Das Unternehmen Babyliss ist weltweit für seine Körper- und Haarpflegeprodukte bekannt, die entweder zum Stylen, Trimmen oder auch Entfernen lästiger Haare dienen sollen. Weil sich das Unternehmen ganz diesem Thema gewidmet hat, ist es auch kein Wunder, dass die Auswahl an Rasierern der Marke besonders groß ist und gleichermaßen Babyliss Rasierer für Herren, als auch Babyliss Epilierer und Rasiergeräte für Damen umfasst.
Frauen können sich bei der Marke Babyliss mit einer Menge praktischer Geräte eindecken, die zur Körper- und Haarpflege, aber auch dem Styling dienen sollen. Für die Haarpflege hält Babyliss so beispielsweise Haartrockner bereit, die aufgrund ihrer guten Leistungsstärke auch vom Profi benutzt werden können. Auch Warmluftbürsten finden sich in dieser Kategorie vor, ebenso wie Glätteisen und Lockenstäbe. Möchte man sich hingegen ein wenig Wellness für Zuhause gönnen, kann man bei Babyliss zu diesem Zweck beleuchtete Kosmetikspiegel und sogar Maniküre- und Pediküresets erwerben.
Eine Haar-freie Haut gilt für viele Damen als echtes Schönheitsideal, da diese sich ohne Haare weich und glatt anfühlt und auch wesentlich ebenmäßiger aussieht. Durch das Rasieren werden jedoch nicht alle Haare gründlich und restlos entfernt - meist bleiben unschöne Stoppeln oder Härchen in schwierig zu erreichenden Regionen übrig. Aus diesem Grund wurden Epilierer entworfen, die die Haare vollständig mit Wurzel aus der Haut ziehen - hierdurch dauert es in der Regel bis zu vier Wochen, bis Haare wieder nachwachsen oder sich Stoppeln auf der Haut bilden.
Der Wet&Drey Epilierer DUO FLEX 770 der Marke Babyliss kann sowohl unter laufendem Wasser wie zum Beispiel in der Dusche, als auch in trockenem Zustand zum Epilieren verwendet werden und verfügt über insgesamt 60 Pinzetten in seinem Epilierkopf, die die Haare so sanft wie möglich entfernen sollen.
Tipp: Der Epilierkopf des Babyliss Epilierers ist flexibel und kann sich bis zu 30 Grad wenden, sodass er sich allen Körperkonturen und auch verwinkelten Stellen wie etwa in der Bikinizone gut anpassen kann. Der akkubetriebene Epilierer kann mit vollem Akku bis zu 40 Minuten lang eingesetzt werden, danach benötigt er eine neue Aufladung. Eine zweijährige Garantie seitens des Herstellers steht Ihnen zur Seite, falls Sie einmal Probleme mit dem Epilierer haben sollten. Übrigens können Sie im Shop der Marke auch einen Mini-Vertreter des Babyliss Epilierers günstig kaufen, der mit einem verkleinerten Handgriff daherkommt und aus diesem Grund über kompaktere Maße verfügt.
Gerade im Sortiment der Herrenrasierer lassen sich viele verschiedene Modellarten ausmachen, die nicht nur zum perfekt gestutzten Bart verhelfen, sondern auch zu einer schicken Frisur.
Um den eigenen Bart trimmen, stutzen oder gar ganz abrasieren zu können, braucht es einen guten und vielseitigen Babyliss Rasierer mit umfangreichem Zubehör. Der Babyliss Bartschneider SH500E stellt einen besonderes innovativen Rasierer und Trimmer dar, da er mit einer kreisförmigen Klingentechnologie arbeitet, die das 2x schnellere Trimmen ermöglichen soll. Drei rotierende Klingen, die aus Edelstahl bestehen und mit Titan beschichtet wurden, schaffen es, 5 Millionen Schneidebewegungen pro Minute zu vollführen. So können Sie Ihren Bart effizient, schnell und sauber trimmen - auch wenn es im hektischen Alltag einmal etwas schneller gehen muss. Weil die Klingenköpfe multidirektional sind, können sie in jede Richtung bewegt werden und trotzdem ein sauberes Ergebnis liefern. Ist der Akku voll aufgeladen, schafft der Babyliss Bartschneider bis zu 60 Minuten Schneideleistung am Stück, da es sich hierbei um einen leistungsstarken Lithium-Ionen-Akku handelt.
