Aussie Shampoo Inhaltsstoffe ohne Silikone: Eine detaillierte Analyse

Glänzendes, voluminöses und seidig glattes Haar wie in der Werbung wünschen sich viele. Und anders als viele andere Beauty-Träume lässt sich dieser mit der richtigen Pflege durchaus realisieren oder zumindest ein Ergebnis erzielen, dass dem sehr nahe kommt. Das richtige Produkt für einen selbst zu finden ist allerdings gar nicht so einfach.

Zum einen, weil Ihr Haar je nach Alter, Ernährung, Lebensumständen und Haarstruktur andere Bedürfnisse hat. Auch achten immer mehr Verbraucher darauf, dass sie Produkte kaufen, die möglichst wenige schädliche Inhaltsstoffe enthalten.

Wir gebrauchen es nahezu tagtäglich, doch die wenigsten von uns wissen wahrscheinlich, wie ein Shampoo überhaupt funktioniert. Shampoo reinigt das Haar und befreit es von abgestorbenen Hautschüppchen, überschüssigem Fett und Kalkrückständen. Stylingprodukte wie Haarspray, Gel und Co. werden von einem Shampoo ebenso herausgespült wie Staub und andere Umwelteinflüsse.

Um eine gründliche Reinigung zu garantieren, enthalten Shampoos Inhaltsstoffe - Stichwort: waschaktive Tenside -, die die Haarfasern öffnen. Das Haar soll aber nicht nur sauber, sondern auch gepflegt werden.

Damit Ihr Shampoo optimal wirken kann, lohnt es sich beim Haarewaschen ein paar Dinge zu beachten. Schon bevor es unter die Dusche geht, können Sie Ihr Haar auf die bevorstehende Wäsche vorbereiten. Viele von uns verwenden beim Einschäumen der Haare zu viel Shampoo. Dabei ist bereits eine haselnussgroße Menge ausreichend. Mehr sollte - bei einem guten Shampoo - nicht nötig sein.

Allen voran, weil stets nur der Ansatz und die Kopfhaut eingeseift werden sollten. Wird das Shampoo ausgespült, werden Längen und Spitzen automatisch mit gewaschen. Stellen Sie sicher, dass Sie ihre Haare gründlich Auswaschen. Shampooreste können das Haar unnötig beschweren und für schnelles Nachfetten sorgen. Deshalb so lange spülen, bis sich die Haare wirklich sauber und frei von Schaum und Shampoo anfühlen.

Garnier Green Talk #10 – Shampoo ohne Silikone und Sulfate?

Shampoo-Arten und ihre Anwendung

Nicht jedes Shampoo funktioniert für jeden Haartyp und auch wenn wir uns in unserem Test auf normales Haar konzentriert haben, möchten wir Ihnen hier einen kleinen allgemeinen Überblick über die verschiedenen Shampoo-Arten geben.

  • Anti-Frizz-Shampoo: Wer abstehenden Härchen und Krauselocken den Kampf ansagen möchte, sollte zu dieser Shampoo-Art greifen. Sie glättet die Haarstruktur sichtbar. Da Frizz viele Ursachen hat, wie beispielsweise feuchte Umgebungsluft, gibt es meist keine Möglichkeit, das Problem ganz loszuwerden.
  • Locken Shampoo: Die Struktur lockiger Haare unterscheidet sich deutlich von der glatter Haare. Deshalb braucht man für diese auch eine speziell auf sie zugeschnittene Pflege.
  • Anti-Schuppen-Shampoo: Schluss mit Schuppen! Wie Frizz, kann auch schuppiges Haar viele Ursachen haben: genetische Veranlagung, Hormonschwankungen oder äußere Einwirkungen. Um gegen das Problem anzugehen, konzentrieren Anti-Schuppen-Shampoos sich auf die Kopfhaut.
  • Shampoos für koloriertes und dauergewelltes Haar: Dass es unser Haar strapaziert, wenn wir es färben, tönen oder uns eine Dauerwelle machen lassen, ist kein Geheimnis. Umso wichtiger ist es, dass wir es im Anschluss besonders gut pflegen. Shampoos für koloriertes und dauergewelltes Haar sind spezifisch darauf ausgelegt, den Haaren dieses Plus an Pflege zukommen zu lassen. Vitamine und Pflanzenextrakte stärken das Haar und helfen ihm dabei, sich zu regenerieren.
  • Shampoos für strapaziertes Haar: Am wohlsten fühlt sich unser Haar, wenn wir es möglichst naturbelassen tragen. Glätten, häufiges Frisieren mit Gel und Haarspray, aber auch das Föhnen strapaziert unser Haar. Auch hierfür gibt es Shampoos mit speziell darauf zugeschnittenen Rezepturen. Diese eignen sich auch sehr gut für besonders lange Haare, bei denen man oft mit ausgetrockneten, splissanfälligen Spitzen zu kämpfen hat.

