Puh, bei 30 Grad im Schatten kommen sogar die größten Sonnenanbeter ins Schwitzen. Bei solchen Temperaturen sind coole Bandana-Frisuren eine willkommene Abwechslung, um einen kühlen Kopf zu bewahren.
Ein Bandana ist im Prinzip nichts anderes als ein Kopftuch, das in den 90ern seine Hochphase hatte. Doch mit stylishen Pin-up-Frisuren im Rockabilly-Stil haben Bandanas ihren Platz als Fashion-Must-Have zurückerobert. Besonders im Sommer sind sie ein praktisches Accessoire, mit dem ihr sexy Frisuren zaubern könnt. Und an einem Bad-Hair-Day können Bandanas und Tücher die Rettung in der Not sein.
Früher Erkennungszeichen von Straßengangs, feiert das Bandana heute ein Revival als stylisches Accessoire. Das Bandana ist ein dünnes Tuch, meist mit einer Kantenlänge von 50 bis 60 cm und dem typischen Paisley-Muster. Stars wie Sängerin Rihanna, Madonna oder Moderatorin Annemarie Carpendale haben das Bandana schon für sich entdeckt.
Das "Bandhana" stammt aus Indien, wo das Wort soviel wie „binden“ bedeutet. Das vielseitige Paisley-Tuch diente als Schutz gegen Hitze. Später entdeckten es dann auch die Cowboys und Farmer in Amerika für sich. Die Rockabilly-Fans der 50er Jahre banden sich Bandanas um ihre aufwendigen Frisuren. Unter den US-Straßengangs der 70er Jahre galten farbige Tücher als Erkennungssymbol.
Bevor es losgehen kann, sollte das Bandana zu einem Haarband umfunktioniert werden. Dazu legt man die gegenüberliegenden Ecken des Tuchs so zusammen, dass sich ein Dreieck bildet. Dieses Dreieck rollt man von der Spitze zur gegenüberliegenden Kante auf. Die Breite des Haarbands kann je nach Kopfgröße und Geschmack variiert werden. Alternativ kann es auch in der gewünschten Breite gefaltet werden. Allein als Kopfschmuck bietet es hunderte Variationen.
Ob Hippie oder Rocker, das Bandana ist individuell kombinierbar. Hier sind einige Ideen, wie Sie ein Bandana in Ihre Frisur integrieren können:
Für den klassischen Look werden die Haare in einem hohen Pferdeschwanz zusammengebunden. Als nächstes lockern Sie den Ansatz mit den Händen etwas auf fixieren die Seiten mit etwas Haarspray. Wenn alles sitzt, das Bandana in den Nacken legen und die Enden auf dem Kopf doppelt verknoten. Fertig!
Für den "Wild Side"-Look eignet sich besonders lockiges Haar. Dieses wird zuerst wieder zu einem hohen Pferdeschwanz gebunden. Der Zopf wird im Anschluss von hinten nach vorne "geschmissen". Nun liegt der Pferdeschwanz auf dem Kopf und simuliert eine Art "Tolle". Nun das Zopfgummi mit Hilfe einiger Bobby Pins verstecken. Achten Sie darauf, dass die Haarspitzen des Zopfes auf Höhe des Ponys enden. Damit alles sitzt und sitzen bleibt, empfiehlt es sich diese Art gekonnten Turban mit Haarklammern nun auf dem Kopf festzustecken. Jetzt kommt das Bandana zum Einsatz: Legen Sie das Tuch um Ihren Kopf und knoten es an beliebiger Stelle fest.
Ein regulärer Dutt oder Messy Bun kann mit Bandana zum absoluten Hingucker werden. Knoten Sie sich dafür zuerst einen Dutt, genau dort wo er sitzen soll. Falls vorhanden, empfiehlt es sich dafür ein so genanntes "Dutt-Kissen" zu benutzen. Das verleiht der Frisur zusätzlichen Halt und Volumen. Das Bandana wird anschließend um den Haarknoten gewickelt und je nach Belieben seitlich oder hinten verknotet.