Muss das Aufladen einmal sehr schnell gehen, verfügt der Babyliss Bartschneider über eine praktische Schnellladefunktion - sie lädt das Gerät fünf Minuten lang auf, sodass man es anschließend ganze drei Minuten am Stück nutzen kann. Die Reinigung vom Babyliss Barttrimmer und seinen Aufsätzen kann ganz einfach unter fließendem Wasser erfolgen - auch der Betrieb kann nach Wahl nass oder trocken stattfinden.
Wenn man zum Stutzen seiner langen Haare nicht ständig beim Friseur auftauchen und viel Geld für einen Haarschnitt bezahlen möchte, kann man sich dank eines Langhaarschneiders Zuhause auch selbst um die Erneuerung seiner Frisur kümmern. Mit der Babyliss Haarschneidemaschine Pro 45 - E951E wird das zum Kinderspiel. Der Profi Haarschneider verfügt über robuste Klingen aus rostfreiem Edelstahl, die auch als Babyliss Bartschneider verwendet werden können, falls es sich um einen sehr langen Bart und dessen Stutzung handelt. Ein mitgelieferter Aufsatz für die Babyliss Haarschneidemaschine sorgt dafür, dass Sie aus 8 verschiedenen Scherlängen auswählen können.
Mit einer Akkulaufzeit von 30 Minuten und ganzen drei Jahren Garantie handelt es sich hierbei um ein lohnenswertes Angebot der Marke, das nach dem Preisvergleich auch nicht ganz so teuer ausfällt, wie so mancher Babyliss Rasierer. Übrigens können Sie bei Bedarf auch Nasenhaartrimmer bei Babyliss günstig kaufen, die über ebenso gute Eigenschaften verfügen, wie die Babyliss Bart- und Haarschneider oder Epilierer - und zudem auf eine gute Schmerzfreiheit und sanfte Entfernung der störenden Nasenhaare ausgelegt sind.
Hier eine Übersicht verschiedener Babyliss-Barttrimmer Modelle:
| Modell | AkkuLaufzeit | Längeneinstellung | 100 % wasserdicht | Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|
| Babyliss E986E | ca. 2,5 h | 0,6-28 mm | Ja | sehr lange Akkulaufzeit, mit Hartschalen-Etui |
| Babyliss Japanese Steel Haarschneider E990E | ca. 2,5 h | 3-25 mm | Ja | besonders vielseitige Längeneinstellung, hochwertige Verarbeitung |
| Babyliss Super-X Metal E996E | ca. 3 h | 0,5-8 mm | Ja | einfache Reinigung, besonders vielseitige Längeneinstellung |
| BaByliss Super-X Metal S996E | ca. 1,5 h | 0,4-5 mm | Ja | hochwertiges Metallgehäuse, mit 10 Kammaufsätzen |
| Babyliss X-Blade OT996E | ca. 45 Minuten | 1-5 mm | Ja | einfache Reinigung, mit Schnellaufladung |
| Babyliss Super-X Metal MT996E | ca. 5 h | 0,5-16 mm | Ja | hochwertige Verarbeitung, für Nass- und Trockenrasur |
| Babyliss 30542 | ca. 2 h | keine Herstellerangabe | Ja | vielseitig einsetzbar, besonders lange Akkulaufzeit |
| Babyliss MT861E | ca. 1 h | 0,5-14 mm | Ja | einfache Reinigung, vielseitig einsetzbar |
Für Bartträger sind zusätzlich auch Barttrimmer interessant. Denn die Trimmfunktion, die die meisten Elektrorasierer bieten, kommt längst nicht an die von Barttrimmern heran, die nur dafür konstruiert wurden. Mit dem Panasonic ES-LV6U geht man fast keine Kompromisse ein. Mit seinem extrem flexiblen Scherkopf schmiegt er sich geradezu an die Haut und säbelt dabei, was das Zeug hält. Die Verarbeitung ist sehr gut, die Handhabung super, die Rasur gründlich und die Haut bleibt entspannt.
