Es ist immer schwierig, Abschied zu nehmen. Den geliebten Bart abrasieren? Keine leichte Entscheidung! Immerhin war dein Gesicht möglicherweise so lange mit einem Bart geschmückt, dass du vergessen hast, wie es darunter aussieht.
Wenn du dich erst einmal an die ungewohnte Brise auf deinen Wangen gewöhnt hast, könnte dir ein glatt rasiertes Gesicht - und das sagen wir nicht nur, weil wir uns gerne rasieren - spritzige Jugendlichkeit verleihen. Es könnte sogar dazu führen, dass du im Büro mit Komplimenten überhäuft wirst.
Bevor du dir den Bart abrasierst, gibt es einige Dinge zu beachten. Das Erste ist das Timing. Der Wunsch, den Bart zu entfernen, kann jederzeit auftreten. Gängig ist der sogenannte Frühjahrsputz, bei dem das Gesicht als Vorbereitung auf den Sommer sein Winterkleid ablegt. Entscheidend ist jedoch, dass du dich frühzeitig darauf einstellst.
Die Wahl des richtigen Zeitpunktes ist jedoch nicht das Einzige, worauf du achten solltest, wenn du deinen Bart abrasieren möchtest. Je buschiger der Bart ist, desto wichtiger ist es, dass du die Rasur stufenweise vornimmst. Bevor du überhaupt daran denkst, einen Rasierer zu benutzen, nimm zunächst deine Schere zur Hand und schneide den Großteil deines Bartes vorsichtig ab, sodass leichte Stoppeln zurückbleiben.
Die Haut unter dem Bart ist besonders empfindlich und an die Rasur nicht gewöhnt. Also handle nicht zu überschwänglich, bevor du überhaupt angefangen hast. Für diese spezielle Rasur benötigst du einen Rasierer, der den Herausforderungen gewachsen ist. Zum Beispiel den Wilkinson Sword HYDRO 5 Sensitive. Er sorgt dafür, dass du eine sanfte und komfortable Rasur erlebst.
Wir können diese beiden Wörter wirklich nicht oft genug sagen - sie sind der Schlüssel zu einer angenehmen Rasur. Wasche dein Gesicht vorher gründlich mit warmem Wasser in der Dusche und verwende eine hochwertige Bürste auf den Stoppeln, um alles zu lockern. Dadurch werden die Poren geöffnet und abgestorbene Hautschüppchen entfernt. Setze Rasierschaum ein und stelle sicher, dass du eine gleichmäßige, dicke Schicht aufträgst, die die Haut vollständig schützt.
Die Vorteile einer Rasur gegen den Strich gelten hier nicht. Für diese spezielle Rasur benötigst du einen Rasierer, der den Herausforderungen gewachsen ist.
Nimm dir einen Moment Zeit, um dein neues Gesicht im Spiegel zu bewundern. Du bist jedoch noch nicht fertig! Benutze zunächst ein After-Shave-Balsam. Das hilft, mögliche Irritationen zu reduzieren. Klopfe das Balsam sanft auf dein Gesicht, anstatt es einzureiben - und achte darauf, dass du für ein paar Stunden keine After-Shave- oder Parfümprodukte verwendest.
Das Gesicht abzuspülen und abzutrocken ist zu diesem Zeitpunkt übrigens keine gute Idee, da kein Handtuch über die empfindliche Haut reiben sollte. Tränke lieber einen Waschlappen mit kaltem Wasser und lass ihn für einige Minuten auf deinem Gesicht liegen. Das schließt die Feuchtigkeit des Balsams ein.
Viele Männer fragen sich, ab welchem Alter sich der Bartwuchs stabilisiert. Die Wachstumsgeschwindigkeit der Barthaare verändert sich im Laufe der Zeit. Bei den meisten Männern erreicht der Bartwuchs zwischen Mitte und Ende 20 seinen Zenit. Danach bleibt die Wachstumsgeschwindigkeit in der Regel konstant.
Beispielhafte Entwicklung des Bartwuchses:
Einen Bart wachsen zu lassen klingt leicht - ist es aber oft nicht. Juckreiz, Lücken, Frust: Viele Männer scheitern an den ersten Wochen. Mit unseren Profi-Tipps hältst du durch!
