Aussie Shampoo im Stiftung Warentest: Natürliche Pflege für Ihr Haar

Die richtige Haarpflege beginnt mit der Wahl des passenden Produkts für Ihren Haartyp. Es ist weit mehr als nur ein Reinigungsprodukt - es legt den Grundstein für gesunde Kopfhaut und glänzende Haare.

Ein gutes Shampoo entfernt nicht nur Schmutz und Talg, sondern versorgt Haare und Kopfhaut gleichzeitig mit wichtigen Nährstoffen. Gerade für Menschen mit empfindlicher Haut oder speziellen Bedürfnissen wie coloriertes, feines oder trockenes Haar ist die Wahl entscheidend. Es sollte optimal auf den individuellen Haartyp abgestimmt sein, frei von aggressiven Tensiden sein und möglichst natürliche Inhaltsstoffe enthalten.

Spezialisierte Shampoos für individuelle Bedürfnisse

Der Markt bietet eine Vielzahl spezialisierter Shampoos, die auf unterschiedliche Bedürfnisse zugeschnitten sind.

  • Silbershampoo: Eignet sich ideal für blondiertes oder graues Haar, da es unerwünschte Gelbstiche neutralisiert und den Farbton veredelt.
  • Biotin-Shampoo: Ist besonders bei Menschen beliebt, die auf eine Kräftigung ihrer Haarstruktur setzen möchten, da Biotin das Haarwachstum unterstützen und Haarbruch vorbeugen kann.
  • Coffein-Shampoo: Richtet sich vor allem an Personen, die frühe Anzeichen von Haarausfall bekämpfen möchten, indem es die Haarwurzeln stimuliert.

Produkte für spezielle Haar- und Kopfhautbedürfnisse sollten gezielt auf die individuellen Anforderungen abgestimmt sein. Menschen mit empfindlicher Kopfhaut profitieren von besonders milden Formulierungen ohne Duftstoffe und aggressive Tenside. Bei Schuppenbildung empfiehlt sich die Wahl eines Anti-Schuppen-Shampoos mit Wirkstoffen wie Zinkpyrithion oder Pirocton-Olamin. Coloriertes Haar benötigt Produkte, die die Farbintensität bewahren und vor dem Austrocknen schützen, häufig angereichert mit pflegenden Ölen und UV-Filtern. Wer unter Haarausfall leidet, sollte auf Produkte mit stimulierenden Inhaltsstoffen wie Koffein oder Biotin achten.

Häufigkeit der Haarwäsche

Wie häufig Haarwäsche verwendet werden sollte, hängt stark vom Haartyp und Lebensstil ab. Während Menschen mit fettiger Kopfhaut täglich ein mildes Shampoo verwenden können, reicht bei trockenen oder lockigen Haaren oft eine Haarwäsche alle zwei bis drei Tage. Wichtig ist, das Shampoo sorgfältig auszuspülen, um Rückstände zu vermeiden. Wer auf besonders sanfte Pflege setzt, kann gelegentlich auf eine Co-Wash-Methode (nur Conditioner) zurückgreifen und die Haarwäsche nur bei Bedarf einsetzen.

Trends in der Haarpflege

Immer mehr Verbraucher bevorzugen feste Shampoos oder Nachfüllsysteme, um Plastikmüll zu reduzieren. Natürliche Inhaltsstoffe ohne Silikone, Sulfate oder Parabene liegen im Trend, während vegane und tierversuchsfreie Produkte zunehmend an Bedeutung gewinnen. Personalisierte Produkte, die auf Basis eines Haarprofils individuell zusammengestellt werden, erfreuen sich großer Beliebtheit. Zudem setzen viele Marken auf probiotische Formulierungen, die das Mikrobiom der Kopfhaut unterstützen.

Hier ist eine Übersicht über aktuelle Trends:

Trend Beschreibung Vorteil Besondere Hinweise
Feste Haarpflegeprodukte Wasserfreies Format in Form von Seifenstücken oder festen Bars. Weniger Verpackungsmüll, ergiebiger. Ideal für Reisen und umweltbewusste Nutzer.
Silikon- und sulfatfreie Formeln Verzicht auf synthetische Weichmacher und aggressive Tenside. Schonender zur Kopfhaut, natürlicheres Haargefühl. Besonders beliebt bei Lockenträgern und sensibler Haut.
Natürliche & vegane Inhaltsstoffe Fokus auf Pflanzenextrakte, ätherische Öle und Bio-Zertifizierungen. Unterstützt nachhaltige Pflege ohne Tierversuche. Wichtiger Aspekt bei bewusster Kosmetikwahl.
Personalisierte Haarpflege Produkte, die auf Basis eines Haar- oder Kopfhaut-Tests individuell angepasst werden. Maximale Abstimmung auf persönliche Bedürfnisse. Angeboten z. B. durch spezialisierte Marken oder Online-Konfiguratoren.
Mikrobiom-freundliche Produkte Erhaltung des natürlichen Bakteriengleichgewichts der Kopfhaut. Stärkt die Abwehrkräfte und reduziert Irritationen. Besonders im Fokus bei sensibler Haut oder häufigem Waschen.