Bei seinem Edel-Rasierer Series 9 Pro+ 9577cc geht Braun keine Kompromisse ein. Der Apparat ist hochwertig verarbeitet, rasiert exzellent und kommt mit einer großzügigen Zubehörausstattung. Eine Besonderheit ist das Powerbank-Etui für unterwegs, im heimischen Badezimmer findet der Rasierer Platz in der mitgelieferten Reinigungsstation.
Philips bedient Freunde von Rotationsrasierern und Technik-Fans gleichermaßen: Der S9987/55 strotzt nur so vor Features. Die Sensoren und der OLED-Screen gehören dabei noch zu den bodenständigeren Merkmalen, origineller ist zum Beispiel der Indikator für den Anpressdruck, der in verschiedenen Farben leuchtet. Auch beim Zubehör zeigt sich Philips großzügig und legt neben einem Transportetui und einer kleinen Reinigungsstation eine separate Ladestation bei.
Mit dem OneBlade Pro Face + Body QP6650/30 geht Philips andere Wege als die Konkurrenz und setzt auf eine Einzelklinge. Diese bewegt sich sehr schnell und ermöglicht eine besonders hautschonende Rasur. Das Ergebnis ist sauber, die übrig bleibenden Stoppeln sind aber minimal länger als bei anderen Top-Kandidaten.
Der Laifen T1 Pro ist unsere Empfehlung für alle, die sich unterwegs auf Reisen oder im Urlaub eine gründliche Rasur wünschen. Der handliche Rasierer liegt kompakt und leicht in der Hand, ist hochwertig verarbeitet und platzsparend.
Für viele Männer gehört die Rasur zum täglichen Ritual wie das Zähneputzen und der morgendliche Kaffee. Die Nassrasur ist sehr viel gründlicher, aber auch aufwändiger. Vor allem dauert sie mit Einschäumen und Zwischenspülen des Rasierers meist auch länger. Männer mit sehr unreiner und unebener Gesichtshaut bevorzugen hingegen die Trockenrasur, weil kleine Verletzungen im Gesicht damit nahezu ausgeschlossen sind. Nachteil: Eine tägliche Anwendung ist eigentlich ein Muss, wenn man stets gut rasiert aussehen möchte. Denn das Rasieren mit dem elektrischen Gerät ist oberflächlicher.
Rasieren ist eine höchst individuelle Angelegenheit: Die Beschaffenheit der Haut, die Stärke der Barthaare, die Form des Gesichts, die gewünschte Bartfrisur - all das ist bei jedem Mann unterschiedlich.
Es gibt zwei Arten von Elektrorasierern: Folien- und Rotationsrasierer. Am weitesten verbreitet sind Folienrasierer mit ihren länglichen Scherköpfen. Hier gibt es mindestens eine, häufig aber mehrere perforierte Scherfolien. Bei den Rotationsrasierern kommen dagegen drei Schereinheiten mit je einer runden Klinge zum Einsatz. Sie sind in einem Dreieck zueinander angeordnet und oft einzeln flexibel gelagert.
Die Flexibilität der Rotationsköpfe und die dreieckige Form des Scherkopfs bieten den Vorteil, dass sich die Schereinheiten besser an die Gesichtsform anschmiegen. Vor allem die kantigen Kinn- und Unterkieferbereiche lassen sich damit oft besser rasieren. Viele Nutzer heben zudem hervor, dass sie mit Rotationsrasierern schneller sind, weil sie großflächiger rasieren.
Folienrasierer wirken dagegen etwas kraftvoller, was sich auch durch lauteres Summen und stärkere Vibration ausdrückt. Sie sind vor allem für Konturen wie an den Koteletten und für kleinflächige Bereiche wie unter der Nase besser geeignet. Die Rotationsrasierer haben uns beim Versuch, diese Stellen sauber zu bearbeiten, viel Zeit und viele Nerven gekostet.
Alleine anhand der Bauform lässt sich die Qualität eines Elektrorasierers aber nicht beurteilen - gerade vor dem Hintergrund, dass jeder Nutzer aus individuellen Gründen das eine oder das andere System bevorzugt.
