Haarausfall betrifft nicht nur die Kopfhaut. Die Folgen einer Alopezie können sich überall am Körper zeigen. So beispielsweise auch im Gesicht an den Augenbrauen. Insbesondere hier sind die Symptome besonders belastend. Der Haarausfall ist einem regelrecht ins Gesicht geschrieben.
Augenbrauen erfüllen am menschlichen Körper eine ästhetische aber vor allem auch schützende Funktion. Fallen sie aus, wirkt sich dies in der Regel negativ auf das Selbstbewusstsein und auf das Wohlbefinden der Betroffenen aus. Denn ohne den gebogenen, symmetrischen Haarwuchs über Ihren Augen, verändert sich Ihre Ausstrahlung, während zeitgleich das Risiko für Augenreizungen steigt.
Medizinisch gesehen spricht man dann von einem Augenbrauenverlust, wenn die Augenbrauenhärchen übermäßig ausfallen und die gesamten Augenbrauen deutlich ausdünnen. Oft treten die ersten Symptome des Augenbrauenausfalls schleichend auf, sodass Betroffene erst spät merken, dass etwas nicht stimmt.
Der medizinische Fachbegriff für Wimpern- und Augenbrauenausfall heißt Madarosis. Die Bezeichnung stammt aus der Antike und wurde bereits in geraumer Vorzeit für den Verlust der Augenwimpern und Brauen verwendet. Um den Totalverlust mit der Haarwurzel nach Möglichkeit zu vermeiden, sollten Sie beim Verlust der Augenbrauen zeitnah eine Diagnose stellen lassen.
Hier sind einige wichtige Punkte zum Augenbrauenausfall:
Im Folgenden werden die Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten von Augenbrauenausfall bei Männern erläutert.
Augenbrauenausfall kann mannigfaltige Ursachen haben. Die meisten Ursachen sind meist erblich oder hormonell begründet.
Die Gründe für Haarausfall sind unabhängig davon, wo die Symptome auftreten; egal ob Haupthaar, Körperbehaarung oder Augenbrauen. Allem voran steht natürlich die genetisch bedingte (androgenetische) Alopezie. Bei einer diffusen Alopezie und der Alopecia Totalis fallen auch im Gesicht Haare aus und bei der Alopecia Universalis sogar am gesamten Körper.
Neben dem Augenbrauenhaarausfall können auch andere Körperhaare gleichzeitig ausfallen. Fallen die Wimpern aus, spricht man in der Fachsprache von einer sogenannten Madarosis. Je nach zugrunde liegender Ursache kann es zu weiteren Begleiterscheinungen kommen.
Hier sind einige der häufigsten Ursachen für Augenbrauenausfall:
Zusätzlich zu den allgemeinen Ursachen von Augenbrauenausfall, können hormonelle Veränderungen im weiblichen Körper den Ausfall begünstigen und den Behandlungsverlauf beeinflussen. Dies kann durch bestimmte Situationen, wie die Menstruationsphase, in der Schwangerschaft oder in den Wechseljahren hervorgerufen werden.
Hier ist eine Tabelle, die einige der Ursachen für Augenbrauenausfall zusammenfasst:
| Ursache | Beschreibung |
|---|---|
| Hormonelle Veränderungen | Schwankungen im Hormonspiegel, z.B. durch Schilddrüsenerkrankungen oder Wechseljahre. |
| Genetische Veranlagung | Vererbte Neigung zu Haarausfall. |
| Stress | Anhaltender psychischer Druck. |
| Mangelernährung | Fehlende Vitamine und Mineralstoffe. |
| Medikamente | Nebenwirkungen bestimmter Arzneimittel. |
| Hauterkrankungen | z.B. Schuppenflechte oder Neurodermitis. |
| Falsche Pflege | Allergische Reaktionen auf Kosmetika. |
Das auffälligste Anzeichen ist sicherlich, dass die Haardichte an den Brauen auffallend abnimmt und die Augenbrauen immer dünner, lichter und auch stumpfer werden. Oft an bestimmten Stellen, manchmal aber auch über die gesamten Augenbrauen verteilt.
