewirkt haben? Ist die Gesichtsbehaarung wirklich unhygienisch und wächst ein Bart durch regelmäßiges Rasieren tatsächlich schneller? Einige Bart-Mythen halten sich seit Jahrzehnten hartnäckig und die Profis von Eric:Barbier hören oft die verschiedensten Legenden rund um Bärte. Auch wenn manchmal ein kleines Fünkchen Wahrheit hinter der Annahme steckt - in der Regel können die Barbiere nur mit dem Kopf schütteln.
Das wurde wohl jedem jungen Mann gesagt. Doch dabei handelt es sich um einen Irrglauben - die Haarwurzel, die für den Wuchs und die Dicke des Barthaares verantwortlich ist, wird während der Rasur überhaupt nicht berührt oder gar stimuliert. Es bleibt also dabei: Die Barthaare wachsen im Schnitt 0,3 bis 0,5 Millimeter pro Tag. Daran ändert auch häufiges Rasieren nichts.
„Es gibt viele Theorien, wie man die Wachstumsphasen des Bartes verlängern kann. : Wenn ich mich entspanne und mehr Wert auf eine gesunde Ernährung lege, wächst mein Bart schneller.
Wenn es unter dem Bart juckt, liegt es ganz selten tatsächlich am Barthaar. Viel häufiger verbirgt sich der Grund dafür direkt darunter: Wird die Haut zu trocken, fängt sie an zu spannen und zu jucken. Kein Wunder, dass wir dann das Kratzen der dicken Barthaare als den Übeltäter vermuten. , das genügend Feuchtigkeit für Haut und Haar spendet.
Doch nicht nur trockene Haut führt dazu, dass es unter dem Bart juckt. Häufig sind auch die Styling-Produkte der Grund für den Juckreiz. Viele Männer reagieren empfindlich auf bestimmte Inhaltsstoffe wie Glycerin, die dafür sorgen, dass die Haut austrocknet.
Wer kennt es nicht? Der Bart ist frisch gewaschen und muss jetzt noch schnell vor der Arbeit in Form gebracht werden. Das geht natürlich am einfachsten und schnellsten mit dem Föhn. Doch aufgepasst: Föhnen kann schnell zu Hitzeschäden am Barthaar führen! ins nasse Haar einzumassieren. Dieses wirkt wie eine Schutzschicht und verhindert größere Schäden. Doch auch wenn ihr Bartöl verwendet, ist euer Bart nicht vollkommen vor der Hitze geschützt.
Auch diese Annahme stammt aus dem Reich der Legenden. Grundsätzlich wächst nämlich bei jedem Mann ein Bart - doch Bartwuchs ist nicht gleich Bartwuchs. Denn genauso wie die Augenfarbe, die Haarfarbe oder die Körpergröße wird auch der Bartwuchs von den Genen bestimmt. Nicht jeder Bart wächst gleich schnell, gleich lang und an den gleichen Stellen. findet.
In der Regel helfen zwei Dinge: Ein Besuch beim Barbier des Vertrauens, der euch mit geschultem Blick hilft, den passenden Bart-Stil zu bestimmen, und eine Menge Geduld. „Mit zunehmendem Alter wird ein Bart auch immer dichter. und Bartöl die Haare so glattbürsten, dass die offenen Flächen verdeckt werden“, verrät Anthony.
Dieser Bart-Mythos feiert regelmäßig ein Comeback in den Medien. Aussagen, dass Bärte genauso viele Bakterien beinhalten wie öffentliche Toiletten, sorgen für Unruhe in der Männerwelt. Aber wie so vieles sind auch diese Aussagen vollkommen aus dem Kontext gerissen. in Bärten finden sich einige Bakterien, doch die sind genauso auf unseren Händen, unseren Klamotten und unserem Smartphone.
sehr wichtig, um ein gesundes Gleichgewicht sicherzustellen. Wie der Körper, sollte die Geschichtsbehaarung ebenfalls ordentlich gepflegt werden. Da die Barthaare wesentlich dicker als die Haare auf dem Kopf sind, müssen sie auch gründlicher gewaschen werden.
Wie ihr seht, kursieren viele Unwahrheiten über die Gesichtsbehaarung. Ihr habt Fragen zu eurem Bart? Gerne helfen euch die Barbiere von Eric:Barbier bei eurem nächsten Besuch in den Salons.
Ein wirklich gutes Ansehen haben Bärte derzeit nicht: In ihnen befänden sich mehr Bakterien als in Hundefell, besagte eine Studie der Schweizer Klinik Hirslanden schon 2019. Auch FFP2-Masken und Bärte vertragen sich nicht: Die stacheligen Haare sind dem Mundschutz im Weg, beim Ein- und Ausatmen kann die Luft ungefiltert an den Seiten vorbeiströmen.
„Es bleibt eigentlich nur die Möglichkeit, sich zu rasieren“, sagte Christoph Asbach, Präsident der Gesellschaft für Aerosolforschung, im Januar 2021 zur Nachrichtenagentur dpa. Der Rat klingt logisch - zumal es außer dekorativen Zwecken offenbar keinen guten Grund dafür gibt, Bart zu tragen.
| Mythos | Wahrheit |
|---|---|
| Rasieren beschleunigt den Bartwuchs | Falsch, die Haarwurzel wird nicht beeinflusst |
| Juckreiz kommt vom Barthaar | Meist trockene Haut oder Styling-Produkte |
| Föhnen ist unschädlich | Kann zu Hitzeschäden führen |
| Bart wird mit dem Alter dichter | Genetisch bedingt, nicht immer der Fall |
| Bärte sind unhygienisch | Bei guter Pflege nicht unhygienischer als andere Körperteile |
tags: #Gründe #Bart #nicht #rasieren
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