Apropos nass: Der Trend geht schon seit einigen Jahren ganz klar zum Elektrorasierer, mit dem man sich auch mit Schaum oder Gel und unter der Dusche rasieren kann. Ob die Hersteller versuchen, damit Anhänger des traditionellen Nassrasierens von ihren Produkten zu überzeugen? Zwar fanden die Tester, dass sich die Rasur mit Schaum oder unter Wasser angenehmer anfühlt, allerdings benötigt man mehr Zeit zum Einschäumen und zur anschließenden Reinigung, wenn man Schaum benutzt. Bei all dem Aufwand kann man dann auch gleich zur Klinge greifen, die nicht nur gründlicher rasiert, sondern auch leichter zu reinigen ist.
Das Thema „Reinigung“ ist bei einem Hygieneprodukt, wie der Rasierapparat eines ist, besonders wichtig. Das wissen natürlich auch die Hersteller, die vor allem ihre Spitzenmodelle oft im Paket mit einer Reinigungsstation anbieten: Das Gerät kommt kopfüber hinein, wird dann mit einer desinfizierenden Reinigungsflüssigkeit gesäubert, getrocknet und - je nach Modell - noch geölt. Prinzipiell ist das auch eine nette Sache, weil sie gut funktioniert und einfach zu benutzen ist. Allerdings gehen die Reinigungsflüssigkeit, die in speziellen Kartuschen geliefert wird ordentlich ins Geld.
Wer den Rasierapparat erst manuell reinigt, um ihn dann in die Station zu stellen, verlängert die Lebensdauer er Reinigungskartuschen, büßt aber einen Großteil des Komforts ein. Wir sind der Meinung, dass man auf eine Reinigungsstation gut verzichten kann. Denn die Scherköpfe der meisten Rasierapparate auf dem Markt (und aller Geräte in unserem Test) lassen sich auch gut unter fließendem Wasser sauber machen. Wer zusätzlich noch etwas Flüssigseife nimmt, bekommt den Rasierer mehr als ordentlich sauber.
Gründlich, reizarm und hochwertig: Der Panasonic ES-LV6U ist ein Lehrstück, wie man einen exzellenten Rasierer baut. Dass sich abermals ein Apparat der japanischen Elektronikspezialisten an die Spitze setzt, hat gute Gründe: Der Scherkopf ist in einem Maß anschmiegsam, wie man es sonst nur von guten Rotationsrasierern kennt. Er ist auch recht groß. Der Folienrasierer kommt mit einem fünffachen Schersystem, das aus vier Scherfolien und einem Integralschneider besteht - mehr Schneideelemente hat kaum ein anderes Modell im Test zu bieten. Die vielen Schneideelemente machen den Scherkopf recht wuchtig: Die Fläche mit den Schneideelementen ist satte 4,1 x 3 Zentimeter groß. Wenn man aufpasst, kommt man auch an kleineren Stellen ganz gut damit zurecht - für kleinteilige Arbeiten ist der Kopf zwar überdimensioniert, man hat aber eine relativ gute Übersicht. Zudem ist er trotz seiner Größe äußerst flexibel in jede Richtung schwenkbar: vorne, hinten, rechts, links und alles dazwischen.
Wie viele andere Modelle kommt auch der Panasonic ES-LV6U mit einem Trimmer, der sich in diesem Fall aus der Rückseite ausklappen lässt. Er eignet sich allenfalls dafür, die Koteletten zu stutzen oder die Bartkontur nachzuziehen. Das klappt immerhin einigermaßen zufriedenstellend, da man ihn im Gegensatz zu den Klapptrimmern vieler Konkurrenten zumindest arretieren kann.
Wie es sich für einen modernen Elektrorasierer ziemt, ist auch der Panasonic ES-LV6U mit einem Bartdichtesensor ausgestattet. Der kann angeblich erkennen, wenn der Scherkopf über ein bereits rasiertes Stück Haut oder einen Bereich mit weniger dichtem Haar fährt und die Schwingungen der Klingen anpassen. Laut Hersteller wird dichter Bart so mit höchster Leistung rasiert, während gleichzeitig empfindliche Haut geschont wird.
