Etwa jeder 10. Säugling entwickelt nach den ersten drei Lebensmonaten Milchschorf. Es handelt sich dabei um eine schuppige Hautveränderung, die bei Babys und Kleinkindern auftritt. Zunächst zeigen sich trockene Stellen, später feste gelb-braune Schuppen und Krusten, vor allem auf der Kopfhaut, im Gesicht, Nacken, Windelbereich, Rumpf und an den Gliedmaßen. Unter der Kruste ist die Haut gerötet und entzündet.
Milchschorf und Kopfgneis werden häufig verwechselt. Doch während es sich beim Kopfgneis um eine harmlose Überproduktion der Talgdrüsen handelt, die meist schnell von alleine wieder verschwindet, ist bei Milchschorf meist eine Behandlung notwendig. Aufgrund der ähnlich aussehenden Hautveränderungen wird Milchschorf oft mit dem häufigeren, aber harmloseren Kopfgneis verwechselt.
Im Gegensatz zu Kopfgneis kann Milchschorf für die Kleinen sehr unangenehm sein: Die betroffenen Hautstellen jucken oftmals stark, was die Babys unruhig und reizbar macht und oftmals auch zu unruhigem Schlaf führt. Manche Babys kratzen sich diese Stellen sogar blutig. Die entstandenen Wunden können Erregern dann als Eintrittspforte dienen und Entzündungen hervorrufen.
Milchschorf ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für eine schuppige Hautveränderung bei Babys und Kleinkindern. Er entwickelt sich erst nach dem dritten Lebensmonat. Die genaue Ursache für Milchschorf ist bisher nicht vollständig geklärt. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass neben der Vererbung auch Umweltfaktoren eine Rolle spielen. So können Infektionen, Zigarettenrauch, ein Pilzbefall der Haut oder Lebensveränderungen, die beim Kind zu Stress führen, an der Entstehung von Milchschorf beteiligt sein.
Bei Babys und Kindern, die Milchschorf als Vorbote einer Neurodermitis entwickeln, reagiert das Immunsystem des Körpers überempfindlich. Eigentlich harmlose Umweltstoffe werden nicht toleriert, sondern attackiert. Das führt zu einer Entzündung der Haut.
Milchschorf kann sich im weiteren Verlauf zu einer Neurodermitis (atopisches Ekzem) entwickeln. Das Auftreten von Milchschorf kann ein Vorbote für eine Neurodermitis sein - vor allem dann, wenn die Eltern an Neurodermitis erkrankt sind. Sind sogar beide Elternteile von einer solchen Erkrankung betroffen, besteht eine Wahrscheinlichkeit von 60 bis 70 Prozent, dass die Kinder später selbst daran erkranken.
Solltest du bei deinem Baby schuppige Stellen an der Haut bemerken, sprich am besten deinen Kinderarzt darauf an.
Durch den starken Juckreiz sind Babys oder Kleinkinder mit Milchschorf oft sehr reizbar und schlafen schlecht. Sie versuchen die Schuppen abzukratzen. Babys und Kinder mit Milchschorf leiden oft unter starkem Juckreiz, was zu Unruhe sowie Schlafstörungen führen und letztlich auch die Schlaf- und Lebensqualität der Eltern beeinträchtigen kann. Zudem kann sich die aufgekratzte Haut weiter entzünden und Schmerzen bereiten. Unter den Schuppen und Krusten sammelt sich Flüssigkeit an, die bei betroffenen Babys oder Kleinkindern zu starkem Juckreiz führen kann.
Bei etwa der Hälfte der betroffenen Babys und Kleinkinder verschwindet der Milchschorf wieder von selbst: Er kann innerhalb der ersten 12 Lebensmonate abklingen, hält vereinzelt aber auch bis zum Schulalter an.
Kopfgneis ist eine normalerweise harmlose Hauterscheinung bei Babys in den ersten Wochen oder Monaten nach der Geburt. Kopfgneis tritt oft bereits in den ersten drei Lebensmonaten auf und klingt meist innerhalb eines Jahres wieder ab. Das Hauptmerkmal sind weiche, gelbliche Schuppen die meist auf der Kopfhaut, aber auch im Gesicht (Augenbrauen), im Nacken oder Windelbereich auftreten können und dem seborrhoischen Ekzem beim Erwachsenen ähneln können.