Es ist auch mit Hilfe des Bandanas möglich, einen wunderschönen Haarkranz zu kreiieren. Dafür einfach das Bandana um die geöffneten Haare wickeln und auf dem Kopf festknoten. Wichtig ist, dass das Bandana auch im Nacken oben auf den Haaren liegt und nicht darunter. Nun die einzelnen Haarsträhnen in das Bananda einwickeln. Kleine lose Strähnchen können am Ende auch mit Haarklammern befestigt werden.
Tipp: Besonders lässig sieht es aus, wenn der Knoten vorne seitlich gebunden ist.
Das Haarband sieht auch ganz bezaubernd aus, wenn man es mit voluminösen Locken kombiniert. Dafür zuerst die Haare mit einem Lockenstab eindrehen. Wenn genügend Locken sowie das gewünschte Maß an Volumen erreicht sind, kommt das Tuch zum Einsatz: Das Bandana in den hinteren Hals-Bereich legen, die alle Haare darüber. Die beiden Enden des Tuchs auf dem Kopf seitlich verknoten. Je nach Belieben können die Enden mehrfach verknotet oder unter das Tuch gesteckt werden.
Grundsätzlich gilt natürlich, dass der Kreativität beim Bandana binden keine Grenzen gesetzt sind. Es ist wunderbar, was sich mit einem kleinen Tuch alles anstellen lässt. Und wenn die Hairstyles so gar nicht gelingen möchten, kann man das Bandana klassisch als Halstuch, Gürtel oder regulärer Accessoire einsetzen.
Besonders diejenigen unter uns, die feine Haare besitzen, kennen das Problem: Etwas länger unter der knalligen Sonne geblieben und schwups … Sonnenbrand auf dem Kopf. Ein Tuch über den Haaren schützt vor fieser UV-Strahlung, verhindert das Ausbleichen der Farbe, hält jeder Windböe stand und ist ganz nebenbei auch noch eine absolute Trend-Frisur.
Kein Wunder also, dass dieser Look aktuell unsere Social-Media-Kanäle flutet. Ob mit einem Piece im schönen Paisley-Muster, mit Polka Dots, einem floralen Print oder einfarbig, großflächig über den Kopf gedeckt und hinten lässig zusammengebunden wirkt der Trend à la Jack Sparrow einfach wunderbar unbeschwert - ganz im coolen Piraten-Stil eben.
Und das Beste daran - von Glatze oder raspelkurzem Buzz Cut über mittellange bis lange Haare funktioniert der Look mit den bunten Tüchern bei jeder Frisur - und sorgt garantiert für einen kühlen Kopf!
Als Haarband hält dir das Haar-Accessoire lästige Strähnen aus dem Gesicht!
Vor allem in den 40er, 50er und 60er Jahren waren Kopftücher, die locker unterhalb des Kinns zusammengeknotet waren, bei Frauen sehr beliebt und strahlten als It-Piece pure Eleganz aus.
Einen tiefen Pferdeschwanz binden, um den Zopf knoten, locker herunterhängen lassen, et voilà, fertig ist die schöne und einfache Frisur mit Tuch.
Ein dickes Haargummi macht jede Frisur optisch sofort spannender. Anstatt eines XL-Scrunchies kannst du für den gleichen Effekt aber auch ein Bandana nutzen.
Der Turban benötigt eventuell etwas Übung und Geschick, diese Styling-Variante auszuprobieren lohnt sich aber!
Dieser Look macht sich sogar im Office gut und verleiht dem altbekannten Dutt einen modernen Twist.
Während im Sommer elastische Twist- und Turban-Haarbänder in bunten Farben angesagt waren, sind im Winter vor allem elegante Modelle mit Perlen und Strasssteinchen in. Hier eine kleine Auswahl:
Ein Bandana ist vielseitig einsetzbar: Ob im Urlaub, auf dem Festival oder einfach, um einen Bad Hair Day zu verstecken - mit dem Tuch als Haarschmuck sind Sie immer richtig gewickelt.
tags: #Bandana #Frisuren #Anleitung
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