Der Panasonic ES-LV6U hat ein rudimentäres, aber ausreichendes Display. Es handelt sich dabei um das Gleiche, das alle aktuellen Panasonic-Rasierer nutzen. Blaue LEDs zeigen den Akkuladestand in 20-Prozent-Schritten an, eine weitere, rote Leuchte gibt darüber Auskunft, ob der Stromspender gerade aufgeladen wird. Sich während des Aufladens rasieren kann man nicht - das ist aber normal und entspricht dem Usus.
Der ES-LV6U reist mit leichtem Gepäck an, in der Packung befinden sich außer dem Rasierer selbst das gewohnte Ölfläschchen, ein Netzteil und ein Weichschalenetui, das gute Dienste leistet. Wer sich mehr Extras wünscht, bekommt den fast gleichen Rasierer auch als ES-LV9U zusammen mit einer Reinigungs- und Ladestation. Das kleine Wörtchen »fast« ist bedeutsam, denn zum Aufladen in der Station hat der ES-LV9U drei metallene Kontaktpunkte auf der Rückseite des Griffs, beim ES-LV6U sind diese nur angedeutet und nicht mehr als funktionslose Plastikknubbel. Die Reinigungsstation später nachzurüsten ist also nicht möglich.
Bislang gibt es keine weiteren seriösen Tests von unserem Testsieger. Auch Stiftung Warentest und Ökotest haben den Panasonic ES-LV6U noch nicht getestet.
Beim Series 9 Pro+ 9577cc hat sich Hersteller Braun richtig Mühe gegeben und einen exzellenten Rasierapparat erschaffen, der ganz klar in die Top-Riege der Rasierer gehört. Am Rasierapparat selbst macht der Scherkopf den wichtigsten Unterschied. Dieser ist beim Braun-Rasierer zwar nicht winzig, aber im Vergleich zu dem des Panasonic-Apparats ein gutes Stück schmaler. Für filigrane Details sind jedoch beide Modelle nicht optimal, in dieser Hinsicht bringt der schmalere Kopf in der Praxis keine nennenswerten Vorteile.
Die Rasur ist sehr reizarm und vermied im Test selbst auf empfindlicher Haut - Stichwort: Hals - konsequent Irritationen. Sie war auch sehr gründlich. In beiden Kernkompetenzen hält der Braun Series 9 Pro+ mit dem Testsieger mit. Lediglich auf dem Adamsapfel konnte sich der Panasonic noch einen Hauch besser behaupten. Das kann an der geringeren Anzahl an Scherfolien liegen, stärker dürfte jedoch die etwas geringere Flexibilität zu tragen kommen: Wie beim Panasonic sind die Schnittelemente beim Series 9 Pro+ flexibel gelagert und der Kopf ist nach vorne und hinten neigbar, dem Braun fehlen jedoch die Freiheitsgrade zur Seite.
Angesichts des hohen Preises, den Braun für sein Premium-Modell aufruft, erwartet man eine gute Handlage und angenehme Haptik - und wird nicht enttäuscht. Der Rasierer hat die bewährte Form, die man bereits von früheren Modellen des Herstellers kennt, beibehalten. Das Gewicht ist gut ausbalanciert, der Apparat liegt sicher in der Hand und lässt sich auch mit größeren Pranken gut greifen.
Ausschlaggebend für den Preis ist neben der Qualität des Rasierers auch das beiliegende Zubehör. Nicht jeder möchte eine Lade- und Reinigungsstation, doch wer sich eine wünscht, findet hier ein gutes Exemplar vor. Nach dem Spülvorgang kann sie den Rasierer auf Wunsch auch trocknen. Hierzu hat das Gerät ein kleines Gebläse, das relativ laut und aufdringlich ist - am besten startet man es erst unmittelbar, bevor man das Bad verlässt.
Für unterwegs hat Braun sich noch ein anderes Schmankerl einfallen lassen und ein Ladeetui beigelegt. Das Hartschalen-Case schützt den Apparat nicht nur beim Transport, es dient zugleich als Powerbank, die dem Rasierer frische Energie zuführt. Eine praktische Idee - allerdings ist das Etui auch ein ziemlicher Brummer, was man im Reisegepäck eigentlich lieber vermeiden würde.