Feste Shampoos und Haarseifen

Auch wenn in unserem Test viele Produkte mit vorwiegend natürlichen Inhaltsstoffen vertreten waren, bleibt bei den Flüssig-Shampoos stets das Problem der Verpackung. Immer mehr Menschen wechseln deshalb zu festem Shampoo oder Haarseifen, die einfach in einer umweltfreundlicheren Pappschachtel verpackt werden können. Wie bei jeder Seife sind auch hier die Grundzutaten Fette und Laugen. Je nach Rezepturen gesellen sich dann noch unterschiedliche Öle dazu.

Allerdings kommt es bei der Verseifung - ein komplizierter Prozess, dessen Erklärung hier den Rahmen sprengen würde - häufig zu Überfettung. Sicher, manche Haare mögen sich darüber freuen. Aber meistens führt dieser Effekt zu schweren und, wie sich erraten lässt, fettigen Haaren. Dem kann man mit einer sauren Rinse allerdings gut entgegenwirken. Die Rinse lässt sich ganz einfach selbst herstellen, indem man zwei Esslöffel Apfelessig zu einem Liter Wasser hinzugibt.

Festes Shampoo ist quasi flüssiges Shampoo, dem Wasser entzogen wurde. Viel mehr Unterschiede gibt es gar nicht. So schäumt eine Haarseife ebenso wie sein flüssiger Bruder und kann zudem mit den gleichen pflegenden Ergebnissen punkten. Deshalb entscheiden sich immer mehr für feste Shampoos, zumal diese umweltfreundlich in Papier oder Pappe verpackt werden können. Übrigens: Auch auf der Liste der Inhaltsstoffe findet sich in der Regel kein Plastik, auch nicht in Form von Mikroplastik.

Manch einem fällt allerdings gerade deshalb die Umstellung auf festes Shampoo schwer. Immerhin sind es im Besonderen Inhaltsstoffe wie eben Polyquaternium-7, die für Glanz und Geschmeidigkeit im Haar sorgen. Oft fühlen sich mit Haarseife gewaschene Haare vergleichsweise belegt, schwer und fettig an.

Mikroplastik, Parabene & Co.

Wie bereits erwähnt sind die Inhaltsstoffe auf die Haarstruktur und die Effekte, die das Shampoo erzielen soll, abgestimmt. Dennoch gibt es einige Inhaltsstoffe, die auf der Liste der Inhaltsstoffe regelmäßig zu finden sind. Beispielsweise Pflanzenextrakte, Duftstoffe, Konservierungsstoffe und Öle. Dass diese Substanzen dennoch regelmäßig auf den Listen der Inhaltsstoffe zu finden sind, liegt unter anderem an ihren positiven Wirkungen. Das ist selbstverständlich keine Rechtfertigung für ihren fortwährenden Einsatz und wird zunehmend kritisch gesehen, was viele Verbraucher auch immer eindeutiger mit ihrem Kaufverhalten zeigen.

Leider machen es einem die Hersteller alles andere als leicht und greifen bei der Auflistung der Inhaltsstoffe mit Vorliebe auf komplizierte chemische Bezeichnungen zurück, die gute und schlechte Inhaltsstoffe gleichermaßen fremd wirken lassen.

Verspricht ein Shampoo Geschmeidigkeit und Glanz, sind meist Silikone im Spiel. Sie legen sich wie ein Film um das Haar und sorgen so für eine weiche und glänzende Oberfläche. Während Silikone oft haptische und optische Wunder wirken, beschweren sie allerdings allen voran feines Haar auch und sorgen zudem für schnelles Nachfetten. Und: Silikone lassen sich nicht einfach so ausspülen. Das bedeutet, dass sich bei jeder Haarwäsche neue Silikon-Partikel auf den Haaren und der Kopfhaut ansammeln und beides künstlich versiegeln. Weitere Pflege dringt dann erst gar nicht mehr zu den Haaren vor.