Shampoos gibt es nicht nur in flüssig, sondern auch als feste Shampoos und Haarseifen.

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Beispiele für Shampoos

  • Cien Tag für Tag Shampoo Frucht & Vitamin: Ein silikonfreies, veganes Shampoo für normales Haar von Lidl.
  • NIVEA Classic Care Shampoo: Ein silikonfreies, veganes Pflegeshampoo für die tägliche Anwendung bei normalem Haar mit Baumwollsamenöl und milden Tensiden.
  • Finigrana Haarseife Aleppo: Eine feste, pflanzlich basierte Haarwaschseife aus verseiften Ölen und ätherischem Rosmarinöl.

Worauf Sie bei der Wahl achten sollten

Bei der Wahl des Haarpflegeprodukts spielen individuelle Kriterien eine Rolle: Welche haarigen Problemfälle stehen an, welcher Haartyp bin ich, möchte ich gesundheitlich bedenkliche Stoffe vermeiden, soll die Verpackung eine möglichst geringe Umweltbelastung verursachen und wie wichtig ist mir die Beschaffenheit des Shampoos?

Mit einem Shampoo für normales Haar liegen Sie eigentlich nie falsch. Es kann aber sein, dass Sie dennoch nach speziellen Pflegeeigenschaften suchen. So gibt es spezielle Wirkstoffe, die ein Nachfetten der Haare verzögern können, trockenes Haar pflegen und juckende Kopfhaut beruhigen.

Manchmal werden Funktionen wie eine Glanzgarantie, leichte Kämmbarkeit oder das Vermeiden von elektrisiert-fliegendem Haar bei feinen Haaren mit zusätzlicher Chemie erkauft - beispielsweise dem Zumischen von Silikonen. Diese werden nicht in allen Belangen positiv beurteilt: Sie bilden eine schützende glatte Schicht ums Haar, was der Struktur zunächst gut tut.

Der Duft eines Haarpflegeprodukts wirkt manchmal einfach euphorisierend - kein Wunder, dass Hersteller ihn möglichst überzeugend kreieren möchten. Doch längst nicht alle Duftstoffe sind unkritisch: Beispiel Lilial (Butylphenyl Methylpropional). Er steht unter Verdacht, Allergien auszulösen und Erbgut zu schädigen. Auch der Aromastoff Limonen, der häufig auch Naturkosmetik zitrusfrischen Duft verleiht, reizt bei manchem die Haut oder ruft allergische Reaktionen hervor.

Neben den Duftstoffen spielen bei Shampoos eine Reihe weiterer Inhaltsstoffe eine Rolle, beispielsweise Konservierungsstoffe. Wer bestimmte Inhalte vermeiden möchte, ist gut beraten, immer die Zutatenliste kritisch zu prüfen.

Umweltfreundliche Verpackung

Eine möglichst umweltfreundliche Verpackung, die wenig Müll erzeugt und in der Herstellung wenige Ressourcen verbraucht, liegt im Trend. Das versuchen zunehmend auch die Anbieter von Shampoos umzusetzen. Bei flüssigen Pflegeprodukten wird es - sofern kein Selbstabfüllen in Unverpackt-Läden möglich ist - ohne Plastik-Umverpackung oder Glas kaum gehen. Wer ökologisch handeln möchte, kann tatsächlich auf die festen Shampoos oder Haarseifen umsteigen, die sind häufig lediglich in Karton oder Papier verpackt. Für flüssige Produkte gilt: Wählen Sie möglichst große Produktportionierungen, denn das spart Plastik. Wenn recyceltes Material verwendet wird, ist das meist auf der Verpackung angegeben.

Flüssig, fest oder Haarseife?