Die meisten Männer hadern nicht etwa mit Ungeduld, sondern mit den "Nebenwirkungen" eines neuen Bartes: Die Haare piksen erst einmal ganz schön und können Hautirritationen hervorrufen.
Und selbst, wenn dein Bart am Anfang noch lückenhaft aussieht, lohnt es sich dranzubleiben: Sobald die Haare länger werden, schließen sich die Lücken (optisch). Versuch unbedingt 2 Monate durchzuhalten. Dann wirkt der Bart schon recht voll und die Anfangs-Wehwehchen legen sich. Manchmal regen auch Bartroller dein Bartwachstum an.
Ein Bartöl pflegt die Haut unter dem Bart, was gerade für Männer, die beginnen, sich einen Bart wachsen zu lassen, interessant ist, weil es das Jucken - das bei einigen auftritt, bis sich die Gesichtshaut an die neue Pracht gewöhnt hat - lindert. Die Anwendung ist denkbar einfach: 2-3 Tropfen in den Handflächen verreiben, damit durch den Bart fahren und in Haut und Barthaar einmassieren. Am besten zweimal am Tag, morgens und abends.
Kauf-Tipp: Leg dir am besten ein Bartöl auf Basis von Argan-, Traubenkern- oder Jojobaöl zu. Diese Öle ziehen besonders flott ein und hinterlassen keinen Fettglanz in den Haaren. Finger weg von stark parfümierten Pflege-Cremes, die können die Poren verstopfen und den Juckreiz noch verschlimmern.
Ebenso wie es zum täglichen Morgenritual gehört, sich die Haare zu kämmen, sollte auch der Bart jeden Tag gebürstet werden. So kannst du eventuelle Lücken im Bart kaschieren und erkennst sofort, ob das Barthaar gleichmäßig gewachsen ist oder vielleicht bald wieder gestutzt werden muss.
Dafür solltest du am besten keinen Kamm, sondern eine Bürste benutzen. Bart-Kämme ziehen zu doll an den Haaren. Das ist praktisch, um einen Schnurrbart in Form zu bringen, aber nicht dafür gedacht, den ganzen Bart zu entwirren. Mit Pech rupft man sich nämlich einen Teil der mühsam gezüchteten Haare wieder heraus. Viel sanfter: eine spezielle Barber-Bürste mit Naturborsten. Damit zu bürsten, stimuliert obendrein die Durchblutung, wodurch die Haare optimale Wachstumsbedingungen bekommen.
Ja, du solltest erst einmal wachsen lassen. Aber zwei Monate gar nicht rasieren ist auch nicht angesagt. Wenn du dir aus dem Nichts einen Bart stehen lässt und die Haare rundum gleichlang wachsen, lässt das dein Gesicht im ersten Moment runder statt markanter wirken. Und das will doch keiner. Viele Männer geben deshalb die Aufzucht auf und greifen zum Rasierer. Dabei bräuchte der Bart nur etwas Form.
Der einfachste Weg, mehr Kontur in den Bart zu tricksen: Gerade in den Spiegel schauen und nur die Haare mit einem Trimmer stutzen, die jetzt unterhalb des Kinns sichtbar sind - ohne dass du den Kopf hebst. Also etwa ab halber Höhe des Adamsapfels rasieren.
Nur weil man die Haut unter einem Bart nicht mehr sieht, heißt das nicht, dass du sie nicht mehr pflegen solltest. Denn je gepflegter die Haut, desto gesünder wächst auch dein Bart. Am besten lässt sich der Bart bei der täglichen Dusche reinigen. Aber bitte nicht mit Duschgel, das würde die Barthaare austrocknen und schnell spröde aussehen lassen. Besser: mit einem milden Bartshampoo waschen und einmal pro Woche ein Peeling benutzen, um tote Hautschüppchen zu lösen, die sich zwischen den Haaren verfangen.