Es wird zwischen wasserlöslichen und nicht wasserlöslichen Silikonen unterschieden, wobei erstere als besser gelten - zumindest was die Verträglichkeit für Haut und Haar betrifft. Im Test haben wir daher vor allem nicht wasserlösliche Silikone als problematisch bewertet. Gut für die Umwelt sind allerdings beide Varianten nicht, denn die feinen Partikel können im Klärwerk nicht komplett herausgefiltert werden.

Einmal haltbar machen, bitte! Das ist die Hauptaufgabe von Parabenen im Shampoo. Allerdings steht das Konservierungsmittel in Verdacht, das Brustkrebsrisiko zu erhöhen. Sicher ist, Parabene wirken zumindest schwach hormonähnlich. Sie ähneln dem Hormon Östrogen. In puncto Umwelt können wir Entwarnung geben: Auch in Erdbeeren, Traubensaft und Co. kommen von Natur aus Parabene vor.

Sulfate sind Schwefelsalze oder -ester. Sie weisen eine starke Reinigungskraft auf und schäumen. Viel Schaumbildung wird bei Shampoos oft mit Sauberkeit und guter Reinigungskraft verbunden.

Das synthetische Polyethyenglykol (PEG) verbindet Wasser mit Ölen. Das ist allerdings auch schon der einzige positive Effekt dieses Inhaltsstoffes. Tatsächlich können Shampoos mit PEGs Rückstände des krebserregenden Stoffes Dioxan enthalten.

PEGs auf der Liste der Inhaltsstoffe erkennen: Beispielsweise Polyglykol, Polysorbate, Copolyol. z. B. Mikroplastik soll für gute Kämmbarkeit sorgen und gehörten in Shampoos und anderen Kosmetika viele Jahre zu den Standardzutaten.

Wirklich sinnvoll sind die winzigen Partikel allerdings nicht. Vor allem nicht für die Umwelt. Mikroplastik gelangt nahezu ungehindert in die Natur, wo es gar nicht oder nur sehr, sehr langsam abgebaut wird. Aus diesem Grund ist die Verwendung von Mikroplastik in immer mehr Ländern - auch in Deutschland - verboten.

In unserem Shampoo-Test haben wir versucht, die ganze Bandbreite an Produkten abzudecken. Deshalb haben wir neben herkömmlichen Shampoos auch biozertifizierte getestet. Ein solches Zertifikat kann unser Testsieger nicht aufweisen - die Macher hinter Jean&Len erklären, sie hätten sich bewusst gegen Labels dieser Art entschieden.

Das bedeutet: Auf Inhaltsstoffe, die nicht nötig sind, wird laut eigener Aussage verzichtet. Also keine Parabene, keine Silikone, kein Mineralöl, kein Mikroplastik, keine tierischen Inhaltsstoffe. Das ist auch bei der Neulancierung, dem von uns getesteten Volumen Shampoo für jeden Haartyp, der Fall. Es wurde speziell für kraftloses, feines Haar entwickelt. Der Duft ist dezent floral, angenehm, finden wir. Die vegane Formulierung wird von Jasmin und Holunder bestimmt.

Jasminöl-Extrakt wirkt hydratisierend und soll die Haarwurzeln, wie auch die Längen stärken und so für mehr Volumen sorgen. Zudem bringt Jasmin antivirale und antibakterielle Eigenschaften mit sich. Perfekt für sensible und schuppige Kopfhaut. Das dünnflüssige Shampoo für jeden Haartyp lässt sich zunächst einmal gut dosieren. Beim Verteilen im Haar schäumt es stark, so können wir es gut im gesamten Haar verteilen und haben den Eindruck, dass alle Haarpartien gründlich gereinigt werden.

Beim Ausspülen fühlt sich das Haar direkt sauber und schön schwer an. Kämmen wir die Haare nass, muss sich die Bürste durch leichte Kletten kämpfen. Ein wenig besser wird es bei trockenem Haar, aber die Kletten lassen sich gut rauskämmen. Das finale Ergebnis sind Haare, die superweich, leicht und voluminös sind. Im Juli 2024 wurde das Jean&Len Volumen Shampoo auch von Öko Test unter die Lupe genommen.

