Bärbel Wierichs, Mutter von Natascha Ochsenknecht und Oma von Jimi Blue, Wilson Gonzales und Cheyenne Ochsenknecht, ist weit mehr als nur ein Teil einer bekannten Promi-Familie. Die 83-Jährige ist eine beeindruckende Persönlichkeit, die mit Lebensfreude, Stärke und einem unerschütterlichen Optimismus begeistert. Dieser Artikel beleuchtet ihr Leben, ihre Auftritte im Fernsehen und ihre enge Bindung zu ihrer Familie.
Seit 25 Jahren lebt Bärbel Wierichs in Fulda und hat sich in der Barockstadt ein erfülltes Leben aufgebaut. "Zeit ist das, was man daraus macht", lautet ihr Lebensmotto, und so genießt sie jeden Tag in vollen Zügen. Sie ist bekannt für ihr stilvolles Äußeres, ihren Hut und ihre perfekt abgestimmten Accessoires. In Fulda ist sie alles andere als unbekannt. Sie genießt das Leben in vollen Zügen und ist bekannt für ihre zahlreichen Stammtische.
„Ich habe fünf Stammtische wöchentlich, da ist die Woche fast schon vorbei“. Besonders in den Fuldaer Kneipen ist sie gerne unterwegs. Sie erzählt lebhaft von wilden Partys in den Kult-Kneipen wie Krokodil, Schöppchen und Windmühle. Immer wieder trifft sie neue Leute und wenn sie mal niemanden kennt, dann lernt sie eben neue Leute kennen. "Egal wo ich bin, es wird immer lebhaft, wenn ich da bin. Selbstverständlich fährt sie auch noch selbst Auto. "Ich fahre mit Tempo und Karacho, aber immer vorsichtig". Ihr Rezept, um auch im hohen Alter noch so fit zu bleiben: "Ich habe keine Probleme und keine Macken. Nur manchmal muss ich mich zeitlich sputen. Ich ärgere mich aber nie, das nützt doch nichts".
Insgesamt 30-mal sei Bärbel Wierichs in ihrem Leben umgezogen. Nach Osthessen kamen sie und ihr Mann, der als Bauunternehmer gearbeitet hat, vor etwas mehr als 20 Jahren, weil die Region so zentral liegt. Hier - zwischen Kassel und Frankfurt, wie sie es in der Reality-Show „Diese Ochsenknechts“ ausdrückt - wurden sie sesshaft. Es sind die Verbindungen mit Menschen, die das Leben ausmachen.
Einem breiten Publikum wurde Bärbel Wierichs durch die TV-Serie "Diese Ochsenknechts" bekannt, in der sie zusammen mit ihrer Tochter Natascha und ihren Enkeln zu sehen ist. Auch in Fulda wurde im Sommer für die TV-Serie gedreht. "Was ich in Fulda erlebe, ist fernsehreif. Aber auch, wenn wir als Familie zusammen sind, gibt es schon mal Turbulenzen."
Die Serie läuft jeden Montag, 20:15 Uhr, seit 12. Februar auf SkyOne. Insgesamt gibt es acht Folgen. In der Serie zeigt sich Bärbel Wierichs als warmherzige und humorvolle Frau, die ihre Familie liebt und unterstützt. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund und scheut sich nicht, ihre Meinung zu sagen.
In Folge drei sehen die Zuschauer unter anderem eine Drohnenaufnahme der Fuldaer Innenstadt und Ausschnitte von Uniplatz, Steinweg und Dom. Die malerische Kulisse der Barockstadt kann sich dabei sehen lassen. Dann geht es ab nach Niesig: Mitten im Grünen wohnt die 82-jährige, topgestylte Frohnatur. Ihr Haus ist gemütlich eingerichtet, auf einer Kommode stehen Fotos ihrer Liebsten - den Enkeln Wilson Gonzalez, Jimi Blue und Cheyenne sowie Tochter Natascha Ochsenknecht.
Oft sieht Wierichs ihre Familie nicht: Die Jungs hätten keine Zeit, ihre Tochter würde „ja öfter kommen, wenn es in Fulda einen Flughafen gäbe“ und ihre Enkelin hat sie vielleicht zweimal besucht. Aber alles halb so wild. Kontakt über die Familiengruppe und regelmäßige Telefonate gibt es trotzdem. Außerdem hat die kommunikative Frau überhaupt kein Problem damit, sich im Alltag mit anderen Dingen zu beschäftigen.
Bärbel Wierichs mit Natascha und Cheyenne Ochsenknecht in der Reality-Serie „Diese Ochsenknechts“.
Bärbel Wierichs pflegt eine enge Beziehung zu ihrer Tochter Natascha Ochsenknecht. "Wir sprechen Klartext miteinander. Das war schon immer so." Auch das Oma-Sein gefällt sowohl Natascha als auch Bärbel gut, es sei sogar "großartig". So stolz, wie Bärbel auf ihre Tochter Natascha ist, kann diese auch auf ihre eigene Tochter Cheyenne sein: "Sie [Cheyenne] geht nach ihrem Gefühl und googelt nicht alles", sagt Ochsenknecht.