Unseres Erachtens kann das Powerbank-Etui seine durchaus vorhandenen Stärken nur dann richtig ausspielen, wenn Sie häufiger längere Zeit an Orten ohne Steckdose verbringen. Für noch längere Aufenthalte braucht man dann doch wieder das Ladegerät, denn aufgeladen wird das Case mit demselben proprietären Stecker, der auch direkt am Rasierer angeschlossen wird. USB-C wäre hier eine praktikablere Wahl gewesen.
Alles in allem löst der Braun Series 9 Pro+ 9577cc sein Premium-Versprechen ein und schnürt mit seinem Zubehör ein rundes Paket.
Philips hat es mit dem S9987/55 gut gemeint und seinem Vorzeigerasierer eine Ausstattung mit auf den Weg gegeben, die ihresgleichen sucht - sowohl beim Zubehör als auch bei den Features. Auch die Qualität der Rasur hat uns voll überzeugt. Schon die Größe der Box gibt uns ein erstes Vorzeichen dessen, was uns erwartet. Sie ist deutlich größer als die Verpackungen, in denen andere Rasierer stecken. Kein Wunder, denn das Zubehör braucht Platz. Die Reinigungsstation ist im Vergleich zu ihren Gegenstücken, die wir bisher getestet haben, sehr viel einfacher gestaltet, aber auch angenehm klein und findet somit leichter einen guten Platz im Badezimmer. Sie kann den Rasierer aber auch tatsächlich nur reinigen, nicht aufladen. Das Design beider Zugaben ist schnörkellos, schlicht und erwachsen und die Reinigungsstation verzichtet auf einen aus dem Korpus herausragenden Steg, wie wir ihn beispielsweise vom Philips S9711/31 oder einigen Modellen von Braun kennen. Neben den beiden Stationen gehören ein Reinigungspinsel sowie ein hochwertiges Hartschalenetui zum Lieferumfang.
Ein extra Trimmer ist nicht Teil des Sets - legt man darauf Wert, findet man die gleiche Kollektion unter der Bezeichnung S9987/59 zusammen mit dem bewährten Smart-Click-Bartstyler. Zum Testzeitpunkt kostet sie aber fast 60 Euro mehr als die Variante S9987/55 und bietet außer dem Trimmer keine Vorteile. Unserer Ansicht nach fährt man mit einem eigenständigen Barttrimmer besser und günstiger.
Philips hat allerdings nicht nur beim Zubehör, sondern vor allem bei der Ausstattung des Rasierapparats selbst aus dem Vollen geschöpft. An der Vorderseite prangt ein OLED-Display, das mehr kann als nur den Ladestand des Akkus anzuzeigen. Ja, Sie haben richtig gelesen: Der S9987 kann leuchten, und das sogar farbig. Das sieht gut aus, allerdings dient die Lampe vorrangig nicht optischen Gesichtspunkten, sondern informiert über den Anpressdruck. Philips nennt das Feature »Pressure Guard« - bei zu viel Druck leuchtet der Rasierer in einem warnenden Rot, guten Druck quittiert er mit grünem und zu wenig Druck mit blauem Licht.
Für eine möglichst reibungslose und gründliche Rasur sorgen darüber hinaus eine spezielle Schutzbeschichtung sowie Sensoren für die Bartdichte und Bewegung - Merkmale, die zwar weniger imposant wirken als der Pressure Guard, aber die Rasurqualität merklich erhöhen. Und eine gute Rasur gelingt dem S9987 zweifellos - die Gründlichkeit war im Test exzellent, Hautreizungen traten keine auf. Selbst am Hals, einer typischerweise empfindlichen Region, hinterließ der Rasierer von Philips kein Brennen oder Jucken.
Verarbeitung und Haptik sind tadellos und entsprechen dem hohen Preis des Rasierers. Der Apparat liegt angenehm in der Hand und fühlt sich hochwertig an, der Eindruck vermittelt einen Hauch von Luxus. Auch das Betriebsgeräusch ist gut erträglich und nicht zu laut, wobei sich der S9987 akustisch nicht großartig von günstigeren Modellen des Herstellers unterscheidet.
Für Technik-Fans mit Freude am Stylen hat Philips noch einen Leckerbissen in Gestalt einer App. Sie heißt »Philips GroomTribe« und gew...
tags: #Babyliss #Rasierer #Frauen #Test
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