Die Welt der Männerfrisuren ist ständig in Bewegung, und asiatische Einflüsse spielen dabei eine immer größere Rolle. Ob traditionell inspiriert oder modern interpretiert, asiatische Frisuren bieten eine vielfältige Palette an Stilen, die sowohl markant als auch pflegeleicht sein können. Dieser Artikel beleuchtet einige der angesagtesten Trends und gibt Ihnen Inspiration für Ihren nächsten Friseurbesuch.
Die Japaner haben viele ihrer kulturellen Traditionen von den Chinesen übernommen. Also entlehnten die Japaner die Teezeremonie von den Chinesen, die Kunst des Schreibens - Kalligraphie und die Sprache selbst. Und auch Anzug und Haare. Die Bewohner der japanischen Inseln segelten jedoch vor langer Zeit selbst aus China. Aber die Japaner haben nie gedankenlos kopiert. Ausgehend von den Grundlagen modifizierten sie alles bis zur Unkenntlichkeit, während sie es verbesserten und eleganter machten. Das gleiche passierte mit den Frisuren.
Kaiser Hirohito (1901-1989), 124. Der Kaiser und der Adel trugen eine Frisur, die aus Haaren bestand, die zu Bündeln zusammengebunden und am Scheitel in Dutts zusammengebunden waren. Über einer solchen Frisur wurden Seiden- oder Samtsäcke getragen. Gleichzeitig durften der Kaiser und seine Familienangehörigen über ihren Frisuren einen Kopfschmuck in Form von hohen runden Mützen aus schwarzer Seide tragen. Mönche gingen wie Nonnen mit komplett rasierten Köpfen.
Die Samurai hatten auch ihre eigene Frisur. Es wurde "Samurai-Frisur" genannt. Von vorne wurden die Haare abrasiert, vom Hinterkopf und den Schläfen stiegen sie auf und kräuselten sich in einem Tourniquet, der durch ein kleines Etui geführt wurde. Das Gehäuse wiederum könnte aus Brokat, Bambusstäben oder vergoldetem Karton bestehen.
Im 19. Jahrhundert befindet sich Japan in einer Phase der sogenannten Europäisierung. Nach einer langen Zeit der erzwungenen Isolation beschließt der nächste japanische Kaiser, die japanische Gesellschaft nach dem westlichen Modell zu reformieren. Im Jahr 1871 wurde ein Dekret erlassen, nach dem die Klassengrenzen der japanischen Gesellschaft gelöscht wurden, beispielsweise das Tragen von Schwertern verboten und auch europäische Frisuren eingeführt wurden - Kurzhaarschnitte, die in Japan Zangiri genannt wurden.
Der Samurai Bun erlebt ein Comeback und erfreut sich großer Beliebtheit. Früher trugen die Samurai-Kämpfer ihren Dutt, damit der Helm sicher auf dem Kopf sitzt. Da in der Mode doch bekanntlich alles wieder einmal zurückkehrt, erobert auch die Frisur mit den kurz geschorenen Seiten und dem langen Deckhaar, zusammengebunden zu einem lässigen Männerdutt, wieder die Straßen.
Der Männerdutt kann auf unterschiedlichste Weisen getragen werden: Mit langen Haaren, locker und verhalten im Nacken geknotet, mit mittiglangen Haaren oder eben mit einem Undercut. Das Deckhaar wird hoch oben geknotet, während die Seiten kurz bleiben, wie es für den Samurai-Bun typisch ist.
Damit der Man Bun im Samurai-Style gelingt, ist vor allem die Länge des Deckhaars entscheidend. Das Haar sollte, wenn es nach vorne gelegt wird, mindestens bis zur Nase reichen. Wenn Sie mittellanges Haar haben oder eine Langhaarfrisur tragen, bringen Sie also die besten Voraussetzungen mit, um einen Samurai Bun zu stylen.
„Hier feilscht der Mann um jeden Zentimeter beim Friseur. Je länger das Deckhaar, desto größer der Samurai Bun.“ Denn es gilt: Desto mehr Deckhaar, desto mehr Volumen und Fülle bekommt Ihr Dutt.“
Der Träger sollte ein markantes Gesicht haben, dazu einen dichten Vollbart ohne Geheimratsecken. Besonders gut passe die Frisur außerdem zum Business Look. Die Kombination aus Man-Bun und Anzug sei, so der Experte, garantiert ein Trendsetter im Office.
Hat man jedoch ein paar Pfunde mehr im Gesicht und neigt zu schütterem Haar mit hohem Haaransatz, rät der Hairstylist vom Männerdutt eher ab. Bei dünnem Haar empfehlen wir eher einen wuscheligen Kurzhaarschnitt oder einen kurz geschorenen Buzz Cut.