Trotzdem haben Sie zehn Jahre nach Wilson und Jimi noch ein Kind bekommen. Wünschten sie sich ein Mädchen? Das Geschlecht war mir egal. Es war so, dass mein Ex-Mann Uwe und ich uns zwischendurch getrennt hatten. Als wir wieder zusammenkamen, wollte ich unbedingt noch ein Kind bekommen.
Apropos Männer - Bärbel und Sie sind beide schon lange Single? B. W.: Bei mir sind es jetzt 18 Jahre. Ich hatte immer wieder Freundschaften und es gibt viele Witwer, die glücklich wären, wenn jemand wie ich mich um sie kümmern und sie verwöhnen würde. Aber eigentlich bin ich glücklicher allein. Ich habe meine Stammtische, gute Freunde, mit denen ich auch politisch diskutieren kann, die Familie. Ich gehe gern aus. Ich bin nicht auf der Suche nach einem Mann. N. O.: Meine letzte kurze Beziehung hatte ich 2018. Seitdem ist mir keiner mehr vor die Füße gelaufen, der interessant wäre.
C. O.: Aber ich würde mir natürlich wünschen, dass Mama den Rest ihres Lebens mit einem tollen Mann verbringen kann. Ich hoffe sehr, dass sie bald jemanden findet, der auch bleibt. Hauptsache nicht wieder so ein junger Typ! N. O.: Ältere Männer kommen oft mit meiner Energie, mit meiner Berühmtheit, vor allem aber mit meiner inneren Stärke nur schwer zurecht. Im Augenblick bin ich allerdings so beschäftigt, dass ich nicht mal realisieren würde, wenn jemand mit mir flirtet.
B. W.: Nein, wir machen viel mit uns selbst aus und mischen uns erst in das Leben der anderen ein, wenn wir gefragt werden. Zu Nataschas Scheidung etwa habe ich mich erst zehn Jahre später geäußert. Eigentlich verstehen wir uns sowieso ohne Worte. N. O.: Und natürlich sind wir füreinander da. Aber nicht im Sinne, dass wir uns gute Ratschläge geben oder alles sezieren und in der Familie breittreten, sondern wirklich am Leben der anderen teilhaben und quasi nebenbei mitkriegen, was läuft.
C. O.: Die Frauen in unserer Familie sind sehr stark. Wir lassen uns nichts sagen. Trotzdem wird über alles geredet und wenn wir ehrlich sind, gibt auch jeder immer gerne seinen Senf dazu. Und wir schätzen die Meinungen der anderen auch, behalten am Ende aber oft unsere eigene.
In Folge vier gibt es dann einen Ortswechsel: Bärbel Wierichs besucht Ursula Bernhardt in der Kunstschmiede und Schlosserei Bernhardt in der Fuldaer Schlachthausgasse. „Ich freue mich, endlich mal was los in Fulda!“, strahlt Wierichs. Für die Aufnahmen dieser Folge kam bereits im Juni 2023 ein Kamera-Team nach Fulda. Was sie in Folge 3 geübt hat, präsentiert sie nun in der Schmiede am Künstlerstammtisch. Mit klappernden Kastagnetten - eine rechts, eine links in der Hand, - zeigt sie den Mitgliedern, was sie kann. Auch die Liebe ist kurz ein Thema: Wierich sagt dazu trocken: „Ehe ich abgeschleppt werde, schleppe ich mich lieber selbst ab.“
Mit ihrer den Menschen zugewandten Art lernt sie an einem solchen Abend meist auch Leute kennen.
Trotz ihres positiven Wesens hat Bärbel Wierichs auch schwere Zeiten durchlebt. In der Serie spricht sie über den Tod von Emily, der verstorbenen Tochter ihres Sohnes, die Wierichs von klein auf wie ihre eigene Tochter großgezogen hat. In Fulda ist Emily, die nur 25 Jahre alt wurde, aufgewachsen. Bei einem tragischen Sturz aus dem Fenster starb die junge Frau. Bärbel Wierichs, die sonst sehr taff wirkt und immer einen Spruch auf den Lippen hat, wird an dieser Stelle sehr emotional. „Emily“ steht noch immer an der Zimmertür in Wierichs Haus. „Ich durfte ihr Leben prägen, so gut es ging. Ich bin dankbar, dass es sie gegeben hat“, blickt sie zurück.
Die Familie Ochsenknecht erlebte zudem einen weiteren schweren Schicksalsschlag mit dem Tod von Nataschas Bruder Ingo Robin Wierichs. Er wurde leblos in einer Zelle einer bayerischen Justizvollzugsanstalt aufgefunden. Todesursache: offenbar ein Herzinfarkt.
Das Verhältnis von Natascha Ochsenknecht und ihrem Bruder Ingo Robin Wierichs war wechselhaft. Auch ihr Sohn Jimi Blue Ochsenknecht postete eine weiße Taube und teilte das Bild seiner Mutter in seiner Story.
Bärbel Wierichs ist eine bemerkenswerte Frau, die trotz aller Höhen und Tiefen des Lebens ihren Optimismus und ihre Lebensfreude bewahrt hat. Sie ist ein wichtiger Anker für ihre Familie und ein Vorbild für viele Menschen. Ihr Leben in Fulda, ihre Auftritte im Fernsehen und ihre enge Bindung zu ihrer Familie machen sie zu einer besonderen Persönlichkeit.
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