Ob flüssig, fest oder Haarseife - auf welche Variante die Wahl fällt, kann viele Gründe haben. Während die flüssigen Produkte zunächst leichter in der Anwendung erscheinen, kann es bei ihnen schnell zur Überdosierung kommen. Flüssiges Shampoo war über Jahre hinweg die gängige Haarpflege. Für die zähflüssige Konsistenz der Shampoos sorgen etwa 70 bis 90 Prozent Wasser. Diese verdünnen ein Gemisch aus Tensiden, die für die reinigende Wirkung sorgen, Schaumstabilisatoren sowie Pflege- Duft- und Farbstoffen. Aufgrund ihres hohen Wassergehalts benötigen die Flüssigen meist auch eine Konservierung gegen mikrobiellen Befall. Diese liefern bei konventionellen Produkten Zusätze wie Benzoate, Sorbate oder Salicylsäure.

Feste Shampoos gleichen, was waschaktive und pflegende Inhaltsstoffen betrifft, den flüssigen Varianten. Sie haben jedoch einen sehr niedrigen Wassergehalt, weil ihnen Wasser entzogen wurde. Erst muss das feste Waschstück mit etwas Wasser angeweicht werden, dann kann man wie beim Händewaschen etwas Shampoo aufschäumen oder die Seife direkt über das nasse Haar reiben und einmassieren. Eine ovale Form lässt das Shampoo besser in der Hand liegen. Nach dem Benutzen sollte das feste Shampoo-Stück wieder gut trocknen können, auf einer Seifenschale, in einem Netz oder in einer Nylonsocke. In puncto Ökologie haben die festen Shampoos gemeinsam mit den Haarseifen die Nase vorn.

Haarseifen sind rein optisch zunächst nicht von festem Shampoo zu unterscheiden. Die Stücke werden allerdings auf komplett anderer Basis hergestellt und enthalten keine Tenside. Stattdessen binden freie Fettsäuren die Schmutzpartikel. Für die Herstellung einer Seife werden Fette oder Öle mit einer Lauge "verseift". Für Duft und Farbe werden - zumindest bei den Naturkosmetik-Haarseifen - ausschließlich natürliche Substanzen hinzugefügt. Wenn Haarseifen verwendet werden, dann muss nach dem Waschvorgang nochmals mit einer Spülung gearbeitet werden. Diese saure Rinse aus Wasser und Essig oder Zitronensäure beseitigt den weißen Laugenbelag auf den Haaren und neutralisiert Kalk im Wasser.

Tipps für die Haarwäsche

  • Die Menge macht's: Ausgebildete Friseurinnen kommen mit weniger als der Hälfte an flüssigem Shampoo als die Anwender zu Hause aus.
  • Wasser sparen: Verwenden Sie einen Spar-Duschkopf, drehen Sie den Wasserhahn ab, während Sie sich einseifen.
  • Kein heißer Kopf: Setzen Sie der Umwelt zuliebe beim Haarwaschen lieber auf mittlere Wassertemperaturen.
  • Intelligent getrennt: Achten Sie beim Entsorgen darauf, ob Sie für eine bessere Verwertbarkeit noch zusätzlich trennen müssen. Häufig erfordern Deckel der Plastikflaschen für eine bessere Handhabe andere Materialien.

Aussie Shampoo: Ein kritischer Blick

Einige Nutzer berichten von negativen Erfahrungen mit Aussie Shampoos. So wird beispielsweise das Aussie Miracle Moist Shampoo aufgrund seiner Inhaltsstoffe und des starken Duftes kritisiert. Einige Anwender empfanden ihre Haare nach der Anwendung als strohig, trocken und störrisch.

Es ist wichtig, die Inhaltsstoffe genau zu prüfen und auf die individuellen Bedürfnisse der Haare abzustimmen. Wer mehr über die Inhaltsstoffe erfahren möchte, kann diese beispielsweise über Codecheck überprüfen.

Conditioner: Mehr als nur eine Ergänzung

Normales Haarewaschen reicht auf Dauer nicht aus, damit das Haar gut aussieht. Wenn Sie regelmäßig einen Conditioner verwenden, bekommen die Haare mehr Geschmeidigkeit, Glanz und Kraft. Bei der hochwertigen Haarpflege ist auch für Ihre Haarstruktur das geeignete Produkt zu finden. Damit verwöhnen Sie Ihr Haar und erleichtern sich anschließend das Styling.

Einige der Top Conditioner im Vergleich sind:

  • Equave Hydro Nutritive Detangling Sprüh-Spülung von Revlon Professional
  • Cicaflash Conditioner von Kérastase
  • Color Security Conditioner von Color Wow

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