Wer keine Lust auf sichtbare Ansätze hat, wählt die beliebteste aller Strähnchen-Techniken: Balayage! Die Färbemethode hat sich in den letzten Jahren zum neuen Klassiker entwickelt und das aus gutem Grund. Sanfte Blondtöne und weiche Übergänge sorgen für einen Look wie von der Sonne geküsst - und das ganz ohne Beachurlaub. Wir verraten dir, was genau hinter dem Trend steckt und zeigen dir eine praktische Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Balayage selber machen!
Geht es ums Haare färben, ist Balayage schon lange das unangefochtene Thema Nummer eins. Aber was genau steckt hinter diesem Trend? Im Unterschied zu anderen Highlights wie den klassischen Foliensträhnen, wird bei der Balayage-Methode - wie der Name nun schon vermuten lässt - die Farbcreme mit einer speziellen, folienlosen Färbetechnik frei Hand und in ungleichmäßigen Abständen in das Haar „gefegt“.
Die Bezeichnung Balayage lässt sich vom französischen Wort „balayer“ ableiten, was so viel heißt wie „fegen“. Das Farbergebnis wird dadurch viel natürlicher, die Übergänge fließender wie bei Mode-Influencerin Olivia Palermo. Und das allerbeste: Diese Technik sorgt für besonders langen Halt!
Das Geheimnis einer gelungenen Balayage liegt im Farbzusammenspiel der verschiedenen Nuancen. Damit deine neue Haarfarbe nach dem Färben noch immer super natürlich wirkt, sollte dein/e Friseur*in zwischen Ansatz und Spitzen unterschiedliche Farbnuancen auswählen, die sich lediglich in zwei bis drei Tontiefen unterscheiden. Somit eignet sich die Färbetechnik für alle Haartypen.
Egal ob blond, kupfer, braun oder schwarz, mit Balayage-Highlights kannst du jedes Haar veredeln - sowohl natürliches als auch bereits chemisch-vorbehandeltes. Von langer Mähne über den Cavi-Cut bis hin zum Chin-Long-Bob, sie alle können diese Highlights tragen. EInzige Ausnahme: Kurzes Haar. Hier wird es schwierig für ein gleichmäßiges Ergebnis zu sorgen.
Was aber, wenn dein natürlicher Haarton dunkel ist und du Lust auf viel helleres Haar hast? Keine Sorge, auch du kannst in den Haargenuss neuer Highlights kommen. Jedoch mit einem anderen Namen. Denn bei kontrastreichen Farbunterschieden, die vom Ansatz in die Spitzen heller verlaufen, handelt es sich um Ombré Hair. Ein Farbtrend, der mit einer ähnlichen Freihand-Methode erarbeitet wird, die Ergebnisse jedoch unterschiedlich sind.
Die Strähnentechnik Balayage sitzt seit Jahren auf dem Thron der Highlights. Doch sie bekommt immer stärkere Konkurrenz: Die Foilyage! Sie sieht aus wie eine Balayage, doch worin besteht eigentlich der Unterscheid? Man könnte sagen, dass es sich bei einer Foilyage um eine Weiterentwicklung der Balayage handelt, deren Wirkung verstärkt wird, dabei aber nicht an Natürlichkeit verliert, sondern noch daran gewinnt: Haare wie von der Sonne geküsst 2.0.
Du möchtest nun auch eine Haarfarbe wie von der der Sonne geküsst? Wer sich für die Balayage-Technik entschieden hat, steht vor einer weiteren Frage: Friseur*in oder selbst färben? Eine Frage, die der Profi ganz klar mit Friseurbesuch beantwortet, denn nur hier ist ein perfektes Farbergebnis garantiert. Dein/e Friseur*in kann dich typgerecht beraten und nur er/sie hat die Kenntnisse über die große Auswahl an Haarfarben.
Je nach Haarlänge und -dicke und Friseursalon variieren die Preise. Möglich ist der Strähnen-Service ab ca. 100 Euro. Sicherlich kostet der Besuch beim Profi mehr als ein DIY-Projekt, aber das wird es wert sein! Solltest du dich doch dazu entscheiden, die Balayage-Strähnen selbst zu färben, haben wir eine DIY-Anleitung für dich. Schnapp dir deine beste Freundin, denn vier Hände erleichtern das Strähnen-Experiment ungemein.
Danach teilst du die Nacken-Partie zuerst vertikal in der Mitte und anschließend ein weiteres Mal horizontal, so dass du vier kleinere Abteilungen hast. Diese solltest du ebenfalls mit Clips fixieren. (Solltest du sehr viel und langes Haar haben, solltest du die Anzahl der Abteilungen erhöhen)
Setze den Pinsel außen an der Strähne an und zieh die Farbe etwas in die Längen. Wiederhol den Vorgang auf der anderen Seite, setze jedoch etwas tiefer an. Die beiden Seitenlinien laufen nun zu den Spitzen zusammen, die du komplett mit Farbe bestreichst. Arbeite die Blondierung gern zusätzlich mit den Fingern ein. Für perfekte Übergänge, fächerst du mit dem Pinsel (ohne neue Farbe aufzunehmen) über das Haar im Innenraum deines „V“s.
Perfekt zum Strähnchen selbst färben: Colovista Brunette Bleach, erhältlich für 9,90 Euro bei Amazon*.
Egal ob du dich für den Friseursalon oder das Haarfärbe-Experiment in Eigenregie entscheidest, eins gilt für beide Varianten: Haarpflege ist ein absolutes Muss, denn chemisch behandeltes Haar benötigt extra viel Liebe! Coloriertes, aber besonders blondiertes Haar neigt durch die aufgeraute Struktur schneller dazu, strapaziert zu sein und das kann sich bei mangelnder Pflege sichtbar machen.
Trockenes und brüchiges Haar ist die Folge. Damit das nicht passiert, solltest du deine Haare mit revitalisierenden Haarprodukten pflegen. Neben einem passenden Shampoo sollte auch nach jeder Haarwäsche ein Conditioner sowie mindestens einmal die Woche eine Haarkur verwendet werden.
Egal für welche Variante du dich entscheidest, eine Sache ist schon jetzt sicher: Mit Balayage-Highlights liegst du genau richtig. Du wirst deine Haarfarbe ganz bestimmt lieben!
| Aspekt | Details |
|---|---|
| Definition | Freihand-Färbetechnik für natürliche Highlights |
| Geeignet für | Alle Haartypen und -längen (außer sehr kurze Haare) |
| Haltbarkeit | 3-6 Monate |
| Kosten | Ab ca. 100 Euro im Friseursalon |
| DIY-Option | Möglich, aber erfordert Geschick und eine helfende Hand |
| Pflege | Spezielle Shampoos und Conditioner für coloriertes Haar |
tags: #Balayage #Blond #Glatte #Haare #Anleitung
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