Die Alpen sind ein Paradies für Wanderer und Bergsportler, aber auch der Lebensraum für eine Vielzahl von verschiedenen Tieren. Insgesamt sind über 30.000 Tierarten in den Alpen beheimatet. Während Wanderer Tiere wie Gämsen oder mancherorts sogar den Steinbock eher häufiger zu Gesicht bekommen, gibt es auch bestimmte Alpentiere, bei denen eine Sichtung reine Glückssache ist. Dieser Artikel stellt einige der seltensten Alpentiere vor und verrät, wo sie sich am liebsten aufhalten.
Beim Wandern in den Bergen treffen wir immer wieder auf die verschiedensten Tierarten. Vor allem in den Alpen gibt es aber auch Tiere, die man als Wanderer so gut wie nie zu Gesicht bekommt.
Der Alpensalamander (Salamandra atra) lässt sich vor allem durch seine schwarz glänzende Färbung gut erkennen. Er ist in mittleren und höheren Lagen in den Alpen beheimatet und bevorzugt als Lebensraum feuchte Bergwälder - doch auch oberhalb der Baumgrenze ist er unterwegs.
Anzutreffen sind Alpensalamander aber eher selten, denn den Großteil seines Lebens verbringen die überwiegend nachtaktiven Tiere versteckt im Untergrund - zum Beispiel unter Steinplatten oder Totholz. Die Art steht in Deutschland, Österreich und der Schweiz unter strengem Schutz. Sie gilt als sehr bedroht, denn vor allem die zunehmende Land- und Forstwirtschaft setzt ihrem Lebensraum stark zu.
Wo zu finden: Fast in den ganzen Alpen (Ausnahmen: trockene Gebiete in den Zentralalpen, Ötztaler Alpen) ab Höhen von ca.
Obwohl das Tier für den Menschen grundsätzlich ungefährlich ist, gab es bereits seit dem Spätmittelalter immer wieder Versuche, die Wildkatze auszurotten. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war der Luchs schließlich weitgehend aus West- und Mitteleuropa verschwunden.
Seit 1970 versucht man aber, das Pinselohr wieder in den Alpen anzusiedeln und inzwischen gibt es tatsächlich wieder mehrere kleine Luchsbestände. Die Wahrscheinlichkeit, einem Luchs beim Wandern zu begegnen, ist aber gering. Das Tier ist zwar keineswegs scheu - es meidet aber den Menschen und verfügt aber über eine sehr gute Tarnung, wodurch es nur schwer zu entdecken ist.
Wo zu finden: Diverse Gebiete im Alpenraum: z.B.
In den Alpen ist es vor allem oberhalb der Baumgrenze anzutreffen, wo es sich das ganze Jahr über aufhält. Im Winter hält es sich oft in Schneehöhlen auf, die Iglus ähneln. Verlässt es diese, ist es durch sein Gefieder, das sich im Winter schneeweiß färbt, bestens getarnt und für Fressfeinde wie auch für Wanderer nur sehr schwer zu erkennen.
Auch im Sommer ist es durch seine graubraune oder rotbraune Färbung gut getarnt. Unverkennbar ist hingegen sein knarrender Ruf, der an eine quietschende Tür erinnert und oftmals im Frühjahr und im Herbst zu hören ist.
Zugegeben, einem Braunbären möchte man bei der Wanderung wohl eher nicht begegnen. Die Wahrscheinlichkeit, in den Alpen auf den Europäischen Braunbären (Ursus arctos) zu treffen, ist aber ohnehin relativ gering. Gerade einmal um die fünfzig Tiere sollen heute im Alpenraum leben - denn ebenso wie der Luchs wurden auch die Braunbären seit dem Mittelalter massiv bejagt und größtenteils ausgerottet.
Kleinere Braunbärbestände gibt es aktuell noch im Trentino in Italien und in den slowenischen Alpen. Vereinzelt werden auch Tiere im österreichisch-slowenischen Grenzgebiet, in der Schweiz und in anderen Alpenregionen gesichtet. Hierbei handelt es sich dann meist um wandernde Exemplare aus der slowenischen oder italienischen Population.
Wo zu finden: Naturpark Adamello-Brenta, slowenische Alpen, vereinzelt in den Karawanken, Karnischen Alpen, Gailtaler Alpen und in Osttirol
Wann zu finden: ca.
Dass Wanderer auf Tour eher selten einem Schneehasen (Lepus timidus) begegnen, hat zwei Gründe: Einerseits ist der Schneehase nachtaktiv und hält sich tagsüber meist in seinem Bau auf. Darüber hinaus ist das Tier auch ein Meister der Tarnung und zeigt sich im Winter mit einem komplett weißen Fell. Das Fell verbirgt den Schneehasen effektiv vor Beutegreifern wie Adlern oder Raben - es dient aber auch als Isolierschicht, die den Schneehasen optimal vor Kälte schützt.
Im Sommer ähnelt er farblich einem klassischen Feldhasen und ist nur durch seinen etwas schmächtigeren Körperbau, die kürzeren Ohren und den weißen Schwanz von ihm zu unterscheiden. Der Schneehase lebt bevorzugt in höheren Lagen von ca. 1200 bis hin zu 3800 Metern Höhe.
Wo zu finden: Überall in den Alpen auf Höhen von 1200 bis 3800 m. Er bevorzugt alpine Bergregionen und ist meist oberhalb der Baumgrenze anzutreffen.
Im Alpenraum wurde der Bartgeier um 1900 so gut wie ausgerottet und erst in den 1970ern wieder langsam angesiedelt.
Schuld daran war ein schwieriges Verhältnis zum Menschen, das durch einen weit verbreiteten Irrglauben hervorgerufen wurde. So war man lange Zeit der Ansicht, der Bartgeier würde Lämmer, Gämsen oder auch Menschenkinder jagen, was ihm früher auch den Namen "Lämmergeier" einbrachte. In Wahrheit sind Bartgeier aber nahezu ausschließlich Aasfresser. Ihren neuen und viel treffenderen Namen haben sie borstenartigen Federn zu verdanken, die über ihren Schnabel hinaus nach unten stehen und wie ein Bart aussehen.
Wo zu finden: In den Alpen auf Höhenlagen zwischen 1500 und 3000 Metern, zum Beispiel in den Hohen Tauern oder in den Schweizer Alpen.
Der Zwergiger Bärenfell-Schwingel 'Pic Carlit' (Festuca gautieri) ist mit ihrer mittelgrünen Blattfärbung ein dekoratives Gestaltungselement im Garten, welches sich an einem sonnigen bis halbschattigen Standort mit einem möglichst durchlässigen Boden am wohlsten fühlt. Die gelb-grünen Blütenwedel schmücken die polsterbildend und kompakt wachsende Pflanze ab Sommer. Bei günstigen Bedingungen erreicht dieses winterharte Gras eine Höhe von ca. 15 cm und wird bis zu 20 cm breit.
| Monat | Aufgabe |
|---|---|
| März - April | Düngen |
| Mai - September | Gießen |
| September - Oktober | Zurückschneiden |
tags: #Bäre #Fell #Raritäten #Schnurrbart
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