Wimpern, die magnetisch an unseren Augen haften bleiben? Diese Erfindung hat unseren Entdeckertrieb geweckt. Etwas merkwürdig klingt die Idee ja schon: Wimpern einfach durch Magnetismus ans Auge klemmen. Und - schwups! - siehe da, volle und dichte Wimpern. Wie auf Knopfdruck. Ohne Kleber, ganz simpel und unkompliziert. Funktioniert das wirklich?
Wir haben uns vor Kurzem mal an die magnetischen Lashes getraut und uns unsere eigene Meinung gebildet. Lohnenswerte Sache oder überflüssiges Gimmick? Was wir am Ende wirklich davon halten, lest Ihr in diesem Artikel.
Fake Lashes gibt es mittlerweile in jeder denkbaren Länge, Form und Farbe. Das Prinzip war bisher immer dasselbe: Die künstlichen Wimpern werden durch einen speziellen Wimpernkleber für den kurzzeitigen Einsatz appliziert. Das bedarf aber durchaus etwas Übung und Geschick.
Magnetwimpern hingegen sollen ultraschnell und einfach zum perfekten Ergebnis führen. Das Prinzip: Pro Auge gibt es zwei Wimpernkränze. Diese werden ober- und unterhalb der eigenen Wimpern befestigt. Einfach das erste Paar an den oberen Wimpernkranz legen und mit dem zweiten magnetisch die natürlichen (eigenen) Wimpern umschließen. Ein Kleber wird nicht benötigt. Die Lashes halten ausschließlich mithilfe von Magnetismus.
Es klingt einfach zu schön, um wahr zu sein. Doch manchmal sind die simpelsten Ideen ja bekanntlich die besten. Wie sieht es also mit magnetischen Lashes aus? Wir haben die neue Art des Wimpern-Aufpimpens getestet und sind uns einig.
Es handelt sich unumstritten um eine gute Idee, doch leider haben sich ein paar kleine Schwachstellen bemerkbar gemacht. Zum Beispiel spürt man die magnetischen Verbindungsstellen stark am Auge - und das ist wirklich sehr unangenehm. Die künstlichen Wimpern fühlen sich an wie ein störender Fremdkörper. Und das ist ja nicht Sinn und Zweck der Sache. Auch nicht beim einmaligen Tragen auf einer Party.
Der zweite Minuspunkt bezieht sich auf das äußere Erscheinungsbild der Lashes. Wir sind uns ziemlich sicher: Egal, welche Magnetwimpern Ihr verwendet (z.B. ganzer Wimpernkranz, halber Wimpernkranz, einzelne Wimpern oder etwa XXL-Look), das Ergebnis wirkt immer künstlich. Natürlich lange, geschwungene Wimpern? Fehlanzeige.
Peinlich wird es auch, wenn die magnetischen Wimpernkränze verrutschen. Das passiert nämlich ziemlich schnell. Ja, ständig hat man Angst, dass etwas abfällt. Geklebte Wimpernkränze finden wir da deutlich sicherer. Gibt es im Bereich der Beauty-Pannen etwas Schlimmeres, als mit quer hängenden Wimpern durchs Leben zu rennen? Wohl kaum.
Unser Fazit: Coole Idee, doch die magnetischen Wimpern sind maximal 1-2 Stunden tragbar. Man darf sich absolut nicht an den Augen reiben und auch auf seinen Augenaufschlag muss man achten. Ventilatoren und windige Orte sollte man besser meiden, sonst verabschieden sich die Dinger auf Nimmerwiedersehen ;) Die Haltbarkeit lässt also deutlich zu wünschen übrig. Außerdem können Magnetwimpern (wie alle Fake Lashes) schnell unnatürlich aussehen.
Wichtig: Auch hier sollten die gewählten Lashes passend zur Augenform und -größe gewählt werden. Ja, das ergibt besonders bei den Magnet-Lashes Sinn. Ganz einfach, weil hier gleich zwei Wimpernkränze zum Einsatz kommen. Zudem bedarf es ein wenig Übung, die Wimpern anzubringen und nah genug an den Wimpernkranz zu justieren. Eine Pinzette hilft da auch nicht unbedingt weiter, daran bleiben die magnetischen Jungs nämlich liebend gern hängen.
Ein Satz falscher Wimpern hebt deinen Make-up-Look auf das nächste Level. Wäre da nicht die Applikation: mühsam Kleber auftragen, nicht zu lang und nicht zu kurz trocknen lassen und dann noch die Wimpern richtig anbringen. Lästig, oder? Die Lösung: magnetische Wimpern. Klingt wie Magie? Ist es irgendwie auch ein bisschen.
Wir verraten dir, wie magnetische Wimpern funktionieren, wie man sie anbringt sowie eine Auswahl der besten Magnet Lashes auf dem Markt.
Magnetische Wimpern sind künstliche Wimpern, die mit winzigen Magneten ausgestattet sind. Im Gegensatz zu herkömmlichen Wimpern, die mit Klebstoffen befestigt werden, haften magnetische Wimpern durch die Anziehungskraft zwischen den Magneten.
Das Ergebnis? Eine saubere und unkomplizierte Alternative zu traditionellem Wimpernaufkleben. Da brauchst du nicht mal mehr Mascara für volle, geschwungene Lashes.
Prinzipiell gibt es zwei Arten von magnetischen Wimpern: mit und ohne Eyeliner. Welche du wählst, hängt ganz davon ab, ob du einen natürlicheren Look ohne Eyeliner bevorzugst oder auf mehr Drama mit einem Wing setzt.
Klingt immer noch kompliziert? Wir haben eine Schritt-für-Schritt-Anleitung vorbereitet, damit nichts mehr schiefgehen kann.
Für magnetische Wimpern mit Eyeliner:
Für magnetische Wimpern ohne Eyeliner:
Manche bevorzugen auch eine umgekehrte Applikation, wo erst der untere Wimpernkranz angebracht wird und anschließend der obere nur aufgelegt wird. Probier beides aus und entscheide, was dir besser gefällt.
Wir haben abgewogen - was sind die Vorteile und was die Nachteile von magnetischen Wimpern, damit du deine Wahl treffen kannst.
Hier eine kleine Auswahl an Magnet-Wimpern mit und ohne Eyeliner:
Bevor du ein Paar magnetische Wimpern kaufst, solltest du dich über folgende Punkte schlaumachen:
Wer mit Magnetwimpern nicht zurechtkommt, hat viele Alternativen, um den Wimpern mehr Fülle und Länge zu verleihen:
Die Wahl der richtigen Methode hängt von den individuellen Bedürfnissen und Vorlieben ab.
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