Viele Menschen entscheiden sich aus verschiedenen Gründen für die Entfernung von Permanent Make-up an den Augenbrauen. Dabei ist die Sorge um die Schmerzhaftigkeit der Behandlung ein zentrales Thema. Heutzutage gilt der Laser als die schonendste Methode, um Augenbrauen-Tattoos zu entfernen.
Zunächst einmal hängen die Schmerzen während der Behandlung von der verwendeten Technologie ab. Die beliebte Technologie zur Entfernung von Augenbrauen-Tattoos ist der Nd:YAG-Laser. Diese Methode wurde vor einigen Jahren in Amerika entwickelt. Eine Reihe von Spezialisten führen immer noch Behandlungen mit einem veralteten Rubinlaser durch, der aufgrund seiner Unvollkommenheit - schmerzhafte Empfindungen und das Risiko von Narbenbildung - in modernen Kliniken fast nicht mehr eingesetzt wird.
Die Empfindungen des Eingriffs hängen in größerem Maße von der Schmerzschwelle ab, die, wie bekannt, für jede Person individuell ist. Es sollte auch berücksichtigt werden, dass trotz der allgemein anerkannten Sicherheit der Laser-Tattooentfernung die Haut dennoch auf die eine oder andere Weise verletzt wird. Der Kunde kann auch Unbehagen, Juckreiz und Brennen verspüren. Auch übermäßige Schmerzen während der Prozedur können durch banale Unprofessionalität erklärt werden.
Wenn der Patient eine niedrige Schmerzschwelle oder eine hohe Empfindlichkeit der Haut hat, wird der Arzt die Applikationsanästhesie anwenden. Diese Methode besteht darin, eine spezielle Creme aufzutragen. Die Permanent Make-Up Entfernung mit Laser dauert nur wenige Minuten, und ist daher recht gut verträglich. Wir verwenden vor und nach dem Eingriff auch eine Oberflächenkühlung mit speziellen Packungen, die hilft, die Schmerzempfindlichkeit zu reduzieren.
Viele Kunden berichten über positive Erfahrungen mit der Laserentfernung von Permanent Make-up. Hier sind einige Auszüge aus Erfahrungsberichten:
Dank der neueren Microblading-Technik sollen dicke, unnatürliche Augenbrauen endlich der Vergangenheit angehören. Doch immer häufiger sind Kunden unzufrieden mit dem Ergebnis, das gar nichts mehr mit “Beauty” zu tun hat. Grund dafür kann sein, dass technisch nicht sauber gearbeitet wurde, weil der Kosmetikerin die notwendige Expertise fehlt. So kommt es vor, dass diese mit dem Gerät abrutscht. Oder aber die Haut reagiert mit anhaltend allergischen Symptomen auf die Farbe.
Die Microblading-Methode stammt ursprünglich aus Asien und ist dort schon seit längerem ein großer Trend der Körper-Kunst. Sie wird angewandt, um Augenbrauen voller und dichter aussehen zu lassen und Lücken aufzufüllen. Die Methode soll die Augenbrauen deutlich natürlicher modellieren können als es mit klassischem Permanent Make-up möglich ist. Dabei handelt es sich um nichts anderes als eine Tattoo-Variante.
Während beim herkömmlichen Permanent Make-up die Farbe mit einer Akkupunkturnadel in die Haut „pigmentiert“ (das gesamte Verfahren nennt sich “Pigmentierung”) wird, werden beim Microblading einzelne dünne Härchen mithilfe von aneinandergereihten Nadeln - den sogenannten Blades - in die Haut „geritzt“.
Direkt nach der Behandlung sind auf der Augenbraue sehr dünne Linien zu erkennen. Denn auf die Verletzung reagiert die Haut mit einer sofortigen Abwehr. Zunächst wird der Schnitt von der Haut geschlossen, so wirkt das Ergebnis zu Anfang sehr filigran. Es bildet sich eine Kittsubstanz, bestehend aus Bindegewebe, um die natürliche Schutzschicht der Haut wiederherzustellen. Das führt dazu, dass die Augenbraue nach der Abheilung mit kleinen Narben übersäht ist.
Da das Microblading in die oberste Hautschicht (Epidermis) geritzt wird und diese sich regelmäßig erneuert, verblasst die Farbe nach einer gewissen Zeit. Zwischen 1 und 3 Jahren hält das Microblading ohne Nachbehandlung. Danach kann es auslaufen und unscharf werden. Haben sich die Farbpigmente aber in den kleinen Narben manifestiert, werden sie nicht verblassen, weil sie in der Haut stecken bleiben. Sie werden damit zu einem dauerhaften Tattoo.
Wenn Du Dich für ein Microblading entschieden hast und Dir die Farbe zu dunkel erscheint, gibt es verschiedene Optionen zur Aufhellung:
Angela Iovu (36) war Mitarbeiterin in einem unserer tattoolos-Studios und ist seit 17 Jahren mit ihrem eigenen Studio Céleste Beauté Contour selbstständig im Bereich Permanent Make-up. Sie absolvierte zusätzlich u.a. zwei Weiterbildungen zur Microblading-Technik bei der renommierten Branco Babic Microblading Academy, steht dem Microblading im Allgemeinen heute allerdings kritisch gegenüber und führt mittlerweile selbst keine Microblading-Behandlungen mehr durch.
„Der größte Microblading-Fehler ist sicherlich, ähnlich wie beim Tätowieren, dass zu tief in die Haut gebladed wird. Je tiefer man die Farbpigmente mithilfe der Blades (die feinen, aneinandergereihten Nadeln) unter die Haut bringt, desto höher ist das Risiko, dass die Farbe verläuft. Außerdem können bei falscher Anwendung Narben entstehen."
„Ein weiterer häufiger Microblading-Fehler entsteht durch Unkenntnis der Farblehre. Wer Farbe unter die Haut einer Kundin bringt, muss genau wissen, welche Farbpigmente in welcher Farbe enthalten sind und wie diese unter der Haut reagieren. Wird die falsche Farbe für den jeweiligen Haar- bzw. Hauttyp verwendet, kann es zu einem Farbumschwung kommen."
„Microblading zu entfernen kostet ca. 100 Euro. Je nach Aufwand, d.h. verwendeter Farbe und Tiefe, können die Kosten jedoch leicht variieren.“
„Egal, ob Microblading oder Permanent Make-up: Ich rate in jedem Fall dazu, diese Behandlung nur bei einem absoluten Profi durchführen zu lassen. Hierzu sollten sich die Kunden vorher gründlich informieren. Vor der Behandlung sollte man sich genau erklären lassen, mit welchem Ergebnis langfristig zu rechnen ist, und sich evtl. Vorher-Nachher-Bilder zeigen lassen."
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