Detaillierte Produktvergleiche

Bereits die äußere Gestaltung des Produkts fällt positiv auf: Das Khadi Aryuvedisches Elixier Shampoo Rose Repair überzeugt mit einem ansprechend gestalteten Verpackungsdesign. Neben der ästhetischen Aufmachung liefert die Umverpackung auch substanziellen Informationsgehalt. So finden sich dort Angaben zum Cosmos-Natural-Siegel, zu den Inhaltsstoffen sowie zu den Grundlagen des ayurvedischen Pflegeansatzes, auf dem die Rezeptur basiert.

Im Zentrum der Formulierung steht - wie der Produktname bereits nahelegt - die Rose. Ihr Duft ist deutlich wahrnehmbar und verbindet sich mit einer herb-würzigen Note zu einer harmonischen, olfaktorisch ausgewogenen Komposition. Auch die pflegenden Eigenschaften der Formulierung orientieren sich an ayurvedischen Prinzipien. Neben dem Rosenextrakt, das laut Hersteller über 400 aktive Wirkstoffe enthält, finden sich weitere Pflanzenbestandteile mit traditioneller Wirkung.

Süßholzwurzel soll antioxidativ wirken, Amla-Beere das Haar von innen heraus regenerieren, während Shikakai Feuchtigkeit spendet. Der angegebene pH-Wert von 4,5 bis 5,0 liegt im Bereich des natürlichen pH-Werts von Haar und Kopfhaut - ein Detail, das für eine ausgewogene, hautverträgliche Formulierung spricht.

In der Anwendung zeigt sich das Khadi Aryuvedisches Elixier Shampoo Rose Repair als ergiebig und gut dosierbar. Bereits eine kleine Menge genügt, um das Haar gründlich zu reinigen. Der Schaum ist fein, die Verteilung im Haar gelingt mühelos. Nach dem Trocknen überrascht das Ergebnis positiv: Die Haare fühlen sich leicht an, fallen natürlich und zeigen eine definierte Lockenstruktur. Einziger Kritikpunkt bleibt der recht hohe Preis.

Mit seiner sanften Komposition aus natürlichen Inhaltsstoffen eignet sich das Pflegeshampoo Family von Lavera für die ganze Familie. Bio-Apfel und Bio-Quinoa sind die beiden Star-Inhaltsstoffe im Lavera Family Shampoo für jeden Haartyp. Sie sollen für eine zarte Behandlung und eine spür- und sichtbare Extraportion Geschmeidigkeit sorgen. Haare und Kopfhaut werden schonend behandelt. Und das laut Hersteller ganz unabhängig davon, ob das gewaschene Haar lang, gelockt, normal oder reif ist.

Beim Waschen fühlt sich das Haar weich und schwer an. Der Duft ist angenehm und dezent. Jedoch ist es gar nicht so einfach, das Öko-Shampoo restlos wieder auszuspülen. Es braucht einiges an Überkopf-Waschen, und selbst dann scheinen noch kleine Spuren im Haar zu sein. Das trockene Haar ist deshalb leicht beschwert und fettet recht schnell nach.

Alles in allem überzeugen uns beim Lavera Pflegeshampoo Family vor allem die Inhaltsstoffe - unter denen natürlich keine Silikone und weder wasserlösliches noch wasserfestes Mikroplastik zu finden sind. Auch, dass das Öko-Shampoo ein so großes Spektrum an Altersgruppen und Haarstrukturen abdeckt finden wir durchaus interessant. Ärgerlich ist hingegen, dass es sich so schwer auswaschen lässt.

Das Shampoo Teebaumöl von Swiss-O-Par ist ein besonderes, denn es geht gezielt gegen Kopfhautreizungen, Schuppen und fettiges Haar vor - und diesen Job erfüllt das Produkt aus der Naturkosmetik wirklich gut. Hauptwaffe in der Formulierung: Teebaumöl. Unverkennbar übrigens auch am Geruch, den man natürlich mögen oder zumindest akzeptieren muss, denn das Naturkosmetik-Shampoo riecht wirklich intensiv danach.

Die Inhaltsstoffe genauer betrachtet

Der stolze Hinweis „ohne Silikone“ prangt heute schon auf vielen Shampoo Verpackungen - Tendenz steigend. Ist ja super, denken sich viele Verbraucher und greifen zu. Seitdem bekannt wurde, dass Silikone Haar und Kopfhaut versiegeln und langfristig schädigen, steigen immer mehr Verbraucher auf ein Shampoo ohne Silikone um. Doch was ist eigentlich mit den vielen anderen, meist chemischen Zusätzen in unseren Shampoos? Sind die alle unbedenklich? Weit gefehlt. Die Liste potenziell gefährlicher Inhaltsstoffe ist sehr lang. Hormonell wirksame und krebserregende Substanzen sind hierbei keine Seltenheit. Ein Shampoo ohne schädliche Inhaltsstoffe zu finden, ist of gar nicht so einfach.