Bei Augenbrauenausfall werden die Haare an bestimmten Stellen der Augenbrauen lichter und die Fülle nimmt ab. Wichtig ist auch, ob der Haarausfall nur die Augenbrauen betrifft oder das gesamte Kopfhaar bzw. Körperhaar betroffen sind. Je nach Ursache können sich aber auch unangenehme Nebensymptome ergeben. So kommt es manchmal zu Juckreiz, Schuppen und Rötungen, wenn die Augenbrauen ausfallen.
Neben dem Verlust der Haare selbst, können folgende Symptome auftreten:
Betroffene können meist selbst beobachten, wenn die Augenbrauenhaare ausfallen und dünner werden.
Der Arzt wird zunächst den Betroffenen gezielt befragen. Er schaut sich die Augenbrauen, die umliegende Haut, sowie das Kopfhaar und die Nägel an. Oft zeigt das Augenbrauenausfallsmuster schon mögliche Ursachen auf. Außerdem kann ein Zupftest, also das Austesten, ob die Augenbrauenhaare sich leicht mit den Fingern ausrupfen lassen, Hinweise auf eine mögliche Diagnose und Prognose bieten.
Des Weiteren kann der Arzt eine Blut- und Haaranalyse und gegebenenfalls eine Kopfhautbiopsie durchführen. Eine Blutuntersuchung kann Aufschluss geben über den Gehalt verschiedener Vitamine und Nährstoffe, sowie über das Vorhandensein bestimmter sogenannter Autoimmunantikörper und über allgemeine Entzündungswerte. Somit können Stoffwechselerkrankungen oder Funktionsstörungen der Schilddrüse ausgeschlossen werden. Die Haaranalyse kann mikroskopisch erfolgen.
Im Kampf gegen Haarverlust bestimmt die jeweilige Ursache das Mittel der Wahl. Wenn es nicht möglich ist die Ursache selbst ausfindig zu machen und zu beseitigen, ist ein Arztbesuch ratsam. Je nach Ursache können dann bestimmte Maßnahmen und Medikamente, gegebenenfalls eine homöopathische Behandlung unterstützend und hilfreich sein.
Eine Symptombehandlung gegen Augenbrauenausfall gibt es nicht. Da es sich bei dieser Form des Haarverlusts um eine Begleiterscheinung verschiedener Erkrankungen, ungeeigneter kosmetischer Behandlungen oder um ein Symptom bei hormonellem Ungleichgewicht handeln kann, sollten Sie unbedingt die Ursache in Erfahrung bringen und genau dort ansetzen.
Hier sind einige Behandlungsmöglichkeiten:
Es gibt auch spezielle Augenbrauenseren, die zu mehr Haarwachstum führen sollen. Doch was kannst du tun, wenn deine Augenbrauen ausfallen?
Wenn Augenbrauen trotz aller medizinischen und pflegenden Maßnahmen nicht mehr nachwachsen, sind kosmetische Alternativen gefragt, die nicht nur optisch überzeugen, sondern auch alltagstauglich sind.
Folgende Tabelle fasst die Behandlungsmethoden zusammen:
| Behandlungsmethode | Beschreibung |
|---|---|
| Ernährungsumstellung | Ausgewogene Ernährung mit Vitaminen und Mineralstoffen. |
| Vermeidung von Reizstoffen | Verzicht auf reizende Kosmetika und Shampoos. |
| Feuchtigkeitspflege | Anwendung von Sesam- oder Mandelöl bei trockener Haut. |
| Homöopathie | Unterstützende Behandlung durch einen Homöopathen. |
| Augenbrauentransplantation | Minimalinvasiver Eingriff zur Verpflanzung von Eigenhaar. |
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