Haarausfall ist ein weit verbreitetes Problem, das sowohl Männer als auch Frauen betrifft. Nicht nur das Aussehen kann darunter leiden, sondern auch das Selbstbewusstsein sowie die Lebensqualität der Betroffenen. So stellt lichter werdendes Haar keinesfalls nur einen ästhetischen Makel dar. Umso größer der Wunsch nach einer effektiven Behandlung, um sich endlich wieder wohl im eigenen Körper zu fühlen.
Medizinischer Haarausfall kann verschiedene Ursachen haben. Es ist wichtig, dass Sie einen Dermatologen oder einen Haarspezialisten aufsuchen, um eine genaue Diagnose und einen individuellen Behandlungsplanung zu erhalten. Fallen zu viele Haare aus, führt kein Weg um einen Arztbesuch herum.
Denn hinter dem Haarausfall, der oft die gesamte Kopfpartie betrifft, stecken oft handfeste Ursachen. Daher bedeutet die Suche nach einer Erkrankung oder nach einem Medikament, die den Haarausfall verursachen könnten, schon den ersten Schritt hin zur Bekämpfung des Problems. Ein Endokrinologe wird in der Lage sein, dem Haarausfall auf den Grund zu gehen und die Ursachen dafür herauszufinden.
Haarausfall löst bei vielen Menschen ein sinkendes Selbstbewusstsein aus und kann zudem ein Anzeichen für Erkrankungen oder Fehlernährungen im Körper sein. Als Ihr Hautarzt gehen wir den Ursachen für Ihren Haarausfall systematisch auf den Grund. Wir sind Spezialisten für Haarausfall, denn die Haarwurzeln sind in der Haut verankert und zählen damit zu unserem Untersuchungsbereich.
Hier sind einige der häufigsten Ursachen für Haarausfall:
Weitere Ursachen sind:
Ab wann spricht man von Haarausfall? 100 Haare täglich sind normal, so die allgemeine Annahme. Sollten Sie das Gefühl haben, dass Sie über einen längeren Zeitraum mehr Haare verlieren, ist es ratsam, dies ärztlich abklären zu lassen. Dies kann beispielsweise beim Kämmen auffallen. Aber auch merklich dünner werdendes Haar sowie sichtbare kahle Stellen sind mögliche Anzeichen für behandlungsbedürftigen Haarausfall.
Einen Arzt aufsuchen sollte man, wenn die Haare plötzlich in großer Zahl („büschelweise“) ausfallen, vor allem wenn dies durch Jucken der Kopfhaut begleitet wird, bei deutlich abgegrenzten kahlen Stellen am Kopf, im Bart oder den Augenbrauen.
Da verschiedene Formen von Haarausfall existieren und dementsprechend auch unterschiedliche Ursachen, gibt es mehrere Spezialisten, die sich mit Haarausfall beschäftigen. Abgesehen von erblich bedingtem Haarausfall sind ausfallende Haare zunächst einmal ein Anzeichen dafür, dass dem Körper etwas fehlt oder dass etwas nicht stimmt. Neben dem Dermatologen bzw. der Dermatologin als erste Ansprechpartner kommen darüber hinaus somit auch andere Fachärzte in Frage.
Hier ist eine Liste von Fachärzten, die bei Haarausfall helfen können:
Die Diagnose von Haarausfall erfordert in der Regel eine umfangreiche Anamnese sowie verschiedene Untersuchungen, um die zugrundeliegenden Ursachen herauszufinden. Zunächst einmal befragt der Arzt seine Patientinnen und Patienten ausführlich zu deren Gesundheitszustand, Lebensgewohnheiten sowie möglichen Beschwerden oder Erkrankungen. Hinweise über bestimmte Krankheiten oder Haarausfall in der Familie können ebenfalls hilfreich sein.
Zusätzlich zur Anamnese gibt es verschiedene Untersuchungen, die für die Diagnose von Haarausfall bzw. dessen Ursachen durchgeführt werden können, darunter:
Die Behandlungsmöglichkeiten sind vielfältig und variieren, je nach den zugrundeliegenden Ursachen und der individuellen Situation. Möglich sind sowohl Medikamente als auch innovative Behandlungen gegen Haarausfall.
Zu den Möglichkeiten zählen beispielsweise:
Es gibt verschiedene Arten von Haarausfall, die unterschiedliche Ursachen haben und unterschiedliche Behandlungsansätze erfordern. Die folgende Tabelle bietet einen Überblick über die häufigsten Arten von Haarausfall und deren gängige Behandlungen:
| Art des Haarausfalls | Ursachen | Behandlungsmöglichkeiten |
|---|---|---|
| Androgenetische Alopezie | Genetische Veranlagung, hormonelle Einflüsse | Minoxidil, Finasterid, Haartransplantation, Lasertherapie |
| Alopecia areata | Autoimmunerkrankung | Kortikosteroide, Immuntherapie, PRP-Behandlung |
| Telogenes Effluvium | Stress, Medikamente, Krankheit, Ernährungsmangel | Behandlung der Ursache, Nahrungsergänzungsmittel, Stressmanagement |
| Anagenes Effluvium | Chemotherapie, Strahlentherapie | Kühlung der Kopfhaut während der Behandlung, unterstützende Pflege |
| Vernarbende Alopezie | Entzündungen, Infektionen, Autoimmunerkrankungen | Entzündungshemmende Medikamente, Lasertherapie, Haartransplantation (in bestimmten Fällen) |
tags: #arzt #fur #haarausfall #ursachen
Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen
Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.