Hier sind einige Inhaltsstoffe, auf die Sie achten sollten:

  1. Propylene Glycol: Klingt chemisch, ist es auch! Es ist sehr häufig in Shampoos und anderen Pflegeprodukten zu finden. Propylene Glycol wird aus Erdöl gewonnen und wird in Shampoos gerne als Feuchthaltemittel eingesetzt. Alternative: Pentylene Glycol ist ein Feuchtigkeitsspender, der in der Naturkosmetik zugelassen ist und den selben Zweck erfüllt.
  2. Formaldehyde: Shampoos und andere Pflegeprodukte enthalten häufig Formaldehyde, welche langfristig viele gesundheitliche Schäden im Körper verursachen können. Formaldehyde haben die Eigenschaft Stoffe miteinander zu verbinden und diese fest und widerstandsfähig machen. Formaldehyd wird deshalb sehr oft in Nagellacken oder Glättungsshampoos und -Conditionern eingesetzt. Formaldehyde werden ebenfalls von der Industrie gerne zu Konservierungszwecken eingesetzt und gelten nicht nur als stark hautirritierend sondern sogar als krebserregend. Formaldehyd wird sogar zur Leichenkonservierung eingesetzt.
  3. PEGs: PEGs sind in der Herstellung besonders günstige und vielseitig einsetzbare Tenside. Daher sind sie in herkömmlichen Shampoos auch weit verbreitet. Aus Verbrauchersicht haben PEGs allerdings wenig Vorteile. PEGs weichen die Zellwände auf und begünstigen so das Eindringen schädlicher chemischer Stoffe in unseren Körper. Außerdem können Shampoos, die PEGs enthalten, Rückstände des krebserregenden Stoffes Dioxan enthalten. PEGs sind anders als die Formaldehyde in der INCI-Liste recht einfach zu sehen, weil sie meist die Großbuchstaben PEG und eine Zahl im Namen tragen, also beispielsweise PEG-9 oder PEG-14 Glyceryl Oleate. Zudem solltest Du auf die Silbe „eth“ achten, da Soffe mit dieser Silbe ebenfalls zu dieser Stoffgruppe gehören.
  4. Parabene: Parabene verhindern, dass Shampoos und andere wasserhaltige Kosmetika von Bakterien und Schimmelpilzen befallen werden und werden daher sehr oft als Konservierungsmittel eingesetzt. Die Gefährlichkeit dieser Stoffgruppe besteht darin, dass sie dem Hormon Östrogen sehr ähnlich ist und so unseren Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht bringen kann. Bei Frauen reichen die Folgen eines Östrogen-Überschusses von Stimmungsschwankungen über schwere Depressionen bis zu Gebärmutter- und Brustkrebserkrankungen. Bei Männern begünstigt ein Östrogen-Überschuss die Verweiblichung (zum Beispiel eine Brustentwicklung).
  5. Sodium Laureth Sulfate und Sodium Lauryl Sulfate: Jetzt kommen wir zu den am häufigsten verwendeten Tensiden (das sind die waschaktiven Substanzen in einem Produkt) in Shampoos: Sodium Laureth Sulfate und Sodium Lauryl Sulfate. Durch ihre stark entfettende, schaumbildende Wirkung und ihre günstige Herstellung sind sie bei vielen Herstellern sehr beliebt und in fast jedem herkömmlichen Shampoo oder Conditioner zu finden. Diese Tenside sind synthetisch und können sogar Rückstände von Dioxan und Nitraten enthalten, welche als Auslöser vieler Krebserkrankungen unter Verdacht stehen. Sie sind unter anderem auch deshalb heftig umstritten, da sie für Organschäden an Herz, Leber, Augen (grauer Star) und Gehirn mitverantwortlich sein sollen.
  6. Synthetische Farbstoffe: Viele Shampoos enthalten synthetische Farbstoffe, die nicht selten schädliche Auswirkungen auf unseren Körper haben. Die meisten Farbstoffe werden unter der Bezeichnung CI (= Color-Index) plus einer fünfstelligen Zahl an den hinteren Stellen der Inhaltsangabe (INCI) gekennzeichnet. Oft kommen Azofarbstoffe zum Einsatz, von denen einige im Verdacht stehen, aromatische Amine oder Anilin freizusetzen, welche als krebserregend gelten. Farbstoffe dienen rein dem Marketing und Hersteller erhoffen sich so, die Attraktivität ihrer Produkte zu steigern. Für die Wirkung eines Shampoos tragen Farbstoffe allerdings nichts bei.
  7. Synthetische Duftstoffe: Shampoos enthalten häufig synthetische Duftstoffe um den Eigengeruch der im Shampoo verarbeiteten Chemikalien zu überdecken. Bei vielen Menschen lösen diese Duftstoffe allerdings starke allergische Reaktionen aus. Die sehr häufig eingesetzten Moschusverbindungen haben sogar eine krebserregende und erbgutschädigende Wirkung. Sie reichern sich in Fettgewebe an und lassen sich sogar in der Muttermilch nachweisen. Oft werden Duftmischungen mit einem einfachen Begriff „Parfum" umschrieben, vielleicht um von ihrer eigentlichen oft negativen Wirkung abzulenken. Denn ein Parfumöl, das sich zum Beispiel in einem Shampoo oder anderen Kosmetikprodukt findet, kann viele Hundert unterschiedliche Duftstoffe enthalten.
  8. Weichmacher: Beide Inhaltsstoffe werden als Weichmacher in herkömmlichen Shampoos eingesetzt und gelten als stark allergene Stoffe und sind sogar giftig. Sie können mit anderen chemischen Inhaltsstoffen des Shampoos reagieren und gefährliche Nitrosamine bilden.
  9. Silikone: Silikone bewirken, dass unsere Haare leichter kämmbar, glänzend und glatter werden. ABER sie bilden dabei einen Film auf (Kopf-) Haut und Haaren und lassen sich (auch wenn es von manchen Herstellern gerne behauptet wird) nicht auswaschen, da die Stoffgruppe der Silikone nicht wasserlöslich ist. So wird nicht nur unser Haar sondern auch unsere Kopfhaut bei jeder Wäsche immer mehr versiegelt (Build-up Effekt). Sie kann nicht mehr atmen und keine Schadstoffe mehr ausscheiden, was dazu führt, dass Schadstoffe über andere Hautstellen ausgeschieden werden.
  10. Oxybenzone: Oxybenzone werden als UV-Schutz in Shampoos oder in andere Kosmetikprodukte eingearbeitet, besonders in Color-Shampoos sind sie häufig anzutreffen.