Diese Schuppen verschwinden meistens innerhalb des 1. Lebensjahres von selbst wieder. Weil die Hautveränderungen sehr ähnlich aussehen, wird der Kopfgneis häufig mit dem Milchschorf verwechselt, einer Kinderkrankheit, die Babys deutlich stärker belasten kann. Bei Kopfgneis tritt beispielsweise kaum bis gar kein Juckreiz auf und die Babys sind kaum beeinträchtigt.
Kopfgneis wird auch als seborrhoisches Säuglingsekzem bezeichnet. Seborrhoisch steht dabei für eine Überproduktion der Talgdrüsen. Der abgesonderte Talg aus den Talgdrüsen schützt unsere Haut vor Austrocknung, wird jedoch zu viel produziert, kann die Haut den überschüssigen Talg nicht mehr abwerfen und er bleibt in Form von weichen, gelblichen Schuppen auf der Haut zurück.
Die Ursache für die übermäßige Talgproduktion sind vermutlich Geschlechtshormone, die vor der Geburt von der Mutter auf das Kind übertragen wurden. Diese Hormone können vorübergehend eine erhöhte Talgproduktion insbesondere an der Kopfhaut beim Baby auslösen und damit zu Kopfgneis führen.
Häufig ist Kopfgneis für das Baby nicht störend und klingt auch schnell wieder ab. Wenn er jedoch stärker ausgeprägt ist und das Wohlbefinden deines Kindes dadurch belastet wird, ist eine schuppenlösende Behandlung sinnvoll.
Der Milchschorf und der Kopfgneis sind zwei unterschiedliche Hautauffälligkeiten, auch wenn viele Eltern diese zwei Arten oft gar nicht auseinanderhalten können.
Der Kopfgneis, medizinisch als seborrhoisches Ekzem bekannt, ist eine harmlose Hautveränderung, die meist wenige Tage bis Wochen nach der Geburt auftritt. Typisch sind weiche, fettige Schuppen auf der Kopfhaut, die gelblich bis rötlich aussehen können, und meist an der Haargrenze enden. Ursache dafür ist eine verstärkte Talgproduktion. In der Regel verursacht der Kopfgneis keinen Juckreiz und verschwindet wieder von selbst. Jedoch kann er von wenigen Wochen bis mehreren Jahren bestehen bleiben.
Milchschorf ist eine Form des atopischen Ekzems, die meist bei Säuglingen zwischen dem 3. und 6. Lebensmonat auftritt. Er betrifft vor allem das Gesicht im Bereich der Stirn und Wangen sowie die behaarte Kopfhaut, kann aber auch an anderen Körperstellen vorkommen - besonders bei Babys mit einer Neigung zu Neurodermitis. Typisch sind harte, gelbliche Krusten und Schuppen auf der Kopfhaut, auch über die Haargrenze hinaus. Im Gegensatz zum harmlosen Kopfgneis geht Milchschorf oft mit starkem Juckreiz einher. Das kann dein Baby unruhig machen. Die betroffenen Stellen sind meist gerötet, können Bläschen bilden und sogar nässen.
Die genauen Ursachen sind noch nicht vollständig geklärt. Vermutet werden genetische Veranlagungen (wie Neurodermitis), Hautreizungen durch äußere Einflüsse oder auch trockene, kalte Luft. Bei Stillbabys entwickelt sich übrigens seltener ein Milchschorf.
Grundsätzlich gilt: Kopfgneis ist harmlos und verschwindet meist ganz von selbst. Eine Behandlung ist also nicht zwingend nötig. Manche Eltern stört jedoch der Anblick der schuppigen Kopfhaut - und das ist verständlich.
Wenn du doch etwas tun möchtest, kannst du folgende sanfte Methoden ausprobieren:
Wichtig: Bitte kratze die Schuppen nie ab - das kann die empfindliche Babyhaut verletzen und zu kleinen Narben führen.
Bei Milchschorf gilt erstmal: Ruhe bewahren und beobachten. Solange die betroffenen Hautstellen trocken bleiben und dein Baby sich nicht vermehrt kratzt, musst du in der Regel nichts unternehmen.
Sollten die Stellen jedoch nässen oder dein Kind beginnt, sich zu kratzen oder sehr unruhig zu werden, wende dich bitte an deine Kinderärztin oder deinen Kinderarzt. Diese können dir Salben verschreiben, die den Juckreiz lindern, die Haut beruhigen und Entzündungen hemmen können.