Übrigens: Genau wie für die Haare gibt es auch für den Bart Conditioner. So eine Bart-Spülung macht die rauen Haare etwas weicher, so kratzen sie nicht mehr so stark und lassen sich später leichter stylen. Einfach eine kleine Menge in den noch feuchten Bart einmassieren, ausspülen, fertig. Beim Trocknen bitte nicht zu stark mit dem Handtuch rubbeln oder heiß föhnen - beides zerstört die Barthaare. Und: Erst im trockenen Zustand mit der Bürste entwirren. Sonst können die Barthaare brechen.
Gerade in der Anfangsphase, wenn noch kein Profi-Schnitt im Bart ist, steht dieser schnell mal seltsam ab und sieht ungepflegt und nicht cool aus. Statt jetzt selbst darin herumzuschneiden, solltest du dir eine Bart-Styling-Creme zulegen. Die kannst du wie Haarwachs in den Händen verreiben. Dann mit flachen Händen und der Bart-Bürste die Seiten anlegen. Anschließend die Haare an Oberlippe und Kinn in Form zupfen.
Zwischendurch niemals einfach selbst trimmen. Die Konturen deines Bartes kannst du während der Aufzuchtphase gern säubern. Das "Innere" solltest du aber niemals selbst stutzen. Wenn du dafür den Trimmaufsatz deines Elektrorasierers benutzt, scherst du nämlich alles wieder auf eine einheitliche Stoppellänge und der Bart soll schließlich mal eine markante Form bekommen, die (leider) nur ein Barber hinbekommt. Also ab zum Profi!
Deinen Bart solltest du dir immer von einem Profi in Form schneiden lassen.
Nach 2 Monaten ab zum Barber. Wenn dein Bart etwa 2-3 cm Länge erreicht hat, braucht es einen anständigen Schnitt. Das solltest du auf keinen Fall selbst in die Hand nehmen, denn jetzt gilt es, die Form für die Zukunft zu ebnen: eine markante Kontur. Das schafft nur ein Profi. Ein Barber kann außerdem mit der Länge an den Seiten tricksen, damit der Bart zu deiner individuellen Gesichtsform passt und dir auch wirklich schmeichelt. In jedem Fall sollten die Haare an den Seiten später kürzer als am Kinn sein - auch, damit der Bart gut in deine Koteletten und damit in deine Frisur übergeht.
Ein guter Bart-Schnitt hält bis zu 3 Monate, wenn du deine Hausaufgaben machst. Das heißt: Einmal pro Woche (nur) die vorgegebenen Konturen nachrasieren, täglich gründlich waschen und die Haare mit Öl und Bürste pflegen.
Der Unterschied zwischen Nass- und Trockenrasur besteht nicht nur in den verwendeten Geräten, sondern auch darin, wie das Barthaar vorbereitet und gekürzt wird. Bei der Nassrasur wird das Haar mit Rasiermesser oder Rasierklinge direkt an der Hautoberfläche abgeschnitten. Bei der Trockenrasur wird es von der Klinge des Elektrorasierers durchgeschnitten.
Die Nassrasur eignet sich insbesondere für unempfindliche und fettige Haut. Sie wirkt wie ein Peeling. Für trockene oder dünne, sensible Haut ist die Trockenrasur in der Regel besser, sie reizt die Haut weniger.
Erst wenn das Barthaar gut aufgequollen ist, sind mit der Klinge glatte, weiche Schnitte möglich. Dadurch wird auch das unangenehme Ziehen am Haarschaft vermieden. Rasierseife galt lange Zeit als Klassiker für Nassrasuren. Sie muss mit einem Rasierpinsel aufgeschäumt werden und besteht zu einem hohen Anteil aus Stearin und Kokosöl, damit der Schaum cremig wird und stabil bleibt.
Vor der Trockenrasur müssen keine speziellen Pflegeprodukte verwendet werden. Gerade wenn es schnell gehen muss, ist die Trockenrasur praktisch, weil das Gerät sofort einsatzbereit ist. Die Trockenrasur eignet sich auch für empfindliche Haut, das Verletzungsrisiko ist minimal.
Dafür ist die Trockenrasur weniger gründlich wie die Nassrasur, weil die Haare nur oberflächlich rasiert werden.
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