Trotz gewollter Nachlässigkeit und Lässigkeit, die ganz klar zur Samurai-Frisur gehört, sollten Ihre Haare nie fettig oder gar ungepflegt aussehen. „Auch der Samurai-Bun will gepflegt werden, Männer!“, erklärt der Hairstylist. „Gehen Sie alle drei bis vier Wochen zum Friseur Ihres Vertrauens und lassen Sie sich die Seiten wieder abrasieren. Dabei können Sie auch gleich die Kontur Ihres Barts wieder in Form bringen." Ebenso wichtig ist es, dass das Deckhaar immer frisch gewaschen ist, damit Ihr Dutt nicht strähnig aussieht.
Unser Experte empfiehlt außerdem einmal die Woche eine reichhaltige Maske und sich regelmäßig die Spitzen schneiden zu lassen. Auch ein Spray, das in die nassen Haare gegeben wird und vor Hitze und Strahlungen schützt, bietet sich beim Man-Bun an.
2024 steht der Edgar Cut im Rampenlicht - ein Haarschnitt, der nicht nur auffällig und markant ist, sondern auch eine spannende Geschichte hinter sich hat. Ursprünglich aus der lateinamerikanischen und mexikanischen Kultur stammend, hat der Edgar Cut seinen Weg in die internationale Modewelt gefunden und begeistert inzwischen Männer aller Altersgruppen.
Der Edgar Cut ist ein auffälliger und markanter Haarschnitt, der sich durch eine gerade, scharfe Linie auszeichnet, die quer über die Stirn verläuft und das Hauptmerkmal dieser Frisur darstellt. Der Schnitt selbst ist relativ kurz und oft mit einem Fade kombiniert, bei dem die Seiten allmählich kürzer werden, während die Oberseite mehr Volumen behält.
Der Edgar Cut hat seine Wurzeln in der lateinamerikanischen und mexikanischen Kultur, wo er vor allem unter jungen Männern als Ausdruck von Stilbewusstsein und Rebellion populär wurde. Besonders in den USA gewann er durch die hispanische Community an Popularität und verbreitete sich schnell in anderen Teilen der Welt.
Die ursprüngliche Edgar Frisur, die durch ihre klare Stirnlinie und die scharfen Kanten bekannt wurde, hat sich im Laufe der Zeit stark weiterentwickelt. Während der klassische Edgar Cut weiterhin beliebt ist, gibt es heute zahlreiche moderne Anpassungen, die es ermöglichen, den Look individuell und vielseitig zu gestalten.
Ein zentrales Element der modernen Anpassung des Edgar Cuts ist die Integration von Fade-Techniken. Der Übergang von den scharf geschnittenen oberen Partien zu den verblassenden Seiten bietet eine elegante Möglichkeit, den Schnitt weicher oder extremer zu gestalten, je nach persönlicher Vorliebe. Zudem spielen Textur und Volumen eine immer größere Rolle. Während der klassische Edgar Cut in der Regel eine glatte und flache Oberfläche hat, setzen moderne Variationen auf mehr Struktur und Bewegung.
Der Edgar Cut zeigt sich 2024 in einer Vielzahl von modernen Interpretationen, die sowohl für unterschiedliche Haartypen als auch für individuelle Stilpräferenzen geeignet sind.
Trendbewusst, elegant & modern. Koreanische Friseurkunst kombiniert sanfte Schnitte, natürliche Farben und hochentwickelte Haarpflege, inspiriert von den besten K-Beauty Trends."Mein Ziel ist es, jedem Kunden ein einzigartiges Friseurerlebnis zu bieten."
Koreanische Haircuts setzen auf weiche Stufenschnitte, gesunde Spitzen und ein natürliches Volumen, inspiriert von den K-Beauty Trends. Kühle Aschtöne, softes Schokoladenbraun & dezente Pastell-Highlights gehören zu den beliebtesten koreanischen Haarfarben. Wir empfehlen leichtgewichtige Haarpflege mit fermentierten Pflanzenextrakten, Ginseng & tiefenwirksamen Feuchtigkeitsboostern für glänzendes, gesundes Haar.
Tabelle: Übersicht der Frisuren und ihre Eigenschaften
| Frisur | Merkmale | Geeignet für | Pflegeaufwand |
|---|---|---|---|
| Samurai Bun | Kurze Seiten, langes Deckhaar, zum Dutt gebunden | Markante Gesichter, dichter Bart | Mittel |
| Edgar Cut | Gerade Stirnlinie, kurze Seiten mit Fade | Ovale, quadratische, herzförmige Gesichter | Gering |
| Koreanische Layer-Cuts | Weiche Stufenschnitte, natürliches Volumen | Verschiedene Gesichtsformen | Mittel |
Die Wahl der richtigen Frisur hängt von Ihren persönlichen Vorlieben, Ihrer Gesichtsform und Ihrem Haartyp ab. Lassen Sie sich von Ihrem Friseur beraten, um den perfekten Look zu finden, der Ihre Persönlichkeit unterstreicht.
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