Die Liste gefährlicher Inhaltsstoffe in Shampoos ist nicht vollständig, die Kosmetikindustrie ist sehr innovativ was die Entwicklung neuer „Wirkstoffe“ angeht und versteckt diese überaus gerne in der Vielzahl der zur Verfügung stehenden chemischen Stoffbezeichnungen.

Aussie-Shampoo Vergleich

Hier ist ein tabellarischer Vergleich verschiedener Aussie-Shampoos, die auf ihre Inhaltsstoffe und Eignung untersucht wurden:

Modell Geeignet für Wirkstoffe Ohne Silikone Tierversuchsfrei Besondere Wirkung
Aussie SOS-Save-My-Lengths-Shampoo Langes Haar Wildpfirsich, Macadamianuss, Manuka Ja Ja Spendet Feuchtigkeit, repariert die Spitzen
Aussie SOS-Deep-Repair-Shampoo Trockenes, strapaziertes Haar Kaviarlimette, Zitronenmyrte, Tasmanischer Bergpfeffer - - Repariert Schäden
Aussie Shine-Miracle-Shampoo Trockenes Haar Stranderdbeere - - Verleiht besonderen Glanz
Aussie Miracle-Moist-Shampoo Trockenes Haar Macadamianuss - - Regeneriert das Haar, besonders feuchtigkeitsspendend
Aussie Color-Mate-Shampoo Coloriertes Haar Wildpfirsich - - Mit Farbschutz
Aussie Mega-Shampoo Jedes Haar Eukalyptus Ja - -
Aussie Repair Miracle Shampoo Trockenes Haar Jojobasamen - Ja Repariert geschädigtes Haar, verleiht Glanz
Aussie SOS Repair-Revive Trockenes, beschädigtes Haar Macadamianussöl, Erdbeerextrakt - - -

tags: #aussie #shampoo #inhaltsstoffe #ohne #silikone

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