Weitere Faktoren, die den Milchschorf verschlimmern können, sind Stress, hohe Luftfeuchtigkeit, Überhitzung und Tabakrauch. Achte deshalb darauf, die Wohnung regelmäßig zu lüften, verrauchte Räume zu meiden und das Kind den Temperaturen entsprechend zu kleiden. Hier hat sich das Zwiebelschalenprinzip bewährt, d. h. Um den Juckreiz zu lindern, achte vor allem beim Schlaf des Kindes darauf, dass es nicht zu warm angezogen ist, da Wärme den Juckreiz noch fördert. Hindere dein Kind nicht am Kratzen, sondern schneide stattdessen seine Fingernägel sehr kurz. Eine weitere Möglichkeit das Kratzen einzudämmen sind Handfäustlinge.
Aufgrund der unschönen Schuppen suchen viele Eltern nach einer wirksamen und vor allem schonenden Möglichkeit, ihrem Baby zu helfen. LOYON® ist ein Medizinprodukt, das die Haut von der vermehrten Ansammlung von Schuppen bei Milchschorf und Kopfgneis auf rein physikalischem Wege befreit. Damit greift die Lösung nicht in körperliche Prozesse ein. Dieser Prozess wird medizinisch auch als Keratolyse bezeichnet, die Lösung entsprechend als Keratolytikum. Die neuartige Lösung greift nicht in die Stoffwechselprozesse im Körper ein, sondern befreit die Haut auf rein physikalische Weise von den fettigen Schuppen.
Diese Eigenschaft, sowie der Verzicht auf Konservierungs- und Farbstoffe, macht es zu einem besonders verträglichen, schuppenlösenden Mittel, das auch bei Babys und Kleinkindern eingesetzt werden kann. LOYON® ist zudem leicht anwendbar, klebt oder brennt nicht und ist vollkommen geruchslos. LOYON® riecht zudem nicht unangenehm und klebt oder brennt auch nicht.
Es ist zudem leicht anwendbar: Die Lösung wird leicht in die betroffenen Hautareale einmassiert und sollte dort mindestens drei Stunden verbleiben. Ist dein Kind unruhig, trage LOYON® einfach abends auf und lass es über Nacht einwirken. Am nächsten Morgen kann LOYON® mit einem milden Babyshampoo abgewaschen werden. In der Regel reicht eine einmal tägliche Anwendung über drei bis sieben Tage aus. Bei Bedarf kannst du LOYON® auch über einen längeren Zeitraum evtl. mit mehrtägigem Abstand anwenden.
Vorteile von LOYON®:
Blutige Hautstellen werden vermieden, die durch Abkratzen entstehen können. Andere schuppenlösende Wirkstoffe wie Harnstoff oder Salicylsäure sind für Säuglinge nicht geeignet. So kann Harnstoff auf der Haut Rötungen und Brennen verursachen. Auch das häufig empfohlene Olivenöl oder olivenölhaltige Präparate weisen Nachteile auf. So kann Olivenöl aufgrund seiner wechselnden Zusammensetzung keine medizinischen Qualitätsstandards erfüllen. Zudem gibt es Hinweise darauf, dass Olivenöl die Barriere-Eigenschaften der Haut verschlechtert, weshalb es gerade bei der sensiblen Babyhaut vermieden werden sollte.
In den meisten Fällen ist Kopfgneis harmlos und es ist nicht notwendig, dass du deswegen mit deinem Baby den Kinderarzt aufsuchst. Kommt es jedoch zu einer sehr starken Krustenbildung, kratzt sich dein Kind übermäßig an den betroffenen Stellen oder sind die betroffenen Hautareale entzündet oder nässend, ist ein Arztbesuch angeraten. Auch wenn die Schuppenlösung mit eigen gewählten Maßnahmen erfolglos bleibt, kann der Kinderarzt helfen.
Solltest du den Verdacht haben, dass der Milchschorf in eine Neurodermitis übergeht, solltest du auf jeden Fall einen Arzt kontaktieren. Eine vom Schweregrad des Milchschorfs abhängige entzündungshemmende Therapie (z. B. Eine vom Milchschorf-Schweregrad abhängige juckreizhemmende Therapie (z. B. Versuche auf keinen Fall, die Schuppen durch starkes Rubbeln oder Schrubben der Kopfhaut zu entfernen. Das könnte insbesondere bei einer Frühform der Neurodermitis die Entzündungen auf der schon belasteten Haut verstärken.
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